Das laengste Maidenkonzert

IMFC, Fragen, Probleme und Iron Maiden in den Medien

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Das laengste Maidenkonzert

#1

Beitrag von Surfer »

Das längste Konzert, das Iron Maiden jemals gespielt haben, fand am 22. April 1998 im Oval Rockhouse in Norwich statt. Es war ein Secret-Gig in Vorbereitung auf die Virtual XI Tour. Iron Maiden traten unter dem Namen "The Angel and The Gamblers" auf.

Hier die Setlist des Konzertes:
01. Futureal
02. The Angel And The Gambler
03. Lightning Strikes Twice
04. Man On The Edge
05. Heaven Can Wait
06. Fortunes Of War
07. The Clansman
08. When Two Worlds Collide
09. 2 Minutes To Midnight
10. The Educated Fool
11. Don't Look To The Eyes Of A Stranger
12. Hallowed Be Thy Name
13. Afraid To Shoot Strangers
14. The Evil That Men Do
15. The Clairvoyant
16. Fear Of The Dark
17. Iron Maiden
============================
18. The Number Of The Beast
19. The Trooper
20. Sanctuary
=============================
21. Lord Of The Flies
22. Blood On The World's Hands
23. The Aftermath
24. Sign Of The Cross
25. Murders In The Rue Morgue
26. Wrathchild

Die Setlist ist ein richtiger Traum. :love: :love:
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Re: Das laengste Maidenkonzert

#2

Beitrag von Moonchild »

26 Lieder? :eek:
Meine Fresse :love:
The twins they are exhausted, seven is this night
Gemini is rising as the red lips kiss to bite
Seven angels seven demons battle for his soul
When Gabriel lies sleeping, this child was born to die

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Re: Das laengste Maidenkonzert

#3

Beitrag von The Clairvoyant »

ein paar lieder kann man rauslassen...außerdem war es ja kein richtiges konzert...und es war mit bayley :shame:
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wasted years.

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Re: Das laengste Maidenkonzert

#4

Beitrag von Surfer »

Pff, die Songsauswahl ist klasse und Blaze ist stark.
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Re: Das laengste Maidenkonzert

#5

Beitrag von Drifter »

Davux95 hat geschrieben:Pff, die Songsauswahl ist klasse und Blaze ist stark.
:clap: Finde ich auch. Ein Traum was die alles gespielt haben.
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Re: Das laengste Maidenkonzert

#6

Beitrag von The Clairvoyant »

es geht ja schon damit los, dass sie ihr schlechtestes lied überhaupt gespielt haben: angel and the gambler :puke:
und blaze kann ich einfach nciht hören - die einzige gute leistung ist imo clansman.
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Re: Das laengste Maidenkonzert

#7

Beitrag von Surfer »

Hoer dir The X Factor mal ganz an, seine Leistung ist klasse, ausserdem war das das ertse Konzert vor der Tournee -> Blaze war fit.
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Re: Das laengste Maidenkonzert

#8

Beitrag von Quebec-weekend-warrior89 »

Wenn man solche Konzerte spielt und dann sagt, dass man den Sänger feuert, weil ihm gerade diese Tour zum Ende hin an die Kraftreserven ging und er weniger gut performte, finde ich eine Frechheit. Ich würde Bruce Dickinson gerne einmal dasselbe singen hören und sehen, ob er am Ende de Tour dann auch Probleme mit den hohen Noten bekommt. Zumal viele der gewählten Lieder auch exzessiv lang sind. Damit haben sich Iron Maiden ins eigene Fleisch geschnitten. Zumindest für besondere Anlässe dürften sie aber gerne mal isoliert ein solches Konzert hinzaubern. 35 Jahre Iron Maiden im Jahr 2010 wären beispielsweise eine tolle Möglichkeit gewesen um mal ein Jubiläumskonzert zur Weihnachtszeit in London zu arrangieren. Ein solches Konzert inklusive Aufzeichnung und dann kommender DVD ist mir jedenfalls lieber als irgendeine Retromasche oder zusammengewürfelte Festivalsetlist um den Sommer zu überbrücken.

