Euer letztes Konzert
Verfasst: 12. Okt 2011 23:08
Ich dachte mir, dass diese Art von Thread hier noch fehlt. Dieses Thema dient ergo dazu über eure letzten Konzerterfahrungen zu berichten, zu diskutieren oder auch Bilder oder Videos zu präsentieren.
Ich fange dann auch gleich mal ganz vorbildlich an:
Dream Theater & Trivium (Live in Québec, 08. Oktober 2011)
Ich bin mit einem guten Freund ein verlängertes Wochenende nach Québec gefahren um dort Dream Theater im "Pavillon de la Jeunesse" im Rahmen ihrer "A Dramatic Tour Of Events" live zu erleben. Die Hockeyarena war mit knapp 1000 Zuschauern nicht wirklich gefüllt, das Konzert aber dennoch hochklassig, intim und energisch.
Vorband waren Trivium, von denen ich wenig kenne und auch nicht so viele halte. Aber an diesem Abend waren sie wirklich in Ordnung. Ihre neuen Songs vom aktuellen Album gefallen mir zum Einen ganz gut. Zweitens hat die Band gut und höflich mit dem Publikum kommuniziert. Der Sänger sprach aauch oft geradezu akzentfrei auf Französisch und da hat er einige Sympathiepunkte gesammetlt, da selbst lokale Bands aus dem Raum Montréal oft anglophone Einwohner sind und irgendeinen unmotivierten Müll radebrechen. Mit acht Liedern und einer Spielzeit von knapp 45 Minuten wurde die Masse gut aufgewärmt und die Band gab ihr bestes. Allerdings passt ihre Musik halt kaum zu Dream Theater und daher waren die Reaktionen sehr unterschiedlich: einige gingen mit der sympathischen Band gleich voll mit, andere schüttelten den Kopf und gingen essen, trinken oder lesen. Mir hat die Show gefallen. Ich bin zwar nun kein Fan von Trivium geworden, aber ein Live-Album würde ich mir von ihnen wohl schon holen und sie auch noch einmal live anschauen, zwar gewiss nicht als Hauptband, aber gerne als Vorband oder zu Gast auf irgendeinem Festival. Hier die Setlist:
Capsizing The Sea (Intro)
In Waves
Drowned and Torn Asunder
Caustic are the Ties that Bind
Ignition
Built to Fall
Pull Harder on the Strings of Your Martyr
Down From the Sky
Throes of Perdition
Nach nur kurzer Umbauphase startete dann ein Instrumentalstück mit einer Animation der Bandmitglieder von Dream Theater als Comichelden, die wirklich nett anzuschauen war. Mit "Bridges In The Sky" enterte die Band dann die Bühne und hatte spätestens ab "Endless Sacrifice" die gesamte Halle stehend auf seiner Seite. Wirklich wahnwitzig waren die Instrumentalduelle zwischen einem enorm gut aufgelegten Jordan Rudess und einem wie immer genialen John Petrucci. Auch Mike Mangini war gut integriert und konnte voll überzeuegn. Da er neu in der Band ist, liess man ihn auch ein gut fünfminütiges Schlagzeugsolo spielen. Normalerweise ist so etwas eher langatmig, aber Mangini war wirklich sehr abwechslungsreich und unterhaltsam. John Myung war etwas schüchtern, aber grundsolide. Am meisten überrascht hat mich aber James LaBrie. Ich hatte Dream Theater ja schon einmal live als Vorband von Iron Maiden gesehen (Montréal 2010) und da klang LaBrie durchwachsen. Er wird ja generell oft als Schwachpunkt der Band bezeichnet. Aber an diesem Abend traf er nicht nur alle Töne, er übertraf sie oft noch und sang ohne Anstrenung und mit Leichtigkeit und Leidenschaft selbst schwerste Passagen und hat mich wirklich überzeugt. Die Band funktionnierte übrigens so, dass jedes Bandmitglied mal eine Auszeit hatte. Interessant war auch, dass die Band zwei Songs komplette akustisch performte und einige seltenere Stücke spielte. Nach gut zwei Stunden Spielzeit und einer tollen Setlist kam die Band noch einmal zu einer Zugabe zurück, bei der sich die gesamet Band und vor allem James LaBrie selbst übertrafen. Ich poste mal die Setlist, möchte jedoch anmerken, dass selbige im Laufe der Konzerte oft ein wenig verändert wird (so wird "The Silent Man" hin und wieder durch "Wait For Sleep" ersetzt, "Beneath The Surface" durch "Far From Heaven", "Forsaken" durch "Caught In A Web", "Outcry" durch "The Great Debate" oder "Under A Glass Moon" durch "Pull Me Under"):
Dream Is Collapsing (Hans Zimmer Song / Intro)
Bridges in the Sky
These Walls
Build Me Up, Break Me Down
Endless Sacrifice
Drum Solo
The Ytse Jam
Acoustic:
The Silent Man
Beneath the Surface
Outcry
On the Backs of Angels
Forsaken
Through My Words
Fatal Tragedy
Breaking All Illusions
Encore:
Under a Glass Moon
Es war also ein wirklich starker Konzertabend und nach einem schwächeren Konzert von Dream Theater als Vorband von iron Maiden anno 2010, habe ich sie am letzten Wochenende wirklich auch einmal in absoluter Topfrom erlebt!
