Finde die Platte auch saustark!03.12.2014, 01:44 » Ed von Schleck hat geschrieben:2. Primordial - Where Greater Men Have Fallen
Eure Tops und Flops des Jahres 2014
Moderator: Chewie
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Re: Eure Tops und Flops des Jahres 2014
Re: Eure Tops und Flops des Jahres 2014
Ich müsste mir die Alben teilweise noch mal zu Gemüte führen.
Fest steht auf jeden Fall, dass es dieses Jahr kein Album gab, was so richtig herausgeragt hat.
Das bewegt sich alles auf einem guten bis sehr guten Niveau, aber kein absoluter Kracher irgendwie...
Da waren die letzten Jahre etwas prickelnder.
Fest steht auf jeden Fall, dass es dieses Jahr kein Album gab, was so richtig herausgeragt hat.
Das bewegt sich alles auf einem guten bis sehr guten Niveau, aber kein absoluter Kracher irgendwie...
Da waren die letzten Jahre etwas prickelnder.
"There is a road, that I must travel. May it be paved or unseen..." (Disillusion - Back to Times of Splendor)
https://www.musik-sammler.de/sammlung/maidenhead/
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Re: Eure Tops und Flops des Jahres 2014
@Ed von Schleck
beim Song Sail into the Black vom Machine Head Album, auf den Du bestimmt mit deiner Beschreibung von Trauer anspielst, musste icn sofort an Type 0 Negative denken. Höre mal in deren Musik rein.
beim Song Sail into the Black vom Machine Head Album, auf den Du bestimmt mit deiner Beschreibung von Trauer anspielst, musste icn sofort an Type 0 Negative denken. Höre mal in deren Musik rein.
für ich dieses Jahr zb die neue RiotAbbath hat geschrieben:aber kein absoluter Kracher irgendwie...
Re: Eure Tops und Flops des Jahres 2014
Ist in der Tat ein starkes Album, aber mMn keines, was die anderen bei mir aus diesem Jahr total überragt. Das war bei mir letztes Jahr bspw. bei Amorphis oder 2012 bei Shining der Fall.03.12.2014, 15:34 » Chewie hat geschrieben:@Ed von Schleck
beim Song Sail into the Black vom Machine Head Album, auf den Du bestimmt mit deiner Beschreibung von Trauer anspielst, musste icn sofort an Type 0 Negative denken. Höre mal in deren Musik rein.
für ich dieses Jahr zb die neue Riot
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Re: Eure Tops und Flops des Jahres 2014
Ja, Sail Into the Black oder auch Damage Inside. Type O Negative kenne ich, aber stimmt, müsste ich mich mal intensiver mit befassen.03.12.2014, 15:34 » Chewie hat geschrieben:@Ed von Schleck
beim Song Sail into the Black vom Machine Head Album, auf den Du bestimmt mit deiner Beschreibung von Trauer anspielst, musste icn sofort an Type 0 Negative denken. Höre mal in deren Musik rein.
Dir empfehle ich die neue Primordial!
Wie gefällt dir denn die aktuelle Machine Head?
Re: Eure Tops und Flops des Jahres 2014
Primordial sind nicht so meins, da hab ich die To The Nameless Dead CD von . Die hab ich nie geschafft komplett zu hören.03.12.2014, 16:22 » Ed von Schleck hat geschrieben:
Ja, Sail Into the Black oder auch Damage Inside. Type O Negative kenne ich, aber stimmt, müsste ich mich mal intensiver mit befassen.
Dir empfehle ich die neue Primordial!
Wie gefällt dir denn die aktuelle Machine Head?
Machine Head hab ich noch nicht geschafft komplett zu hören. Nach Song 6 kam der ein oder andere "komische" Song (Titel ist mir jetzt nicht geläufig) der mich genervt hat, da hab ich die Scheibe aus gemacht.
Re: Eure Tops und Flops des Jahres 2014
Probier mal die The Gathering Wilderness.03.12.2014, 17:19 » Chewie hat geschrieben:Primordial sind nicht so meins, da hab ich die To The Nameless Dead CD von . Die hab ich nie geschafft komplett zu hören.
"Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich."
Johannes 14:6
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Re: Eure Tops und Flops des Jahres 2014
Gerade mit dem ersten Durchgang von "Where Greater Men Have Fallen" fertig. Erster Eindruck ist sehr gut, aber an TGW reicht die auch nicht heran. Trotzdem hält die Band nachwievor ihr hohes Niveau. 
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Re: Eure Tops und Flops des Jahres 2014
Ich finde die WGMHF zusammen mit der Nameless Dead am besten.
