Der Filme - Thread
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Re: Der Filme - Thread
Ich denke, der erste Indy-Streifen hat für mich noch leicht die Nase vorne, zumindest nachdem ich sie vor einiger Zeit mal wieder gesehen hatte.
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Re: Der Filme - Thread
09.12.2014, 20:28 » Irenicus hat geschrieben:Ich denke, der erste Indy-Streifen hat für mich noch leicht die Nase vorne, zumindest nachdem ich sie vor einiger Zeit mal wieder gesehen hatte.
Hätte/wäre/sollte hat der Tom Selleck bestimmt auch einen gutenJob gemacht, wie man bei den testaufnahmen sah, abe rist ja egal, geschehen ist geschehen.
Wenn man denkt, das der 1.te indy eigentlich nur als Spassfilm gedacht war, hat es die Film Serie ziemlich wiet gebracht, oder?
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Re: Der Filme - Thread
Bei mir nicht. Ist aber nur knapp hinter dem dritten. Liegt aber z.T. Vielleicht auch daran, dass ich den 3. im Kino gesehen habe und den ersten nur im Fernsehen. Die Indy Filme gehören einfach ins Kino, da wirken die besser.09.12.2014, 20:28 » Irenicus hat geschrieben:Ich denke, der erste Indy-Streifen hat für mich noch leicht die Nase vorne, zumindest nachdem ich sie vor einiger Zeit mal wieder gesehen hatte.
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Re: Der Filme - Thread
Ein absoluter Klassiker, werde den in dieser Woche funf Mal gucken mussen
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Re: Der Filme - Thread

Das war ja mal intensiv.
"Aber ich glaube wir schweben gerade in "Davuxsche Off Topic Dimensionen" davon
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Re: Der Filme - Thread
das Original sollte man aber nicht vergessen10.12.2014, 12:42 » Tillmann hat geschrieben:Megaguter Film!
Re: Der Filme - Thread
Das ist auch gut, aber hier gefällt mir tatsächlich das Remake besser.10.12.2014, 12:50 » Chewie hat geschrieben:
das Original sollte man aber nicht vergessen
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Re: Der Filme - Thread
The Hunger Games, Mockingjay, Part I - 3/10 - Die ersten beiden Teile waren ein unterhaltsamer "Battle Royale"-Abklatsch, dieser erste Teil des abschliessenden Doppelpacks besteht aber quasi nur aus langatmigen Dialogen, die nur auf den zweiten Teil vorbereiten. Auch schauspielerisch ist der Film enttäuschend, viele Charaktere, die man in den ersten beiden Teilen lieb gewonnen hatte, wirken hier total blass, emotionslos und leer. Die Hauptdarstellerin steht im krassen Gegensatz dazu und überspielt viele Szenen. Alle paar Minuten im Film fängt sie krampfhaft an zu Weinen, krabbelt mit leerem Blick durch ein Trümmerfeld oder springt wild auf und schreit herum, wenn ihr etwas nicht in den Kram passt. Das wirkt die ersten paar Male ganz gut, irgendwann kriegt man aber das Gefühl, dass die Hauptperson einfach nicht mehr alle Tassen im Schrank hat und so wirken diese Szenen dann eher unfreiwillig komisch als ernst. Selbst Fans der Reihe sollten diesen Teil überspringen und die Zusammenfassung einfach bei Wikipedia nachlesen um zum letzten Teil wieder dabei zu sein.
