Manowar

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Moderator: Chewie

Irenicus
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Re: Manowar

#31

Beitrag von Irenicus »

Chewie hat geschrieben: so ein Intsrument hat auch Cliff Burton benutzt
Und Geddy Lee :pray:
"Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich."
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Tillmann
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Re: Manowar

#32

Beitrag von Tillmann »

Glaubt es oder auch nicht, ich habe noch die die Sign Of The Hammer gehoert :wall: Um das zu aendern habe ich heute prompt mal eine bestellt, die ich hoffentlich morgen kaufen kann :dearmod: Man liest ja nur Gutes ueber die Scheibe... Und nachher gibts ne Runde Hail To England!
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Aranha
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Re: Manowar

#33

Beitrag von Aranha »

Also ich sag jetzt mal was zu Manowar:

1982 - Battle Hymns:

Auf jeden Fall eine sehr gute Platte, die eigentlich den Ursprung des True Metal markiert. Für die volle Punktzahl ist sie mir allerdings noch zu rockig, die drei darauffolgenden Platten waren insgesamt noch etwas stärker. Auf diesem Album ist mit William's Tale das einzige Basssolo der ersten 4 Platten, dass mir persönlich gut gefällt. Anspieltipps: Metal Daze, Dark Avenger, Battle Hymn. (9,5/10)


1983 - Into glory Ride:

Eine Steigerung zum Debutalbum. Man bewegt sich ein Stück in Richtung Epic Metal und die rockigen Einflüsse sind gar nicht mehr vorhanden, was mir persönlich gut gefällt, da sie imo nicht wirklich zu Manowar passen. Anspieltipps: Gloves of Metal, Gates of Valhalla, March for Revenge. (9,75/10).


1984 - Hail to England:

Meiner Meinung nach die beste Manowar, da hier (abgesehen von dem Bass-Solo Black Arrows) kein einziger schwacher Song drauf ist. Eine perfekte Mischung aus True- und Epic Metal mit dem geilsten Epos, dass Manowar je geschaffen haben (Bridge of Death!). Volle Punktzahl gebe ich nur, weil ich das Bass-Solo jetzt mal vergesse. Anspieltipps: Blood of my Enemies, Each dawn I die, Bridge of Death! (10/10)


1984 - Sign of the Hammer:

Das Album startet gut und wird übertrieben geil fortgesetzt! In meinem Manowar-Ranking nach Into glory Ride, allerdings ein paar kleine Schwächen (Animal, Thunderpick) und All Men play on ten ist lediglich "gut". Das letzte Album mit Epic Metal-Einflüssen. Schade! Anspieltipps: Thor (The Powehead), Sign of the Hammer, The Oarth. (9,5/10)


1987 - Fighting the World:

Für mich zwar eine noch sehr starke Scheibe, objektiv betrachtet allerdings irgendwo auch der Anfang vom Ende. Die Epic Metal-Einflüsse sind gänzlich dahin und der spezielle Sound (vor allem der Bass-Sound!), der Manowar ausgemacht hat, ist nicht mehr dabei. Für mich persönlich dennoch eine gute bis sehr gute Platte! Anspieltipps: Blow your Speakers, Holy War, Black Wind Fire and Steel. (9/10)


1988 - Kings of Metal:

Für viele ja DAS Manowar Album, für mich zumindest das mit den besten Balladen. Des Weiteren kann man die Genialität von Songs wie Hail and Kill oder dem Titeltrack kann man nicht bestreiten. Dennoch gibt es auch ein paar lediglich "gute" Filler. Etwas schwächer als Fighting the World, zum Glück aber noch echt gut! Anspieltipps: Kings of Metal, Heart of Steel, Hail and Kill. (8,5/10)


1992 - The Triumpg of Steel:

Im Gegensatz zu den beiden Alben davor ein weiterer Abfall der Qualität, gleichzeitig auch das letzte wirklich gute Manowar Album. Das 28-Minütige Achilles, Agony and Ecstasy ist total übertrieben und bis auf The Power of thy Sword und Master of the Wind ist kein 9,5 bis 10 Punkte Song dabei. Dennoch höre ich auch dieses Album noch ganz gerne. Anspieltipps: Metal Warriors, The Power of thy Sword, Master of the Wind. (8/10)


1996 - Louder than Hell:

Absolut überbewertet und das zweitschwächste Manowar-Album. Einige gute Songs, aber fast nur Filler und das True-Metal gehabe erreicht einen seiner Höhepunkte... Nicht unterdurchschnittlich aber auch nicht gut! Der einzige geile Song ist Courage, an Balladen hat die Band bis zu diesem Album wenigstens noch nicht schlapp gemacht! Anspieltipps: Return of the Warlord, Courage, Outlaw. (6,5/10)


