sein Album "Metal Church" finde ich auch ganz geil (bei der Namensgebung war David äusserts kreativ
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wenn wir schon bei David Wayne sind...
sein Album "Metal Church" finde ich auch ganz geil (bei der Namensgebung war David äusserts kreativ
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sein Album "Metal Church" finde ich auch ganz geil (bei der Namensgebung war David äusserts kreativ
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Ich glaube kaum ein Genre wird so kontrovers behandelt wie Power Metal. Es gibt immer meist zwei Lager. Das eine sagt: "Finde ich geil". Das andere sagt: "Finde ich zum kotzen, dass ist doch kein Metal".
Letztere sind für mich ein Faktor, warum es mir selbst immer schwieriger fällt, mich mit der gesamten Szene zu identifizieren. Habe ich mich vor ein paar Jahren noch sehr stark verbunden gefühlt mit der Einstellung, so tue ich das heute nicht mehr. Die Szene tut immer so, als wäre sie mega tolerant und voller aktzeptanz. Klingt die Musik aber mal den weißen Herren nicht "hart" genug, ist das gleich alles schei*e und kein Metal mehr und hat damit alles gar nichts mehr zu tun. Bei solchen Aussagen stellt sich mir immer die Frage: "Wer gibt Dir das Recht zu bestimmen, was jetzt hart genug für Metal ist und was nicht?" Viele Metal Hörer, und vor allem solche, die aus den 80ern Stammen, bilden sich viel zu oft ein darüber bestimmen zu können, was jetzt Metal ist und was nicht. Hinzu kommen noch die Core-Kids (oder mittlerweile Teenies), denen alles wo kein Breakdown drin ist, viel zu lahm ist und nicht "hart" genug. Wird Metal wirklich am Gard der härte gemessen?
Es hat mich schon vor Jahren genervt solche Kommentar zu hören wie "Kitsch Metal", "Kirmis Metal", "Mädchen Metal (übrigens unglaublich peinlich und sexistisch so ein Kommentar", "Pussy Metal", "Ich kriege Diabetes davon", "Das ist was für den Kinder-Geburtstag", etc. Ich könnte hier bestimmt noch mehrere Zeilen mit qualifizierten Kommentaren schreiben. Jaja, ist nur Spaß. Aber wenn man dann mal von anderen die Lieblingsband durch den Kakao zieht, ist man immer der doofer oder der ohne Ahnung. Und man habe ja keinen Geschmack und höre ja keinen "Echten"-Metal bzw Musik, die ich "maximal meinen Kindern aufm Geburtstag vorspielen würde" (Ich darf dran erinnern, das auch die Musik eines bspw. Ronnie James Dio unglaublich nahe an dem dran ist, was so gerne als "Weichei Metal" bezeichnet wird. Nehmt doch Gates of Babylon und tauscht Dio durch einen x-beliebigen Power Metal Sänger aus. Zack, astreiner, Europäischer Power Metal.)
Jeder meint in der Szene den besten Geschmack von allen zu haben. "Hör doch lieber The Year Of The Blizzard" von Pharaoh, das ist viel besser als dieser Kitsch Song "Insurrection" von Gamma Ray". Nein. Werde ich nicht. Weil ich meinen Power Metal liebe. Und für mich bleibt das auch immer echter Power Metal. Egal ob US, Europäisch, Kantonesisch oder Asiatisch. Es ist Metal. Und kaum ein Sub-Genre zieht solche Massen an. Erfolg ist kein Messer für Qualität. Aber wer legt den Fest was Qualität ist?
Ich halte Babymetal, entschuldigt, den "Teletubby-Metal" von den drei "Hupfdohlen" welche den Metal "schänden" für eine der absolut besten Kombos der letzten Jahre. Die Musik übertrifft viele an Vielseitigkeit. Ich habe mir die Band bis heute 4x live angesehen und würde auch weiterhin durch halb Europa fliegen um mir die anzugucken. Und von dem Erfolg der Band kann wie...öh...Pharaoh bspw. nur Träumen. Hass im Internet ist die beste Publiziti der letzten Jahre gewesen und wird es auch immer bleiben. Also danke an die Hater
Am Ende des Tages kann es einem egal sein, was andere denken, solange man Spaß hat an der Musik. Und ja, den habe ich. Ich habe Ende 2019/Anfang 2020 so unglaublich viele geniale Menschen kennengelernt auf "Kindergarten-Metal" Konzerten. Wir hatten Spaß, haben gefeiert, zusammen getrunken, laut mitgesungen. Es ist unglaublich gewesen.
Es hat auch dazu beigetragen, wieso ich dem Board hier so lange den Rücken gekehrt habe. Irgendwann ist man es leid. UNd ja, es sind nur die Meinungen der anderen. Aber irgendwo nervt es auch gewaltig.