@Chewie: Ja, Song 7 ist auch Beneath the Silt und mit Abstand am schwächsten. Danach kommen mit In Comes the Flood und Game Over (!!) noch zwei absolute Kracher!
@Chewie: Ja, Song 7 ist auch Beneath the Silt und mit Abstand am schwächsten. Danach kommen mit In Comes the Flood und Game Over (!!) noch zwei absolute Kracher!
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Re: Eure Tops und Flops des Jahres 2014
Für mich sind dieses Jahr richtige viele gute Alben raus gekommen, aber wenn ich mich entscheiden müsste, dann gewinnt wohl:
Within Temptation - Hydra
Das Album lief bei mir dieses Jahr so oft und hat bei mir nach wie vor nicht an Begeisterung verloren, ganz im Gegenteil. Dazu kommt dann noch die verbundene Erinnerung an das grandiose Konzert in Erfurt.
Eine Top 10 Aufstellung bekomme ich glaube ich nicht hin, oder sitze zumindest morgen Früh noch hier, da ich mich immer wieder umentscheide
. Außerdem würden dann wahrscheinlich schon mal mindestens 3 Alben auf Platz 2 sein.
Ich zähle einfach mal die für mich besten Alben dieses Jahres auf und das ohne Reihenfolge:
The Life And Times Of Scrooge - Tuomas Holopainen: Ganz klar für mich eines der Highlights dieses Jahr und auch ein Album ohne Abnutzungserscheinungen. Ich kann es immer wieder hören und lädt mich jedes mal zum träumen ein, einfach wunderschön.
The Quantum Enigma - Epica: Klar, darf definitiv nicht fehlen. Für mich nach wie vor das beste Epica Album und eines der besten dieses Jahr allgemein. Einfach klasse.
Pariah´s Child - Sonata Arctica: Für mich noch immer eine der Überraschungen von diesem Jahr. Höre das Album nach wie vor sehr gerne und von "Blood" bekomme ich einfach nicht genug. Klasse Scheibe.
War Eternal - Arch Enemy: Für mich wohl die Überraschung und Entdeckung des Jahres. Einfach ein geniales kraftvolles Album mit Knaller Songs.
The Human Contradiction - Delain: Ich weiß nicht was es ist, nach "We Are The Others", welches immer noch mein Lieblingsalbum von Delain ist, war ich von "The Human Contradiction" ein wenig enttäuscht. Trotzdem wandert das Album immer wieder mit Begeisterung in meinen Player, also kann es ja nicht so schlecht sein.
Außerdem hat es mit "The Tragedy Of The Commons" einen der besten Delain Songs drauf.
Sacrificium - Xandria: Zwar kommt es nicht an "Neverworld´s End", da dort einfach mehr Knaller Songs drauf waren und mit "The Nomad´s Crown" mein absoluter Liebling, trotzdem ist "Sacrifcium" ein klasse Album geworden, welches dieses Jahr auch sehr oft bei mir gelaufen ist.
Song des Jahres...oh es gibt so viele Songs die mich dieses Jahr ständig begleitet haben..:
You Will Know My Name - Arch Enemy: Ich liebe diesen Song einfach und habe ihn schon was weiß ich wie oft gehört...bekomme aber trotzdem einfach nicht genug.
Die Neuentdeckung ist für mich dieses Jahr auch: Arch Enemy. Hätte selbst nie gedacht, das mir mal ein Album mit reinen Growls zulege, aber "Arch Enemy" und besonders Alissa haben mich einfach überzeugt.
Flop dieses Jahr ist schwierig, denn so einen richtigen Flop gab es gar nicht. Trotzdem gab es kleine Enttäuschungen:
®Evolution - Hammerfall: Das Album hat definitiv ein paar Knaller Songs drauf, aber in der Gesamtheit kann es nicht wirklich 100% überzeugen. Nachdem "Infected" endlich mal frischen Wind bei Hammerfall reingebracht hatte (höre das Album nach wie vor gerne), so haben sich Hammerfall mit ®Evolution wieder ihrer alten Fesseln angelegt.
The Hunting Party - Linkin Park: Hier versuchen mir Linkin Park zu sehr wieder Hart zu klingen und es fehlen einfach die Übersongs, die man eigentlich von der Band gewohnt ist.
Beste Konzerte:
Da ich nur auf 3 Konzerten war dieses Jahr und alle 3 grandios waren, zähle ich auch einfach alle 3 auf
:
Within Temptation/Delain in Erfurt: Eines der besten Konzerte die ich bis jetzt gesehen habe. Tolle Show und eine gigantische Stimmung. Einfach klasse.
