Maiden-Crew
Moderator: Phantom
Maiden-Crew
Hier mal ein Thread zu den Crewmitgliedern von Maiden: Also Manager, Roadies etc..
Aus gegebenen Anlass:
Gestern verstarb Steve "Gaddsy" Gadd, langjähriger Tourmanager von Maiden. Ein Statement von Kevin Shirley dazu:
"We lost one of our Iron Maiden family, and a good mate of my family too, yesterday - we're all very saddened to say goodbye to Gaddsy, who was just a beautiful gentleman. When I get to Heaven mate, I'll tap an angel on the shoulder and ask for you - and we can go and get that cold beer we've been promising...
Condolences to all Steve's family and to his beloved Iron Maiden family, who I know ALL mourn him today.
R.I.P. mate..."
Aus gegebenen Anlass:
Gestern verstarb Steve "Gaddsy" Gadd, langjähriger Tourmanager von Maiden. Ein Statement von Kevin Shirley dazu:
"We lost one of our Iron Maiden family, and a good mate of my family too, yesterday - we're all very saddened to say goodbye to Gaddsy, who was just a beautiful gentleman. When I get to Heaven mate, I'll tap an angel on the shoulder and ask for you - and we can go and get that cold beer we've been promising...
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- chemicalwedding
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Re: Maiden-Crew
Eine grossartiges Maiden-Buch: Loopyworld - The Iron Maiden Years
Der Autor Steve Newhouse (oder Loopy) war einer der ersten der Killer-Crew und war mit einer Pause bis kurz vor der World Slavery Tour mit der Band unterwegs. Loopy war ein Schulkumpel von Paul DiAnno. Als Paul den Job als Sänger bei Maiden erhalten hat ging auch Loopy regelmässig mit zu den Bandproben und wurde dann im Herbst 1978 zu einem der ersten Maiden-Roadies. Er war primär für das Schlagzeug von Doug Sampson verantwortlich. Als Clive in die Band kam wurde er automatisch der Roadie von Clive, aber Clive hatte offenbar ein Problem mit Loopy und warf in 81 nach dem ersten Japan-Abstecher kurz vor dem Start der US-Tour aus der Killer-Crew. Als Clive gehen musste kam dann Loopy wieder zurück und war quasi Mädchen-für-alles für die Band. Er musste die Killer-Crew aber leider wieder verlassen als er gegenüber Nicko ein ziemlich dämlicher Spruch fallen lies. Wie nahe Loopy an der Band war zeigt auch die Tatsache, dass von ihm im Booklet von der Killers CD (Re-Release CD 1998) ein Foto drin ist. Er war z.B. auch während der ganzen Entstehungsphase von Powerslave auf der Insel Jersey und den Bahamas dabei.
Das Buch gibt einen grossartigen Einblick wie die Band vor dem Durchbruch funktioniert hat. Und für Laien zeigt das Buch auch Eindrücklich wie wichtig für den Erfolg einer Band die Leute im Hintergrund und auch ehemalige Bandmitglieder sind. Steve und seinen Mannen hätten sich nie so gut auf die Musik konzentrieren können wenn nicht Leute wie Loopy oder Vic Vella ihnen schon früh viel mühsame Arbeit abgenommen hätten. 1979 waren sie zu dritt als Roadie und schleppten der Band immer wieder das Equipment nach, bauten es auf und ab und brachten es zurück ins "Zentrallager". Maiden hatten damals keinen fixen Proberaum, das ganze Equipment musste nicht nur für Gigs gezügelt werden. Und das während mindestens 1 1/2 Jahren ohne Bezahlung, bis auf gratis Bier und etwas Essen bei einem Gig (und gratis Übernachtungen im ungeheizten Band-Van). Die Einnahmen der Band waren zu dieser Zeit selbstverständlich auch sehr begrenzt. Einen regelmässigen Lohn bekamen de Crew-Mitglieder erst irgendwann 1980.
Ich finde das Buch sehr unterhaltsam und informativ. Loopy erzählt haufenweise witzige Anekdoten die einen tiefen Einblick in die Band und ihr Umfeld geben. Und als Goodie hat es viele alte Fotos im Buch (leider nicht mit so toller Qualität, ist aber egal!). Das Buch ist sehr empfehlenswert und eines der besten welches ich bis jetzt gelesen habe.