Letztere sind für mich ein Faktor, warum es mir selbst immer schwieriger fällt, mich mit der gesamten Szene zu identifizieren. Habe ich mich vor ein paar Jahren noch sehr stark verbunden gefühlt mit der Einstellung, so tue ich das heute nicht mehr. Die Szene tut immer so, als wäre sie mega tolerant und voller aktzeptanz. Klingt die Musik aber mal den weißen Herren nicht "hart" genug, ist das gleich alles schei*e und kein Metal mehr und hat damit alles gar nichts mehr zu tun. Bei solchen Aussagen stellt sich mir immer die Frage: "Wer gibt Dir das Recht zu bestimmen, was jetzt hart genug für Metal ist und was nicht?" Viele Metal Hörer, und vor allem solche, die aus den 80ern Stammen, bilden sich viel zu oft ein darüber bestimmen zu können, was jetzt Metal ist und was nicht. Hinzu kommen noch die Core-Kids (oder mittlerweile Teenies), denen alles wo kein Breakdown drin ist, viel zu lahm ist und nicht "hart" genug. Wird Metal wirklich am Gard der härte gemessen?
Es hat mich schon vor Jahren genervt solche Kommentar zu hören wie "Kitsch Metal", "Kirmis Metal", "Mädchen Metal (übrigens unglaublich peinlich und sexistisch so ein Kommentar", "Pussy Metal", "Ich kriege Diabetes davon", "Das ist was für den Kinder-Geburtstag", etc. Ich könnte hier bestimmt noch mehrere Zeilen mit qualifizierten Kommentaren schreiben. Jaja, ist nur Spaß. Aber wenn man dann mal von anderen die Lieblingsband durch den Kakao zieht, ist man immer der doofer oder der ohne Ahnung. Und man habe ja keinen Geschmack und höre ja keinen "Echten"-Metal bzw Musik, die ich "maximal meinen Kindern aufm Geburtstag vorspielen würde" (Ich darf dran erinnern, das auch die Musik eines bspw. Ronnie James Dio unglaublich nahe an dem dran ist, was so gerne als "Weichei Metal" bezeichnet wird. Nehmt doch Gates of Babylon und tauscht Dio durch einen x-beliebigen Power Metal Sänger aus. Zack, astreiner, Europäischer Power Metal.)
Jeder meint in der Szene den besten Geschmack von allen zu haben. "Hör doch lieber The Year Of The Blizzard" von Pharaoh, das ist viel besser als dieser Kitsch Song "Insurrection" von Gamma Ray". Nein. Werde ich nicht. Weil ich meinen Power Metal liebe. Und für mich bleibt das auch immer echter Power Metal. Egal ob US, Europäisch, Kantonesisch oder Asiatisch. Es ist Metal. Und kaum ein Sub-Genre zieht solche Massen an. Erfolg ist kein Messer für Qualität. Aber wer legt den Fest was Qualität ist?
Ich halte Babymetal, entschuldigt, den "Teletubby-Metal" von den drei "Hupfdohlen" welche den Metal "schänden" für eine der absolut besten Kombos der letzten Jahre. Die Musik übertrifft viele an Vielseitigkeit. Ich habe mir die Band bis heute 4x live angesehen und würde auch weiterhin durch halb Europa fliegen um mir die anzugucken. Und von dem Erfolg der Band kann wie...öh...Pharaoh bspw. nur Träumen. Hass im Internet ist die beste Publiziti der letzten Jahre gewesen und wird es auch immer bleiben. Also danke an die Hater
Am Ende des Tages kann es einem egal sein, was andere denken, solange man Spaß hat an der Musik. Und ja, den habe ich. Ich habe Ende 2019/Anfang 2020 so unglaublich viele geniale Menschen kennengelernt auf "Kindergarten-Metal" Konzerten. Wir hatten Spaß, haben gefeiert, zusammen getrunken, laut mitgesungen. Es ist unglaublich gewesen.
Es hat auch dazu beigetragen, wieso ich dem Board hier so lange den Rücken gekehrt habe. Irgendwann ist man es leid. UNd ja, es sind nur die Meinungen der anderen. Aber irgendwo nervt es auch gewaltig.
