A.S.a.P. - Silver and Gold

Alben, Songs und Veröffentlichungen anderer Metal- & Rockbands

Moderator: Chewie

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A.S.a.P. - Silver and Gold

#1

Beitrag von Surfer »

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1. The Lion- 3:54
2. Silver and Gold - 4:50
3. Down the Wire - 5:06
4. You Could Be a King - 3:38
5. After the Storm - 5:50
6. Misunderstood - 4:25
7. Kid Gone Astray - 4:24
8. Fallen Heroes - 4:32
9. Wishing Your Life Away - 4:05
10. Blood on the Ocean - 6:01

All songs written by Barnett/Colwell/Smith/Young

Inspiriert durch die Diskussion um No Prayer-Thread will ich hier Adrians ersten Alleingang vorstellen. Gespielt wird melodischer AOR/Hard Rock, der weit vom Maiden-Sound entfernt ist und... ich liebe es. War beim ersten Hören vor 10 Jahren schon beeindruckt und bin nie vom Album weggekommen. Keybards und Gitarren harmonieren wundervoll miteinander, die Band klingt fantastisch und rockt, groovt,.... das ganze Album hindurch. Was kann ich sagen, hatte schon immer eine Faible für schöne Melodien und mächtige Hooks. :D
Adrian zeigt seine Gesangskünste (erinnernt etwas an Springsteen und Bryan Adams) und liefert viele tolle Soli. Eine der Stärken des Albums (Einige Läufe lassen leichte Maiden-Momente aufflammen)
Hervorheben würde ich den flotten Opener The Lion, Silver and Gold (toller Refrain und coole Gitarrenduelle), After The Storm und das leicht epische Blood On The Ocean

Wäre an Meinungen von anderen Mitgliedern interessiert. Und vor allem an die Zeitzeugen: Wie habt ihr das Album damals wahrgenommen?
"Aber ich glaube wir schweben gerade in "Davuxsche Off Topic Dimensionen" davon :grin: :grin: ;-) ;-) " - Chewie
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#2

Beitrag von maidenpriest »

Nach dem überragenden Seventh Son waren wir damals total gespannt auf Adrians Alleingang!!

Ich konnte mir da noch nicht vorstellen, dass das mit seinem Ausstieg endet.

Also direkt bei Erscheinen gekauft - wurde ja auch entsprechend Werbung gemacht. Mit "Maiden Aufkleber" vorne drauf...
Ich hab das Album sehr lange nicht mehr gehört - was ich heute Abend ändern werde ;) - weiß aber noch sehr gut, dass ich
von Anfang an begeistert war.
Mit dem ersten Song "The Lion" wurde die Richtung vom Album dann direkt vorgegeben. Astreiner AOR in bester Journey, Foreigner oder Strangeways-Art :love:
Wir wussten, dass nichts "Maiden-mäßiges" kam. Von daher waren wir auch nicht überrascht oder gar enttäuscht.

Wie gesagt, ich muss mal wieder rein hören... :D
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rocknrolf
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#3

Beitrag von rocknrolf »

Damals zum Release war ich noch zu jung mit 8 Jahren und als ich Maiden 1995 kennen lernte war Adrian auch kein Teil der Besetzung. Nachdem ich aber 1997 das Live after Death Video bekam, war klar, dass ich Adrian Jannick Gers bevorzuge und habe recherchiert, was Adrian macht und so nur die eher schwachen Psycho Motel Alben gefunden, die mich beim probehören im Saturn enttäuschten.

Von diesem Album habe ich erst 2004 oder später erfahren, als ich das Video von Silver and Gold irgendwo mal im TV gesehen habe und sehr irritiert war, Adrian als Lead Sänger zu sehen. Die Musik hat mir aber gefallen.

Habe ewig gebraucht das Album zu finden und mir das erst auf eine Metal Börse 2008 auf CD gekauft, direkt auf der Rückfahrt gehört und ich finde das Album gut. Ist guter AOR und das Album gefällt mir, passt gut zum Auto fahren. Ich mag Adrians Stimme und sein Gitarren Spiel sowieso. Schade das Adrian das Projekt nicht weiter verfolgt hat, er war ja erst Anfang 30.
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#4

Beitrag von Surfer »

Dumm, dass das Album nicht leicht zu finden ist. Liegt wahrscheinlich daran, dass es kein großer Erfolg war und keine Nachpressung oder Re-Release veröffentlicht wurde. Habe erst vor kurzem mit Fadda eine LP auf ebay etwas günstiger ersteigert.
Das ganze Projekt ist nach der Veröffentlichung anscheinend in Vergessenheit geraten und wurde nirgendwo wieder erwähnt, Adrian selbst sagt dazu nichts mehr.
Liveversion sind auf Youtube auch nicht zu finden, schade. :ka:


rocknrolf hat geschrieben:
15. Dez 2020 12:48
Von diesem Album habe ich erst 2004 oder später erfahren, als ich das Video von Silver and Gold irgendwo mal im TV gesehen habe und sehr irritiert war, Adrian als Lead Sänger zu sehen. Die Musik hat mir aber gefallen.
Welcher Kanal hat das bitte ausgestrahlt? :eek: Das ist mal exotisch :D



