Rock im Revier 2016
Moderator: Chewie
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Re: Rock im Revier 2016
Also auf Facebook wurde gesagt, dass es wohl keine Bändchen für den ersten Wellenbrecher gibt. Ansonsten antworten die da aber auch auf Fragen recht schnell.
Hat Maiden denn schonmal in letzter Zeit Autogrammstunden gegeben? Ansonsten wäre das für mich eher uninteressant.
Hat Maiden denn schonmal in letzter Zeit Autogrammstunden gegeben? Ansonsten wäre das für mich eher uninteressant.
Re: Rock im Revier 2016
17.05.2016, 18:34 » TheDuellist hat geschrieben:Also auf Facebook wurde gesagt, dass es wohl keine Bändchen für den ersten Wellenbrecher gibt. Ansonsten antworten die da aber auch auf Fragen recht schnell.
Hat Maiden denn schonmal in letzter Zeit Autogrammstunden gegeben? Ansonsten wäre das für mich eher uninteressant.
Kann ich mir ehrlich gesagt nicht so recht vorstellen...

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Re: Rock im Revier 2016
Einlass ist zu den folgenden Zeiten:17.05.2016, 15:54 » Dorschbert hat geschrieben:Oh man, in neun Tagen ist der erste Festival-Tag und es gibt immer noch keine Infos bzgl. Einlasszeiten etc.
► Donnerstag 15:30 Uhr
► Freitag 13:00 Uhr
► Samstag 13:00 Uhr
Donnerstag gucke ich mir wohl nur Powerwolf an. Freitag bin ich ab Tremonti da. Und Samstag ab Anthrax oder Apocalyptica...
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Re: Rock im Revier 2016
Ich als Ostwestfale habe für alles bezahlt, also gucke ich mir alles an. Obs mir gefällt oder nicht :ass:
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wolverine
Re: Rock im Revier 2016
hallo zusammen,ich werde auch dorthin gehen.ich hab mir eine Festival ticket gekauft.schlappe 125 euro.am donnerstag geh ich nicht dorthin.lohnt sich nicht.freu mich auf maiden und die vorband seines sohnes, von Bassist Steve harris.am samstag wird es auch geil,mit slayer,anthrax und so weiter.ihr hättest euch auch besser, ein Festival ticket gekauft anstatt nur ein tagesticket.na ja,das müsst ihr für euch selber wissen.auf jeden fall wird maiden,alles geben um zu zeigen wer der wahre master im metal ist.sie haben es einfach drauf.ich vertraue ihnen!
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Re: Rock im Revier 2016
Also der Freitag mit Maiden scheint ja jetzt ausverkauft zu sein. Festivaltickets gitbts auch nicht mehr.
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Re: Rock im Revier 2016
Ein Freund von mir hat noch eine Tageskarte für Freitag abzugeben! Bei Interesse -> PN an mich 
"Der Mensch strebt nicht nach Gleichheit, sondern danach, an der Ungleichheit als Privilegierter teilzuhaben."
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Re: Rock im Revier 2016
So, nachdem ich, auch auf erneute Mails, noch immer keine Antwort erhalten habe, habe ich gerade einfach mal angerufen.
Lt. der Mitarbeiterin kommt man auch als Inhaber eines Tagestickets jederzeit raus aus und wieder rein in die Halle. Habe dann noch kurz angemerkt, dass ich schon mehrfach Mails geschrieben habe ohne eine Antwort, woraufhin nur ein gestresstes "Ja, da sind gerade eine Menge Anfragen, dass schaffe ich nicht alles" kam. Super Organisation
Lt. der Mitarbeiterin kommt man auch als Inhaber eines Tagestickets jederzeit raus aus und wieder rein in die Halle. Habe dann noch kurz angemerkt, dass ich schon mehrfach Mails geschrieben habe ohne eine Antwort, woraufhin nur ein gestresstes "Ja, da sind gerade eine Menge Anfragen, dass schaffe ich nicht alles" kam. Super Organisation
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Re: Rock im Revier 2016
Kann mir jemand sagen, ob die Festivaltickets bzw in meinem Fall das Freitagstagesticket, als Bahntickets für An- und Abfahrt zu gebrauchen sind ? Würde ja einiges an Geld ersparen.