Xandria in Erfurt: Eine totale Überraschung. Tolle Live Band und einfach ein grandioses Konzert mit Gänsehaut-Garantie.
Doro in Erfurt: War das eine Wucht! So eine Stimmung habe ich bis jetzt nur bei Iron Maiden Konzerten erlebt. Was da abging war einfach der Hammer. Ich hatte schon bei der hälfte des Konzertes fast keine Stimme mehr und war fix und fertig.
Es war mein erstes Doro Konzert und kann nur sagen, beim nächsten mal bin ich sofort wieder dabei. Das Konzert war ein echtes Erlebnis!
Within Temptation - Hydra
Das Album lief bei mir dieses Jahr so oft und hat bei mir nach wie vor nicht an Begeisterung verloren, ganz im Gegenteil. Dazu kommt dann noch die verbundene Erinnerung an das grandiose Konzert in Erfurt.
Eine Top 10 Aufstellung bekomme ich glaube ich nicht hin, oder sitze zumindest morgen Früh noch hier, da ich mich immer wieder umentscheide
Ich zähle einfach mal die für mich besten Alben dieses Jahres auf und das ohne Reihenfolge:
The Life And Times Of Scrooge - Tuomas Holopainen: Ganz klar für mich eines der Highlights dieses Jahr und auch ein Album ohne Abnutzungserscheinungen. Ich kann es immer wieder hören und lädt mich jedes mal zum träumen ein, einfach wunderschön.
The Quantum Enigma - Epica: Klar, darf definitiv nicht fehlen. Für mich nach wie vor das beste Epica Album und eines der besten dieses Jahr allgemein. Einfach klasse.
Pariah´s Child - Sonata Arctica: Für mich noch immer eine der Überraschungen von diesem Jahr. Höre das Album nach wie vor sehr gerne und von "Blood" bekomme ich einfach nicht genug. Klasse Scheibe.
War Eternal - Arch Enemy: Für mich wohl die Überraschung und Entdeckung des Jahres. Einfach ein geniales kraftvolles Album mit Knaller Songs.
The Human Contradiction - Delain: Ich weiß nicht was es ist, nach "We Are The Others", welches immer noch mein Lieblingsalbum von Delain ist, war ich von "The Human Contradiction" ein wenig enttäuscht. Trotzdem wandert das Album immer wieder mit Begeisterung in meinen Player, also kann es ja nicht so schlecht sein.
Sacrificium - Xandria: Zwar kommt es nicht an "Neverworld´s End", da dort einfach mehr Knaller Songs drauf waren und mit "The Nomad´s Crown" mein absoluter Liebling, trotzdem ist "Sacrifcium" ein klasse Album geworden, welches dieses Jahr auch sehr oft bei mir gelaufen ist.
Song des Jahres...oh es gibt so viele Songs die mich dieses Jahr ständig begleitet haben..:
You Will Know My Name - Arch Enemy: Ich liebe diesen Song einfach und habe ihn schon was weiß ich wie oft gehört...bekomme aber trotzdem einfach nicht genug.
Die Neuentdeckung ist für mich dieses Jahr auch: Arch Enemy. Hätte selbst nie gedacht, das mir mal ein Album mit reinen Growls zulege, aber "Arch Enemy" und besonders Alissa haben mich einfach überzeugt.
Flop dieses Jahr ist schwierig, denn so einen richtigen Flop gab es gar nicht. Trotzdem gab es kleine Enttäuschungen:
®Evolution - Hammerfall: Das Album hat definitiv ein paar Knaller Songs drauf, aber in der Gesamtheit kann es nicht wirklich 100% überzeugen. Nachdem "Infected" endlich mal frischen Wind bei Hammerfall reingebracht hatte (höre das Album nach wie vor gerne), so haben sich Hammerfall mit ®Evolution wieder ihrer alten Fesseln angelegt.
The Hunting Party - Linkin Park: Hier versuchen mir Linkin Park zu sehr wieder Hart zu klingen und es fehlen einfach die Übersongs, die man eigentlich von der Band gewohnt ist.
Beste Konzerte:
Da ich nur auf 3 Konzerten war dieses Jahr und alle 3 grandios waren, zähle ich auch einfach alle 3 auf
Within Temptation/Delain in Erfurt: Eines der besten Konzerte die ich bis jetzt gesehen habe. Tolle Show und eine gigantische Stimmung. Einfach klasse.
