Nun mal zu den ersten fünf Alben und der Debut-EP:
1982 - Queensrÿche

Ein grandioser Start einer grandiosen Band! Fällt qualitativ kein bisschen von vergleichbaren Bands der damaligen Zeit ab und ist meiner Meinung nach noch um einen kleinen Tacken stärker als das Debutalbum!
Anspieltipps: Sind ja nur 4 Tracks
(9/10)
1984 - The Warning:

Ein wirklich sehr starkes Debut. Im Gegensatz zu späteren Werken noch sehr typischer Heavy/Power Metal mit Einflüssen aus dem Hause Maiden/Priest. Gute Riffs, starke Melodien und großartiger Gesang. Allerdings doch noch nicht so eigenständig wie die späteren Werke und mir persönlich fast schon etwas zu klassich. Dennoch wirklich gut!
Anspieltipps: Warning, Child of Fire, Roads to Madness
(8,5/10)
1986 - Rage for Order:

Für mich persönlich ein deutlicher Schritt nach vorne. Das Album ist ausnahmslos individuell und selbst die leicht kommerzielle Ausrichtung schadet der Platte nicht. Mehr freakige Songstrukturen, mehr progressivität, mehr Queensrÿche!
Anspieltipps: Walk in the Shadows, Neue Regel, London
(9/10)
1988 - Operation: Mindcrime:

Tja, was soll man zu diesem Jahrhundertwerk noch sagen? Jeder Song ist perfekt, die Story ist klasse und die Mischung aus melodischen Metallern und knackigen Mid-Tempo Rockern ist perfekt! Dieses Album hat eine Atmosphäre, die kaum noch zu toppen ist! Für mich auf jeden Fall eines der 10 besten Alben aller Zeiten!
Anspieltipps: Revolution Calling, Speak, Suite Sister Mary, Eyes of a Stranger
(10/10)
1990 - Empire:

Mit Sicherheit wird es Leute geben, denen dieses Album viel zu kommerziell ist. Unberechtigt wäre diese Kritik nicht, jedoch sind die Songs zum großen Teil wieder so perfekt, dass selbst der Kommerzanteil nicht schadet. Uptempo-Kracher wie "Speak" sucht man zwar vergeblich, dennoch fehlt es auch hier nicht an Abwechslung! Immernoch ein Super-Album!
Anspieltipps: The thin Line, Silent Lucidity, Anybody listening?
(9/10)
1994 - Promised Land:

Nach Operation: Mindcrime für mich DAS absolute Album der Band! Mir fällt kaum ein Album ein, dass so individuell gestaltet ist. Man hält sich hier an keine Strukturen und kreiert seinen ganz eigenen Stil. Weniger kommerziell als Empire, aber auch nicht mit den Frühwerken zu vergleichen. Außerdem progressiv wie noch nie!
(9,75/10)
Leider fiel die musikalische Qualität der Band danach ab und es gibt bisher auch noch kein glorreiches "Comeback-Album", das an die Frühwerke anknüpfen kann. Gitarrist Chris DeGarmo fehlt der Band meiner Meinung nach einfach in jeder Hinsicht. Aber hoffen kann man ja immer noch...