Danke schonmal im Voraus.
Übrigens, laut der Rock im Revier Seite, gibts es noch Tickets an der Abendkasse (" letzte Tickets (haha)")
Danke schonmal im Voraus.
Übrigens, laut der Rock im Revier Seite, gibts es noch Tickets an der Abendkasse (" letzte Tickets (haha)")
Re: Rock im Revier 2016
Das hängt etwas von deiner Anreise Ab, auf der Webseite steht:
VRR-KOMBITICKET
An allen Veranstaltungstagen dient die Eintrittskarte gleichzeitig als Fahrkarte des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR). Der Benutzer hat somit freie Hin- und Rückfahrt zur bzw. von der Westfalenhalle bis zum Betriebsschluss. Dabei dürfen alle VRR-Verkehrsmittel sowie Nahverkehrszüge der Deutschen Bahn in der 2. Klasse (nicht aber ICE, IC, EC und IR) genutzt werden. Im Übrigen gelten die Bestimmungen des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr.
Weitere Infos zum VRR unter WWW.VRR.DE.
Karte des VRR unter http://WWW.VRR.DE/IMPERIA/MD/CONTENT/TI ... N_2015.PDF
VRR-KOMBITICKET
An allen Veranstaltungstagen dient die Eintrittskarte gleichzeitig als Fahrkarte des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR). Der Benutzer hat somit freie Hin- und Rückfahrt zur bzw. von der Westfalenhalle bis zum Betriebsschluss. Dabei dürfen alle VRR-Verkehrsmittel sowie Nahverkehrszüge der Deutschen Bahn in der 2. Klasse (nicht aber ICE, IC, EC und IR) genutzt werden. Im Übrigen gelten die Bestimmungen des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr.
Weitere Infos zum VRR unter WWW.VRR.DE.
Karte des VRR unter http://WWW.VRR.DE/IMPERIA/MD/CONTENT/TI ... N_2015.PDF
Re: Rock im Revier 2016
Ich wünsche allen die Morgen bei Rock im Revier dabei sind, einen schönen Tag :devilhorns: 
- Bertward the Great
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Re: Rock im Revier 2016
Also dafür, dass heute "nur" dieser fragwürdige Donnerstag ist, ist hier doch mehr los als gedacht.
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Re: Rock im Revier 2016
An sich fand ich das Festival gut organisiert. Lief alles sehr entspannt, es gab kaum Wartezeiten an Fressbuden oder den Getränke-Ständen, auch preislich gerade noch im Rahmen (4 Euro für 0,4 Liter Bier) und kein Pfand oder Sonstiges was nach Abzocke aussah.
Auch das der Oberrang und die Sitzplätzen zur freien Verfügung war war klasse. Die Westfalenhalle ist für mich immer noch die beste Konzerthalle in Deutschland, und mit dem Umbau 2011 ist sie noch besser geworden was die Einrichtung angeht.
Einzige negative, ca. 45 Minuten am Parkplatz warten, bis man nach Maiden losfahren konnte.
Auch das der Oberrang und die Sitzplätzen zur freien Verfügung war war klasse. Die Westfalenhalle ist für mich immer noch die beste Konzerthalle in Deutschland, und mit dem Umbau 2011 ist sie noch besser geworden was die Einrichtung angeht.
Einzige negative, ca. 45 Minuten am Parkplatz warten, bis man nach Maiden losfahren konnte.