Xandria in Erfurt: Eine totale Überraschung. Tolle Live Band und einfach ein grandioses Konzert mit Gänsehaut-Garantie.
Doro in Erfurt: War das eine Wucht! So eine Stimmung habe ich bis jetzt nur bei Iron Maiden Konzerten erlebt. Was da abging war einfach der Hammer. Ich hatte schon bei der hälfte des Konzertes fast keine Stimme mehr und war fix und fertig.
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Re: Eure Tops und Flops des Jahres 2014
Auf jeden Fall ein wichtiger Nachtrag, ebenfalls auf Platz 3 zu Epica hat sich dazu gesellt:
Riot V - Unleash The Fire
Riot V - Unleash The Fire
Re: Eure Tops und Flops des Jahres 2014
So, nachdem ich mir in den letzten Wochen noch mal sämtliche Alben dieses Jahres zu Gemüte geführt habe, kann ich nun auch meine Liste mal zum Besten geben.
Wie ich schon mal hier schrieb gab es imo dieses Jahr keinen absoluten Oberkracher, der alles überstrahlte, dafür aber ein insgesamt recht hohes Qualitätslevel. Daher dehne ich meine traditionelle Top 10 auf 20 aus, da sonst einige ebenfalls sehr gute Platten fehlen würden.
01 Dornenreich - Freiheit
--> Die mMn intellektuellste Metal-Band verabschiedet sich bis auf unbestimmte Zeit von der musikalischen Bildfläche und liefert zum Abschluss ein Album ab, dessen Titel selten so passend erschien. Kraft, Glück, Hoffnung, Leidenschaft - Freiheit. Die Musik der Österreicher trifft erneut den sensiblen Kern menschlicher Ur-Gefühle und transportiert diese teils mit simpelsten Mitteln. Einzig Akkustik-Gitarren und Violinen-Spiel dominieren die ersten drei Lieder, bis auch der metallische Anteil Dornenreichs sporadisch zum Zuge kommt und wiederum beweist, dass die Jungs stets eine besondere Auffassung des Begriffes "Black Metal" gehabt haben. In meinen Augen ein würdiges Abschiedsalbum, welches dann langfrisitg gesehen hoffentlich doch keines ist...
02 Epica - The Quantum Enigma
--> Eine abwechslungsreiche, bombastische Wundertüte, welche mir die zwischenzeitlich fast schon vergessenen Stärken des Symphonic Metal wieder zurückgebracht hat (habe im Zuge auch Nightwish wieder aus der Versenkung geholt). Von extremen, brettharten Parts mit harschen Grunts bis hin zu zerbrechlichen Parts ist alles vertreten, so dass es auch schwer fällt, aus diesem exotischen Mosaik einen einzelnen Song stellvertretend herauszupicken. Im nächsten Jahr werde ich mir auf jeden Fall mal die restlichen Alben näher anschauen.
03 Scar Symmetry - The Singularity (Phase I - Neohumanity)
--> Nachdem mich das letzte Album der Schweden nicht ganz begeistern konnte und auch der Einstand der beiden Neu-Sänger aus dem Jahre 2009 eher auf Nummer Sicher gemacht schien, holen die Jungs auf diesem Album zum großen Schlag aus. Die 8 Songs sprühen vor Spielfreude und Ideenvielfalt, die Soli waren selten so ausladend und virtuos, der Gesang ist perfekt aufeinander abgestimmt und auch die gesteigerte Progressivität sorgt dafür, dass Scar Symmetry wieder auf dem Nievau angelangt sind, welches sie 2008 auf "Holographic Universe" erreicht hatten. Da es der erste Teil einer Trilogie sein wird, bin ich sehr auf die zwei weiteren gespannt.
04 Septicflesh - Titan
--> Waren schon die zwei Vorgänger Musterbeispiele für orchestralen Death Metal, legen auch die Griechen hier noch eine Schippe drauf. "Titan" hat gerade im Detail einiges zu bieten, es gibt quasi von allem ein wenig mehr. Die Songs preschen mit einer Urgewalt nach vorne und speziell die anspruchsvollen Orchestrierungen suchen im extremeren Bereich ihresgleichen (selbst Dimmu Borgir kommen hier imo nicht mit).
05 Behemoth - The Satanist
--> Nach der schwerwiegenden Leukämie-Erkrankung von Frontmann Nergal melden sich Behemoth in diesem Jahr mit einem Album zurück, welches als Neugeburt bezeichnet werden kann. Die sterile, technische Brutalität, welche die letzten Alben dominiert hatte, weicht einem atmosphärischen, deutlich schwärzer als zuletzt angehauchten Brocken, der in aller Deutlichkeit den Hass kanalisiert, der sich in den letzten Jahren angestaut haben muss. Alleine der Titeltrack mit seinem rotzig-rockigen Flair sollte für offene Münder sorgen. Mit der Platte haben sich Behemoth imo neu erfunden.