2002 - Warriors of the World:

Bitte warum braucht man für sowas 6 Jahre? Ich meine das Album ist ganz gut aber der zeitliche Abstand zwischen Louder than Hell und Warriors of the World ist wirklich bedenklich. Eine kleine Steigerung zum Album davor, dennoch einige unnötige Filler und nur mit Dawn of Battle gut (den man hier durchaus in die Wertung eingehen lassen kann). Anspieltipps: Call to Arms, Warriors of the World, Dawn of Battle. (7,5/10)


2007 - Gods of War:

Und das Ende von Manowar. Ich habe selten ein grottigeres Album von einer sonst echt geilen Band gehört. Einige einzelne Songs sind okay (Slepnir ist sogar recht stark), aber das gleicht sich ganz leicht durch die grauenhaften Hörspiel-Parts und die grauenhaften Songs aus. Ein richtig richtig richtig mieses Album. Das schlechteste, dass ich als Original besitze! Für die, die es versuchen wollen gibt es folgende Anspieltipps: Sleipnir, Sons of Odin, Die for Metal. (4/10)


Zur Band an sich:
Früher gehörten Manowar für mich zu den besten Bands überhaupt. Nachdem dann eine Enttäuschung die nächste jagte, hatte ich irgendwann keine Lust mehr. Charakterlich sind die Bandmitglieder unter aller Sau, was allerdings schon früher so gewesen sein muss (siehe Cover von Into glory Ride). Dieses True Metal-Gehabe der Band geht mir gehörig auf den Sack und wären da nicht die ersten 4 bis 7 Alben würde ich mir das Material der Band mit dem Arsch nicht angucken. Vielleicht belehren sie mich ja irgendwann eines besseren, aber einen solchen Tiefpunkt wie Manowar momentan haben, hatte keine andere Band, die ich jemals gehört habe oder höre. Sowohl charakterlich als auch musikalisch! :motz: :wall: :-P :mad:
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Tillmann
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Re: Manowar

#34

Beitrag von Tillmann »

So laecherlich sie heute auch sein moegen, mit den 80er Alben haben sie sich einfach ein unzerstoerbares Denkmal gesetzt. Dasselbe gilt fuer Metallica und viele andere. Das entschuldigt zwar nicht die Gruetze von heutzutage, aber es macht sie ertraeglicher, weil man einfach Into Glory Ride auflegen und verdraengen kann ;-)
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iron_maiden
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Re: Manowar

#35

Beitrag von iron_maiden »

The Reaper hat geschrieben:Also ich sag jetzt mal was zu Manowar:

[...]

Zur Band an sich:
Früher gehörten Manowar für mich zu den besten Bands überhaupt. Nachdem dann eine Enttäuschung die nächste jagte, hatte ich irgendwann keine Lust mehr. Charakterlich sind die Bandmitglieder unter aller Sau, was allerdings schon früher so gewesen sein muss (siehe Cover von Into glory Ride). Dieses True Metal-Gehabe der Band geht mir gehörig auf den Sack und wären da nicht die ersten 4 bis 7 Alben würde ich mir das Material der Band mit dem Ar*** nicht angucken. Vielleicht belehren sie mich ja irgendwann eines besseren, aber einen solchen Tiefpunkt wie Manowar momentan haben, hatte keine andere Band, die ich jemals gehört habe oder höre. Sowohl charakterlich als auch musikalisch! :motz: :wall: :-P :mad:
ich muss genau das gegenteil sagen. ich finde von den 80er alben nur sehr wenige songs gut. erst mit louder than hell geht es für mich mit manowar richtig los. die letzte scheibe, gods of war, finde ich persönlich sehr sehr gut. ich steh darauf, wenn sich metal mit klassischen instrumenten mischt, und da haben sie ja einiges davon auf dem letzten album. übrigens wird sich an dieser ausrichtung wohl nicht mehr viel ändern. manowar haben vor einigen jahren verkündet, dass sie vier konzeptalben über kriegsgötter veröffentlichen wollen. das erste war "gods of war"
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Re: Manowar

#36

Beitrag von Drifter »

Und wieder kann ich nur sagen, ich finde auf allen Alben Songs die mir super gefallen, selbst auf "Gods Of War".
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MaidenMetallian
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Re: Manowar

#37

Beitrag von MaidenMetallian »