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Ich persönlich kann dir in allen Punkten nur zustimmen. Ein Forum repräsentiert halt auf gewisse Weise eine aktuelle Gesellschaft mit all ihren Vor- und Nachteilen. Allerdings lässt sich über Geschmack halt auch nicht streiten. Daher sollte man sich die Kommentare der etwas älteren Fans, die neue Stilrichtungen und Experimente nicht mehr nachvollziehen können oder wollen, auch nicht zu sehr zu Herzen nehmen. Da habe ich etwas Zeit gebraucht, dies zu lernen und auch umzusetzen. Ebenso muss man aber auch selbst nicht ständig gegen Bands austeilen, die man nicht mag, aber im Forum sehr beliebt sind, daher ignoriere ich heutzutage beispielsweise Threads über Dio, Megadeth, Running Wild, Sabaton und U.D.O. auch zumeist. Ich möchte den Leuten bloss nicht die Freude an ihren Lieblingsbands nehmen. Auf den guten Ton auf allen Seiten kommt es an. Wenn mir natürlich jemand wirklich blöd daher kommt, dann kriegt derjenige auch einen Konter
Ich habe auf Grund vermehrter negativer Reaktionen dem Forum auch für drei Jahre den Rücken gekehrt. Es war halt enttäuschend, wenn man Zeit und Liebe in einen neuen Thread gesteckt hat und dann dort zumeist nur ''So ein Rotz!'' als Reaktion gekommen ist. Wenn man diesen Ton kritisierte, gab es von gewissen Leuten dann völlig aus dem Zusammenhang gerissene Kommentare, so meinte jemand beispielsweise mal, dass ich bestimmt auf eine Waldorfschule gegangen sei, um nur ein Beispiel zu nennen. Diese Dinge, die einem da unterstellt wurden, waren erstens nicht der Fall, zweitens unter der Gürtellinie und drittens wurde sich dafür nicht einmal im Nachhinein entschuldigt. Interessanterweise stellte sich dann später gerne mal heraus, dass diese Leute, welche die wildesten Gerüchte über andere User auftischten, streckenweise selbst das ein oder andere Problem hatten. Daher war es die richtige Entscheidung gewesen sich hier mal länger auszuklinken. Wäre das letzte Album von Iron Maiden nicht im Sommer 2015 erschienen, hätte ich mich auch schon früher zurückgezogen.
Mittlerweile bin ich wieder sehr gerne hier, da viele der Leute, die damals einzeilige herablassende Kommentare, wie sie auch von dir genannt wurden, geschrieben haben, inzwischen nicht mehr aktiv sind. Sie haben ihr Glück auf Facebook oder WhatsApp gefunden, wo sie vielleicht auch besser hinpassen. Dafür ist die Qualität der Beiträge hier insgesamt gestiegen, da diejenigen, die noch aktiv sind, auch wirklich gerne mal etwas detaillierter diskutieren. Es gab dann vor einem halben Jahr noch einmal einen Moment, wo ich mich hier neben vielen anderen Usern fast ausgeklinkt hätte, aber das Problem hat sich dann auch noch gelöst. Inzwischen poste ich hier weitaus weniger und seltener als früher, aber wenn ich dann hier bin, beteilige ich mich immer wieder gerne an Diskussionen
Ich habe auf Grund vermehrter negativer Reaktionen dem Forum auch für drei Jahre den Rücken gekehrt. Es war halt enttäuschend, wenn man Zeit und Liebe in einen neuen Thread gesteckt hat und dann dort zumeist nur ''So ein Rotz!'' als Reaktion gekommen ist. Wenn man diesen Ton kritisierte, gab es von gewissen Leuten dann völlig aus dem Zusammenhang gerissene Kommentare, so meinte jemand beispielsweise mal, dass ich bestimmt auf eine Waldorfschule gegangen sei, um nur ein Beispiel zu nennen. Diese Dinge, die einem da unterstellt wurden, waren erstens nicht der Fall, zweitens unter der Gürtellinie und drittens wurde sich dafür nicht einmal im Nachhinein entschuldigt. Interessanterweise stellte sich dann später gerne mal heraus, dass diese Leute, welche die wildesten Gerüchte über andere User auftischten, streckenweise selbst das ein oder andere Problem hatten. Daher war es die richtige Entscheidung gewesen sich hier mal länger auszuklinken. Wäre das letzte Album von Iron Maiden nicht im Sommer 2015 erschienen, hätte ich mich auch schon früher zurückgezogen.
Mittlerweile bin ich wieder sehr gerne hier, da viele der Leute, die damals einzeilige herablassende Kommentare, wie sie auch von dir genannt wurden, geschrieben haben, inzwischen nicht mehr aktiv sind. Sie haben ihr Glück auf Facebook oder WhatsApp gefunden, wo sie vielleicht auch besser hinpassen. Dafür ist die Qualität der Beiträge hier insgesamt gestiegen, da diejenigen, die noch aktiv sind, auch wirklich gerne mal etwas detaillierter diskutieren. Es gab dann vor einem halben Jahr noch einmal einen Moment, wo ich mich hier neben vielen anderen Usern fast ausgeklinkt hätte, aber das Problem hat sich dann auch noch gelöst. Inzwischen poste ich hier weitaus weniger und seltener als früher, aber wenn ich dann hier bin, beteilige ich mich immer wieder gerne an Diskussionen
''Room 819'': http://kluseba.eklablog.com/room-819-a- ... a213183053 (September 2022)
- John Wayne
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Vielleicht sollte man sich wirklich von einem bestimmten Genre lösen bzw. das Ganze nicht zu dogmatisch betrachten. Im Prinzip ist alles grds. sehr einfach mit der Musik, eine gute Melodie ist eine gute Meledie und über Geschmack kann man streiten oder auch nicht ...