06 Grand Magus - Triumph and Power
--> Nun also die erste "klassische" Metal-Scheibe - und es ist keine der vermeintlich üblichen Verdächtigen. Die Schweden von Grand Magus zeigen auf "Triumph and Power", wie kraftvoller und auf das Nötigste reduzierter Metal anno 2014 zu klingen hat. Sämttliche Songs entpuppen sich nach wenigen Hördurchgängen als Hymnen, denen man sich nur schwer entziehen kann. Stellenweise sickern da sogar alte Manowar-Sounds durch, wobei auch das lyrische Konzept bei Grand Magus bei weitem nicht so plakativ erscheint, wie bei Joey und Co. Für mich auf jeden Fall die gelungenste Veröffentlichung aus dem traditionellen Metal-Bereich in diesem Jahr.
07 While Heaven Wept - Suspended at Aphelion
--> Auch den Amis gelingt es scheinbar spielerisch leicht, ihr hohes Qualitätslevel zu halten. Das neue Album besteht streng genommen aus einem einzigen 40-minütigen Track, der aber benutzerfreundlich in elf einzelne, separat abspielbare Abschnitte unterteilt wurde. Dennoch sollte man die Musik als ein zusammenhängendes Konstrukt ansehen: Episch, hochmelodisch und ein durchgängig spannendes Songwriting. Sollte man auf jeden Fall gehört haben.
08 Accept - Blind Rage
--> Habs im Thread ja schon erwähnt. Für mich die beste Scheibe mittlerweile seit der Reunion und streng genommen auch in guter Konkurrenz zu der einen oder anderen 80er Scheibe, was vor allem daran liegt, dass die Jungs sich musikalisch eben genau an dieser Phase stärker orientieren als zuletzt. Hymnische Midtempo-Songs mit den typischen Chören und eingängigen Refrains bestimmen dieses Album, zudem liefert Mark hier wohl seine bisher beste, da variabelste Gesangsleitung ab.
09 Tankard - R.I.B.
--> Vor kurzem erst richtig für mich entdeckt hauen die sympathischen Hessen ebenfalls ein enorm starkes Album auf den Markt, welches nicht nur im konventionellen Thrash wildert, sondern auch einige Elemente der NWoBHM oder des traditionellen Heavy Metals aufgreift und besonders produktionstechnisch zu den besten und authentischsten Werken in diesem Jahr zählt.
10 Cannibal Corpse - A Skeletal Domain
--> Streng genommen die größte Überraschung. Mit so einer brachialen Abrissbirne hatte ich nicht gerechnet - die Jungs klingen so verspielt und zugleich aber auch punktgenau wie seit Jahren nicht mehr. Die Produktion tönt etwas moderner und lässt mal wieder gerade im Gitarren-Bereich nur verbrannte Erde zurück. Zudem bekommt man einige Hits serviert, die sich zukünftig wohl mit erhobenem Haupt neben manch deutlich ältere Perlen einreihen dürften.
Diese Alben kratzen an der Top 10:
11 In Flames - Siren Charms
--> Das wohl mutigste Album 2014 und zugleich ein erneut großer Schritt in neue, unbekannte Gefilde. In Flames bleiben sich demnach treu, schaffen es aber trotz Stilkorrektur immer noch, diese unvergleichbaren Hits zu produzieren, die eben nur In Flames auch so schreiben können. Durfte ca. die Hälfte der Platte auch live erleben, auch da "ziehen" die neuen Songs. Nach anfänglichen Schwierigkeiten ist das Album bei mir somit sehr gewachsen und kratzt nur knapp an den Top 10.
12 Machine Head - Bloodstone & Diamonds
--> Auch hier hatte ich erst Probleme mit dem Album, da es sehr sperrig ist, viele Songs erst einmal gar nicht zünden wollen und ich auch ehrlich gesagt schon überrascht war, wie weit sich Machine Head hier aus dem Fenster lehnen. Doch nach einiger Zeit erschlossen sich die einzelnen Puzzleteile nach und nach, so dass man nun sagen kann, dass die Jungs hier große Arbeit geleistet haben. Zwar gefallen mir beide Vorgänger immer noch besser, aber dieser neue, experimentelle Ansatz sagt mir sehr zu und macht zudem neugierig auf das, was da noch kommen mag.
