Remaster und Wiederveröffentlichungen unnötig?
Verfasst: 2. Mär 2012 11:33
Im Helloween Walls of Jericho Thread habe ich dieses Thema schon einmal angesprochen: http://www.ironmaiden-deutschland.de/so ... 49-25.html
Meiner Meinung nach sind etwa 70% der Wiederveröffentlichungen und Remasters unnötig!!
Zuerst geht es für mich darum, dass ich ein Zeitdokument in der Hand halten möchte, und viel wichtiger, auch hören will! Wenn die CD als Beispiel 1986 mit 10 Tracks erschien möchte ich keine 6 Bonustracks mit Live Aufnahmen, B-Seiten oder Filler-Japan-Bonus Tracks. Das macht an sich das ganze Feeling eines Albums kaputt, weil es keinen flow mehr gibt. Die Bonustracks haben meist eine musikalische und soundtechnische schlechte Qualität. Wenn man auf Random hört, kommen die unnützen Tracks leider auch immer wieder.
Wenn wir schon beim Sound sind. Viele Alben der damaligen Zeit klingen gut. Sie wurden mit dem damaligen Equipment aufgenommen und haben an sich ein Feeling, was man mit der Zeit verbindet. Ich finde es eine absolute Unsitte wenn bei Wiederveröffentlichungen Songs neu eingespielt werden, wie z.B. bei Ozzy passiert. Sprich ich habe den alten Gesang, aber die Gitarre und den Bass hat man 20 Jahre später eingespielt und verkauft es als "besseren Sound" des aktuellen Line Ups. Ähnlich ist es auch bei Megadeth Rust in Peace Remaster, wobei hier wenigstens noch der Originalautor beteiligt war.
Wenn nichts neu eingespielt wird, dann wird das Volume hochgepusht und ein Multiband-Kompressor eingesetzt und es gibt meist Clipping oder einen matschigen Sound. Bestes Beispiel dafür sind einige Maiden Remaster, vor allem Somewhere in Time. Es gibt ein paar Soundingenieure die das besser können und ich habe auch nichts dagegen, wenn alte Aufnahmen neu abgetastet werden und z.B. Rauschen entfernt wird, aber sich an dem Lautstärke und dem Mix nichts ändert, wie z.B. bei alten Jimi Hendrix Aufnahmen passiert und die gefallen mit besser als der alte Originalrelease.
Eine andere Unsitte ist auch, alte Alben einfach mal zusammen zu legen. Wie bei Helloween. Da wurde ja die Debut-EP mit dem Album WalLs of Jericho beim Rerelease zusammengelegt und mit Bonustracks garniert und man hat 15 Tracks, 2 Intros (davon eines mitten im Album) und das Originalartwork der EP ist verschwunden. Nicht zu sprechen von Soundunterschieden.
Und zum Schluss zum Layout, ich finde das Layout der Maiden Rereleases tw. unterirdisch. Nehmen wir das Iron Maiden Debut Album. Diese komischen roten "Spray-Hintergründe", dazu Bilder im Booklet die von Killers Session stammen und ein auf modern getrimmtes Booklet. Wenn ich mir ein Album von 1980 kaufe, dann will ich es auch im Originalzustand und nicht verschlimmert oder Fotos drin sehen, die 20 Jahre später aufgenommen wurden.
Das war jetzt meine Meinung dazu. Ich versuche wann immer es geht das Original zu kaufen. Leider ist es oft unmöglich, nehmen wir wieder Maiden. Zum Glück habe ich noch einige Originale. Aber "junge" Fans, sie Maiden vielleicht erst seit 5 Jahren hören kennen gar nicht mehr die Originalen, den alten Sound, MP3s bevorzugt...Vielleicht bin ich auch ein Purist. Aber das lag mir mal auf dem Herzen.
Meiner Meinung nach sind etwa 70% der Wiederveröffentlichungen und Remasters unnötig!!
Zuerst geht es für mich darum, dass ich ein Zeitdokument in der Hand halten möchte, und viel wichtiger, auch hören will! Wenn die CD als Beispiel 1986 mit 10 Tracks erschien möchte ich keine 6 Bonustracks mit Live Aufnahmen, B-Seiten oder Filler-Japan-Bonus Tracks. Das macht an sich das ganze Feeling eines Albums kaputt, weil es keinen flow mehr gibt. Die Bonustracks haben meist eine musikalische und soundtechnische schlechte Qualität. Wenn man auf Random hört, kommen die unnützen Tracks leider auch immer wieder.
Wenn wir schon beim Sound sind. Viele Alben der damaligen Zeit klingen gut. Sie wurden mit dem damaligen Equipment aufgenommen und haben an sich ein Feeling, was man mit der Zeit verbindet. Ich finde es eine absolute Unsitte wenn bei Wiederveröffentlichungen Songs neu eingespielt werden, wie z.B. bei Ozzy passiert. Sprich ich habe den alten Gesang, aber die Gitarre und den Bass hat man 20 Jahre später eingespielt und verkauft es als "besseren Sound" des aktuellen Line Ups. Ähnlich ist es auch bei Megadeth Rust in Peace Remaster, wobei hier wenigstens noch der Originalautor beteiligt war.
Wenn nichts neu eingespielt wird, dann wird das Volume hochgepusht und ein Multiband-Kompressor eingesetzt und es gibt meist Clipping oder einen matschigen Sound. Bestes Beispiel dafür sind einige Maiden Remaster, vor allem Somewhere in Time. Es gibt ein paar Soundingenieure die das besser können und ich habe auch nichts dagegen, wenn alte Aufnahmen neu abgetastet werden und z.B. Rauschen entfernt wird, aber sich an dem Lautstärke und dem Mix nichts ändert, wie z.B. bei alten Jimi Hendrix Aufnahmen passiert und die gefallen mit besser als der alte Originalrelease.
Eine andere Unsitte ist auch, alte Alben einfach mal zusammen zu legen. Wie bei Helloween. Da wurde ja die Debut-EP mit dem Album WalLs of Jericho beim Rerelease zusammengelegt und mit Bonustracks garniert und man hat 15 Tracks, 2 Intros (davon eines mitten im Album) und das Originalartwork der EP ist verschwunden. Nicht zu sprechen von Soundunterschieden.
Und zum Schluss zum Layout, ich finde das Layout der Maiden Rereleases tw. unterirdisch. Nehmen wir das Iron Maiden Debut Album. Diese komischen roten "Spray-Hintergründe", dazu Bilder im Booklet die von Killers Session stammen und ein auf modern getrimmtes Booklet. Wenn ich mir ein Album von 1980 kaufe, dann will ich es auch im Originalzustand und nicht verschlimmert oder Fotos drin sehen, die 20 Jahre später aufgenommen wurden.
Das war jetzt meine Meinung dazu. Ich versuche wann immer es geht das Original zu kaufen. Leider ist es oft unmöglich, nehmen wir wieder Maiden. Zum Glück habe ich noch einige Originale. Aber "junge" Fans, sie Maiden vielleicht erst seit 5 Jahren hören kennen gar nicht mehr die Originalen, den alten Sound, MP3s bevorzugt...Vielleicht bin ich auch ein Purist. Aber das lag mir mal auf dem Herzen.