Blaze Bayley

Die (Ex-) Musiker, Eddie, Produzenten, Manager & Co.

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chemicalwedding
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Re: Blaze Bayley

#541

Beitrag von chemicalwedding »

04.10.2014, 15:21 » MaidenMetallian hat geschrieben:Mal ganz ehrlich: Wer von euch Usern hier kannte ihn eigentlich, bevor er zu "Maiden" kam???
Ich ;-)
04.10.2014, 15:21 » MaidenMetallian hat geschrieben:Die "Wolfsbane" Scheiben fand ich schon suboptimal; um das mal nett auszudrücken.
Als ich dann hörte, dass dieser Typ zu meiner "Götter"band stoßen sollte; dachte ich nur "Gute Nacht".
Mir ging es ähnlich. Wobei mich an den Wolfsbane-Scheiben nicht unbedingt der Gesang störte, ich kann schon instrumental nichts damit anfangen. Ich finde der Gesang von Blaze passt eigentlich recht gut zu Wolfsbane. Aber ich machte mir auch Sorgen ob diese Stimme bei Maiden funktionieren würde. Heute wissen wir, es hat nicht.
04.10.2014, 15:21 » MaidenMetallian hat geschrieben:"...und was die Live"performance" angeht....oh meine Güte......war das schlecht
Das war leider wirklich übel. Habe Maiden mit Blaze zweimal gesehen. Nach der Show in Winterthur 98 dachte ernsthaft, nie mehr an eine Maidenshow zu gehen...

Auf den beiden Alben gibt es durchaus ein paar sehr starke Songs, aber es hat einfach zu viele Downer drauf. Wobei ich das gleiche auch von "FofD", "DoD" und speziell "TFF" sagen muss.

Blaze ist nicht schlecht, sein Solozeugs ist teil wirklich stark. Ihn live zu sehen ist sogar ein Vergnügen, ausser er tourt sich seine Stimme kaputt und klingt dann so schlecht wie diesen Winter in Pratteln. Als Sänger und Entertainer war und ist er leider weit weg vom Maidenlevel.
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Re: Blaze Bayley

#542

Beitrag von rocknrolf »

04.10.2014, 15:24 » iron-markus hat geschrieben: Egal, ich weiss wir haben dieses Thema schon 100x gehabt, aber wie zur Hölle am er zu dem Sängerposten? Was veranlasst einen Menschen der wenig bis gar NICHT mitreisst einen Charismatsichen Sänger wie Bruce zu ersetzen? Ich gehe mich doch nicht als Sänger bewerben bei einer band, wo ich weiss das ich die Töne NICHT treffe.

Denke, das er evtl. die billigste Lösung war

Ich glaube mit der Kohle hatte das nichts zu tun. Maiden bzw. Steve waren 1993 einfach so von Bruce und der aktuellen Entwicklung von Maiden genervt, dass sie einen radikalen Schnitt haben wollten. Man hätte auch einfach einen Bruce Klon holen können, z.B. durch Michael Kiske, Tony Martin oder wer noch alles damals gerüchtweise in der Auswahl lag. Dazu dann noch die persönlichen Probleme von Steve (Scheidung), daher war er sowieso eher "düster" eingestellt und sah vielleicht in Blaze den passenden Sänger.

Nachdem ja doch schon während der X-Factour klar war, dass Blaze ein Fehlgriff war hat der stolze Steve aber noch fast 3,5 Jahre gebraucht um den Fehler auch zu "korrigieren".
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Re: Blaze Bayley

#543

Beitrag von Drifter »

Für mich war Blaze nach der Stagnation bei den letzten Alben in der ersten Dickinson Ära ein Glücksfall. Das klang mit Blaze nun anderes, ungewohnt und doch wie Maiden. Das The X Factor Album gehört für mich immer noch zum allerbesten was Maiden je veröffentlicht hat.
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Re: Blaze Bayley

#544

Beitrag von chemicalwedding »