@The Clairvoyant: Dein Kommentar zeugt von sehr viel Kurzsicht für dein Alter. So etwas hört man meist eher von den ewig Gestrigen, die seit den frühen Achtzigern Iron Maiden hören und einzig und allein Bruce und vielleicht noch Paul in ihr kleines Herz geschlossen haben und die Bands rasant schnell im Stich liessen, als der Sänger ohne Rücksicht auf Verluste und nur auf sich bedacht der Band den Rücken zukehrte. Man kann ja in jedem Hobbyforum nachlesen, wie schlimm alle "The Angel And The Gambler" finden, eine populistischere Meinung gibt es ja kaum und wer diese noch vertritt, der bekommt von mir ein herzhaftes Gähnen. Genau wie diejenigen, die Blaze als schlechten Livemusiker bezeichnen und immer nur das "The Trooper" Video zeigen, in dem er bespuckt wird und deswegen sichtlich unter Strom steht. Ein Dickinson wäre einfach hinter die Kulissen gegangen und er singt weiter und gibt sein bestes, das spricht auch für sich. Ein richtiger Fan der Band bist du wohl definitiv auch nicht. Egal, was man von der Stimme eines Blaze Bayley halten mag, musikalisch behält ein Album wie The X Factor alles, was Iron Maiden ausmacht: viele melodische Gitarrensoli, unglaublich dominantes Bassspiel, episch-progressive Strukturen mit vielen Intros, meist von Geschichte oder verschiedenen Medien geprägten Texten, haufenweise atmosphärische Passagen und klare Unterteilungen in Einführung, Hauptteil und Ausklang bei denen sich oft der Kreis schliesst etc. Der Gesang nimmt da wenig Platz ein und es müsste ein Genuss sein die Meister gerade bei den Stücken der Blaze-Ära sich austoben zu sehen. Das erklärt auch warum ein sperriges Stück wie "The Sign Of The Cross" bei Rock in Rio in Grund und Boden gefeiert wird und sämtliche Musiker der Band völlig zügellos dazu abgehen. Da steckt so viel Leidenschaft drin und selbst Smith und Dickinson wachsen über sich heraus und haben sichtbar Spass bei dem Stück, obwohl sie gar nicht in der Band waren, als es geschrieben wurde. Normalerweise sollten solche Lieder ja gemieden werden nach Besetzungswechseln, zumal sich die Scheiben mit Blaze Bayley wenig verkauften und doch rutschten eben Lieder wie "The Sign Of The Cross", "The Clansman" oder auch "Lord Of The Flies" Jahre später noch in Setlisten. So viele Emotionen scheinen die Lieder der letzten Jahre nicht unbedingt zu wecken, was auch für die Klasse dieser Stücke spricht. Wenn du ein Album wie The X-Factor nur wegen dem kleinen Faktor Gesang verachtest, hast du gewiss noch nicht richtig hingehört. Ich wäre damals verdammt gerne dabei gewesen.
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Re: Das laengste Maidenkonzert

#9

Beitrag von iron_maiden »

Quebec-weekend-warrior89 hat geschrieben:Wenn man solche Konzerte spielt und dann sagt, dass man den Sänger feuert, weil ihm gerade diese Tour zum Ende hin an die Kraftreserven ging und er weniger gut performte, finde ich eine Frechheit. Ich würde Bruce Dickinson gerne einmal dasselbe singen hören und sehen, ob er am Ende de Tour dann auch Probleme mit den hohen Noten bekommt. Zumal viele der gewählten Lieder auch exzessiv lang sind. Damit haben sich Iron Maiden ins eigene Fleisch geschnitten. Zumindest für besondere Anlässe dürften sie aber gerne mal isoliert ein solches Konzert hinzaubern. 35 Jahre Iron Maiden im Jahr 2010 wären beispielsweise eine tolle Möglichkeit gewesen um mal ein Jubiläumskonzert zur Weihnachtszeit in London zu arrangieren. Ein solches Konzert inklusive Aufzeichnung und dann kommender DVD ist mir jedenfalls lieber als irgendeine Retromasche oder zusammengewürfelte Festivalsetlist um den Sommer zu überbrücken.

