Was für ein mächtige Maschinerie!!
Ich mag Sepultura sehr gern, aber die Sachen nach Max' Abgang gefallen mir nicht so, wie die Sachen davor.
Moderator: Chewie






Kann man nicht oft genug sagen!!!Tillmann hat geschrieben:Ich weiß, ich wiederhole mich, aber Max hat einfach eine der genialsten Stimmen der ganzen Thrash/Death Szene![]()


...wobei "Gesang" ja noch relativ ist.Davux95 hat geschrieben:Oh Mein Gott, ich habe mir mal and die Roots angehört und bin geschockt. Die Songs gefallen mir gar nicht, Max Gesang finde ich grausam, ach du schei*e...![]()
Keine Ahnung, aber bis jetzt konnte ich keinen Song zuende hören, was bei mir sehr selten vorkommt, ich kann es immer noch nicht fassen...






....und deswegen ist diese Scheibe auch wesentlich besser als so ein Rotz wie "Roots" und "Chaos A.D."16.02.2014, 00:43 » Davux95 hat geschrieben:Da ich in letzter Zeit in einer Sepultura-Phase bin, ein kleines Ranking:
1. Chaos A.D.
Imo das beste Album (bis Max' Ausstieg); die Mischung zwischen dem Groove, Hardocre und einigen kleinenren tribalen Einflüssen ist einfach göttlich. Ich kriege jedesmal Gänsehaut wenn ich schon "Refuse/Resist" höre, was für ein Song! (Das gebrüllte "Refuse...Resist!!!" ist einfach göttlich) Imo ist jeder Song perfekt, vom Hardcore-mäßigem "Biotech is Godzilla" (bester Songtitel ever), "Kaiowas" (Gänsehaut!), The Hunt (Starkes Cover), Slave New World,... ist alles einfach gelungen.
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2. Roots
Eigentlich nur knapp hinter der Chaos A.D., auch hier finde ich eigentlich jeden Song gelungen, egal ob Klassiker "Roots Bloody Roots" oder solche Groove Monster wie "Straighthate" oder "Endangered Species". "Itsari" (das mit einigen Angehörigen des Xavante-Stamms aufgenommen wurde) ist imo einfach nur göttlich.Ratamahatta müsste mein Lieblingssong sein; hier ist die Mischung perfekt, vom Riff, der Power, den vielfältigen Rythmen und dieser Emotion!
Mit Dictatorshit gibt es zum Abschluss ein schönes flotteres Stück. Ich finde die Tribaleinflüsse (vor allem in Sachen Percussion und Rythmus) hier einfach unglaublich geil, (keine Ahnung voher die Begeisterung kommt) schade, dass Max die band nach diesem Album verlassen hat, wäre interessant zu sehen, wie die folgenden Alben sich nach so einem Werk anhören würden.
3. Beneath The Remains/Arise
Hier kann ich mich gar nicht entscheiden, welches Album besser ist; beide sind (abwechslungsreicher) Thrash auf höchstem Niveau ohne Abfall (Lieder wie Mass Hypnosis oder Altered State gehören imo zu den besten im Bereich), auch wenn die band hier öfters an Slayer erinnert, aber immer noch eigenständig bleibt. Mein Liebling auf der Beneath.. ist der Abschluss "Primitive Future", pures Geballer, ohne Kompromisse, einfach geil! Auf der Arise müsste es der Titelsong sein, der einfach böse ist (hier gibt Kisser mein Lieblingssolo ab), aber den Rest des Albums trotzdem nicht in den Schatten stellt.
In die ersten zwei Alben habe ich mal reingehört, kenne aber noch zu wenig um sie richtig bewerten zu können. Das, was ich bis jetzt kenne, ist guter, primitiver Thrash/Death-Metal, dessen Energie einfach unglaublich ist, aber (noch) nicht mit den folgenden Alben mithalten kann.
An die Alben nach Max' Abgang habe ich mich noch nicht rangetraut, aber live gefällt mir der Derek bei den max-Songs gar nicht. Er kling im Gegensatz zum Original einfach zu kraftlos, flach, Max hat so ein starkes unersetzbares Organ, gegen das man einfach schwer ankommt.



Das lag damals eher, dass mir die Musik auf Roots damals zum Teil zu extrem war, vom Gesang und von der Musik her. Aber heute mag ich sowas, wie wir sehen können.^^16.02.2014, 02:56 » Quebec-weekend-warrior89 hat geschrieben:Geschmäcker ändern sich bei manchen ja ein wenig und das ist ja auch gut so. Aber aus "einem unfassbar grausamen Album, bei dem man keinen Song zu Ende hören kann, was sonst ganz selten vorkommt" wurde nun ein "göttliches Album, bei dem jeder Song gelungen ist". Was ist denn da bitte in den letzten anderthalb Jahren für eine Kehrtwende passiert? Mir persönlich ist es nur ein einziges Mal passiert, dass ich ein Album anfangs voll daneben und später richtig gut fand, dieser Prozess hat aber ungefähr acht Jahre gedauert und liegt daran, dass ich in meinen jungen Jahren lediglich reinen melodischen Metal mit angenehmen Klargesang mochte.