Ich fange dann auch gleich mal ganz vorbildlich an:
Dream Theater & Trivium (Live in Québec, 08. Oktober 2011)
Ich bin mit einem guten Freund ein verlängertes Wochenende nach Québec gefahren um dort Dream Theater im "Pavillon de la Jeunesse" im Rahmen ihrer "A Dramatic Tour Of Events" live zu erleben. Die Hockeyarena war mit knapp 1000 Zuschauern nicht wirklich gefüllt, das Konzert aber dennoch hochklassig, intim und energisch.
Vorband waren Trivium, von denen ich wenig kenne und auch nicht so viele halte. Aber an diesem Abend waren sie wirklich in Ordnung. Ihre neuen Songs vom aktuellen Album gefallen mir zum Einen ganz gut. Zweitens hat die Band gut und höflich mit dem Publikum kommuniziert. Der Sänger sprach aauch oft geradezu akzentfrei auf Französisch und da hat er einige Sympathiepunkte gesammetlt, da selbst lokale Bands aus dem Raum Montréal oft anglophone Einwohner sind und irgendeinen unmotivierten Müll radebrechen. Mit acht Liedern und einer Spielzeit von knapp 45 Minuten wurde die Masse gut aufgewärmt und die Band gab ihr bestes. Allerdings passt ihre Musik halt kaum zu Dream Theater und daher waren die Reaktionen sehr unterschiedlich: einige gingen mit der sympathischen Band gleich voll mit, andere schüttelten den Kopf und gingen essen, trinken oder lesen. Mir hat die Show gefallen. Ich bin zwar nun kein Fan von Trivium geworden, aber ein Live-Album würde ich mir von ihnen wohl schon holen und sie auch noch einmal live anschauen, zwar gewiss nicht als Hauptband, aber gerne als Vorband oder zu Gast auf irgendeinem Festival. Hier die Setlist:
Capsizing The Sea (Intro)
In Waves
Drowned and Torn Asunder
Caustic are the Ties that Bind
Ignition
Built to Fall
Pull Harder on the Strings of Your Martyr
Down From the Sky
Throes of Perdition
Nach nur kurzer Umbauphase startete dann ein Instrumentalstück mit einer Animation der Bandmitglieder von Dream Theater als Comichelden, die wirklich nett anzuschauen war. Mit "Bridges In The Sky" enterte die Band dann die Bühne und hatte spätestens ab "Endless Sacrifice" die gesamte Halle stehend auf seiner Seite. Wirklich wahnwitzig waren die Instrumentalduelle zwischen einem enorm gut aufgelegten Jordan Rudess und einem wie immer genialen John Petrucci. Auch Mike Mangini war gut integriert und konnte voll überzeuegn. Da er neu in der Band ist, liess man ihn auch ein gut fünfminütiges Schlagzeugsolo spielen. Normalerweise ist so etwas eher langatmig, aber Mangini war wirklich sehr abwechslungsreich und unterhaltsam. John Myung war etwas schüchtern, aber grundsolide. Am meisten überrascht hat mich aber James LaBrie. Ich hatte Dream Theater ja schon einmal live als Vorband von Iron Maiden gesehen (Montréal 2010) und da klang LaBrie durchwachsen. Er wird ja generell oft als Schwachpunkt der Band bezeichnet. Aber an diesem Abend traf er nicht nur alle Töne, er übertraf sie oft noch und sang ohne Anstrenung und mit Leichtigkeit und Leidenschaft selbst schwerste Passagen und hat mich wirklich überzeugt. Die Band funktionnierte übrigens so, dass jedes Bandmitglied mal eine Auszeit hatte. Interessant war auch, dass die Band zwei Songs komplette akustisch performte und einige seltenere Stücke spielte. Nach gut zwei Stunden Spielzeit und einer tollen Setlist kam die Band noch einmal zu einer Zugabe zurück, bei der sich die gesamet Band und vor allem James LaBrie selbst übertrafen. Ich poste mal die Setlist, möchte jedoch anmerken, dass selbige im Laufe der Konzerte oft ein wenig verändert wird (so wird "The Silent Man" hin und wieder durch "Wait For Sleep" ersetzt, "Beneath The Surface" durch "Far From Heaven", "Forsaken" durch "Caught In A Web", "Outcry" durch "The Great Debate" oder "Under A Glass Moon" durch "Pull Me Under"):
Dream Is Collapsing (Hans Zimmer Song / Intro)
Bridges in the Sky
These Walls
Build Me Up, Break Me Down
Endless Sacrifice
Drum Solo
The Ytse Jam
Acoustic:
The Silent Man
Beneath the Surface
Outcry
On the Backs of Angels
Forsaken
Through My Words
Fatal Tragedy
Breaking All Illusions
Encore:
Under a Glass Moon
Es war also ein wirklich starker Konzertabend und nach einem schwächeren Konzert von Dream Theater als Vorband von iron Maiden anno 2010, habe ich sie am letzten Wochenende wirklich auch einmal in absoluter Topfrom erlebt!