Tracks:
01. Bad Attitude
02. The Unwritten Law
03. Call Of The Wild
04. Mad Dog
05. Black And White
06. Hard Lovin‘ Woman
07. The Spanish Archer
08. Strangeways
09. Mitzi Dupree
10. Dead Or Alive
Benannt nach einer Textpassage aus dem Song Speed King ist das 1987er Werk House Of Blue Light eines jener Alben, welches heute in der Deep Purple Discographie völlig unter gegangen ist und das eigentlich zu Unrecht. House Of Blue Light wurde nach dem grandiosen Comeback und der einhergehenden Reunion LP Perfect Strangers eher als eine Enttäuschung angesehen. Dies soll allerdings niemand abhalten, hier mal reinzuhören. Sicher klang House Of Blue Light ziemlich anders als sein Vorgänger, nicht ganz so auf Nummer sicher einerseits. Es wurden teilweise Drumcomputer und Gitarrensynthisizer verwendet, aber Deep Purple rockten bei Songs wie Bad Attitude, The Unwritten Law, Dead Or Alive und Mad Dog immer noch ziemlich amtlich. Dazwischen tummmelt tummelt sich mit Strangeways eine meiner Lieblingsballaden von Purple und einige schräge Nummern wie Mitzi Dupree und The Spanish Archer. Es gab mit Bad Attitude und Call Of The Wild auch zwei Promo Clips.
Wie eingangs erwähnt, ist die Platte heutzutage ziemlich in Vergessenheit geraten…ich habe Purple 1987 auf der Tour gesehen (Monsters Rock Festival), aber in den Folgejahren, in denen ich immer wieder bei Purple Konzerten gewesen bin, fand von House Of Blue Light nie wieder ein Song in die Setliste. Irgendwie scheinen das die Jungs völlig aus ihren Köpfen radiert zu haben. Schade eigentlich!
Ich mag die Platte auch! Ich war damals noch im Bertelsmann Club und hab mir die Platte bei Erscheinen als sog. Quartalskauf geholt.
Höre ich heute noch immer wieder gerne rein - ist eine der Platten, die ich in- und auswendig kenne. Wenn man am Ende eines Liedes sofort weiß, wie das nächste anfängt - toll. Hört sich herrlich man meinen Jugendzeiten an :red:
Ich hab das Album erst sehr spät für mich entdeckt.
Mich haben lange Zeit die zum Teil recht schlechten Kritiken abgeschreckt. Ein Kollege von mir ist großer Deep Purple Fan und lässt auch kein gutes Haar an der Platte. Irgendwann hab ich doch via youtube mal reingehört und fand es gar nicht so schlecht. Vor allem Strangeways fand ich richtig super. Ich hab dann Ausschau nach der Platte gehalten, was gar nicht so einfach war. Die Neuauflagen des Albums, die überall erhältlich sind, scheinen alle gekürzt zu sein, insbesondere bei Strangeways. Die kamen also nicht in Frage. Es ging dann eine Weile, bis ich eine Erstauflage fand, die a) in gutem Zustand und b) zu einem vernünftigen Preis war.
Heute höre ich die Scheibe immer noch sehr gerne, auch wenn sie nicht mit dem Vorgänger Perfect Strangers mithalten kann. Trotzdem ist es ein Album, das Spaß macht und zu Unrecht immer wieder übersehen wird.
Auch hier kenn ich wie gesagt nur "Bad Attitude" welches mir wie gesagt sehr gefällt. Und das obwohl das Album ziemlich schlechte Kriterien bekommt. Aber weil hier noch Gillian & Blackmore dabei sind hab ich mal in den oben genannten Song reingehört. Die Info muss den gekürzten Zeiten ist interessant
Sowohl das Album als auch das viel gescholltene "Slaves & Masters" (welches ja eine ziemliche Rainbow Schlagseite durch Joe Lynn Turner haben soll) will ich mir mal bei Gelegenheit holen. Zumal ich ja Rainbow mag und "Love Conquers All" auch zu Gefallen weiß.
