Interessanter Artikel zu dem "Maiden-Bruch" 1989:
Verfasst: 10. Jul 2012 12:23
Habe ich einmal abgetippt aus dem französischen Metal-Mag Rock One und so gut es geht übersetzt. Finde den Artikel recht interessant:
Aktuell befinden sich Iron Maiden auf einer Revival-Tour. Fast genau 25 Jahre nach der Veröffentlichung von Seventh Son of the Seventh Son wird eines der erfolgreichsten Iron Maiden Alben 2012 und 2013 auf der ganzen Welt im Rahmen der Maiden England Tour erneut auf die Bühne gebracht. Doch obwohl dieses Album 1988 Iron Maiden Millionen von Doller, Nummer 1- und Single-Hits brachte, begann nach der Album Tour 1989 ein Bruch, der fast mit dem Aus der Band endete.
Adrian Smith und Bruce Dickinson wirkten schon am Ende der Tour im Jahre 1988 ziemlich ausgebrannt und unzufrieden. Beide konnten sich nicht mehr 100% mit der Musik und dem Image von Iron Maiden identifizieren. Auch Bandboss Steve Harris hatte genug von epischen Bühnenelementen und progressiv angehauchten Titeln und so ging man nach der Tour 6 Monate getrennte Wege, um die Akkus wieder aufzuladen.
Steve Harris entschied sich dann für ein Konzept Back to the Roots: Einfache Bühnen, kurze und direkte Rocksongs und die Musik sollte wieder im Mittelpunkt stehen. Adrian Smith überzeugte dieses Konzept nicht und sah es als Rückschritt an. Zwar begannen Iron Maiden 1976 mit einer einfachen Mischung aus Punk und Hardrock und formten damit den NWOBHM, doch waren zu Beginn der 1990er Jahre andere Töne in Mode. Er sprach sich für eine Weiterentwicklung der progressiven Elemente aus. Auch Bruce Dickinson suchte andere musikalische Betätigung und nahm sein erstes Solo-Album auf, was viele Fans schon als Ausstiegsgrund empfanden, da Steve Harris nicht besonders davon begeistert ist sich in Solo-Projekten zu betätigen.
Adrian Smith wirkte während des Songwiritings und den Proben zum kommenden Iron Maiden Album No Prayer for the Dying ziemlich unkonzentriert und unmotiviert und das führte dazu, dass Steve Harris ihm den Bandausstieg nahe lag. Von selbst hätte Adrian Smith dieses Schritt sicher nicht getan, da er nicht bekannt dafür ist solche elementaren Entscheidungen aus freien Stücken treffen zu können. Auch Bruce Dickinson stand einem Austritt sehr nahe Gegenüber und bat Steve Harris um eine Frist. Während dieser Zeit wurden vom Iron Maiden lose einige Sänger kontaktiert, unter anderem auch Michael Kiske von Helloween und Doogie White von Rainbow. Doch Dickinson entschloss sich überraschend bei Iron Maiden zu bleiben, auch wenn er nicht 100% hinter dieser Entscheidung stand. Für einen Verbleib sprach sicher auch, dass sein Freund Jannick Gers als Ersatz für Adrian Smith bei Iron Maiden Einstieg. Unter hervorgehaltener Hand sagt man im Kreis von Iron Maiden, dass dieses der entschiedene Grund dafür war, dass Bruce Dickinson Iron Maiden nicht verlies. Einen doppelten Ausstieg hätten Iron Maiden wohl nicht mehr verkraftet.
No Prayer for the Dying war das erste eher durchwachsene Iron Maiden Album das in Presse und Fankreisen nicht die Euphorie der alten Alben erreichte. Auch Steve Harris sagt Heute, dass das Projekt an sich ein Fehler war und das Album eher Live funktioniert hätte als auf Platte. Dennoch waren Iron Maiden auf Live Events gut gebucht und Jannick Gers wurde von den Fans als Adrian Smith Nachfolger akzeptiert. No Prayer for the Dying floppte für Iron Maiden Verhältnisse und auf der bis in den Herbst 1991 laufenden Tour war vor allem Bruce Dickisnon öfters schwach bei Stimme und wirkte nicht mehr frisch.
1992 veröffentlichte man Fear of the Dark, dass aber bis auf den Titeltrack und den Opener Be Quick or be Dead viel Stückwerk enthielt und oft uninspiriert klang. Die Presse fragte sich, warum Iron Maiden nicht mehr in der Lage waren an die Erfolge der 1980er anzuknüpfen und Steve Harris wirkte genervt, sich dafür immer wieder zu rechtfertigen. Als Während der Fear of the Dark Tour Bruce Dickisnon dann doch noch seinen Ausstieg ankündigte, war die Stimmung in der Band am Tiefpunkt. Die letzten Konzerte mit Bruce Dickinson waren teilweise von schlechter Qualität. Die Band stand kurz vor der Auflösung. Steve Harris war nicht nur musikalisch frustriert, sondern auch eine Scheidung und der damit verbundene Ehekrieg sorgen für Depressionen. Erstaunlich war dann aber, dass der eher als ruhig geltende Dave Murray 1993 dafür sorge, das Iron Maiden am Leben blieben. Darum geht es in der nächsten Episode.