Interstellar - 7,5/10 - Vom Intellekt und der Thematik her ist es einer der besten Filme der letzten Jahre, vielleicht sogar überhaupt. Man sollte sich am besten vorher ein bischen mit der Thematik auseinander setzen, denn der Film ist sehr wissenschaftlich geraten und nicht immer ganz einfach zu verfolgen, wenn von Murphies Gesetz, schwarzen Löchern, Tesserakten etc. gesprochen wird. Gerade das mag ich aber an dem Film, er denkt zum Mit- und Nachdenken an und ich würde ihn mir auch mehrfach anschauen, um ihn noch besser zu verstehen. Allein dadurch hebt er sich meilenweit von dem ab, was sonst so in diesem Jahr aus Hollywood kommt (wobei Christopher Nolan ja auch Brite ist). Schauspielerisch ist der Film sicherlich auch sehr gut herübergebracht, gar keine Frage. Warum bekommt der Film also nicht die volle Punktzahl? Erstens ist der Film sicherlich ein wenig zu lang und hat einige Momente, in denen nichts wirklich signifikantes passiert, besonders ganz am Anfang mit den Dialogen auf der Veranda und im Mittelteil, bevor die ersten Planeten angesteuert werden. Zweitens fand ich die technischen und visuellen Effekte nicht ganz so grossartig wie beispielsweise bei "Inception" oder "Gravity". Gerade der Teil, der auf der Erde spielt, hat einen seltsamen Vintage-Touch und man hat das Gefühl, dass der Film eher 1960 als 2060 oder so spielt. Irgendwie wirkt dieser Kontrast aus Vintage auf einer Seite und teilweise modernen Maschinen auf der anderen Seite irgendwie seltsam unvereinbar, wenn auch nicht so schlimm wie bei "Cowboy & Aliens". Der dritte Punkt, der mich leicht stört, ist, dass das Ende des Films sehr absurd wird. Mir ist klar, dass es sich hier um einen Science-Fiction-Film handelt, aber als die Szenen im Tesserakt kommen, wird der "Science"-Teil ad absurdum geführt. Ich hätte es besser gefunden, wenn der Hauptdarsteller es irgendwie mit Hilfe eines patrouilliernden Raumschiffes zurück auf die Erde oder auf eine moderne O'Neill-Kolonie geschafft hätte. Dennoch sollte jeder, der sich irgendwie als cinephil bezeichnet, diesen Film geguckt haben.
Interstellar - 7,5/10 - Vom Intellekt und der Thematik her ist es einer der besten Filme der letzten Jahre, vielleicht sogar überhaupt. Man sollte sich am besten vorher ein bischen mit der Thematik auseinander setzen, denn der Film ist sehr wissenschaftlich geraten und nicht immer ganz einfach zu verfolgen, wenn von Murphies Gesetz, schwarzen Löchern, Tesserakten etc. gesprochen wird. Gerade das mag ich aber an dem Film, er denkt zum Mit- und Nachdenken an und ich würde ihn mir auch mehrfach anschauen, um ihn noch besser zu verstehen. Allein dadurch hebt er sich meilenweit von dem ab, was sonst so in diesem Jahr aus Hollywood kommt (wobei Christopher Nolan ja auch Brite ist). Schauspielerisch ist der Film sicherlich auch sehr gut herübergebracht, gar keine Frage. Warum bekommt der Film also nicht die volle Punktzahl? Erstens ist der Film sicherlich ein wenig zu lang und hat einige Momente, in denen nichts wirklich signifikantes passiert, besonders ganz am Anfang mit den Dialogen auf der Veranda und im Mittelteil, bevor die ersten Planeten angesteuert werden. Zweitens fand ich die technischen und visuellen Effekte nicht ganz so grossartig wie beispielsweise bei "Inception" oder "Gravity". Gerade der Teil, der auf der Erde spielt, hat einen seltsamen Vintage-Touch und man hat das Gefühl, dass der Film eher 1960 als 2060 oder so spielt. Irgendwie wirkt dieser Kontrast aus Vintage auf einer Seite und teilweise modernen Maschinen auf der anderen Seite irgendwie seltsam unvereinbar, wenn auch nicht so schlimm wie bei "Cowboy & Aliens". Der dritte Punkt, der mich leicht stört, ist, dass das Ende des Films sehr absurd wird. Mir ist klar, dass es sich hier um einen Science-Fiction-Film handelt, aber als die Szenen im Tesserakt kommen, wird der "Science"-Teil ad absurdum geführt. Ich hätte es besser gefunden, wenn der Hauptdarsteller es irgendwie mit Hilfe eines patrouilliernden Raumschiffes zurück auf die Erde oder auf eine moderne O'Neill-Kolonie geschafft hätte. Dennoch sollte jeder, der sich irgendwie als cinephil bezeichnet, diesen Film geguckt haben.