Im Prinzip kann man festhalten, dass z.B. auch im Schlager manchmal gute Melodien gibt. Für meinen Geschmack kann ich halt mit der Arrangierung der Songs dort nicht leben. Darüber würde ein Helenefan sicherlich mit mir streiten wollen.
Wie ich schon mal an anderer Stelle darstellte, komme ich musikgeschmackmäßig nicht aus dem Metal. Ich habe ihn erst sehr spät für mich entdeckt. Im Prinzip war und ist es so, dass ich sehr die Intensität der Rockmusik liebe und das kann dann sogar eine Ballade sein. Ich bewege mich jetzt mal weg von meinen Alltimefavs Jethro Tull, Pink Floyd, die alten Genesis, Stones und U. Heep und nenne mal R.E.M., die ja leider nicht mehr existieren. Auf Automatic for the People ist eine derartige Intensität in den Songs, die kein Powermetal mir je geliefert hätte. Aber selbstverständlich mag ich so einiges aus dem Powermetal, aber ich bin jetzt nicht so, dass ich mir eine Band nur deswegen anhöre, weil es Powermetal ist.
Das oban genannte Gates of Babylon ist ja wahrlich kein Metalsong, aber der ist noch so druckvoll mit Blackmore und Dio, wie es nach Dios Weggang keine vergleichbaren Sachen mehr gab. Das von Blackmore gewollte radiotaugliche nahm seiner Musik die Intensität, die ich sonst an der Rockmusik so liebe.
Soll heißen, nicht jeder Powermetal hat dann auch die Power, den Druck. Wenn man sich bei allem ein wenig vom Dogmatischen löst, so wie es Trooper beschrieb, kann man sich leichter der Frage widmen, ob ein Song für einen selbst gut geworden ist oder nicht. Darüber kann man dann entspannt sprechen.
Und ein bisschenhämisch muss ich auch heute noch konstatieren, Babymetal ist immer noch nichts für mich ...
Im Prinzip kann man festhalten, dass z.B. auch im Schlager manchmal gute Melodien gibt. Für meinen Geschmack kann ich halt mit der Arrangierung der Songs dort nicht leben. Darüber würde ein Helenefan sicherlich mit mir streiten wollen.
Wie ich schon mal an anderer Stelle darstellte, komme ich musikgeschmackmäßig nicht aus dem Metal. Ich habe ihn erst sehr spät für mich entdeckt. Im Prinzip war und ist es so, dass ich sehr die Intensität der Rockmusik liebe und das kann dann sogar eine Ballade sein. Ich bewege mich jetzt mal weg von meinen Alltimefavs Jethro Tull, Pink Floyd, die alten Genesis, Stones und U. Heep und nenne mal R.E.M., die ja leider nicht mehr existieren. Auf Automatic for the People ist eine derartige Intensität in den Songs, die kein Powermetal mir je geliefert hätte. Aber selbstverständlich mag ich so einiges aus dem Powermetal, aber ich bin jetzt nicht so, dass ich mir eine Band nur deswegen anhöre, weil es Powermetal ist.
Das oban genannte Gates of Babylon ist ja wahrlich kein Metalsong, aber der ist noch so druckvoll mit Blackmore und Dio, wie es nach Dios Weggang keine vergleichbaren Sachen mehr gab. Das von Blackmore gewollte radiotaugliche nahm seiner Musik die Intensität, die ich sonst an der Rockmusik so liebe.
Soll heißen, nicht jeder Powermetal hat dann auch die Power, den Druck. Wenn man sich bei allem ein wenig vom Dogmatischen löst, so wie es Trooper beschrieb, kann man sich leichter der Frage widmen, ob ein Song für einen selbst gut geworden ist oder nicht. Darüber kann man dann entspannt sprechen.
Und ein bisschenhämisch muss ich auch heute noch konstatieren, Babymetal ist immer noch nichts für mich ...
- ZoSo_Capricorn
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Zur Metal-Szene:
Ich stimme ich Trooper zu. Ob nun Szene, Verein, Club oder sonstwas, es ist immer das Gleiche. Klar gibt es viele Leute die sich darin sammeln, aber am Ende ist sich natürlich auch hier jeder selbst der nächste. Gemeinschaft gibt es dann höchstens bei denen, die einen Status innerhalb dieser erreicht haben. Beim Metal sind das natürlich allen voran die Musiker und Bands, dahinter kommen dann gewisse „Szenegrößen“, die sich einen Namen gemacht haben und vielleicht regelmäßig in einschlägigen Medien auftauchen, wie bspw. Clubbesitzer, Labelchefs, Redakteure oder Veranstalter. Von denen gehen dann auch bestimmte Themen aus, die innerhalb der Menge besprochen werden. Sowas wie „Was ist Metal?“.