- Bertward the Great
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Re: Rock im Revier 2016
Meine Eindrücke:
Erstmal allgemein zum Festival. Das gute Line-Up 2015 und die erste Bestätigung 2016 mit Iron Maiden ließen mich nicht zweifeln. Da muss ich hin! Nach und nach kam die Ernüchterung und immer mehr Enttäuschung. Die Verlegung nach Dortmund fand ich allerdings aus reisetechnischen Gründen für mich sehr schön. Mit dem endgültigen Line-Up konnte ich bis auf Maiden und Nightwish wenig anfangen. Aber was solls. 125 Euro würde für diese beiden Bands bei Einzelkonzerten nicht einmal ausreichen. Also Augen zu und durch. Am Ende wurden meine nicht so hohen Erwartungen erfüllt. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Donnerstag:
Auch wenn ich gute 15 Zugminuten entfernt von der Westfalenhalle wohne, habe ich hart mit mir gerungen mir den ersten Tag zu geben. Prime Circle? Nie was von gehört. Powerwolf kannte ich auch kaum. Garbage ist für mich genau das, was der Bandname bedeutet und auf Mando Diao hatte ich mal garkeine Lust. Krank war ich zudem auch noch... Am Ende bin ich doch hingefahren um mir schonmal einen Überblick für den Freitag zu verschaffen. 30 Minuten anstehen für das Bändchen. Dadurch Prime Circle zur Hälfte verpasst (was ich hörte war solide, aber es ist auch nichts hängen geblieben). Powerwolf war da schon unterhaltsamer. Der Auftritt hat mir gefallen, auch wenn der Ton sehr leise war. Die Band war bisher überhaupt nicht auf meinem Radar. Zumindest der Innenraum war bei Powerwolf zu etwa 2/3 gefüllt (allerdings mit sehr viel Bewegungsfreiheit). Die Ränge dagegen waren fast komplett leer. Erschreckend, aber bei dem Chaos im Vorfeld und dem lächerlichen Line-Up am Donnerstag zu erwarten. Nach Powerwolf bin ich dann auch wirklich abgehauen, damit ich mich noch etwas von der Krankheit erholen konnte für das restliche Wochenende.
Freitag:
Man merkte bei der Anreise schon, heute wird mehr los sein. Überall im Zug und am Bahnhof freundliche Menschen mit Iron Maiden T-Shirts. Ich kam pünktlich zum Auftritt von Tremonti an, welche mir aber ähnlich in Erinnerung geblieben sind wie am Vortag Prime Circle. Irgendwie okay, aber auch mega belanglos. Den Auftritt schaute ich mir entspannt von den Rängen an. Aber da war jetzt schon mehr los, wie am Vortag bei Powerwolf. Als Ghost kam, bin ich dann in den Innenraum gewandert zentral vor den Mischpulten. Ghost ist halt Ghost. Musikalisch irgendwas zwischen Trauerfeier und Hardrock. Die Band macht aufgrund ihres Images ja leider garnichts, um die Menge mal ein wenig einzuheizen. Den einen gefällts, den anderen nicht. Ich stärkte mich anschließend mit einer 3-Euro Pommes, einem 5-Euro Trooper Bier und einem Gang auf die Toilette. Der Innenraum füllte sich inzwischen extrem und ein guter Platz für Maiden musste gesichert werden. Wieder positionierte ich mich mittig vor dem Mischpult. Ich war bereit.
Sabaton wirkte nach Ghost natürlich als extremes Kontrastprogramm. Die Menge feiert und die Band dankt es mit einer Stunde Vollgas und guter Stimmung. Toller Auftritt. Der Metal-Nachwuchs in Form von Gabriel ist wohl auch gesichert. Nette Aktion.
Inzwischen wird es eng im Innenraum. Stickige Luft und schwitzige Klamotten waren das Resultat. Dann kam das Warten... Dann kam Doctor Doctor... Und dann endlich Maiden. Die Jungs waren toll drauf, das Publikum auch. Die Westfalenhalle rappelvoll. Die Setlist gut. Aber der Sound... Grauenhaft. Wasted Years habe ich erst nach 30 Sekunden erkannt, weil die Gitarren einfach eine einzige Matsche waren und ein ständiges Dröhnen und Piepen aus den Lautsprechern kam (nur mal ein Beispiel). Wie konnte das passieren? Children of the Damned und Death or Glory kamen nicht so gut an hatte ich das Gefühl. Ich freute mich vor allem über Blood Brothers und Powerslave. The Number of the Beast hätte genau wie Run to the Hills und 2 Minutes mal eine Tour-Pause verdient gehabt. Fear of the Dark eigentlich auch. Aber die Masse war da anderer Meinung. Bin mal gespannt, was da in Zukunft noch kommt. Bruce meinte ja irgendwie etwas im Sinne von "Dortmund believe me, we will come back really really soon". Ich hoffe es. Dann passt auch bestimmt wieder der Sound zum guten Auftritt.
