...für mich persönlich ging es MIT dem "Justice...." Album bereits bergab!!The Trooper hat geschrieben:Für mich haben Metallica ihren künstelerischen zenith schon seit 24 Jahren überschritten. NAch dem Justive ging alles berg ab...
Metallica
Moderator: Chewie
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Re: Metallica


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Re: Metallica
Jop, hast recht. So wollte ich es eigentlich auch schreiben. Aber so übelst ist justice garnicht.
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Re: Metallica
Ne, And Justice For All ist ein meisterwerk, erst mit dem Black Album gings den Bach runter.
@ Trooper
http://www.ironmaiden-deutschland.de/po ... tml#p36184
Von da an durchlesen.
@ Trooper
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Von da an durchlesen.
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Re: Metallica
Weiß echt nicht wo Maiden Baukasten-Songwriting haben sollen?!ZoSo_Capricorn hat geschrieben:In einem "Iron Maiden" Forum über Baukastensongs zu lästern grenzt an Schizophrenie
Dazu hätten Maiden auch gar keine Zeit, denn sie schreiben ein Album in ein paar Wochen im Gegensatz zu Metallica, die Monate bis Jahre brauchen. :help:
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Re: Metallica
Also ich verbinde das "Baukastenprinzip" damit, dass man beim Songwriting dazu neigt immer wieder Parts aneinander zu reihen. Klar, in gewisser Hinsicht ist das bei einem Song ja immer so (Strophe/Refrain). Aber Maiden greift ja auch dauerhaft Schemata auf wie das Intro/Outro, Epos mit sehr ruhigem Mittelteil, wiederholungslastigen Refrains zurück.Irenicus hat geschrieben: Weiß echt nicht wo Maiden Baukasten-Songwriting haben sollen?!![]()
Dazu hätten Maiden auch gar keine Zeit, denn sie schreiben ein Album in ein paar Wochen im Gegensatz zu Metallica, die Monate bis Jahre brauchen. :help:
Re: Metallica
Das hat imo nichts mit Baukasten zu tun, weil es ja alles organisch wirkt und nicht wie künstlich zusammengebastelt. Und letztlich ist das mittlerweile einfach Maiden's Stil. Denke nicht, dass sie sich hinsetzen "So, jetzt erstmal wieder ein typisches ruhiges Intro, dann Strophe, Refrain, Instrumentalteil usw"ZoSo_Capricorn hat geschrieben:Also ich verbinde das "Baukastenprinzip" damit, dass man beim Songwriting dazu neigt immer wieder Parts aneinander zu reihen. Klar, in gewisser Hinsicht ist das bei einem Song ja immer so (Strophe/Refrain). Aber Maiden greift ja auch dauerhaft Schemata auf wie das Intro/Outro, Epos mit sehr ruhigem Mittelteil, wiederholungslastigen Refrains zurück.
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Re: Metallica
Stimmt, aber manchmal passiert es eben.
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Re: Metallica
Irenicus hat geschrieben: Das hat imo nichts mit Baukasten zu tun, weil es ja alles organisch wirkt und nicht wie künstlich zusammengebastelt. Und letztlich ist das mittlerweile einfach Maiden's Stil. Denke nicht, dass sie sich hinsetzen "So, jetzt erstmal wieder ein typisches ruhiges Intro, dann Strophe, Refrain, Instrumentalteil usw"
Was genau verbindest du mit "Baukasten"?
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Re: Metallica
@Irenicus: Genau das denke ich, dass Iron Maiden in den letzten Jahren zu sehr nach dem Baukastenschema gearbeitet haben.