Szene hat immer auch etwas faschistoides, um es mal überspitzt auszudrücken. Gerade Metal mit der Uniformierung und von den „richtigen“ Metalfans beschworenem Erbe gibt es einen starken Hang zum Gatekeeping. Das ist alles recht durchschaubar und die Leute, die sich „so richtig mit Metal identifizieren“, brauchen das halt genauso wie die Dorfgemeinschaft die Freiwillige Feuerwehr, die Kleinstadt den Schützenverein, den Skat-, Kegel- oder Miniatureisenbahnclub. Man will halt irgendwo dazugehören und wenn man eine Sparte gefunden hat, dann identifiziert man sich nicht nur darüber, sondern dann verteidigt man diese auch gegenüber anderen. Es braucht identitätsstiftende Merkmale, Meinungen, Symbole, Aktionen um sich selbst zu beweisen, dass man einer Gruppe zugehörig ist. Ich denke, dass das bei vielen unterbewusst passiert. Insbesondere wenn man neu in eine Gruppe kommt, beobachtet man ja, was so der Konsens ist und wie die Verhaltensmuster sind.
Von daher fühle ich mich auch keiner Metalszene angehörig, weil das genauso ein Trugschluss ist, wie das Gefühl einer Zugehörigkeit zu einer ganz bestimmten Nation oder einer Religion. Szene ist halt genau das, was Nationen und Religionen auch sind: Konstrukte, die sich Menschen ausgedacht haben, die sich aus einem bestimmten Handeln entwickelt haben und mit denen sich die Menschen identifizieren wollen/sollen/können.
Ich höre halt überwiegend Metal - nicht mehr und nicht weniger. Das heißt aber nicht, dass ich mich automatisch mit jedem anderen, der auch Metal hört, gut verstehe. Gut möglich, dass sogar das Gegenteil der Fall ist. Metal zu hören macht dich zu keinem besseren Menschen. Man hat ja schließlich schon einige negative Erfahrungen auf Konzerten gemacht. Nichtsdestotrotz freue ich mich immer wieder auf Konzerte und großes Publikum, wenn der Funke überspringt. Das ist dann halt schon ein tolles Gemeinschaftsgefühl auf einem Konzert. Ich kann mich ja auch nicht davon freisprechen das so eine Gruppendynamik auf mich wirkt. Aber man sollte halt auch so realistisch sein, dass das bis dahin geht und nicht weiter. Wenn ich mir nächste Woche das Bein breche holt mich halt keiner von denen aus dem Krankenhaus ab.
Ich stimme ich Trooper zu. Ob nun Szene, Verein, Club oder sonstwas, es ist immer das Gleiche. Klar gibt es viele Leute die sich darin sammeln, aber am Ende ist sich natürlich auch hier jeder selbst der nächste. Gemeinschaft gibt es dann höchstens bei denen, die einen Status innerhalb dieser erreicht haben. Beim Metal sind das natürlich allen voran die Musiker und Bands, dahinter kommen dann gewisse „Szenegrößen“, die sich einen Namen gemacht haben und vielleicht regelmäßig in einschlägigen Medien auftauchen, wie bspw. Clubbesitzer, Labelchefs, Redakteure oder Veranstalter. Von denen gehen dann auch bestimmte Themen aus, die innerhalb der Menge besprochen werden. Sowas wie „Was ist Metal?“.
Szene hat immer auch etwas faschistoides, um es mal überspitzt auszudrücken. Gerade Metal mit der Uniformierung und von den „richtigen“ Metalfans beschworenem Erbe gibt es einen starken Hang zum Gatekeeping. Das ist alles recht durchschaubar und die Leute, die sich „so richtig mit Metal identifizieren“, brauchen das halt genauso wie die Dorfgemeinschaft die Freiwillige Feuerwehr, die Kleinstadt den Schützenverein, den Skat-, Kegel- oder Miniatureisenbahnclub. Man will halt irgendwo dazugehören und wenn man eine Sparte gefunden hat, dann identifiziert man sich nicht nur darüber, sondern dann verteidigt man diese auch gegenüber anderen. Es braucht identitätsstiftende Merkmale, Meinungen, Symbole, Aktionen um sich selbst zu beweisen, dass man einer Gruppe zugehörig ist. Ich denke, dass das bei vielen unterbewusst passiert. Insbesondere wenn man neu in eine Gruppe kommt, beobachtet man ja, was so der Konsens ist und wie die Verhaltensmuster sind.