Samstag:
Gleich mal vorweg, ich mag Thrash Metal nicht und vor allem Slayer. Kann mit der Band nichts anfangen. Auch auf Anthrax hatte ich keine Lust. Habe dann entschieden erst zu Apocalyptica anzureisen. Wie immer ganz nett, aber der Funke will einfach nicht rüberspringen. Das Konzept ist inzwischen irgendwie totgefiedelt. Der Gastsänger hat mich auch nicht überzeugt. Naja. Jetzt war der Innenraum maximal zu 2/3 gefüllt und die Ränge zu 1/4. Traurig. Vor allem für den Veranstalter. Und für die Bands.
In Extremo hat trotzdem ein gutes Konzert gespielt und konnte mit dem neuen Song "Sternhagelvoll" sogar die Stimmung zum Überkochen bringen. Die Jungs hatten auch sichtlich Spaß.
Slayer... Zwei Lieder angehört und wieder meine Abneigung gemerkt. Der Innenraum war aber sehr voll und ich stand mit meiner Meinung wohl fast alleine da. Egal. Im nett angerichteten Außenbereich gönnte ich mir dann unter wartenden Nightwish Fans eine Bratwurst und ein Kaltgetränk. Definitiv der bessere Zeitvertreib als Slayer.
Vor Nightwish kam dann der Schreck, plötzlich war es wieder leer in der Halle. Beim Auftritt war die Halle maximal zu 50% gefüllt. Eher weniger. Beim Headliner! Das tat mir sehr Leid für die Band, die aber das beste draus machte und ein wunderbares Konzert spielten. Floor Jansen ist eine grandiose Sängerin. Hohe Töne, Tiefe Töne, laut, leise... Jeder Ton sitzt. The Greatest Show on Earth inklusive Filmchen im Hintergrund waren ein krönender Abschluss. Die Massenflucht nach Slayer kann ich nicht nachvollziehen. Naja, so ist das halt mit Geschmäckern.
Fazit:
So sehr ich gerne im Ruhrgebiet ein etabliertes Festival dieser (angepeilten) Größenordnung hätte, so groß ist die Ernüchterung. So wird das nichts. Der Veranstalter hat sich einfach komplett verzockt. Ohne Maiden als Zugpferd, hätte man das Ding auch im FZW durchführen können. Der Vorteil war: Entspannte Leute, viel Platz, kurze Wege zum Essen, Trinken, Erholen. Jederzeit Sitzmöglichkeiten.
Falls das Festival eine Zukunft hat, sollte man vielleicht erstmal einen Schritt zurück gehen. Kleinere Location, homogeneres Line-Up (Mando Diao zusammen mit Powerwolf? Nightwish mit Slayer?) und vielleicht auf die großen Namen und kleinen Namen verzichten und das Mittelfeld stärken. Einen Tag harten Metal wie eben Slayer und Konsorten, einen Tag mit Bands Richtung Blind Guardian, Avantasia, Hammerfall etc. und einen Old-School / Rock Tag mit Tenacious D, Steel Panther und ein paar Konsorten aus den 80ern (Whitesnake, Def Leppard usw.).
Aber ich glaube das Ding ist durch. Der Verlust und Image-Schaden zu hoch. Schade, aber verständlich.
