Gute und schlechte Labels in der Metalszene
Verfasst: 21. Feb 2020 05:08
Manchmal hore ich mir Bands und Projekte nur an, weil sie bei Labels sind, deren Veroffentlichungen mir fast durch die Bank weg gut gefallen.
Prophecy Productions: Dieses deutsche Label gibt es seit 1996 und ist besonders in den Bereichen Gothic Metal, Doom Metal und Black Metal aktiv. Es hat aber auch ein Faible fur experimentierfreudigere Genres wie Avant-Garde, Neofolk und Post-Rock. Bei dem Label sind derzeit unter Anderem Dornenreich, Empyrium, Falkenbach, Novermbers Doom und The Vision Bleak. Herausragend sind auch die Kompilationen des Labels, die teils mit exklusiven oder raren Stucken daher kommen wie ''Whom the Moon a Nightsong Sings'' (der absolute Wahnsinn!).
Season of Mist: Dieses franzosische Label gibt es ebenfalls seit 1996 und auch dieses Label deckt die Bereiche Gothic Metal und Black Metal ab, aber durchaus auch Death Metal und experimentierfreudigen Progressive Metal. Hier sind derzeit unter Anderem Bands wie Carach Angren, Ne Obliviscaris, Shining, Solstafir und The Old Dead Tree dabei. Hier empfehle ich die streng limitierte Kompilation ''One And All, Together, For Home''.
Eisenwald: Dieses kleine deutsche Label gibt es erst seit 2005 und hat seine Nische in den Genres Black Metal und Gothic Metal gefunden. Hier sind Geheimtipps wie Blaze of Sorrow, Idle Hands und Velnias an Bord. In der Vergangenheit waren beispielsweise auch Agalloch und Drudkh dabei. Auch diverse Bands des Métal Noir Québécois fanden hier ein Zuhause und international Beachtung.
Dann gibt es noch die andere Seite der Labels, die nur auf kommerzielle Ausschlachtung bedacht sind.
earMUSIC: Dieses deutsche Label ist nicht nur in der Metalszene aktiv, sondern auch in den Bereichen Pop und Rock. Das Label hat grosspurig Rereleases bekannter Bands wie Gamma Ray und Stratovarius angekundigt, die plotzlich verschoben oder ohne Erklarung abgebrochen wurden. So hat der geneigte Sammler im Zweifelsfall irgendwelche halbfertig-halbgare Kollektionen daheim.
Frontiers Records: Dieses italienische Label ist dafur bekannt ihre Kunstler mit italienischen Studiomusikern zu paaren und dann irgendwelche halbherzigen Projekte auf den Markt zu werfen. Allen / Lande, Lione - Conti und Timo Tolkki's Avalon sind bekannte Beispiele.
Noise Records: Dieses deutsche Label war in den Achtzigern und Neunzigern durchaus wichtig und hatte Bands wie Grave Digger, Running Wild und Voivod am Start. Allerdings ist das Label zuletzt zu einem gruseligen neuen Leben erwacht und wirft mit ganz billig gemachten Kompilationen um sich, die fur unverschamte Preise angeboten werden. Auch die Rereleases sind streckenweise echt lieblos zusammengeschustert. Alle Veroffentlichungen seit 2016 sollte man moglichst umgehen.
Welche Labels gefallen euch oder sagen euch gar nicht zu und warum?
Prophecy Productions: Dieses deutsche Label gibt es seit 1996 und ist besonders in den Bereichen Gothic Metal, Doom Metal und Black Metal aktiv. Es hat aber auch ein Faible fur experimentierfreudigere Genres wie Avant-Garde, Neofolk und Post-Rock. Bei dem Label sind derzeit unter Anderem Dornenreich, Empyrium, Falkenbach, Novermbers Doom und The Vision Bleak. Herausragend sind auch die Kompilationen des Labels, die teils mit exklusiven oder raren Stucken daher kommen wie ''Whom the Moon a Nightsong Sings'' (der absolute Wahnsinn!).
Season of Mist: Dieses franzosische Label gibt es ebenfalls seit 1996 und auch dieses Label deckt die Bereiche Gothic Metal und Black Metal ab, aber durchaus auch Death Metal und experimentierfreudigen Progressive Metal. Hier sind derzeit unter Anderem Bands wie Carach Angren, Ne Obliviscaris, Shining, Solstafir und The Old Dead Tree dabei. Hier empfehle ich die streng limitierte Kompilation ''One And All, Together, For Home''.
Eisenwald: Dieses kleine deutsche Label gibt es erst seit 2005 und hat seine Nische in den Genres Black Metal und Gothic Metal gefunden. Hier sind Geheimtipps wie Blaze of Sorrow, Idle Hands und Velnias an Bord. In der Vergangenheit waren beispielsweise auch Agalloch und Drudkh dabei. Auch diverse Bands des Métal Noir Québécois fanden hier ein Zuhause und international Beachtung.
Dann gibt es noch die andere Seite der Labels, die nur auf kommerzielle Ausschlachtung bedacht sind.
earMUSIC: Dieses deutsche Label ist nicht nur in der Metalszene aktiv, sondern auch in den Bereichen Pop und Rock. Das Label hat grosspurig Rereleases bekannter Bands wie Gamma Ray und Stratovarius angekundigt, die plotzlich verschoben oder ohne Erklarung abgebrochen wurden. So hat der geneigte Sammler im Zweifelsfall irgendwelche halbfertig-halbgare Kollektionen daheim.
Frontiers Records: Dieses italienische Label ist dafur bekannt ihre Kunstler mit italienischen Studiomusikern zu paaren und dann irgendwelche halbherzigen Projekte auf den Markt zu werfen. Allen / Lande, Lione - Conti und Timo Tolkki's Avalon sind bekannte Beispiele.
Noise Records: Dieses deutsche Label war in den Achtzigern und Neunzigern durchaus wichtig und hatte Bands wie Grave Digger, Running Wild und Voivod am Start. Allerdings ist das Label zuletzt zu einem gruseligen neuen Leben erwacht und wirft mit ganz billig gemachten Kompilationen um sich, die fur unverschamte Preise angeboten werden. Auch die Rereleases sind streckenweise echt lieblos zusammengeschustert. Alle Veroffentlichungen seit 2016 sollte man moglichst umgehen.
Welche Labels gefallen euch oder sagen euch gar nicht zu und warum?