Fortsetzung: http://www.ironmaiden-deutschland.de/so ... -t711.html
Aktuell befinden sich Iron Maiden auf einer Revival-Tour. Fast genau 25 Jahre nach der Veröffentlichung von Seventh Son of the Seventh Son wird eines der erfolgreichsten Iron Maiden Alben 2012 und 2013 auf der ganzen Welt im Rahmen der Maiden England Tour erneut auf die Bühne gebracht. Doch obwohl dieses Album 1988 Iron Maiden Millionen von Doller, Nummer 1- und Single-Hits brachte, begann nach der Album Tour 1989 ein Bruch, der fast mit dem Aus der Band endete.
Adrian Smith und Bruce Dickinson wirkten schon am Ende der Tour im Jahre 1988 ziemlich ausgebrannt und unzufrieden. Beide konnten sich nicht mehr 100% mit der Musik und dem Image von Iron Maiden identifizieren. Auch Bandboss Steve Harris hatte genug von epischen Bühnenelementen und progressiv angehauchten Titeln und so ging man nach der Tour 6 Monate getrennte Wege, um die Akkus wieder aufzuladen.
Steve Harris entschied sich dann für ein Konzept Back to the Roots: Einfache Bühnen, kurze und direkte Rocksongs und die Musik sollte wieder im Mittelpunkt stehen. Adrian Smith überzeugte dieses Konzept nicht und sah es als Rückschritt an. Zwar begannen Iron Maiden 1976 mit einer einfachen Mischung aus Punk und Hardrock und formten damit den NWOBHM, doch waren zu Beginn der 1990er Jahre andere Töne in Mode. Er sprach sich für eine Weiterentwicklung der progressiven Elemente aus. Auch Bruce Dickinson suchte andere musikalische Betätigung und nahm sein erstes Solo-Album auf, was viele Fans schon als Ausstiegsgrund empfanden, da Steve Harris nicht besonders davon begeistert ist sich in Solo-Projekten zu betätigen.
Adrian Smith wirkte während des Songwiritings und den Proben zum kommenden Iron Maiden Album No Prayer for the Dying ziemlich unkonzentriert und unmotiviert und das führte dazu, dass Steve Harris ihm den Bandausstieg nahe lag. Von selbst hätte Adrian Smith dieses Schritt sicher nicht getan, da er nicht bekannt dafür ist solche elementaren Entscheidungen aus freien Stücken treffen zu können. Auch Bruce Dickinson stand einem Austritt sehr nahe Gegenüber und bat Steve Harris um eine Frist. Während dieser Zeit wurden vom Iron Maiden lose einige Sänger kontaktiert, unter anderem auch Michael Kiske von Helloween und Doogie White von Rainbow. Doch Dickinson entschloss sich überraschend bei Iron Maiden zu bleiben, auch wenn er nicht 100% hinter dieser Entscheidung stand. Für einen Verbleib sprach sicher auch, dass sein Freund Jannick Gers als Ersatz für Adrian Smith bei Iron Maiden Einstieg. Unter hervorgehaltener Hand sagt man im Kreis von Iron Maiden, dass dieses der entschiedene Grund dafür war, dass Bruce Dickinson Iron Maiden nicht verlies. Einen doppelten Ausstieg hätten Iron Maiden wohl nicht mehr verkraftet.
No Prayer for the Dying war das erste eher durchwachsene Iron Maiden Album das in Presse und Fankreisen nicht die Euphorie der alten Alben erreichte. Auch Steve Harris sagt Heute, dass das Projekt an sich ein Fehler war und das Album eher Live funktioniert hätte als auf Platte. Dennoch waren Iron Maiden auf Live Events gut gebucht und Jannick Gers wurde von den Fans als Adrian Smith Nachfolger akzeptiert. No Prayer for the Dying floppte für Iron Maiden Verhältnisse und auf der bis in den Herbst 1991 laufenden Tour war vor allem Bruce Dickisnon öfters schwach bei Stimme und wirkte nicht mehr frisch.
1992 veröffentlichte man Fear of the Dark, dass aber bis auf den Titeltrack und den Opener Be Quick or be Dead viel Stückwerk enthielt und oft uninspiriert klang. Die Presse fragte sich, warum Iron Maiden nicht mehr in der Lage waren an die Erfolge der 1980er anzuknüpfen und Steve Harris wirkte genervt, sich dafür immer wieder zu rechtfertigen. Als Während der Fear of the Dark Tour Bruce Dickisnon dann doch noch seinen Ausstieg ankündigte, war die Stimmung in der Band am Tiefpunkt. Die letzten Konzerte mit Bruce Dickinson waren teilweise von schlechter Qualität. Die Band stand kurz vor der Auflösung. Steve Harris war nicht nur musikalisch frustriert, sondern auch eine Scheidung und der damit verbundene Ehekrieg sorgen für Depressionen. Erstaunlich war dann aber, dass der eher als ruhig geltende Dave Murray 1993 dafür sorge, das Iron Maiden am Leben blieben. Darum geht es in der nächsten Episode.
Fortsetzung: http://www.ironmaiden-deutschland.de/so ... -t711.html