Von daher fühle ich mich auch keiner Metalszene angehörig, weil das genauso ein Trugschluss ist, wie das Gefühl einer Zugehörigkeit zu einer ganz bestimmten Nation oder einer Religion. Szene ist halt genau das, was Nationen und Religionen auch sind: Konstrukte, die sich Menschen ausgedacht haben, die sich aus einem bestimmten Handeln entwickelt haben und mit denen sich die Menschen identifizieren wollen/sollen/können.
Ich höre halt überwiegend Metal - nicht mehr und nicht weniger. Das heißt aber nicht, dass ich mich automatisch mit jedem anderen, der auch Metal hört, gut verstehe. Gut möglich, dass sogar das Gegenteil der Fall ist. Metal zu hören macht dich zu keinem besseren Menschen. Man hat ja schließlich schon einige negative Erfahrungen auf Konzerten gemacht. Nichtsdestotrotz freue ich mich immer wieder auf Konzerte und großes Publikum, wenn der Funke überspringt. Das ist dann halt schon ein tolles Gemeinschaftsgefühl auf einem Konzert. Ich kann mich ja auch nicht davon freisprechen das so eine Gruppendynamik auf mich wirkt. Aber man sollte halt auch so realistisch sein, dass das bis dahin geht und nicht weiter. Wenn ich mir nächste Woche das Bein breche holt mich halt keiner von denen aus dem Krankenhaus ab.
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So wie sich der alte weiße Mann durch den Gender-Stern angegriffen fühlt, so fühlt sich der Trve Metalhead (meist auch alte, weiße Männer) der 80er Jahre durch Power Metal angegriffen.
Es ist wie mit der Sprache. Meine Deutsche Sprache wird durch ein kleines Sternchen kaputt gemacht und geschändet und es hat nichts mehr mit dem Original zu tun. Wer sagt denn, das es Deine Sprache ist? Sprache ist ein allgemeines gut zu welcher wir alle beitragen.
Ich finde den Vergleich gut auch wenn es zwei verschiedene Dinge sind. Man(n) fühlt sich bedroht durch etwas, was man nicht mag oder will und deswegen wird es gleich als schlecht abgestempelt. Mehr Aktzeptanz würde ich helfen und einfach die Leute machen zu lassen. Das sorgt für eine harmonischer Welt und hilft vielleicht auch anderen, ohne das Man(n) sich anstrengen muss.
Es ist wie mit der Sprache. Meine Deutsche Sprache wird durch ein kleines Sternchen kaputt gemacht und geschändet und es hat nichts mehr mit dem Original zu tun. Wer sagt denn, das es Deine Sprache ist? Sprache ist ein allgemeines gut zu welcher wir alle beitragen.
Ich finde den Vergleich gut auch wenn es zwei verschiedene Dinge sind. Man(n) fühlt sich bedroht durch etwas, was man nicht mag oder will und deswegen wird es gleich als schlecht abgestempelt. Mehr Aktzeptanz würde ich helfen und einfach die Leute machen zu lassen. Das sorgt für eine harmonischer Welt und hilft vielleicht auch anderen, ohne das Man(n) sich anstrengen muss.
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imo eine der besten Power Metal Scheiben aus Deutschland. erschienen 2004, leider ziemlich untergegangen
genau wie die Scheibe The Charge aus 2003 von Savallion Dawn
oder dieses Kleinod aus 2004
Power Metal-Thread
Ich glaube ich bin hier zufällig über etwas gestolpert, was eher Chewies Power Metal Geschmack entsprechen könnte:

LORD sind eine Band aus Australien, das hier abgebildete Album ist das Aktuelle der Band von 2019.
Die Metal Archives sagen Heavy/Power Metal, meins ist es nicht ganz, beim reinhören dachte ich aber, dass es den ein oder anderen hier wesentlich mehr ansprechen könnte. Zumal die Kritiken auch ziemlich positiv sind.
Hier gehts zum Album auf Bandcamp: https://lordofficial.bandcamp.com/album ... xe-edition

LORD sind eine Band aus Australien, das hier abgebildete Album ist das Aktuelle der Band von 2019.
Die Metal Archives sagen Heavy/Power Metal, meins ist es nicht ganz, beim reinhören dachte ich aber, dass es den ein oder anderen hier wesentlich mehr ansprechen könnte. Zumal die Kritiken auch ziemlich positiv sind.
Hier gehts zum Album auf Bandcamp: https://lordofficial.bandcamp.com/album ... xe-edition
Die Antwort ist 42
http://www.musik-sammler.de/sammlung/orkboss
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finde die eher so semi. kann man nebenbei laufen lassen, lässt mich aber nicht aufhorchen
Aktuell gibts keine aktuelle Band in dem Genre die mich überzeugt.
das Problem, nicht nur in dem Genre, vieler Bands ist, meiner Meinung nach, der Sound. Drums ballern alles zu und klingen völlig steril, alle Anschläge klingen gleich, keine unterschiedlichen Anschlagshärten , null Dynamik einfach nur BUMMMM.
als Beispiel führ ich mal den neuen Flotsam and Jetsam Song "I am the Weapon" an
Eine neue Band fällt mir doch ein, Tyran kann ich empfehlen, sind aber in meinen Ohren kein Power Metal sondern eher Speed Metal
Power Metal-Thread
Immerhin, nicht ganz daneben geschätzt
Ich bin auch nur auf die Band aufmerksam geworden, weil ich den Gast-Schlagzeuger des Albums eigentlich sehr mag (Tim Yatras). Hier allerdings ist das Gesamtpaket nicht so meins, Schlagzeugspiel hin oder her. Ich glaube Tims Schlagzeug passt einfach besser zu Black- und Post-Black Metal.
