kopier vlt. mal die Beiträge zu diesem Thema (also auch alle vor diesem) in einen seperaten Thread, du kannst das doch als Mod, oder?
Ja gut, ich würde das halt so sehen, dass Annihilator eigentlich generell eine sehr risikobereite Band sind. Ich würde die Alben so beschreiben:
1989 - Alice in Hell: Das mehr oder weniger "rohe" Debut mit vielen schnellen Songs markiert einen Meilenstein des Thrash-Metal. Dennoch fällt mir persönlich auf, dass es mir bei diesem Album teilweise an Reife fehlt, was aber nichts gegen dieses Album ist, das ist bei den meisten Debuts für mich so. Bestes Beispiel ist das Megadeth Debut. Anspieltipps: Alison Hell, Word Salad und Human Insecticide. 9/10 Punkte.
1990 - Never, Neverland: Der Stil Annihilators wird perfektioniert. Man bedient sich neben den thrashigen Riffs (die hier nicht seltener vertreten sind als auf dem Debut) auch progressiver Elemente und melodischen Vocallines. Neben Rust in Peace das beste technical Thrash Album überhaupt! Anspieltipps: The fun Palace, Sixes and Sevens, Imperiled Eyes und PHANTASMAGORIA! 10/10
1993 - Set the World on Fire: Auf jeden Fall der Tiefpunkt der ersten Alben. Mit Thrash Metal haben es Annihilator nur noch wenig zu tun. Der megamäßig geile Gesang und die trotzdem anspruchsvollen Songs retten das Album jedoch ein wenig. Anspieltipps: Set the World on Fire, No Zone und Braindance. 7,5/10
1994 - King of the Kill: BAM! Jeff kann es doch. Gesanglich meiner Meinung nach das beste Album (ich liebe Jeff's Stimme), musikalisch knapp hinter Never, Neverland. Die groovigen Elemente finde ich persönlich genial! Anspieltipps: The Box, Second to None, Hell is a War und Speed! 10/10
1996 - Refresh the Demon: Das Niveau von King of the Kill kann nicht gehalten werden, dennoch ein starkes Album, dass die musikalische Entwicklung seit King of the Kill konsequent fortsetzt. Anspieltipps: Refresh the Demon, A Man called Nothing und City of Ice. 8,5/10
1997 - Remains: Vergiss es! Jeff kann kein Industrial... 5/10...für ein paar ganz gute Songs (z.B. Tricks and Traps).
1999 - Criteria for a black Widow: Der Stil ist dem Debut sehr ähnlich, allerdings ist dieses Album um einiges düsterer. Für mich beinahe so perfekt wie Never, Neverland und King of the Kill. Allerdings finde ich Randy Rampage nicht in allen Songs stark. Jeffs Stimme gefällt mir einfach noch besser! Anspieltipps: Bloodbath, Punctured und Sonic Homicide! 9,5/10
Die Alben danach kenne ich noch nicht. Muss mir die Tage mal die Zeit nehmen mich damit zu beschäftigen!