Erstmal allgemein zum Festival. Das gute Line-Up 2015 und die erste Bestätigung 2016 mit Iron Maiden ließen mich nicht zweifeln. Da muss ich hin! Nach und nach kam die Ernüchterung und immer mehr Enttäuschung. Die Verlegung nach Dortmund fand ich allerdings aus reisetechnischen Gründen für mich sehr schön. Mit dem endgültigen Line-Up konnte ich bis auf Maiden und Nightwish wenig anfangen. Aber was solls. 125 Euro würde für diese beiden Bands bei Einzelkonzerten nicht einmal ausreichen. Also Augen zu und durch. Am Ende wurden meine nicht so hohen Erwartungen erfüllt. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Donnerstag:
Auch wenn ich gute 15 Zugminuten entfernt von der Westfalenhalle wohne, habe ich hart mit mir gerungen mir den ersten Tag zu geben. Prime Circle? Nie was von gehört. Powerwolf kannte ich auch kaum. Garbage ist für mich genau das, was der Bandname bedeutet und auf Mando Diao hatte ich mal garkeine Lust. Krank war ich zudem auch noch... Am Ende bin ich doch hingefahren um mir schonmal einen Überblick für den Freitag zu verschaffen. 30 Minuten anstehen für das Bändchen. Dadurch Prime Circle zur Hälfte verpasst (was ich hörte war solide, aber es ist auch nichts hängen geblieben). Powerwolf war da schon unterhaltsamer. Der Auftritt hat mir gefallen, auch wenn der Ton sehr leise war. Die Band war bisher überhaupt nicht auf meinem Radar. Zumindest der Innenraum war bei Powerwolf zu etwa 2/3 gefüllt (allerdings mit sehr viel Bewegungsfreiheit). Die Ränge dagegen waren fast komplett leer. Erschreckend, aber bei dem Chaos im Vorfeld und dem lächerlichen Line-Up am Donnerstag zu erwarten. Nach Powerwolf bin ich dann auch wirklich abgehauen, damit ich mich noch etwas von der Krankheit erholen konnte für das restliche Wochenende.
Freitag:
Man merkte bei der Anreise schon, heute wird mehr los sein. Überall im Zug und am Bahnhof freundliche Menschen mit Iron Maiden T-Shirts. Ich kam pünktlich zum Auftritt von Tremonti an, welche mir aber ähnlich in Erinnerung geblieben sind wie am Vortag Prime Circle. Irgendwie okay, aber auch mega belanglos. Den Auftritt schaute ich mir entspannt von den Rängen an. Aber da war jetzt schon mehr los, wie am Vortag bei Powerwolf. Als Ghost kam, bin ich dann in den Innenraum gewandert zentral vor den Mischpulten. Ghost ist halt Ghost. Musikalisch irgendwas zwischen Trauerfeier und Hardrock. Die Band macht aufgrund ihres Images ja leider garnichts, um die Menge mal ein wenig einzuheizen. Den einen gefällts, den anderen nicht. Ich stärkte mich anschließend mit einer 3-Euro Pommes, einem 5-Euro Trooper Bier und einem Gang auf die Toilette. Der Innenraum füllte sich inzwischen extrem und ein guter Platz für Maiden musste gesichert werden. Wieder positionierte ich mich mittig vor dem Mischpult. Ich war bereit.
Sabaton wirkte nach Ghost natürlich als extremes Kontrastprogramm. Die Menge feiert und die Band dankt es mit einer Stunde Vollgas und guter Stimmung. Toller Auftritt. Der Metal-Nachwuchs in Form von Gabriel ist wohl auch gesichert. Nette Aktion.
Inzwischen wird es eng im Innenraum. Stickige Luft und schwitzige Klamotten waren das Resultat. Dann kam das Warten... Dann kam Doctor Doctor... Und dann endlich Maiden. Die Jungs waren toll drauf, das Publikum auch. Die Westfalenhalle rappelvoll. Die Setlist gut. Aber der Sound... Grauenhaft. Wasted Years habe ich erst nach 30 Sekunden erkannt, weil die Gitarren einfach eine einzige Matsche waren und ein ständiges Dröhnen und Piepen aus den Lautsprechern kam (nur mal ein Beispiel). Wie konnte das passieren? Children of the Damned und Death or Glory kamen nicht so gut an hatte ich das Gefühl. Ich freute mich vor allem über Blood Brothers und Powerslave. The Number of the Beast hätte genau wie Run to the Hills und 2 Minutes mal eine Tour-Pause verdient gehabt. Fear of the Dark eigentlich auch. Aber die Masse war da anderer Meinung. Bin mal gespannt, was da in Zukunft noch kommt. Bruce meinte ja irgendwie etwas im Sinne von "Dortmund believe me, we will come back really really soon". Ich hoffe es. Dann passt auch bestimmt wieder der Sound zum guten Auftritt.