04.10.2014, 19:16 » rocknrolf hat geschrieben: Ich glaube mit der Kohle hatte das nichts zu tun. Maiden bzw. Steve waren 1993 einfach so von Bruce und der aktuellen Entwicklung von Maiden genervt, dass sie einen radikalen Schnitt haben wollten. Man hätte auch einfach einen Bruce Klon holen können, ".
Ich glaube da liegst ziemlich richtig. eigentlich war die ganze Band von Bruce angepisst. Nicko sagte einmal ganz klar, Bruce würde die Band im Stich lassen und auf sie als Personen sch...en. Dann waren ja noch ein paar Shows wo Bruce sich schlicht unprofessionell verhalten hat und unterdurchschnittlich gesungen hat. Eine Studienkollege ging damals die Show in Rom schauen und meinte nachher, Bruce hätte sich auf der Bühne mit Steve gestritten und beim nächsten Song sei Bruce nicht auf die Bühne gekommen. Kann mich aber nicht mehr erinnern welcher Song es war. Kann mir gut vorstellen, dass im speziellen Steve da eine markanten Unterschied beim neuen Sänger haben wollte um einen richtigen Schnitt machen zu können.

Aber ja, er brauchte (zu) lange um sich den Fehler einzugestehen. Aber ich wundere mich schon, dass eine Band auf diesem Level einen neuen Frontmann auf Grund einer ziemlich kurzen Audition ausgewählt hat. (ich glaube es wurden gerademal 3 oder vier Songs gespielt)
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Re: Blaze Bayley

#545

Beitrag von Elandiar »

04.10.2014, 19:16 » rocknrolf hat geschrieben:

Ich glaube mit der Kohle hatte das nichts zu tun. Maiden bzw. Steve waren 1993 einfach so von Bruce und der aktuellen Entwicklung von Maiden genervt, dass sie einen radikalen Schnitt haben wollten. Man hätte auch einfach einen Bruce Klon holen können, z.B. durch Michael Kiske, Tony Martin oder wer noch alles damals gerüchtweise in der Auswahl lag. Dazu dann noch die persönlichen Probleme von Steve (Scheidung), daher war er sowieso eher "düster" eingestellt und sah vielleicht in Blaze den passenden Sänger.

Nachdem ja doch schon während der X-Factour klar war, dass Blaze ein Fehlgriff war hat der stolze Steve aber noch fast 3,5 Jahre gebraucht um den Fehler auch zu "korrigieren".
Wie die Wahl damals auf Blaze fallen konnte, wird mir dennoch für immer ein Rätsel bleiben. Es gibt ja durchaus Beispiele anderer Bands, denen es gelang, durchaus sehr ordentlichen Ersatz zu verpflichten. Man nehme Deep Purple: Coverdale oder Joe Lynn Turner sind zwar keine Gillans, aber gute Sänger und haben ihre Sache auch ordentlich gemacht.

Priest verpflichtete mit Tim Owens einen Sänger, der zwar vllt nicht an den jungen Halford heranreichte und bei den Fans ob des schweren Erbes auch nie die ganz große Akzeptanz genoss - aber er hat seine Sache (ohne hier die Alben Jugulator und Demolition bewerten zu wollen) doch sehr ordentlich gemacht - auch was die Live performances betrifft. Und es handelt sich auch bei ihm um nen starken Metalsänger.

Sabbath hatte mit Ozzy, Dio, Gillan, Tony Martin deren vocals sich deutlich voneinander unterscheiden - aber alle (lassen wir Ozzy als Mitglied der Originalbesetzung mal außen vor) sind gute Sänger.


Blaze ist mit all den genannten Beispielen nicht zu vergleichen. Kritikpunkt ist ja nicht, dass er anders klingt als Bruce. Man kann anders klingen, songs etwas anders interpretieren und dennoch auf eigene Art und Weise gut darin sein. Aber Blaze ist nunmal ein Drittklassiger und absolut limitierter Sänger. Hohe Lagen sind erstmal überhaupt nicht drin - aber er überzeugt auch in tiefen Lagen nicht durch einen kraftvollen und Ausdrucksstarken Gesang. Bleibt ein sehr stark eingegrenzter Bereich irgendwo in den mittleren Lagen - und selbst hier sind seine Vocals Geschmackssache. Als Vocalist einer Band wie Maiden muss man stimmlich einfach deutlich mehr auf dem Kasten haben. Es hätte ja kein Bruce-Klon sein müssen, aber vllt schon jemand, dessen Stimmumfang mehr als eine halbe Oktave beträgt.