Hier nebenbei paar Songs (vergessen am Anfang einzufügen):





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#5

Beitrag von rocknrolf »

Ich glaube das war eine Wiederholung auf MTV von einem Maiden Special Anfang der 90er, wekches ich auf VHS hatte.
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chemicalwedding
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#6

Beitrag von chemicalwedding »

Surfer hat geschrieben:
15. Dez 2020 15:09
Dumm, dass das Album nicht leicht zu finden ist. Liegt wahrscheinlich daran, dass es kein großer Erfolg war und keine Nachpressung oder Re-Release veröffentlicht wurde.
Also auf Discogs ist das Album nicht schwer zu finden :ka: . Offiziell nachgepresst wurde das Album nie. War übrigens auch ein Mega-Flop. Damals interessierte sich keine Schwein für ein AOR Album von einem Maiden-Musiker. Ich gehörte dazu!

https://www.discogs.com/ASAP-Silver-And ... ter/351513
Surfer hat geschrieben:
15. Dez 2020 15:09
Liveversion sind auf Youtube auch nicht zu finden, schade. :ka:
Ist auch logisch, die Band trat nie live auf ;)

Eine Liveversion von Silver and Gold findest du auf diesem Bootleg (ab 22:25). Das war die Vorläuferband von ASAP, die haben 1985 ein paar Clubshows gespielt. Da war auch noch Nicko mit dabei. Aber 1989 hatte er keine Zeit mehr mitzumachen. Darum heuerte Adrian dann einen anderen Drummer an.
Übrigens, das Intro von derLiveversion von Silver and Gold kommt dir vielleicht bekannt vor.



Einige bei diesen Gigs gespielte Songs wurden später für B-Seiten aufgenommen:
Reach Out (Wasted Years Single)
Juanita (Stranger in a Strange Land Single)
That Girl (Stranger in a Strange Land Single)
Fighting Man (ASAP: Silver and Gold Single)
School Days (ASAP: Down the Wire Single)
When She's Gone (ASAP: own the Wire Single)
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#7

Beitrag von Surfer »

Vor paar Jahren habe ich weniger Exemplare im Netz gefunden. Aber toll, dass es im Umlauf ist.

Das Entire Population... Bootleg ist das vielleicht exotischte von allen die irgendwas mit Maiden zu tun haben. Peinlicherweise habe ich SIlver And Gold da nie registriert.
Und That Girl :drool: Meine Lieblings Maiden B-Seite. Hat viele starke Melodien, die mit dem SiT-Sound eine schön melancholische Kombination ergeben
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#8

Beitrag von chemicalwedding »

Surfer hat geschrieben:
16. Dez 2020 15:32
Vor paar Jahren habe ich weniger Exemplare im Netz gefunden. Aber toll, dass es im Umlauf ist.

Das Entire Population... Bootleg ist das vielleicht exotischte von allen die irgendwas mit Maiden zu tun haben. Peinlicherweise habe ich SIlver And Gold da nie registriert.
Und That Girl :drool: Meine Lieblings Maiden B-Seite. Hat viele starke Melodien, die mit dem SiT-Sound eine schön melancholische Kombination ergeben
That Girl wurde von Dave Colwell geschrieben, er hat den Song in die AOR Band FM gebracht und in einer abgeänderten Version aufgenommen. Veröffentlich wurde aber schlussendlich die Maidenvesion kurz vor der FM Version. Die Version von The Entire ... und die Maidenversion gefallen mir aber um Welten besser.

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maidenpriest
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#9

Beitrag von maidenpriest »

Danke für die Infos :super:
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#10

Beitrag von chemicalwedding »

Surfer hat geschrieben:
16. Dez 2020 18:41
Und, was sagst du jetzt? :)
Was soll ich sagen?

Das Album hat sich in den beiden letzten Tagen für mich ziemlich geöffnet. Mir gefällt es nun deutlich besser als ich es in Erinnerung hatte. Es hat ein paar sehr durchschnittliche Songs darauf, aber auch ein paar richtig starke, wie The Lion, After the Storm, Misunderstood, Whising Your Life Away und Blood on the Ocean.
Vorallem habe ich erst jetzt realisiert, wie stark die Soli von Adrian auf dem Album sind und wie vielfältig das Songwriting ist. Es gibt für mich kein schwaches Solo. Ganz grossartig finde ich den Soloteil von Misunderstood :pray: Es hat ziemlich viel Prog Anteil über das Album verteilt.
Den Gesang von Adrian finde ich immer noch nur ganz nett, aber mehr nicht. Für mich kann er deutlich besser Gitarre spielen. Das Album zeigt einfach wie stark und breitgefächert Adrian als Gitarrist ist. Ich meine er spielt hier den Maidenliebling Dave Murray ganz einfch an die Wand (was Adrian eigentlich auch bei Maiden macht, nur fällt es bei Maiden nicht auf. Alle achten sich nur auf die Solokünste von Dave)