Der Rest:
Riot - Unleash the Fire (starke Retro-Platte und eine der größten Neuentdeckungen 2014)
Threshold - For the Journey (zwar etwas schwächer als die beiden Vorgänger, aber das heißt bei diesem hohen Qualitätsstandard ja nichts)
Primal Fear - Delivering the Black (Tolles Album, welches eigentlich für alles steht, was Primal Fear immer ausgemacht hat)
Slipknot .5: The Gray Chapter (Nach all den personellen Vorkommnissen der letzten Jahre hätte ich den Jungs aus Iowa dieses Album ganz sicher nicht zugetraut. Da ist wieder Wut im Bauch und zudem jede Menge an Emotionen, die im Zuge dessen verarbeitet werden müssen. Ein sehr aufrichtiges und emotionales Album)
Dark Fortress - Venereal Dawn (Düsterer schwarzer Brocken - Dark Fortress mausern sich immer mehr zur imo stärksten Black Metal Band Deutschlands)
Linkin Park - The Hunting Party (auch hier hätte ich nicht mit dieser derartigen Rückbesinnung wie auch Neuausrichtung gerechnet - starke Platte)
Die Apokalyptischen Reiter - Tierf/Tiefer (Die Reiter lösen sich nun komplett von sämtichen Genre-Ketten und liefern somit ebenfalls ein hochabwechslungsreiches Album ab. Auf der zweiten CD bekommt man zudem einige alte Klassiker im Akkustik-Gewand - hörenswert!)
Belphegor - Conjuring the Dead (Zwar nicht so stark wie die letzten Alben, aber schön, dass die Jungs wieder zurück sind nach langer, ebenfalls krankheitsbedingter Pause)
Kommen wir nun zu den größten Enttäuschungen in diesem Jahr:
01 Sanctuary - The Year the Sun Died
--> Schon im Thread hierzu genug geschrieben: Lahm, belanglos, ohne Biss und Spielfreude sowie einem erschreckend schwachen Warrel Dane
02 Grave Digger - Return of the Reaper
--> Es gibt zwei Dinge, die bei Grave Digger immer schlechter werden: Die selbsternannten Retro-Platten alle 4 bis 6 Jahre sowie das Englisch von Bolthendahl. Mit diesem Album liefern sie aber voerst den traurigen Höhepunkt ab.
03 Mayhem - Esoteric Warfare
--> Erstaunlich zahnloses, repetitives und uninspiriertes Album einer Band, die wohl nun endgültig nur noch ob des Namens weitermacht. War der Vorgänger noch ein Musterbeispiel für unkonventionelles schwarzmetallisches Chaos, stellt das neue Album nur den Versuch dar, wieder pseudohart und -aggressiv zu klingen.
04 Deathstars - The Perfect Cult
--> So langsam wird es langweilig...
05 Iced Earth - Plagues of Babylon
--> Konnte ich dem Ding anfangs noch etwas abgewinnen, geht da nach einigen Monaten nun nicht mehr viel. Ein schwaches Songwriring, immer dieselben Refrainmuster und eine unfassbar schlechte zweite Albumhälfte.
06 Sabaton - Heroes
--> Same prodecure... dieselben Melodien, Refrains, Strukturen, ja sogar Texte wie bisher...
07 Gamma Ray - Empire of the Undead
--> Auch Gamma Ray liefern ein recht harmloses Album von der Stange ab. Konnte mich "Hellbent" aufgrund der höheren Aggressivität noch anfangs begeistern, ist der Rest typische Gamma Ray Kost, bei der sich die Band teilweise sogar gar nicht die Mühe gibt, mal etwas spannender zu klingen.
Beste Konzerte:
01 Black Sabbath (Einfach nur genial und legendär. Mehr Worte wären hier nicht angebracht)
02 Kreator, Sodom, u.a. (Da brannte mal wieder die Hütte! Zudem mit Sodom wieder eine extrem gute Band neuentdeckt)
03 In Flames (Die neuen Songs haben auch live gut gezündet, aber mal wieder leichte Sound-Schwierigkeiten...)
Bestes Coverartwork:
Behemoth - The Satanist
Newcomer des Jahres:
Ambush udn Mausoleum Gate
Größte Neuentdeckung
Das Jahr 2014 war für mich vor allem dadurch geprägt, dass ich mich stilistisch sehr stark auf den traditionellen Metal fixiert und auch durch meine Tätigkeit bei Metal1.Info diesbezüglich einiges an Bands für mich neu entdeckt habe. Andere Gernes wie bspw. Black oder Death Metal lagen dieses Jahr ziemlich brach und haben mich streckenweise auch nicht mehr so begeistert - mal sehen wie das in Zukunft so weitergeht. Des Weiteren habe ich dieses Jahr eratsunlich viele "große" Bands für mich entdeckt, die die letzten Jahre schlichtweg an mit vorbeigegangen sind.