Produktion/"Moderner Sound" ist noch mal eine andere Sache, allerdings habe ich damit weniger ein Problem, gibt nur wenige Scheiben, wo mich das wirklich stört (Blind Guardian: A Night at the Opera, A Twist in the Myth wären solche Fälle).
Die Antwort ist 42
http://www.musik-sammler.de/sammlung/orkboss
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Auch wenn das hier auf taube Ohren stößt. Richtiger Power Metal stagniert die letzten Jahre sehr und wird immer mehr von Meme/Witz-Metal Bands wie Wind Rose oder auch mittlerweile DragonForce dominiert. Und auch wenn mir letztere sehr am Herzen liegen, weil ich ohne die Band nicht dort wäre, wo ich heute bin, geht mir der Trend etwas auf die Nerven.
In den letzten Jahren ist jedoch eine Band aus Großbritannien hervorgekommen, die sich mal gegen die typischen Themen wie Drachen, Fantasy, etc. entschieden haben, sondern das Thema Mentale Gesundheit, Selbstzweifel, etc. thematisieren. Ein Thema das, gerade in meiner und der nachfolge Generation, immer wichtiger wird. Ich selbst habe auch die letzten 9 Monate wirklich, teils sehr starke, mentale Probleme gehabt. Metal generell ist immer mein Licht im Dunkeln.
Fellowship haben vor 2 Jahren mit The Saberlight Chronicles in der Power Metal Szene wirklich ein richtiges Zeichen gesetzt. Schon die erste EP wurde in Kenner-Kreisen als das nächste große Ding im Power Metal gehandhabt. Man könnte mich eine Woche in einem Raum einsperren und das Album auf Dauerschleife laufen lassen, und ich würde vermutlich als bessere Mensch herauskommen.
In 6 Wochen erscheint mit The Skies Above Eterniy der Nachfolger des Albums. Heute kam dazu die erste Single: Dawnbreaker
Ja, es ist Power Metal und der Rythmus ist sehr "Dance" lastig. Hat man aber ein Faible für das Subgenre und die Kultur, kann ich die Band wirklich nur wärmstens empfehlen.
In den letzten Jahren ist jedoch eine Band aus Großbritannien hervorgekommen, die sich mal gegen die typischen Themen wie Drachen, Fantasy, etc. entschieden haben, sondern das Thema Mentale Gesundheit, Selbstzweifel, etc. thematisieren. Ein Thema das, gerade in meiner und der nachfolge Generation, immer wichtiger wird. Ich selbst habe auch die letzten 9 Monate wirklich, teils sehr starke, mentale Probleme gehabt. Metal generell ist immer mein Licht im Dunkeln.
Fellowship haben vor 2 Jahren mit The Saberlight Chronicles in der Power Metal Szene wirklich ein richtiges Zeichen gesetzt. Schon die erste EP wurde in Kenner-Kreisen als das nächste große Ding im Power Metal gehandhabt. Man könnte mich eine Woche in einem Raum einsperren und das Album auf Dauerschleife laufen lassen, und ich würde vermutlich als bessere Mensch herauskommen.
In 6 Wochen erscheint mit The Skies Above Eterniy der Nachfolger des Albums. Heute kam dazu die erste Single: Dawnbreaker
Ja, es ist Power Metal und der Rythmus ist sehr "Dance" lastig. Hat man aber ein Faible für das Subgenre und die Kultur, kann ich die Band wirklich nur wärmstens empfehlen.
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Mentale Probleme werden gerade in letzter Zeit textlich immer mehr angesprochen, egal ob in der Popmusik, im Hip-Hop oder auch in vielen Subgenres des Metals, wie beispielsweise im Black Metal und im Gothic Metal. Anfangs war diese Initiative erfrischend und wichtig, aber mittlerweile nimmt es meiner Meinung nach auch wirklich überhand. Man bekommt manchmal das Gefühl, dass fast jeder gegenwärtiger Künstler ein schwer angeknackstes Selbstvertrauen hat.