Da wurde ein Thema erörtert und dann erst einmal vorgeschlagen, ein ruhiges atmosphärisches Intro aufzubauen, um den Hörer in dieses Sujet hineinzuführen (Beispiel: Soldat steht auf einem blutroten Schlachtfeld und lässt das Gemetzel Revue passieren). Der dann folgende rhythmische Aufbau ist dann die Rückkehr zu dem Beginn der Geschichte (Beispiel: Die schnelleren Strophen und der epische Refrain behandeln die Aufbruchsstimmung des Heeres, bevor es in die Schlacht zieht und die Greuel erlebt). Das wird natürlich wiederholt, dann kommen die Soliteile, welche den emotionalen Wandel musikalisch darstellen (Beispiel: Der Protagonist spürt wie seine Euphorie in adrenalingeschwängerte Panik übergeht, weil die Soldaten um ihn herum alle fallen). Dann kommt der emotionale Höhepunkt mit hohem Gesang, dann der Break und die Rückkehr zum Intro (Beispiel: Der Soldat kommt wieder im "Jetzt" an und gedenkt den Gefallenen auf dem Schlachtfeld).
Beispiele zu diesem Schema: Afraid To Shoot Strangers, Fear Of The Dark, Sign Of The Cross, Fortunes Of War, The Edge Of Darkness, The Clansman, Dream Of Mirrors, Dance Of Death, Paschendale, Brighter Than A Thousand Suns, The Longest Day, The Reincarnation Of Benjamin Breeg, For The Greater Good Of Gods, Lord Of Light, The Legacy, Isle Of Avalon, Where The Wild Wind Blows etc.
In fast allen Fällen ging es um Krieg und dessen Begleitumstände.
Das ist sehr vorhersehbar. So etwas wird ganz bewusst in der Band gesteuert. Entweder in Diskussionen oder durch mittlerweile verinnerlichte Prozesse. Deswegen fehlt es der Band bisweilen songwritingtechnisch ein wenig an Frische. Vielleicht sollten Harris und Co. ernsthaft mal an einem Drehbuch für einen Kriegsfilm mitschreiben, wenn sie sich musikalisch mal zur Ruhe setzen.
Da wurde ein Thema erörtert und dann erst einmal vorgeschlagen, ein ruhiges atmosphärisches Intro aufzubauen, um den Hörer in dieses Sujet hineinzuführen (Beispiel: Soldat steht auf einem blutroten Schlachtfeld und lässt das Gemetzel Revue passieren). Der dann folgende rhythmische Aufbau ist dann die Rückkehr zu dem Beginn der Geschichte (Beispiel: Die schnelleren Strophen und der epische Refrain behandeln die Aufbruchsstimmung des Heeres, bevor es in die Schlacht zieht und die Greuel erlebt). Das wird natürlich wiederholt, dann kommen die Soliteile, welche den emotionalen Wandel musikalisch darstellen (Beispiel: Der Protagonist spürt wie seine Euphorie in adrenalingeschwängerte Panik übergeht, weil die Soldaten um ihn herum alle fallen). Dann kommt der emotionale Höhepunkt mit hohem Gesang, dann der Break und die Rückkehr zum Intro (Beispiel: Der Soldat kommt wieder im "Jetzt" an und gedenkt den Gefallenen auf dem Schlachtfeld).
Beispiele zu diesem Schema: Afraid To Shoot Strangers, Fear Of The Dark, Sign Of The Cross, Fortunes Of War, The Edge Of Darkness, The Clansman, Dream Of Mirrors, Dance Of Death, Paschendale, Brighter Than A Thousand Suns, The Longest Day, The Reincarnation Of Benjamin Breeg, For The Greater Good Of Gods, Lord Of Light, The Legacy, Isle Of Avalon, Where The Wild Wind Blows etc.
In fast allen Fällen ging es um Krieg und dessen Begleitumstände.
Das ist sehr vorhersehbar. So etwas wird ganz bewusst in der Band gesteuert. Entweder in Diskussionen oder durch mittlerweile verinnerlichte Prozesse. Deswegen fehlt es der Band bisweilen songwritingtechnisch ein wenig an Frische. Vielleicht sollten Harris und Co. ernsthaft mal an einem Drehbuch für einen Kriegsfilm mitschreiben, wenn sie sich musikalisch mal zur Ruhe setzen.