Aber wie wir wissen hatte das so alles auch sein Gutes. Wer weiß ob Steve einen etwas besseren Sänger als Blaze zugunsten Bruce' Wiedereinstieg gekickt hätte...
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Re: Blaze Bayley

#546

Beitrag von Drifter »

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Re: Blaze Bayley

#547

Beitrag von Surfer »

Ich kann da zwar kaum mitreden, weil ich nix miterlebt habe; mein Vater hat Maiden auf der X-Factour in einer kleineren Halle gesehen, und meinte, dass das Konzert super gewesen wäre; Blaze war wirklich stark, musikalisch perfekt,...

Ich habe einige Bootlegs mit ihm, und finde dass er da meistens super klingt. (Chile 96, ein paar Ami-Konzerte 95, zwei von der Virtual 11-Tour)

Nur hätten Maiden halt die Songs etwas runterstimmen müssen (was eigentlich normal ist), dann hätte Blaze auch kaum Probleme gehabt bzw. deutlich weniger zu kämpfen.
"Aber ich glaube wir schweben gerade in "Davuxsche Off Topic Dimensionen" davon :grin: :grin: ;-) ;-) " - Chewie
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Re: Blaze Bayley

#548

Beitrag von iron-markus »

Ich möchte UNBEDINGT eine Early Days Doku von Blaze Bayley.

Aber dem ganzen geht Maiden KONSEQUENT aus dem Weg
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Re: Blaze Bayley

#549

Beitrag von Skullface »

Also wenn ich so Ausschnitte aus der FOTD Tour seh mit einem deutlich lustlosem Bruce, hätte ich mir das wahrscheinlich seinerzeit auch nicht angetan. Blaze ist nunmal wirklich kein besonders begnadeter Sänger aber mir persönlich gefällt die "X Factor" Scheibe im Gesamten deutlich besser als "No Prayer" & "FOTD". Die Liveauftritte die ich von Maiden mit Blaze bei Youtube gesehn haben, haben zwar gezeigt das Blaze nicht der beste Livesänger gerade für eine Band wie Maiden aber er legte sich doch viel mehr ins Zeug als es Bruce zuletzt bei Maiden tat.
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Re: Blaze Bayley

#550

Beitrag von Quebec-weekend-warrior89 »

@MaidenMetallian: Du stellst immer wieder dieselbe Frage und ich gebe gerne immer wieder dieselbe Antwort ;-)

Bei mir kommt es bei einem Sänger in erster Linie auf Emotionen an und erst dann auf die Technik. Ich finde, dass Blaze Bayley eine richtig ausdrucksstarke Stimme hat und halte "The X-Factor" für das atmosphärischste Album der Band, in dem ich perfekt eintauchen kann. "Virtual XI" mag schwächer sein, hat aber dennoch einen roten Faden mit seiner leicht verträumt-melancholischen Stimmung, zu der Blaze beiträgt. Im Gegensatz zu den letzten arg austauschbaren Alben Iron Maidens (besonders "The Final Frontier") ist Virtual XI wenigstens originell und einzigartig. Ich finde da auch Stücke wie "When Two Worlds Collide" und "Como Estais Amigos" genial, die haben jede Menge Tiefgang.

Zudem hat sich Blaze Bayley immer weiter entwickelt. Er ist als Mensch gewachsen, seine Stimme ist mit der Zeit reifer geworden, seine Liveperformances sind herausragend geworden (ich fand seine Version von "Hallowed Be Thy Name", die ich 2013 live erleben durfte, ehrlich gesagt besser als die von Iron Maiden, als ich sie 2010 live gesehen habe). Bruce Dickinsons Stimme klang für mich auf den letzten Alben streckenweise sehr angestrengt und nervtötend, ich finde seine Qualität stagniert oder sinkt sogar leicht. Nicht umsonst ziehen die meisten Fans die Alben der Achtziger vor. Auch in Bruce Dickinsons Solokarriere mag ich die Sachen aus den Neunzigern lieber als die letzte Scheibe. Bei Blaze Bayley ziehe ich hingegen ganz klar seine aktuellen Scheiben den Sachen von Wolfsbane vor und finde, dass er mich immer wieder positiv überrascht.