Das Buch kann man hier bestellen:
http://loopyworld.co.uk/
https://www.facebook.com/LoopyWorld/
Der Autor Steve Newhouse (oder Loopy) war einer der ersten der Killer-Crew und war mit einer Pause bis kurz vor der World Slavery Tour mit der Band unterwegs. Loopy war ein Schulkumpel von Paul DiAnno. Als Paul den Job als Sänger bei Maiden erhalten hat ging auch Loopy regelmässig mit zu den Bandproben und wurde dann im Herbst 1978 zu einem der ersten Maiden-Roadies. Er war primär für das Schlagzeug von Doug Sampson verantwortlich. Als Clive in die Band kam wurde er automatisch der Roadie von Clive, aber Clive hatte offenbar ein Problem mit Loopy und warf in 81 nach dem ersten Japan-Abstecher kurz vor dem Start der US-Tour aus der Killer-Crew. Als Clive gehen musste kam dann Loopy wieder zurück und war quasi Mädchen-für-alles für die Band. Er musste die Killer-Crew aber leider wieder verlassen als er gegenüber Nicko ein ziemlich dämlicher Spruch fallen lies. Wie nahe Loopy an der Band war zeigt auch die Tatsache, dass von ihm im Booklet von der Killers CD (Re-Release CD 1998) ein Foto drin ist. Er war z.B. auch während der ganzen Entstehungsphase von Powerslave auf der Insel Jersey und den Bahamas dabei.
Das Buch gibt einen grossartigen Einblick wie die Band vor dem Durchbruch funktioniert hat. Und für Laien zeigt das Buch auch Eindrücklich wie wichtig für den Erfolg einer Band die Leute im Hintergrund und auch ehemalige Bandmitglieder sind. Steve und seinen Mannen hätten sich nie so gut auf die Musik konzentrieren können wenn nicht Leute wie Loopy oder Vic Vella ihnen schon früh viel mühsame Arbeit abgenommen hätten. 1979 waren sie zu dritt als Roadie und schleppten der Band immer wieder das Equipment nach, bauten es auf und ab und brachten es zurück ins "Zentrallager". Maiden hatten damals keinen fixen Proberaum, das ganze Equipment musste nicht nur für Gigs gezügelt werden. Und das während mindestens 1 1/2 Jahren ohne Bezahlung, bis auf gratis Bier und etwas Essen bei einem Gig (und gratis Übernachtungen im ungeheizten Band-Van). Die Einnahmen der Band waren zu dieser Zeit selbstverständlich auch sehr begrenzt. Einen regelmässigen Lohn bekamen de Crew-Mitglieder erst irgendwann 1980.
Ich finde das Buch sehr unterhaltsam und informativ. Loopy erzählt haufenweise witzige Anekdoten die einen tiefen Einblick in die Band und ihr Umfeld geben. Und als Goodie hat es viele alte Fotos im Buch (leider nicht mit so toller Qualität, ist aber egal!). Das Buch ist sehr empfehlenswert und eines der besten welches ich bis jetzt gelesen habe.
Das Buch kann man hier bestellen:
http://loopyworld.co.uk/
https://www.facebook.com/LoopyWorld/
Maiden-Crew
Gerade bei Austin Dickinson bei instagram gelesen das wohl Ash von Killer Krew gestorben ist...
Der war ja auch ein Urgestein im Maiden Kosmos.
Der war ja auch ein Urgestein im Maiden Kosmos.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.

Maiden-Crew
Weiß man die Ursache?
Ich habe seine Auftritte in den "Making of"-Videos immer sehr gemocht. Besonders seine Konversation mit Eddie!
R.I.P.
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RIP
Ihn hat man vor den Shows immer auf der Bühne hart arbeiten gesehen
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Er war auch Eddie auf der Bühne
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In einer Kommentarspalte hieß es, dass es Krebs war, und das auch erst vor 8 Wochen herausgefunden hatte.
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Oh fuck. R.I.P.!
Dreckskrankheit und eine meiner größten Ängste….