Samstag:
Gleich mal vorweg, ich mag Thrash Metal nicht und vor allem Slayer. Kann mit der Band nichts anfangen. Auch auf Anthrax hatte ich keine Lust. Habe dann entschieden erst zu Apocalyptica anzureisen. Wie immer ganz nett, aber der Funke will einfach nicht rüberspringen. Das Konzept ist inzwischen irgendwie totgefiedelt. Der Gastsänger hat mich auch nicht überzeugt. Naja. Jetzt war der Innenraum maximal zu 2/3 gefüllt und die Ränge zu 1/4. Traurig. Vor allem für den Veranstalter. Und für die Bands.
In Extremo hat trotzdem ein gutes Konzert gespielt und konnte mit dem neuen Song "Sternhagelvoll" sogar die Stimmung zum Überkochen bringen. Die Jungs hatten auch sichtlich Spaß.
Slayer... Zwei Lieder angehört und wieder meine Abneigung gemerkt. Der Innenraum war aber sehr voll und ich stand mit meiner Meinung wohl fast alleine da. Egal. Im nett angerichteten Außenbereich gönnte ich mir dann unter wartenden Nightwish Fans eine Bratwurst und ein Kaltgetränk. Definitiv der bessere Zeitvertreib als Slayer.
Vor Nightwish kam dann der Schreck, plötzlich war es wieder leer in der Halle. Beim Auftritt war die Halle maximal zu 50% gefüllt. Eher weniger. Beim Headliner! Das tat mir sehr Leid für die Band, die aber das beste draus machte und ein wunderbares Konzert spielten. Floor Jansen ist eine grandiose Sängerin. Hohe Töne, Tiefe Töne, laut, leise... Jeder Ton sitzt. The Greatest Show on Earth inklusive Filmchen im Hintergrund waren ein krönender Abschluss. Die Massenflucht nach Slayer kann ich nicht nachvollziehen. Naja, so ist das halt mit Geschmäckern.
Fazit:
So sehr ich gerne im Ruhrgebiet ein etabliertes Festival dieser (angepeilten) Größenordnung hätte, so groß ist die Ernüchterung. So wird das nichts. Der Veranstalter hat sich einfach komplett verzockt. Ohne Maiden als Zugpferd, hätte man das Ding auch im FZW durchführen können. Der Vorteil war: Entspannte Leute, viel Platz, kurze Wege zum Essen, Trinken, Erholen. Jederzeit Sitzmöglichkeiten.
Falls das Festival eine Zukunft hat, sollte man vielleicht erstmal einen Schritt zurück gehen. Kleinere Location, homogeneres Line-Up (Mando Diao zusammen mit Powerwolf? Nightwish mit Slayer?) und vielleicht auf die großen Namen und kleinen Namen verzichten und das Mittelfeld stärken. Einen Tag harten Metal wie eben Slayer und Konsorten, einen Tag mit Bands Richtung Blind Guardian, Avantasia, Hammerfall etc. und einen Old-School / Rock Tag mit Tenacious D, Steel Panther und ein paar Konsorten aus den 80ern (Whitesnake, Def Leppard usw.).
Aber ich glaube das Ding ist durch. Der Verlust und Image-Schaden zu hoch. Schade, aber verständlich.
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Re: Rock im Revier 2016
Meinen Festival-Bericht habe ich hier geschrieben, aber noch kurz was zur Organisation (siehe auch dieses und dieses Posting): ich habe tatsächlich noch eine Antwort auf meine Mail erhalten - am Freitag um 13:30 Uhr, also zu einer Uhrzeit, zu der ich schon lange unterwegs war...
Ich kann mich hier Bertwards Fazit nur anschliessen...
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(zugeschrieben Rainer Malkowski (1939 - 2003), Lyriker)
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