@The Clairvoyant: Dein Kommentar zeugt von sehr viel Kurzsicht für dein Alter. So etwas hört man meist eher von den ewig Gestrigen, die seit den frühen Achtzigern Iron Maiden hören und einzig und allein Bruce und vielleicht noch Paul in ihr kleines Herz geschlossen haben und die Bands rasant schnell im Stich liessen, als der Sänger ohne Rücksicht auf Verluste und nur auf sich bedacht der Band den Rücken zukehrte. Man kann ja in jedem Hobbyforum nachlesen, wie schlimm alle "The Angel And The Gambler" finden, eine populistischere Meinung gibt es ja kaum und wer diese noch vertritt, der bekommt von mir ein herzhaftes Gähnen. Genau wie diejenigen, die Blaze als schlechten Livemusiker bezeichnen und immer nur das "The Trooper" Video zeigen, in dem er bespuckt wird und deswegen sichtlich unter Strom steht. Ein Dickinson wäre einfach hinter die Kulissen gegangen und er singt weiter und gibt sein bestes, das spricht auch für sich. Ein richtiger Fan der Band bist du wohl definitiv auch nicht. Egal, was man von der Stimme eines Blaze Bayley halten mag, musikalisch behält ein Album wie The X Factor alles, was Iron Maiden ausmacht: viele melodische Gitarrensoli, unglaublich dominantes Bassspiel, episch-progressive Strukturen mit vielen Intros, meist von Geschichte oder verschiedenen Medien geprägten Texten, haufenweise atmosphärische Passagen und klare Unterteilungen in Einführung, Hauptteil und Ausklang bei denen sich oft der Kreis schliesst etc. Der Gesang nimmt da wenig Platz ein und es müsste ein Genuss sein die Meister gerade bei den Stücken der Blaze-Ära sich austoben zu sehen. Das erklärt auch warum ein sperriges Stück wie "The Sign Of The Cross" bei Rock in Rio in Grund und Boden gefeiert wird und sämtliche Musiker der Band völlig zügellos dazu abgehen. Da steckt so viel Leidenschaft drin und selbst Smith und Dickinson wachsen über sich heraus und haben sichtbar Spass bei dem Stück, obwohl sie gar nicht in der Band waren, als es geschrieben wurde. Normalerweise sollten solche Lieder ja gemieden werden nach Besetzungswechseln, zumal sich die Scheiben mit Blaze Bayley wenig verkauften und doch rutschten eben Lieder wie "The Sign Of The Cross", "The Clansman" oder auch "Lord Of The Flies" Jahre später noch in Setlisten. So viele Emotionen scheinen die Lieder der letzten Jahre nicht unbedingt zu wecken, was auch für die Klasse dieser Stücke spricht. Wenn du ein Album wie The X-Factor nur wegen dem kleinen Faktor Gesang verachtest, hast du gewiss noch nicht richtig hingehört. Ich wäre damals verdammt gerne dabei gewesen.
Hammer-Beitrag und ich stimme dir zu 100% zu! :clap:

Nachtrag meinerseits zur Gesangsleistung von Blaze: Auf der X-Factour wurden 18 Stücke auf 128 (!!!) Konzerten gespielt, auf der Virtual XI Tour sogar 20 Stücke auf 81 Konzerten. Dazu kommt noch, dass die Band sich geweigert hat, in Blaze's Stimmlage runterzustimmen. Kein Wunder, dass die Stimme zum Schluss im Eimer war.
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Re: Das laengste Maidenkonzert

#10

Beitrag von guhu »

Quebec-weekend-warrior89 hat geschrieben: Genau wie diejenigen, die Blaze als schlechten Livemusiker bezeichnen und immer nur das "The Trooper" Video zeigen, in dem er bespuckt wird und deswegen sichtlich unter Strom steht. Ein Dickinson wäre einfach hinter die Kulissen gegangen und er singt weiter und gibt sein bestes, das spricht auch für sich.
Das würd ich aber nicht unterschreiben. Bruce hat beim Ozzfest 2005 vollkommen anders reagiert, als du es hier vermuten würdest!