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Hallo mein Lieber,chemicalwedding hat geschrieben: ↑19. Nov 2016 18:14Eine grossartiges Maiden-Buch: Loopyworld - The Iron Maiden Years
Der Autor Steve Newhouse (oder Loopy) war einer der ersten der Killer-Crew und war mit einer Pause bis kurz vor der World Slavery Tour mit der Band unterwegs. Loopy war ein Schulkumpel von Paul DiAnno. Als Paul den Job als Sänger bei Maiden erhalten hat ging auch Loopy regelmässig mit zu den Bandproben und wurde dann im Herbst 1978 zu einem der ersten Maiden-Roadies. Er war primär für das Schlagzeug von Doug Sampson verantwortlich. Als Clive in die Band kam wurde er automatisch der Roadie von Clive, aber Clive hatte offenbar ein Problem mit Loopy und warf in 81 nach dem ersten Japan-Abstecher kurz vor dem Start der US-Tour aus der Killer-Crew. Als Clive gehen musste kam dann Loopy wieder zurück und war quasi Mädchen-für-alles für die Band. Er musste die Killer-Crew aber leider wieder verlassen als er gegenüber Nicko ein ziemlich dämlicher Spruch fallen lies. Wie nahe Loopy an der Band war zeigt auch die Tatsache, dass von ihm im Booklet von der Killers CD (Re-Release CD 1998) ein Foto drin ist. Er war z.B. auch während der ganzen Entstehungsphase von Powerslave auf der Insel Jersey und den Bahamas dabei.
Das Buch gibt einen grossartigen Einblick wie die Band vor dem Durchbruch funktioniert hat. Und für Laien zeigt das Buch auch Eindrücklich wie wichtig für den Erfolg einer Band die Leute im Hintergrund und auch ehemalige Bandmitglieder sind. Steve und seinen Mannen hätten sich nie so gut auf die Musik konzentrieren können wenn nicht Leute wie Loopy oder Vic Vella ihnen schon früh viel mühsame Arbeit abgenommen hätten. 1979 waren sie zu dritt als Roadie und schleppten der Band immer wieder das Equipment nach, bauten es auf und ab und brachten es zurück ins "Zentrallager". Maiden hatten damals keinen fixen Proberaum, das ganze Equipment musste nicht nur für Gigs gezügelt werden. Und das während mindestens 1 1/2 Jahren ohne Bezahlung, bis auf gratis Bier und etwas Essen bei einem Gig (und gratis Übernachtungen im ungeheizten Band-Van). Die Einnahmen der Band waren zu dieser Zeit selbstverständlich auch sehr begrenzt. Einen regelmässigen Lohn bekamen de Crew-Mitglieder erst irgendwann 1980.
Ich finde das Buch sehr unterhaltsam und informativ. Loopy erzählt haufenweise witzige Anekdoten die einen tiefen Einblick in die Band und ihr Umfeld geben. Und als Goodie hat es viele alte Fotos im Buch (leider nicht mit so toller Qualität, ist aber egal!). Das Buch ist sehr empfehlenswert und eines der besten welches ich bis jetzt gelesen habe.
Das Buch kann man hier bestellen:
http://loopyworld.co.uk/
https://www.facebook.com/LoopyWorld/
da die Forensuchmaschine deinen Beitrag in 2 Themen fand, möchte ich bei beiden meinen input dazu geben -
das habe ich eben auch im Allgemein Disku Thread auf deinen Hinweis geschrieben:
Morjen morjen,
ich hab gerade die ersten 100 Seiten durch von Loopyworld und bin mehr als begeistert. Das ist, was ich als Fan seit 42,5 Jahren suche wie blöd und nie gekriegt habe!
Zwar sah ich schon unzählige Videos, Dokus, Making offs und hatte in den 80ern auch eine englische Biographie - da gabs aber immer nur kleine Schnitzelchen - oder Dinge, die die Presse zusammenreimte.
In Loopyworld darf man endlich in das Gefühlsleben der Band und Crew eintauchen und lernt mehr die Menschen kennen und die Probleme, die sie bewältigen mußten, ich hab jetzt schon an etlichen Stellen geweint, weil es mich so mitgenommen hat, wie hart die Jungens gekämpft und was die geopfert haben - insbesondere von Seiten der Crew.
Das Buch werde ich mehrfach lesen und ganz sicher mich auch noch beim Autoren persönlich bedanken. Denn man merkt in fast jedem Satz, daß Schreiben nicht seine Heimat ist und er sich reichlich abmüht Dinge in Worte zu fassen, so daß es stellenweise holprig wird.