Tillmann hat geschrieben:So laecherlich sie heute auch sein moegen, mit den 80er Alben haben sie sich einfach ein unzerstoerbares Denkmal gesetzt. Dasselbe gilt fuer Metallica und viele andere. Das entschuldigt zwar nicht die Gruetze von heutzutage, aber es macht sie ertraeglicher, weil man einfach Into Glory Ride auflegen und verdraengen kann ;-)
Eben; umso erbärmlicher ist es zu sehen, was aus ihnen heute geworden ist!!
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Re: Manowar

#38

Beitrag von Elandiar »

Manowar waren einst eine der bands, die mich auf Metal aufmerksam werden ließen. Heute höre ich Manowar gar nichtmehr - weder aktuelle noch ältere Sachen. Kann einfach mit songs, die sich letztlich um die immer gleichen Themen drehen und dabei (fast) immer die ewig gleichen zentrale Begrifflichkeiten (z.B. warrior, fight, freedom, steel, glory...etc.) aufweisen, nichts anfangen. :ka:
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Re: Manowar

#39

Beitrag von BUSHFIRE »

Elandiar hat geschrieben:Manowar waren einst eine der bands, die mich auf Metal aufmerksam werden ließen. Heute höre ich Manowar gar nichtmehr - weder aktuelle noch ältere Sachen. Kann einfach mit songs, die sich letztlich um die immer gleichen Themen drehen und dabei (fast) immer die ewig gleichen zentrale Begrifflichkeiten (z.B. warrior, fight, freedom, steel, glory...etc.) aufweisen, nichts anfangen. :ka:
ich hab immer einen großen bogen um manowar gemacht, war mir immer zu lächerlich...wie eigentlich powermetal allgemein
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Re: Manowar

#40

Beitrag von Chewie »

BUSHFIRE hat geschrieben: ich hab immer einen großen bogen um manowar gemacht, war mir immer zu lächerlich...wie eigentlich powermetal allgemein
was ist denn an Bands wie Metal Church, Vicious Rumors, Helstar, Destinys End, Pharaoh, Onward, Liege Lord usw lächerlich??

Bez. Manowar kann ich das ja, bezogen auf die letzten 10 Jahre, verstehen.
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Re: Manowar

#41

Beitrag von Irenicus »

Chewie hat geschrieben:
was ist denn an Bands wie Metal Church, Vicious Rumors, Helstar, Destinys End, Pharaoh, Onward, Liege Lord usw lächerlich??

Bez. Manowar kann ich das ja, bezogen auf die letzten 10 Jahre, verstehen.
Ich denke, er bezieht sich auf den bekannteren Euro Power Metal... ;-) US Power Metal ist ja leider eher underground und die genannten Bands (außer vll Metal Church) kenne die meisten eh nicht.
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Re: Manowar

#42

Beitrag von Chewie »

Irenicus hat geschrieben:]
Ich denke, er bezieht sich auf den bekannteren Euro Power Metal... ;-) US Power Metal ist ja leider eher underground und die genannten Bands (außer vll Metal Church) kenne die meisten eh nicht.
wenn man sich für Power Metal interessiert dann sollte man zumindest die erste drei Bands vom Namen her kennen

wobei beim Euro Power Metal ja auch nicht alles peinlich ist (siehe Morgana le Fay, Tad Morose usw)
Irenicus
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Re: Manowar

#43

Beitrag von Irenicus »

Chewie hat geschrieben:wobei beim Euro Power Metal ja auch nicht alles peinlich ist (siehe Morgana le Fay, Tad Morose usw)
Die spielen doch keinen Euro Power Metal. Das sind 2 gute Beispiele für europäischen US Power Metal. ;-)
Das "Euro" bzw. "US" bezieht sich doch auf den Ursprung des Stils, nicht auf die Herkunft der Bands.
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Chewie
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Re: Manowar

#44

Beitrag von Chewie »

Irenicus hat geschrieben: Die spielen doch keinen Euro Power Metal. Das sind 2 gute Beispiele für europäischen US Power Metal. ;-)
Das "Euro" bzw. "US" bezieht sich doch auf den Ursprung des Stils, nicht auf die Herkunft der Bands.
ok
► Text zeigen
eine sehr gute EUSPM Band ist auch noch Brainstorm

und jetzt zurück zu Manowar

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das neue Album soll wohl am 1 Juni kommen
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Re: Manowar

#45

Beitrag von Quebec-weekend-warrior89 »

Das neue Album sollte schon vor über zwei Jahren gekommen sein. Was sollen diese Verzögerungen? Ich finde das alles höchst lächerlich und fanverachtend! :down:
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