Das würde ich auch bevorzugen. Aber unbedingt mit Jeff Loomis.
Auch wenn Warrel Dane für seine eigenwilligen Interpretationen von Cover-Versionen bekannt ist, finde ich ein Cover-Album so ziemlich unnötig. Wenn ein Soloalbum dann bitte mit eigenen Songs. Zu einem Album wie "Praises to the War Machine" würde ich nicht nein sagen. Finde das Teil sehr stark.
05.09.2014, 21:02 » chemicalwedding hat geschrieben:Zu einem Album wie "Praises to the War Machine" würde ich nicht nein sagen. Finde das Teil sehr stark.
Ich fand es ehrlich gesagt zum Einschlafen...
Da ist imo schon Soilwork interessanter.
"Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich."
Johannes 14:6
Ich will das Klatschspaltenniveau mal ein wenig in die Höhe schrauben und erwarte vorhersehbare Reaktionen grimmiger Metaller, die sich über diese Neuigkeit jetzt das Maul zerfetzen oder aufregen, dass es gar nicht so ganz um Metal geht (aber im weitesten Sinn immerhin um Pop/Rock-Musik):
Keine 30 und schon zwei Ehen verschlissen ist schon eine gute Quote, aber dieser Trend ist in Kanada nichts Neues mehr... da fragt man sich schon, ob sich das heiraten überhaupt noch lohnt...
18.09.2014, 08:48 » Quebec-weekend-warrior89 hat geschrieben:Ich will das Klatschspaltenniveau mal ein wenig in die Höhe schrauben und erwarte vorhersehbare Reaktionen grimmiger Metaller, die sich über diese Neuigkeit jetzt das Maul zerfetzen oder aufregen, dass es gar nicht so ganz um Metal geht (aber im weitesten Sinn immerhin um Pop/Rock-Musik):
Keine 30 und schon zwei Ehen verschlissen ist schon eine gute Quote, aber dieser Trend ist in Kanada nichts Neues mehr... da fragt man sich schon, ob sich das heiraten überhaupt noch lohnt...
Mann, was für ein Schock am frühen morgen. Ehe nach einem Jahr gescheitert...ist denn heutzutage gar nichts mehr heilig?
Es kommt auch auf den Kulturkreis an. In Kanada ist die Scheidungsrate schon echt hoch. Also, ich würde mir das sehr lange und gründlich überlegen, da habe ich schon die krassesten Sachen erlebt. Ein Bekannter war fünfzehn Jahre mit seiner Freundin zusammen, sie hatten zwei Kinder im Alter von zwei und sieben Jahren, dann haben sie geheiratet und vier Monate später war es aus und sie ging fremd. Ein Kollege von mir hat sich von seiner Frau überreden lassen, dass sie Kinder bekommen und nur wenige Monate nach der Entbindung hat die junge Mutter sich auf einer Feier am Arbeitsplatz einen neuen Mann geangelt und ihren alten verlassen. Einer meiner besten Kumpels wird nächsten Sommer heiraten, alles ist schon organisiert und die beiden sind seit langen zusammen, aber er merkt immer wieder mal an (besonders wenn er etwas getrunken hat), dass seine Freundin ihn sexuell bei weitem nicht befriedigt und dass er gerne mal andere Damen anfasst oder küsst und das Gefühl hat, seine Jugend nicht genossen zu haben. Alle Freunde sagen ihm mehr oder weniger direkt, dass er sich das noch einmal überlegen soll, aber er wird dann sehr grantig und stur und lässt sich nicht reinreden und redet sich alles schön. Ihm geht es darum, dass sein Beziehungsstatus gut angesehen wird, dass er eine solide Reputation hat und er fühlt sich seinen Freunden gegenüber überlegen, weil er ja schon seit acht Jahren ununterbrochen eine Beziehung führt, während fast all seine Bekannten Singles sind.
Ich finde die Idee des Heiratens schon schön, weil ich auch die religiöse Bedeutung dahinter sehr tiefgründig finde. Warum Atheisten oder Agnostiker heiraten, erschliesst sich mir hingegen überhaupt nicht, vielleicht einfach wegen des Statussymbols und finanzieller Vorteile.
Ich bin zu folgendem Schluss gekommen: entweder treffe ich eines Tages die richtige Einheimische, wobei ich die Dinge nicht überstürze und mir ganz sicher sein will, dass die Ehe länger als ein paar Monate oder Jahre hält, oder ich halte mich lieber an eine Dame aus einem Kulturkreis, wo Konventionen, Traditionen, Respekt, Verantwortungsbewusstsein und Zweisamkeit nicht Werte sind, die mit Füssen getreten werden, weil egoistischer Individualismus alles Andere überragt oder ich heirate gar nicht, was auch nicht das Ende der Welt ist.