Das wären bspw.:
Running Wild
Sodom
Tankard
Rush
Ozzy Osbourne
Annihilator
Aber auch viele eher unbekannte:
Wretch
Space Vacation
Dawnbringer
Northern Crown (nur um mal ein paar zu nennen)
Das wars erstmal von meiner Seite.
Wie ich schon mal hier schrieb gab es imo dieses Jahr keinen absoluten Oberkracher, der alles überstrahlte, dafür aber ein insgesamt recht hohes Qualitätslevel. Daher dehne ich meine traditionelle Top 10 auf 20 aus, da sonst einige ebenfalls sehr gute Platten fehlen würden.
01 Dornenreich - Freiheit
--> Die mMn intellektuellste Metal-Band verabschiedet sich bis auf unbestimmte Zeit von der musikalischen Bildfläche und liefert zum Abschluss ein Album ab, dessen Titel selten so passend erschien. Kraft, Glück, Hoffnung, Leidenschaft - Freiheit. Die Musik der Österreicher trifft erneut den sensiblen Kern menschlicher Ur-Gefühle und transportiert diese teils mit simpelsten Mitteln. Einzig Akkustik-Gitarren und Violinen-Spiel dominieren die ersten drei Lieder, bis auch der metallische Anteil Dornenreichs sporadisch zum Zuge kommt und wiederum beweist, dass die Jungs stets eine besondere Auffassung des Begriffes "Black Metal" gehabt haben. In meinen Augen ein würdiges Abschiedsalbum, welches dann langfrisitg gesehen hoffentlich doch keines ist...
02 Epica - The Quantum Enigma
--> Eine abwechslungsreiche, bombastische Wundertüte, welche mir die zwischenzeitlich fast schon vergessenen Stärken des Symphonic Metal wieder zurückgebracht hat (habe im Zuge auch Nightwish wieder aus der Versenkung geholt). Von extremen, brettharten Parts mit harschen Grunts bis hin zu zerbrechlichen Parts ist alles vertreten, so dass es auch schwer fällt, aus diesem exotischen Mosaik einen einzelnen Song stellvertretend herauszupicken. Im nächsten Jahr werde ich mir auf jeden Fall mal die restlichen Alben näher anschauen.
03 Scar Symmetry - The Singularity (Phase I - Neohumanity)
--> Nachdem mich das letzte Album der Schweden nicht ganz begeistern konnte und auch der Einstand der beiden Neu-Sänger aus dem Jahre 2009 eher auf Nummer Sicher gemacht schien, holen die Jungs auf diesem Album zum großen Schlag aus. Die 8 Songs sprühen vor Spielfreude und Ideenvielfalt, die Soli waren selten so ausladend und virtuos, der Gesang ist perfekt aufeinander abgestimmt und auch die gesteigerte Progressivität sorgt dafür, dass Scar Symmetry wieder auf dem Nievau angelangt sind, welches sie 2008 auf "Holographic Universe" erreicht hatten. Da es der erste Teil einer Trilogie sein wird, bin ich sehr auf die zwei weiteren gespannt.
04 Septicflesh - Titan
--> Waren schon die zwei Vorgänger Musterbeispiele für orchestralen Death Metal, legen auch die Griechen hier noch eine Schippe drauf. "Titan" hat gerade im Detail einiges zu bieten, es gibt quasi von allem ein wenig mehr. Die Songs preschen mit einer Urgewalt nach vorne und speziell die anspruchsvollen Orchestrierungen suchen im extremeren Bereich ihresgleichen (selbst Dimmu Borgir kommen hier imo nicht mit).
05 Behemoth - The Satanist
--> Nach der schwerwiegenden Leukämie-Erkrankung von Frontmann Nergal melden sich Behemoth in diesem Jahr mit einem Album zurück, welches als Neugeburt bezeichnet werden kann. Die sterile, technische Brutalität, welche die letzten Alben dominiert hatte, weicht einem atmosphärischen, deutlich schwärzer als zuletzt angehauchten Brocken, der in aller Deutlichkeit den Hass kanalisiert, der sich in den letzten Jahren angestaut haben muss. Alleine der Titeltrack mit seinem rotzig-rockigen Flair sollte für offene Münder sorgen. Mit der Platte haben sich Behemoth imo neu erfunden.