19.01.2015, 21:27 » Skullface hat geschrieben:Auch hier kenn ich wie gesagt nur "Bad Attitude" welches mir wie gesagt sehr gefällt. Und das obwohl das Album ziemlich schlechte Kriterien bekommt. Aber weil hier noch Gillian & Blackmore dabei sind hab ich mal in den oben genannten Song reingehört. Die Info muss den gekürzten Zeiten ist interessant
Sowohl das Album als auch das viel gescholltene "Slaves & Masters" (welches ja eine ziemliche Rainbow Schlagseite durch Joe Lynn Turner haben soll) will ich mir mal bei Gelegenheit holen. Zumal ich ja Rainbow mag und "Love Conquers All" auch zu Gefallen weiß.
Slaves and Masters find ich ehrlich gesagt auch viel besser als sein Ruf. Hier möchte ich vor allem Wicked Ways hervorheben, aber das gehört wohl eher in einen Extra-Thread.
19.01.2015, 18:35 » Iron Wolf hat geschrieben:Die Neuauflagen des Albums, die überall erhältlich sind, scheinen alle gekürzt zu sein, insbesondere bei Strangeways.
Auszug von Wikipedia über House Of Blue Light:
Hier wird die Titellänge der LP und der aktuellen CD-Versionen genannt, die Länge der CD-Version von 1987 ist in Klammern angegeben.
Bad Attitude (Ritchie Blackmore, Ian Gillan, Roger Glover, Jon Lord) – 4:43 (5:04)
The Unwritten Law (Ritchie Blackmore, Ian Gillan, Roger Glover, Ian Paice) – 4:34 (4:54)
Call of the Wild (Ian Gillan, Ritchie Blackmore, Roger Glover, Jon Lord) – 4:50 (4:48)
Mad Dog (Ritchie Blackmore, Ian Gillan, Roger Glover) – 4:29 (4:36)
Black and White (Ritchie Blackmore, Ian Gillan, Roger Glover, Jon Lord) – 3:39 (4:39)
Hard Lovin' Woman (Ritchie Blackmore, Ian Gillan, Roger Glover) – 3:24 (3:25)
The Spanish Archer (Ritchie Blackmore, Ian Gillan, Roger Glover) – 4:56 (5:32)
Strangeways (Ritchie Blackmore, Ian Gillan, Roger Glover) – 5:56 (7:35)
Mitzi Dupree (Ritchie Blackmore, Ian Gillan, Roger Glover) – 5:03 (5:05)
Dead or Alive (Ritchie Blackmore, Ian Gillan, Roger Glover) – 4:42 (5:01)
Einige Stücke auf der LP-Version sind kürzer als die der Original-CD von 1987. Die CD Ausgabe von 1999 wurde von den originalen Vinyl-Master-Bändern remastered, sodass ihre Laufzeit ebenfalls entsprechend kürzer als die der Original-CD-Version ist. Dieses von einigen Künstlern zu dieser Zeit verwendete System sollte den Verkauf der damals noch auf dem Vorsprung befindlichen CD fördern.
Ich selber habe (neben der LP) die CD Ausgabe von 1999. Daß die Stücke in einer längeren Version existieren, ist mir erst seit kurzen bekannt. Muß ich wohl mal bei Amazon oder Ebay stöbern.
Ich nuß zugeben " House Of Blue Light" gehört zu den Deep Purple-Alben die ich noch gar nicht kenne.
(Bezüglich "Slaves and Masters": In die hab ich mal reingehört, war nicht so mein Fall. Klang für mich irgendwie anders als Deep Purple sonst.)
Slaves and Masters war als Album so, wie Blackmore klingen wollte. Das war dann schon deutlich mehr Richtung Rainbow in der Phase nach Dio. Die Fans haben Joe Lynn Turner als Purplesänger seinerzeit auch nicht wirklich angenommen. Lord, Glover und Paice waren auch unzufrieden. Unvergessen für mich ein Interwiew mit Blackmore kurz vor der Veröffentlichung von the Battle Rages on. "Die anderen drei wollten einen anderen Sänger. Sie wollten Ian Gillan. Ich nicht!" Danach war ja bekanntlich für Blackmore das Kapitel Deep Purple beendet und die Zeit von Steve Morse begann.