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Re: Der Filme - Thread
Natuerlich sollte man das nicht vergessen!10.12.2014, 12:50 » Chewie hat geschrieben:
das Original sollte man aber nicht vergessen

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Re: Der Filme - Thread

Also mich wundert es ehrlich gesagt schon das der Film ne FSK 16 Freigabe bekommen hat
Re: Der Filme - Thread
Vielleicht weil die Effekte schon ziemlich angestaubt und nicht mehr glaubwürdig sind17.12.2014, 13:53 » Skullface hat geschrieben:Also mich wundert es ehrlich gesagt schon das der Film ne FSK 16 Freigabe bekommen hat
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Re: Der Filme - Thread
Ich kann mich dem größtenteils anschließen, nur die Effekte fand ich schon stark.Interstellar - 7,5/10 - Vom Intellekt und der Thematik her ist es einer der besten Filme der letzten Jahre, vielleicht sogar überhaupt. Man sollte sich am besten vorher ein bischen mit der Thematik auseinander setzen, denn der Film ist sehr wissenschaftlich geraten und nicht immer ganz einfach zu verfolgen, wenn von Murphies Gesetz, schwarzen Löchern, Tesserakten etc. gesprochen wird. Gerade das mag ich aber an dem Film, er denkt zum Mit- und Nachdenken an und ich würde ihn mir auch mehrfach anschauen, um ihn noch besser zu verstehen. Allein dadurch hebt er sich meilenweit von dem ab, was sonst so in diesem Jahr aus Hollywood kommt (wobei Christopher Nolan ja auch Brite ist). Schauspielerisch ist der Film sicherlich auch sehr gut herübergebracht, gar keine Frage. Warum bekommt der Film also nicht die volle Punktzahl? Erstens ist der Film sicherlich ein wenig zu lang und hat einige Momente, in denen nichts wirklich signifikantes passiert, besonders ganz am Anfang mit den Dialogen auf der Veranda und im Mittelteil, bevor die ersten Planeten angesteuert werden. Zweitens fand ich die technischen und visuellen Effekte nicht ganz so grossartig wie beispielsweise bei "Inception" oder "Gravity". Gerade der Teil, der auf der Erde spielt, hat einen seltsamen Vintage-Touch und man hat das Gefühl, dass der Film eher 1960 als 2060 oder so spielt. Irgendwie wirkt dieser Kontrast aus Vintage auf einer Seite und teilweise modernen Maschinen auf der anderen Seite irgendwie seltsam unvereinbar, wenn auch nicht so schlimm wie bei "Cowboy & Aliens". Der dritte Punkt, der mich leicht stört, ist, dass das Ende des Films sehr absurd wird. Mir ist klar, dass es sich hier um einen Science-Fiction-Film handelt, aber als die Szenen im Tesserakt kommen, wird der "Science"-Teil ad absurdum geführt. Ich hätte es besser gefunden, wenn der Hauptdarsteller es irgendwie mit Hilfe eines patrouilliernden Raumschiffes zurück auf die Erde oder auf eine moderne O'Neill-Kolonie geschafft hätte. Dennoch sollte jeder, der sich irgendwie als cinephil bezeichnet, diesen Film geguckt haben.
Mein Hauptkritikpunkt ist aber, dass der Film storytechnisch zu sehr auf Sentimentalität gesetzt hat und die Science-Fiction dadurch zu kurz kam. Das hat mich auch irgendwie gewundert, weil Nolan sonst in seinen bisherigen Filmen nie so sentimental wurde, eher im Gegenteil...
Wer Kubrick's "2001: A Space Odyssey" kennt, hat außerdem sicher bemerkt, dass Nolan dem Film in mehreren Szenen Tribut gezollt hat.
Meine Wertung ist 8/10; The Dark Knight fand ich doch noch stärker, auch wenn er intellektuell nicht so anspruchsvoll ist.
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Re: Der Filme - Thread
Nunja aber die Szenen wo z.B.17.12.2014, 16:28 » Irenicus hat geschrieben: Vielleicht weil die Effekte schon ziemlich angestaubt und nicht mehr glaubwürdig sind
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Re: Der Filme - Thread
Um grad nochmal in die "Interstellar" Diskussion einzusteigen (Achtung Spoiler):17.12.2014, 17:24 » Irenicus hat geschrieben: Ich kann mich dem größtenteils anschließen, nur die Effekte fand ich schon stark.
Mein Hauptkritikpunkt ist aber, dass der Film storytechnisch zu sehr auf Sentimentalität gesetzt hat und die Science-Fiction dadurch zu kurz kam. Das hat mich auch irgendwie gewundert, weil Nolan sonst in seinen bisherigen Filmen nie so sentimental wurde, eher im Gegenteil...
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