Also ich fand Avril damals gar nicht schlecht. Das Album Under My Skin ist imo richtig guter Pop/Rock mit guten Texten und da kam sie auch authentisch und wie ne Künstlerin rüber. Da hätte man erwartet, dass sie sich noch weiterentwickelt und reifer wird oder zumindest auf dem Niveau bleibt. Aber danach wurde sie dann leider zum 08/15 Popsternchen ala Britney (man höre sich nur sowas wie "Girlfriend" an), obwohl sie das davor immer verteufelt hat... Also keine Weiterentwicklung, sondern ne Rückentwicklung zum geistigen Teenie. Auch optisch ist sie nur noch ein typisches, aufgetakeltes Püppchen.
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Ich fand Sachen wie "Complicated", "Sk8ter Boi" oder "Nobody's Home" auch klasse. Ich dachte mir immer, dass ich im echten Leben gerne mal so ein Mädel kennen lernen würde, das etwas rebellischer und lebenssfroher ist und vor allem seinen eigenen Charakter hat. Optisch ist Avril jetzt nicht so ganz meins, aber das ist auch eher sekundär. Über die Jahre ist sie dann ein charakterloses und kindisches Modepüppchen geworden, das viel Unsinn erzählt und auch furchtbar austauschbare Musik macht. Für mich steht sie damit noch unter Christina Aguilera und Co., die bleiben sich wenigstens treu.
Nickelback fand ich eigentlich immer gut. Die Balladen sind zwar austauschbar, aber die etwas härteren und grungigeren Sachen fand ich immer klasse ("Too Bad"!, "Something In Your Mouth", "Burn It To The Ground"). Manche Liveperformances der Band sind gar nicht so weit vom Metal entfernt, es ist schade, dass so eine talentierte Band nicht ausschliesslich härtere Rockmusik zockt und immer wieder in Richtung Mainstream schielen muss, aber irgendwie kriegen sie diesen Spagat ganz gut hin. Es ist sicherlich die bekannteste kanadische Band aller Zeiten, denn wer kennt die bitte nicht?
Die neue Single hat übrigens einen sehr interessanten Text, es geht unter Anderem um die NSA. Diese ungewohnt politischen Aussagen der Band finde ich schon mutig, da Nickelback gerade in den USA ganz viele Fans haben und die kanadische Regierung bedeutend proamerikanisch ist. Da ist es schon interessant, dass sie sich auf die liberalere oder linke Seite stellen und mit den Europäern sympathisieren. In Europa wäre so etwas nicht so aussergewöhnlich, aber von einer Band aus Alberta, der vielleicht konservativsten Provinz Kanadas, ist das schon überraschend:
Nickelback finde ich unglaublich mies. Noch austauschbarer und repetitiver könnte Rockmusik kaum sein, dazu auch noch so auf pseudohart getrimmt inkl. Möchtegern-James Hetfield-Gesang... So etwas hören Popfans, die sich mal ganz hart und wie Rocker fühlen möchten.
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Johannes 14:6
18.09.2014, 13:04 » Irenicus hat geschrieben:Nickelback finde ich unglaublich mies. Noch austauschbarer und repetitiver könnte Rockmusik kaum sein, dazu auch noch so auf pseudohart getrimmt inkl. Möchtegern-James Hetfield-Gesang... So etwas hören Popfans, die sich mal ganz hart und wie Rocker fühlen möchten.
Was bitte ist an "Too Bad" künstlich? Ein Lied mit so viel Tiefgang würde ich mir gerne mal von gewissen Metalbands wieder wünschen. Dazu kommt noch ein Video, bei dem sich die Band etwas gedacht hat statt irgendwelche Computeranimationen angeheuerter Hobbygrafiker dahin zu klatschen.
[BBvideo 560,340][/BBvideo]
Den Text von "Edge Of A Revolution" finde ich jetzt auch alles Andere als oberflächlich und musikalisch ist es auch gut gestrickt.
Ich habe das Gefühl, dass ihr nur die Popsongs von denen kennt, die im Radio dudeln. Gerade die ersten Alben sind ziemlich gut und düster.
Und Chad Kroeger klingt nicht nach James Hetfield... ihr verwechselt die wohl mit Volbeat oder Avenged Sevenfold.
Oder singt Chad Kroeger: "Uuuhooo ah, on the edge-a of a revolutioooon, yeah-y-yeah, ohh, alright-a, tonight-a!"
Also ich fand Avril damals gar nicht schlecht. Das Album Under My Skin ist imo richtig guter Pop/Rock mit guten Texten und da kam sie auch authentisch und wie ne Künstlerin rüber. Da hätte man erwartet, dass sie sich noch weiterentwickelt und reifer wird oder zumindest auf dem Niveau bleibt. Aber danach wurde sie dann leider zum 08/15 Popsternchen ala Britney (man höre sich nur sowas wie "Girlfriend" an), obwohl sie das davor immer verteufelt hat... Also keine Weiterentwicklung, sondern ne Rückentwicklung zum geistigen Teenie. Auch optisch ist sie nur noch ein typisches, aufgetakeltes Püppchen.
Das stimmt leider, authentisch war das ab ner gewissen Zeit nicht mehr... Sehr schade.
Aber das letzte?/vorletzte Album war wieder in Ordnung, bodenstaendiger und "erdiger"...