Wenn ich persönlich europäischen Power Metal hören möchte, dann will ich ja gerade etwas freudiges hören oder dem Eskapismus mit Drachen und Trollen frönen ohne auch dort den Erzählungen eines Selbstmordversuches oder den Ausführungen schwerer Depressionen zu lauschen. Da mag ich dann tatsächlich lieber die Texte von Wind Rose und DragonForce, auch wenn beide Bands nun nicht zu meinen Lieblingsgruppen gehören.
Manchmal wundere ich mich auch, was auf Konzerten streckenweise von den Künstlern so gesagt wird. Da habe ich in den letzten beiden Jahren (zuletzt am vergangenen Freitag bei Technical Death Metal Band Martyr) oft Aussagen gehört wie "Wir haben alle unsere Probleme und wollen sie heute Abend vergessen.", "Jeder von uns hat eine dunkle Seite und muss sie bekämpfen." oder "Nach dieser langen schweren Zeit der Pandemie wollen wir einfach das Zusammensein wieder geniessen.". Das finde ich ein wenig befremdlich, weil die Künstler annehmen, dass die Zuschauer genauso fühlen wie sie. Ich persönliche habe derzeit aber wirklich gar keine Probleme, bin mir auch keiner dunkler Seite in mir bewusst und fand nach ganz natürlicher anfänglicher Unruhe auch die Zeit der Pandemie rückblickend wirklich sehr schön, weil ich persönlich einfach das beste daraus gemacht habe.
Für mich persönlich wäre die beste Art und Weise mit persönlichen Problemen umzugehen, diese tatkräftig anzugehen und mich ansonsten positiv zu unterhalten. Die Freude eines Bruce Dickinson oder die Ausstrahlung einer Gruppe wie Iron Maiden verschafft mir da viel mehr Euphorie als depressive Themen, die öffentlich zur Schau getragen werden. Das ist aber auch nur meine persönliche Meinung.
Ich höre mir Fellowship gerade an und selbst mir ist das Ganze eine Spur zu weich, gerade was die Produktion angeht. Die Nische hat selbstverständlich ihre Daseinsberechtigung, aber meinen Geschmack trifft es eher nicht. Ein oder zwei Mal kann ich mir das im Jahr anhören und dann ist es auch wirklich gut. Da hat selbst japanische Popmusik deutlich mehr Energie, also greife ich bei melodischer Pop/Rock-Musik derzeit lieber auf Kimura Kaela oder Atarashii Gakko! zurück
Wenn ich persönlich europäischen Power Metal hören möchte, dann will ich ja gerade etwas freudiges hören oder dem Eskapismus mit Drachen und Trollen frönen ohne auch dort den Erzählungen eines Selbstmordversuches oder den Ausführungen schwerer Depressionen zu lauschen. Da mag ich dann tatsächlich lieber die Texte von Wind Rose und DragonForce, auch wenn beide Bands nun nicht zu meinen Lieblingsgruppen gehören.
Manchmal wundere ich mich auch, was auf Konzerten streckenweise von den Künstlern so gesagt wird. Da habe ich in den letzten beiden Jahren (zuletzt am vergangenen Freitag bei Technical Death Metal Band Martyr) oft Aussagen gehört wie "Wir haben alle unsere Probleme und wollen sie heute Abend vergessen.", "Jeder von uns hat eine dunkle Seite und muss sie bekämpfen." oder "Nach dieser langen schweren Zeit der Pandemie wollen wir einfach das Zusammensein wieder geniessen.". Das finde ich ein wenig befremdlich, weil die Künstler annehmen, dass die Zuschauer genauso fühlen wie sie. Ich persönliche habe derzeit aber wirklich gar keine Probleme, bin mir auch keiner dunkler Seite in mir bewusst und fand nach ganz natürlicher anfänglicher Unruhe auch die Zeit der Pandemie rückblickend wirklich sehr schön, weil ich persönlich einfach das beste daraus gemacht habe.
Für mich persönlich wäre die beste Art und Weise mit persönlichen Problemen umzugehen, diese tatkräftig anzugehen und mich ansonsten positiv zu unterhalten. Die Freude eines Bruce Dickinson oder die Ausstrahlung einer Gruppe wie Iron Maiden verschafft mir da viel mehr Euphorie als depressive Themen, die öffentlich zur Schau getragen werden. Das ist aber auch nur meine persönliche Meinung.
Ich höre mir Fellowship gerade an und selbst mir ist das Ganze eine Spur zu weich, gerade was die Produktion angeht. Die Nische hat selbstverständlich ihre Daseinsberechtigung, aber meinen Geschmack trifft es eher nicht. Ein oder zwei Mal kann ich mir das im Jahr anhören und dann ist es auch wirklich gut. Da hat selbst japanische Popmusik deutlich mehr Energie, also greife ich bei melodischer Pop/Rock-Musik derzeit lieber auf Kimura Kaela oder Atarashii Gakko! zurück
''Room 819'': http://kluseba.eklablog.com/room-819-a- ... a213183053 (September 2022)