''Room 819'': http://kluseba.eklablog.com/room-819-a- ... a213183053 (September 2022)
Re: Metallica
Baukasten-Songwriting heißt, man nimmt (wie Metallica das oft machen) vieles an Demo Material auf und bastelt dann alles per Pro-Tools am Computer zusammen, solange bis es irgendwie passend klingt. Das hat dann natürlich nichts organisches mehr und man hört einfach, dass es künstlich enstanden ist.
Bei Maiden ist das einfach mittlerweile ihr typisches, vielleicht vorhersehbares, aber dennoch organisches Songwriting.

Bei Maiden ist das einfach mittlerweile ihr typisches, vielleicht vorhersehbares, aber dennoch organisches Songwriting.
Aha, du warst also dabei? Interessant.So etwas wird ganz bewusst in der Band gesteuert.
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Re: Metallica
quebec's beispiele sind schon etwas entlarvend. mir war gar nicht bewusst, WIE viele songs es sind, die nach dem bekannten schema gebaut sind. zu nennen wäre auf jeden fall noch no more lies, das für mich einen echten "standart-maiden-song" darstellt, der eben nach diesem strickmuster entstanden ist und wirklich gar keine überraschungen oder kreative elemente enthält.
ich glaube dennoch, dass maiden das nicht bewusst steuern. für die ist ein guter langer song eben durch die intro/outro-geschichte und evtl. einen ruhigen mittelteil gekennzeichnet.
um den bogen zu kriegen: metallica wären mMn gar nicht in der lage solche songs zu schreiben- mit oder ohne schema.
ich glaube dennoch, dass maiden das nicht bewusst steuern. für die ist ein guter langer song eben durch die intro/outro-geschichte und evtl. einen ruhigen mittelteil gekennzeichnet.
um den bogen zu kriegen: metallica wären mMn gar nicht in der lage solche songs zu schreiben- mit oder ohne schema.
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Re: Metallica
Okay, ich verstehe jetzt, was du darunter verstehst, aber ich hab das bei Death Magnetic jetzt nie wirklich so empfunden. Ich kann mir auch kaum vorstellen, dass Metallica Death Magnetic nach diesem Prinzip aufgenommen hat.Irenicus hat geschrieben:Baukasten-Songwriting heißt, man nimmt (wie Metallica das oft machen) vieles an Demo Material auf und bastelt dann alles per Pro-Tools am Computer zusammen, solange bis es irgendwie passend klingt. Das hat dann natürlich nichts organisches mehr und man hört einfach, dass es künstlich enstanden ist.
Ich hör mir das Album nochmal an...
Re: Metallica
Doch, war auch damals aus den Videos der Aufnahme-Sessions erkenntlich. Bei St. Anger wurde es auch so gemacht meines Wissens nach.ZoSo_Capricorn hat geschrieben:Ich kann mir auch kaum vorstellen, dass Metallica Death Magnetic nach diesem Prinzip aufgenommen hat.
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Re: Metallica
Ich meine, dass man das aufgenommene Material probehört ist ja normal. Weiß ja nicht was für Aufnahmen das waren, aber interpretierst du da möglicherweise nicht etwas zu viel rein?Irenicus hat geschrieben: Doch, war auch damals aus den Videos der Aufnahme-Sessions erkenntlich. Bei St. Anger wurde es auch so gemacht meines Wissens nach.
Re: Metallica
Nein, ich weiß es noch genau, auch anhand von dem, was gesagt wurde. Ich denke Metallica arbeiten sowieso schon seit dem Schwarzen heftigst mit Pro-Tools.ZoSo_Capricorn hat geschrieben:Ich meine, dass man das aufgenommene Material probehört ist ja normal. Weiß ja nicht was für Aufnahmen das waren, aber interpretierst du da möglicherweise nicht etwas zu viel rein?
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