Mir haben es ganz besonders die letzten beiden Songs, The Parchment und Hell on earth, extrem angetan. Ich kann die nonstop hören.
Auch den Opener finde ich richtig cool.
So schnell wird bei mir nichts anderes an Musik zu hören sein.
Moderator: Phantom
Den Gedanken hatte ich auch schon.AncientMariner hat geschrieben: ↑20. Sep 2021 16:55...HoE...
Und dann habe ich das Gefühl eine solche Aussage treffen zu müssen. Wäre es das letzte Lied ihrer Karriere, dann könnte ich damit leben. (Ich hoffe natürlich nicht das es das letzte ist)

sehr gut zusammengefasst
darauf bin ich auch gespannt, wie das Album in ein zwei Jahren bewertet wird. Im Moment ist die Euphorie gross und man ist ein wenig "taub". Die Euphorie war bei Book of Souls auch riesig, bei mir auch. Das Album alterte bei mir aber eher schlecht. Die Highlight damals finde ich zwar immer noch Higlights. Aber viele Songs im Mittelfeld sind bei mir krass gegen unten gefallen.Elandiar hat geschrieben: ↑21. Sep 2021 10:35Bin auch mal gespannt, wie man das Album nach einigen Monaten oder Jahren bewerten wird. Wenn ich mich richtig erinnere wurde nämlich auch z.B. Book of Souls bei Release ziemlich positiv aufgenommen und als klare Verbesserung gegenüber TFF empfunden (so auch von mir damals). Inzwischen ist das für mich ein Album mit leider nur ganz wenigen Highlights.


Sehr schön geschriebenZoSo_Capricorn hat geschrieben: ↑21. Sep 2021 22:09Ihr habt definitiv recht, dass man in den Anfangstagen nach Release (selbst zwei Wochen danach) noch euphorisch ist. Ist bei mir jetzt mit Senjutsu so und war damals bei TBOS auch so. Die Langzeitwirkung ist immer eine andere und obwohl es natürlich optimal wäre, wenn jedes Album eine glanzvolle Langzeitwirkung entwickelt, so muss ich auch sagen: Einfach mal im Hier und Jetzt leben! Das ist kalenderspruchreif, ich weiß,... aber was ich meine ist, dass man unmittelbar nach einem Albumrelease gar nicht den objektiven Langzeithörer in sich herauskramen braucht, der kommt schon von alleine. Wenn einem jetzt gerade das Album Spaß macht, kann man sich in dieser Freude auch einfach mal gehen lassen. Damit meine ich nicht, dass man die Songs nicht kritisieren darf, ganz im Gegenteil. Ich habe auch ein paar Stellen an denen ich mich abarbeiten könnte. Wenn ich analytisch an die Songs rangehe, merke ich selbst, dass ich mir das eine oder andere schlechtreden könnte. Was ich sagen will ist: Wenn man seinen inneren Musikkritiker zu sehr hervorkramt, macht man sich im Zweifel die situative Freude selbst zunichte. Kann aber auch sein, dass man das nicht einfach so abschalten kann. Oder, dass man diesen Modus beim Forumsposten automatisch anknipst (kenne es ja selbst).
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Kannst du mir erklären was ein Lick ist? Sind die „Möwen“ Sounds komplett mit der Gitarre gespielt? Dachte das typische Kreischen sei künstlich gemacht und ab ca 00:12 greift dann die Gitarre das Kreischen auf… Kenne mich da leider nicht so aus. Gefällt mir aber insgesamt auch sehr gut weil das Lied in dem Fall mit dem Intro und Outro schön rund wirkt.rocknrolf hat geschrieben: ↑22. Sep 2021 11:24Gut geschrieben Ed, ich sehe das ähnlich, wobei TBOS bei mir doch etwas schlechter weg kommt als bei dir. Ich war 2015 echt gespannt auf den Release von TBOS, vor allem auf die Bruce Songs. Diese sind auch für mich das einzige Highlight auf dem Album, ohne Bruce sein Input wäre TBOS wirklich schwach geworden, so ist es maximal durchschnittlich für mich.
Senjutsu wirkt fast wie aus einem Guss und ist dennoch abwechslungsreich. Z.B. das Geräusch der Wellen bzw. der Brandung vor The Darkest Hour, sowas gab es bei Maiden noch nicht. Dann spielt die Gitarre einen Lick, der so ähnlich klingt wie eine Möwe am Meer, so ergibt dann das Wellenrauschen Sinn. Das ist mir erst beim 20. Mal hören des Songs aufgefallen, dass hier vielleicht eine Verbindung vorhanden ist.
Wie du schon sagst, die 80 Minuten gehen schnell vorbei, das Album wirkt kürzer und ist an sich kaum langweilig. Gibt zwar hier und da einige unnötige Längen, vor allem in einigen Intros, aber das ist noch okay.
Bin froh das es auch keine "Schunkel" oder "OH OH OH" Parts gibt, wie bei den letzten Releases. So wirkt das Material auch etwas reifer. Ich finde sowieso das Senjutsu sehr "reif" klingt und "erwachsen".
Ja genau so meinte ich das auch, also die ersten Möwen bis zu Sekunde 12 sind echt, danach werden diese auf der Lead-Gitarre "immitiert". Das ist dann ein Lick, den wohl Adrian spielt, die andren Gitarren spielen ja offene Akkorde als Begleitung.AncientMariner hat geschrieben: ↑22. Sep 2021 12:08Kannst du mir erklären was ein Lick ist? Sind die „Möwen“ Sounds komplett mit der Gitarre gespielt? Dachte das typische Kreischen sei künstlich gemacht und ab ca 00:12 greift dann die Gitarre das Kreischen auf… Kenne mich da leider nicht so aus. Gefällt mir aber insgesamt auch sehr gut weil das Lied in dem Fall mit dem Intro und Outro schön rund wirkt.

die Atmosphäre hat etwas von To Tame a Land, denke ich auch.

Nach mehrfachem Hören merkt man diese Struktur tatsächlich. Beim ersten Hören natürlich noch nicht, da hat es mich noch mehr aus den Socken gehauen. Aber auch jetzt noch finde ich diesen Instrumentalteil einfach genial.