Ich finde auch ein Lied wie "Stare At The Sun" besser als so ziemlich alles, was Bruce Dickinson jemals solo gemacht hat. Ausserdem haut mich Blaze Bayleys letztes Album "The King of Metal" immer noch um, das ist ein hochemotionaler Seelenstriptease. Ich habe keine Ahnung, ob du dich mal mit den Soloalben von Blaze Bayley auseinander gesetzt hast, vielleicht könntest du meine Meinung dann eher nachvollziehen. Ich kann nur jedem empfehlen sich mal mit den Soloalben von Blaze auseinanderzusetzen.

Und zu dem Kommentar "Wer kannte Blaze bevor er zu Maiden kam...". Ich wette mit dir, dass viele auch Bruce Dickinson nicht kannten, bevor er zu Iron Maiden stiess, Samson waren nur Insidern bekannt, auch wenn viele ältere Fans heute so tun, als hätten sie Samson ja schon immer auf dem Radar gehabt. Das ist aber ohnehin kein Argument für oder wider der Qualität der Künstler. Wolfsbane ist mehr eine Hard-Rock-Band und stilistisch ganz anders ausgerichtet. Ich finde die Band nicht schlecht, aber mein Ding ist es nicht, da ich mit dem Genre auch nicht so viel anfangen kann.

Ich gebe auch gerne zu, dass ich noch nicht alle Alben von Blaze Bayley besitze, von Iron Maiden hingegen schon. Eigentlich müsste es genau anders herum sein. Iron Maiden sind längst Multimillionäre, die privat Bier brauen, irgendwelche Flughshows machen und Golf spielen anstatt an einem neuen Album zu arbeiten, die brauchen meine Unterstützung gar nicht mehr. Blaze tourt sich den Allerwertesten ab, hat in den letzten Jahren viele gute Veröffentlichungen herausgebracht und auch als Gastsänger auf einigen starken Scheiben fungiert und hat finanziell trotzdem so seine Sorgen. Für all das, was er mir mit seiner Musik gebracht hat, ist es wohl das mindeste, dass ich ihn unterstütze indem ich zu seinen Konzerten komme und vielleicht auch die neue DVD kaufe, wenn er sie dabei hat. Ich weiss auch, dass das Geld, was er verdient entweder seiner jungen Familie zu Gute kommt oder neuem Material, denn er hat ja angekündigt im Jahr 2015 an einem neuen Album arbeiten zu wollen. Bei Iron Maiden kassiert das Management ab und der Rest des Geldes landet in irgendwelchen Villen in Florida. Für eine vernünftigen Albumproduktion scheint hingegen kein müder Cent übrig zu sein. Ich finde Blaze Bayley als Künstler mittlerweile einfach authentischer und nahbarer als seine ehemalige Band und das hat jetzt nicht nur etwas mit dem Bekanntheitsgrad zu tun, es gibt auch sehr erfolgreich Künstler, die auf dem Boden geblieben sind und ihren Fans gegenüber extrem sympathisch sind.
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The Clairvoyant
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Re: Blaze Bayley

#551

Beitrag von The Clairvoyant »

05.10.2014, 02:27 » Davux95 hat geschrieben:Ich kann da zwar kaum mitreden, weil ich nix miterlebt habe; mein Vater hat Maiden auf der X-Factour in einer kleineren Halle gesehen, und meinte, dass das Konzert super gewesen wäre; Blaze war wirklich stark, musikalisch perfekt,...

Ich habe einige Bootlegs mit ihm, und finde dass er da meistens super klingt. (Chile 96, ein paar Ami-Konzerte 95, zwei von der Virtual 11-Tour)

Nur hätten Maiden halt die Songs etwas runterstimmen müssen (was eigentlich normal ist), dann hätte Blaze auch kaum Probleme gehabt bzw. deutlich weniger zu kämpfen.
Mein Pap war 95 in Leipzig und sagt immer noch, es war das vielleicht schlechteste Konzert wo er war. Beim letzten Lied stand er schon am Ausgang, weil er vorher schon überlegt hatte zu gehen. Vom Auftritt beim Super Rock in Mannheim 1992 ist dagegen begeistert gewesen (war allerdings auch sein erstes Mal Maiden).