Aber die ewige Diskussion über Blaze muss doch jetzt hier nicht auch noch ausbrechen, oder ;) ? Dazu gibt es doch bereits diverse andere Threads!

Diskutiert doch lieber mal wieder über dieses längste Konzert. Meiner Meinung nach hatten alle damals die nötige Lust bzw. Energie dazu, weil sie ansonsten mit Maiden nicht erfüllt waren. Die Karriere der Band fand sich auf dem Tiefpunkt und so konnte man die fehlende Auslastung mit solchen langen Geheimkonzerten ein wenig decken.
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Re: Das laengste Maidenkonzert

#11

Beitrag von bln_eddie »

Hey Folks...

Leute es warn Konzert zur Vorbereitung der Tour, nich mehr nich weniger....

DIe ersten 20Songs habense doch dann auch auf der Tour gespielt(STranger und SIgn wurden getauscht)....

Das sie dann noch einen drauf gesetzt haben war vielleicht nurn Test ob die Songs passen noch angenommen werden,wat weiss ich....

Zu der Bayley Diskussion äussere ich mich jetzt auch nich, da is schon alles gesagt worden....

DIe Setlist war/ist vollkommen ok und Angel wurde damals Live richtig abgefeiert, Sie haben den SOng ja auch gekürzt gespielt live wenn ich mich noch richtig erinnere.....

Zu der 80er Fanboy diskussion die auch imma mal wieder aufkommt, das können evtl. nur Leute verstehen die auch damals schon Fan der Band waren.... Ich war es damals es war für mich die beste Zeit meines Lebens, hängt auch wohl vom Alter ab...

Das jetzt evtl jemand die 90er geil findet weil er dort Maiden erst kennengelernt hat oder halt im richtigen Alter war is doch auch ok.....

Man sollte jedem seine Dekade lassen und endlichmal mit diese "ewig Gestrige" oder "80er Fanboy" Disskussion beenden...

Ich fand Maiden mit Blaze und der XFaxtor Platte viiiiiiiiiiiiel besser als die beiden Scheiben davor.... Trotzdem bleiben die 80er Platten für mich unerreicht.........
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Re: Das laengste Maidenkonzert

#12

Beitrag von Chewie »

bln_eddie hat geschrieben:
Man sollte jedem seine Dekade lassen und endlichmal mit diese "ewig Gestrige" oder "80er Fanboy" Disskussion beenden...

Ich fand Maiden mit Blaze und der XFaxtor Platte viiiiiiiiiiiiel besser als die beiden Scheiben davor.... Trotzdem bleiben die 80er Platten für mich unerreicht.........
dem schließe ich mich total an

schön auf den Punkt gebracht

:up:
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Re: Das laengste Maidenkonzert

#13

Beitrag von Surfer »

@ Quebec

Sign :list:


Am Anfang einer Tournee war Blaze richtig stark, so war dieses Konzert richtig geil. Soviel von The X Factor und Virtual XI live zu hoeren, waere ein Traum. :love:
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Re: Das laengste Maidenkonzert

#14

Beitrag von Iron Wolf »

Wahnsinns-Setlist :love:
Da wär ich auf jeden Fall gerne dabei gewesen! Wie ist denn das Konzert damals angekommen?
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Re: Das laengste Maidenkonzert

#15

Beitrag von Surfer »

Ich habe mal ein paar Fotos gesehen, das Publikum ist ausgerastet, war auch ein kleinerer Club. Deswegen gibts auch leider kein Bootle von der Show, keiner hatte wohl Bock, dass ihm die Kamera aus der Hand geschlagen wird.
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