Ganz anders, als Bruce Dickinson, der in seinem Buch mit verspielter Leichtigkeit Wortkunst höchster Güte liefert - wirken die Formulierungen vom Herrn Newhouse wirklich aus Anstrengung heraus, macht die Sache aber nicht weniger interessant.
Und inhaltlich kommt da für mich als Fan weit mehr rüber , von dem, was mich interessiert.
Ich lernte ja 1984 Maiden in Heildelberg nach dem Konzert kurz kennen und unterhielt mich auch kurz mit vielen der Roadies - und ließ mir im Tourheft, daß man auf dem Konzert kaufen konnte auch von vielen der Killer Krew Autogramme geben -
die Killer Krew war ja von der Vorjahrestour abgebildet im 84er Konzertbuch - und so ließ ich die Jungens auf ihren Bildern signieren.
Leider war da kein Steve Newhouse dabei, bezw. Loopy - oder ist der etwa identisch mit Nicos damaligen Roadie Steve"the Geezer" Gad- von dem hab ich ein Autogramm. Bill Barclay, Daves Techniker schrieb mir auch eine Widmung:)
Einzige Kritik, die ich vortragen möchte - bei den vielen Bildern steht leider nicht drunter wer da was ist - denn viele Leute kenne oder erkenne ich nicht.
Ich weiß da gar nicht, wer der Loopy denn ist!
Ich hab damals schon die Roadies total bewundert, da ich nebenher die Bühnentechnik für eine Jazz und Swingband an den Wochenenden machte, samt der Beschallung und auch gelegentlich als Roadie für eine deutsche Heavy Metal Band aushalf und auch 2 eigene Musikprojekte am Laufen hatte als Metal Gitarrist.
Wer liest, was für eine treue und aufrichtige Seele der Steve Newhouse(Loopy) ist, der kann nur die Tränen in die Augen kriegen, ich möchte inhaltlich nicht vorgreifen oder spoilern - man muß das lesen und die Bilder sehen, sonst glaubt man das nicht oder sprengt das Vorstellungsvermögen.
Aber auch vor Paul di Anno (eigentlich Paul Taylor) ziehe ich den Hut.
Und endlich durfte ich mal mehr über das Herz der Band Steve Harris und Dave Murray erfahren !
Ich freue mich weiter in dem Buch zu lesen und bin schon sehr gespannt wann und warum der Loopy bei Maiden aufgehört hat.
Der ist für Maiden durch die Hölle gegangen - irre - ganze Existenz samt Job aufgegeben und nix zum Beißen........wahnsinn!
Danke Loopy, wenn ich dich denn so nennen darf, für mich eher Sir Newhouse!
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hier findest du ein Foto aus frühen Tasgen von LoopyKellerkind hat geschrieben: ↑4. Okt 2024 08:45Einzige Kritik, die ich vortragen möchte - bei den vielen Bildern steht leider nicht drunter wer da was ist - denn viele Leute kenne oder erkenne ich nicht.
Ich weiß da gar nicht, wer der Loopy denn ist!
https://www.metaltalk.net/9-the-beginni ... e-rest.php
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Morjen morjen,chemicalwedding hat geschrieben: ↑20. Okt 2024 19:28hier findest du ein Foto aus frühen Tasgen von Loopy
https://www.metaltalk.net/9-the-beginni ... e-rest.php
das ist ja nett, dankeschön!
Ich hatte inzwischen auch recherchiert und konnte mir die eigene Webseite von Loopy angesehen und dort geschmökert und you tube videos von ihm usw.
Ein sehr interessanter Mensch, nur hätte ich an seiner Stelle einige Sachen nicht geschrieben, und Ängste gehabt, daß es für mich nach vielen Jahren noch Konsequenzen hat - sehr mutig!
Die haben ja auch einige Lausbubensachen(mein Dad hätte gesagt Halbstarkenstreiche) gemacht, die durchaus hätten schlimm enden können.
Für mich als Leser natürlich interessanter:)
Maiden-Crew
Vielen Dank für diesen herzlichen Tribut. Steve „Gaddsy“ Gadd klingt wie ein unglaublicher Mensch, der von der Iron Maiden-Familie sehr geliebt wurde. Tourmanager und Crew bleiben oft im Hintergrund, aber ihre Arbeit ist entscheidend für den Erfolg einer Band. Es ist berührend zu sehen, wie viel er allen bedeutet hat. Ruhe in Frieden, Gaddsy.