Steve ist ja prinzipiell gegen das Runterstimmen - wobei man sich da auch auch fragen muss, warum sie einen Sänger, der keine Höhen (oder sonst irgendwelche Tonlagen :grin: ) erreicht als Nachfolger von Bruce einstellen...
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http://www.musik-sammler.de/sammlung/irondeth97
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Re: Blaze Bayley

#552

Beitrag von Drifter »

05.10.2014, 12:13 » The Clairvoyant hat geschrieben: der keine Höhen (oder sonst irgendwelche Tonlagen :grin: ) erreicht als Nachfolger von Bruce einstellen...
So etwas kann nur jemand verzapfen der Blaze nie gehört hat, kein Solo-Werk, nichts von Wolfsbane und auch die Maiden Werke nicht. Wahrscheinlich nie einen Live-Show von ihm besucht hat.
Aber da gibt es Hilfe, der Mann tourt noch regelmäßig, also nicht wie hin und sich dann ein Urteil bilden. Ich kenne keinen der mal bei Blaze war und nachher noch so etwas geschrieben hat.

“Music From The Beast” – am 27.9. gab es ein Festival rund um die Musik von IRON MAIDEN
Er dankte den Veranstaltern für ein fantastisches Festival und erklärte den Fans, wie ihre Treue ihm hilft, ein unabhängiger Künstler zu sein und weitere Soloalben zu produzieren. Das klang so ehrlich und überzeugend, dass man es ihm einfach abnehmen musste. Ja, Blaze ist ein großer Künstler mit einem noch größeren Herzen. Ich habe ihn zum ersten Mal live erlebt und hoffe, dass es nicht das letzte Mal war.

Das Original gibt's hier... http://www.musicheadquarter.de/live/ber ... on-maiden/
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Re: Blaze Bayley

#553

Beitrag von Quebec-weekend-warrior89 »

Drifter hat da völlig recht: Die meisten, die hier mitreden, haben sich mit allem, was Blaze vor und vor allem nach Iron Maiden so gemacht hat, nicht ausreichend auseinander gesetzt, um ihn beurteilen zu können. Vor allem Argumente wie "Mein Vater fand den total klasse" oder "Mein Vater fand den damals total schlecht" sind richtig schwach. Macht euch doch selbst ein Bild anstatt Blaze anhand von Kommentaren anderer zu bewerten, die ihn vor mittlerweile fast zwanzig (!) Jahren mal live gesehen haben. Der Künstler hat sich weiter entwickelt.

Ich finde solche Sachen total emotional und genial und mit vielen Höhen und Tiefen gesungen:

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Chewie
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Re: Blaze Bayley

#554

Beitrag von Chewie »

die X-Factor hab ich mir damals schon schön gehört. Lag auch an der sehr starken ersten Single Man on the Edge. Sign of the Cross ist einer der meist gehypten Songs aus dieser Zeit. Fand den schon damals immer eher unspektakulär (im Vergleich zu den Maiden Longtracks die es schon gab). Wie man von dieser Scheibe 2003 gerade Lord of The Flies in die Setlist aufgenommen hat wird mir auf ewig ein Rätsel sein.

Aber die Virtual 11 ist in meinen Ohren, bis auf zwei Songs, mit der grölßten Scheiss den ich jemals auf einer Platte hören durfte. Blaze klingt für mich wie, als wenn der Zahnarzt die Tamponade in den Backentaschen vergessen hat.

Da bringts auch nichts, dass er eine integere Persönlichkeit ist oder das das letzten Maiden Alben nicht das gelbe vom Ei ist. Nur weil anderes Scheisse ist wird Scheisse deshalb nicht besser.

Ganz erhlich, 1998 waren Maiden für mich tot. Hätte mich nicht gejuckt wenn die sich aufgelöst hätten
Wobei dieser Prozess, und das gebe ich ehrlich zu, schon mit Dickinson an den Vocals 1990 begonen hat.

Um es auf den Punkt zu bringen : Ich mag Blaze Stimme überhaupt nicht (und ich hab in so mancher seiner ,von Fans angepriesenen, Solowerke reingehört)

Über den Menschen Blaze erlaube ich mir aber, um das klarzustellen, kein Urteil. Ich kenn ihn ja nicht. Mir gehts es lediglich um die Musik die er rausbringt.
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Re: Blaze Bayley

#555

Beitrag von Quebec-weekend-warrior89 »

@Chewie: Ehrlich, so etwas findest du nicht gut und wie mit Tamponaden gesungen?

[BBvideo 560,340][/BBvideo]

Ich finde die letzten Iron Maiden Alben fast alle schwächer als die Alben der Neunziger...
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