Zum Glück hast du diesen Thread eröffnet. Sonst hätte das Album bei mir keine weitere Chance erhalten. Ich werde mir das Album in Zukunft nun sicher ein wenig mehr anhören.
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#11

Beitrag von ZoSo_Capricorn »

Gerade in The Lion reingehört und das Lied macht schon echt Spaß. Ich muss mir die Tage mal das ganze Album anhören. Gut, dass das Forum sowas mal abstaubt und auf die Tagesordnung setzt :D
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#12

Beitrag von John Wayne »

maidenslave hat geschrieben:
18. Dez 2020 14:50
ich bring es auf den punkt.das solo album, von smith ist ein grosser reinfall.das hat mit metal, überhaupt nichts zu tun.ganz im gegenteil.eher soft rock.smith funktioniert,nur im maiden gewand.da gehört er hin,da ist sein platz und da schreibt er megageile lieder.
Naja, es sei doch jedem Musiker vergönnt, mal was anderes zu machen. In der Rückschau war das Album sicher kommerziell ein Reinfall. An mir ist es z.B. vollkommen vorbei gegangen. Aber die paar Songs, die ich jetzt gehört habe, sind doch so schlecht nicht. Es muss nicht immer alles Metal sein.
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chemicalwedding
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#13

Beitrag von chemicalwedding »

maidenslave hat geschrieben:
18. Dez 2020 14:50
ich bring es auf den punkt.das solo album, von smith ist ein grosser reinfall.das hat mit metal, überhaupt nichts zu tun.ganz im gegenteil.eher soft rock.smith funktioniert,nur im maiden gewand.da gehört er hin,da ist sein platz und da schreibt er megageile lieder.
klar hat das nichts mit Metal zu tun. Adrian Smith wollte damals ganz bewusst seine softe Ader ausleben. Bei Maiden ging das nicht. Martin Birch meinte sogar einmal, für ihn sei Wasted Years schon hart an der Grenze gewesen und er war unsicher ob der Song nicht zu soft für Maiden sei. Da der Song aber das OK von Steve hatte, wurde Wasted Years aufgenommen. Und bekanntlich hat der Song bei den Fans sehr gut funktioniert.

Es waren die Fans die ein Metalalbum von ihm erwartet haben, obwohl das Album damals von Anfang an klar als AOR Album angekündet worden ist. Mich hat das Album deshalb nicht interessiert, heute bin ich da ein weniger offener was den Musikgeschmack angeht.
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#14

Beitrag von John Wayne »

Die Soloalben von Bruce waren aber nicht nur Killer ...
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#15

Beitrag von chemicalwedding »

maidenslave hat geschrieben:
20. Dez 2020 13:13
doch wenn ich an adrian smith denke,dann erwarte ich viel mehr als dieses "album".schaut euch mal dickinson an.mit chemical wedding hat er ein monsteralbum veröffentlicht,das fast die hälfte der maiden alben, in die tasche steckt.
Ja, The Chemical Wedding ist ein Monsteralbum, wie auch sein Vorgänger Accident of Birth und auch Tyranny of Souls finde ich sehr stark.

Aber hast du die eher unmatellischen Tattooed Millionaire (dieses kam 1990 bei den meisten Maidenfans auch nicht gut an), Balls to Picasso hat ein paar metallische Momente aber bewegt sich grösstenteils auch weit neben der Maidenwelt und wurde entsprechend schlecht aufgenommen. Und speziell das grunge-ige Skunkworks ist ja alles andere als Metal à la Maiden (trotzdem teilweise sehr interessant), wurde ja komplett verrissen.

Vor Accident of Birth und The Chemical Wedding hat Bruce ziemlich viel Wohlwollen bei den Fans verspielt. Dazu kommt, dass Maiden mit den Blaze-Platten auch viele Fans verloren haben und viele nur darauf gewartet haben, dass Bruce wieder zurückkommt. Somit hatte er mit The Accident of Birth ziemlich leichtes Spiel mit einem metallischeren Album die Fans wieder zurückzuholen. Obwohl wenn man die Besucherzahlen an seinen Konzerten der Chemical Wedding Tour in Europa anschaut, war er da nicht sehr erfolgreich.

Ich gebe dir recht, Accident of Birth und The Chemical Wedding lassen einige Maidenplatten verblassen. Aber wirklich erfolgreich wurde Bruce erst wieder mit Maiden und Brave New World, auch wenn Brave New World nie an die beiden vorherigen Bruce Soloplatten herankommt.
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