16.07.2016, 11:23 » chemicalwedding hat geschrieben:
das ist genau der Punkt, ich fand Dschingis Khan mit 10 auch ganz toll. Aber irgend einmal gab mir die Musik zu wenig her und ich wechselte zu interessanteren Sachen wie Maiden. Für pubertierende Teenager mögen die Musik und die einfältigen Texte von Sabaton ja interessant sein (ich denke mit 14 hätte mir das auch noch gefallen), aber irgend einmal wird man doch auch musikalisch "erwachsen"
wenn das heute in irgendeiner Retro Sendung läuft finde ich das auch noch alles andere als schlecht
kann aber auch damit Zusammenhängen dass man Musik der Zeit seiner Kindheit mit schönen Erlebnissen dieser Zeit verbindet.
ich finde auch, dass gerade auf dem offiziellen Sabaton Debut nicht nur fröhliche Mitsing und Hüpfsongs drauf sind. Eigentlich ist das keiner drauf. Selbst den Titelsomngs empfinde ich nicht als fröhlich.
Diese fröhlich Attitüde hat erst Einzug gehalten als die Keyboards immer dominanter wurden. Als ca. ab The Art of War
16.07.2016, 11:08 » Chewie hat geschrieben:Die Kritik bez. der Texte kann ich verstehen aber nicht nachvollziehen .
Denn reine Kriegsverherrlichung sieht imo ein bischen anders.
Von den Texten, die ich mir so durchgelesen habe, wird Krieg von Sabaton als Abenteuer und (für die "Guten") als ruhmreiche Heldentat dargestellt (ein Album heißt sogar "Heroes"). Wenn das keine Kriegsverherrlichung ist, dann weiß ich auch nicht.
"Eine Kriegsverherrlichung ist dann gegeben, wenn Krieg als Abenteuer, als reizvoll oder als Möglichkeit beschrieben wird, zu Anerkennung und Ruhm zu gelangen und wenn das Geschehen einen realen Bezug hat." http://www.bundespruefstelle.de/bpjm/Ju ... chung.html
Letzteres trifft auch zu, da Sabaton über reale geschichtliche Ereignisse singen.
"Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich."
Johannes 14:6
ich fand als Kind (1979 als die bekannt wudren war ich 10) Dschingis Khan auch klasse
Ich war zu dem Zeitpunkt 5 jahre älter, da war es nicht ganz so envogue ... Aber so ganz schlecht fand ich die auch nicht.
Aber wenn man sieht, dass dort mit Leslie Man Doki ein Riesenmusiker dabei war, steht das dann in einem anderen Licht. Er sagt aber selbst: "Ich war jung und brauchte das Geld!"
Ich stimme Irenicus zu. Das fängt bei Sabaton ja mit dem optischen martialisch, militärischen Auftreten an und zieht sich doch wohl wie ein roter Faden durch sämtliche Alben, deren Erscheinen ich so mitbekam. Bin kein Sabatonfan, aber gibt's eigentlich ein Album von denen, wo's nicht um glorreiche Kriege geht, die äußerst fröhlich besungen werden? Finde auch den Vergleich mit Manowar nicht so abwegig. Das gleiche Gepose plus Kindermelodien. Ist mir einfach alles zu simpel und plakativ. Das hat auch mit Untrve nichts zu tun. Dieses Metal Trvenessgelaber ist mir sowas von egal.
16.07.2016, 16:33 » Elandiar hat geschrieben:Ich stimme Irenicus zu. Das fängt bei Sabaton ja mit dem optischen martialisch, militärischen Auftreten an und zieht sich doch wohl wie ein roter Faden durch sämtliche Alben,
Sehe ich auch so. In einem frühen Interview haben sie dieses Konzept sogar bewusst hervorgehoben.
16.07.2016, 16:33 » Elandiar hat geschrieben:Finde auch den Vergleich mit Manowar nicht so abwegig. Das gleiche Gepose
Gepose ja, da stimmt der Vergleich zu Manowar total. Ich finde Manowar zwar auch lächerlich, aber immerhin haben Manowar auf den ersten paar Scheiben wirklich grossartigen und innovativen Metal zelebriert. Das kann man von Sabaton glaube ich nicht so sagen. Die waren von Anfang auf hauptsächlich simplen und einfach mitgröllbare Songs ausgerichtet.
15.07.2016, 20:23 » chemicalwedding hat geschrieben:
Wie kann man sich interessieren, eine so unglaublich dämliche Band live zu sehen?
Der Sound der Band ist extrem naiv und einfältig. Erinnert mich an so Mühl wie Dschingis Khan aus den 80ziger Jahre. [BBvideo 560,340][/BBvideo]
Ich fand Dschingis Khan damals großartig und heute eigentlich auch noch (ja, ich geb's zu)....Moskau und ähnliches kann ich mir heute noch geben, weil das wie ABBA oder Boney M noch Substanz hatte im Gegensatz zu dem was heute so abläuft in der Schlagerwelt (Andrea Berg, Peter Wackl, Drews usw.), was wirklicher Müll ist.
Sabbaton habe ich 2006 in Fürth auch gesehen, wobei ich nur wegen meinen Kumpels von Custard hingegangen bin. Gefiel mir damals ganz gut, aber nicht so gut als das ich jemals das Verlangen gehabt hätte, mir eine CD von denen zu kaufen.
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Endlich mal ein Song der akzeptable imo ist. Die beiden davor waren echt nicht so dolle, aber der hier ist deutlich besser. Finde ICH zumindest. Klar, die Leute die nichts mit Sabaton anfangen können, werden auch nicht durch den Song warm mit der Band. Aber mir als Fan gefällt der Song wirklich.