06 Grand Magus - Triumph and Power
--> Nun also die erste "klassische" Metal-Scheibe - und es ist keine der vermeintlich üblichen Verdächtigen. Die Schweden von Grand Magus zeigen auf "Triumph and Power", wie kraftvoller und auf das Nötigste reduzierter Metal anno 2014 zu klingen hat. Sämttliche Songs entpuppen sich nach wenigen Hördurchgängen als Hymnen, denen man sich nur schwer entziehen kann. Stellenweise sickern da sogar alte Manowar-Sounds durch, wobei auch das lyrische Konzept bei Grand Magus bei weitem nicht so plakativ erscheint, wie bei Joey und Co. Für mich auf jeden Fall die gelungenste Veröffentlichung aus dem traditionellen Metal-Bereich in diesem Jahr.
07 While Heaven Wept - Suspended at Aphelion
--> Auch den Amis gelingt es scheinbar spielerisch leicht, ihr hohes Qualitätslevel zu halten. Das neue Album besteht streng genommen aus einem einzigen 40-minütigen Track, der aber benutzerfreundlich in elf einzelne, separat abspielbare Abschnitte unterteilt wurde. Dennoch sollte man die Musik als ein zusammenhängendes Konstrukt ansehen: Episch, hochmelodisch und ein durchgängig spannendes Songwriting. Sollte man auf jeden Fall gehört haben.
08 Accept - Blind Rage
--> Habs im Thread ja schon erwähnt. Für mich die beste Scheibe mittlerweile seit der Reunion und streng genommen auch in guter Konkurrenz zu der einen oder anderen 80er Scheibe, was vor allem daran liegt, dass die Jungs sich musikalisch eben genau an dieser Phase stärker orientieren als zuletzt. Hymnische Midtempo-Songs mit den typischen Chören und eingängigen Refrains bestimmen dieses Album, zudem liefert Mark hier wohl seine bisher beste, da variabelste Gesangsleitung ab.
09 Tankard - R.I.B.
--> Vor kurzem erst richtig für mich entdeckt hauen die sympathischen Hessen ebenfalls ein enorm starkes Album auf den Markt, welches nicht nur im konventionellen Thrash wildert, sondern auch einige Elemente der NWoBHM oder des traditionellen Heavy Metals aufgreift und besonders produktionstechnisch zu den besten und authentischsten Werken in diesem Jahr zählt.
10 Cannibal Corpse - A Skeletal Domain
--> Streng genommen die größte Überraschung. Mit so einer brachialen Abrissbirne hatte ich nicht gerechnet - die Jungs klingen so verspielt und zugleich aber auch punktgenau wie seit Jahren nicht mehr. Die Produktion tönt etwas moderner und lässt mal wieder gerade im Gitarren-Bereich nur verbrannte Erde zurück. Zudem bekommt man einige Hits serviert, die sich zukünftig wohl mit erhobenem Haupt neben manch deutlich ältere Perlen einreihen dürften.
Diese Alben kratzen an der Top 10:
11 In Flames - Siren Charms
--> Das wohl mutigste Album 2014 und zugleich ein erneut großer Schritt in neue, unbekannte Gefilde. In Flames bleiben sich demnach treu, schaffen es aber trotz Stilkorrektur immer noch, diese unvergleichbaren Hits zu produzieren, die eben nur In Flames auch so schreiben können. Durfte ca. die Hälfte der Platte auch live erleben, auch da "ziehen" die neuen Songs. Nach anfänglichen Schwierigkeiten ist das Album bei mir somit sehr gewachsen und kratzt nur knapp an den Top 10.
12 Machine Head - Bloodstone & Diamonds
--> Auch hier hatte ich erst Probleme mit dem Album, da es sehr sperrig ist, viele Songs erst einmal gar nicht zünden wollen und ich auch ehrlich gesagt schon überrascht war, wie weit sich Machine Head hier aus dem Fenster lehnen. Doch nach einiger Zeit erschlossen sich die einzelnen Puzzleteile nach und nach, so dass man nun sagen kann, dass die Jungs hier große Arbeit geleistet haben. Zwar gefallen mir beide Vorgänger immer noch besser, aber dieser neue, experimentelle Ansatz sagt mir sehr zu und macht zudem neugierig auf das, was da noch kommen mag.
Der Rest:
Riot - Unleash the Fire (starke Retro-Platte und eine der größten Neuentdeckungen 2014)
Threshold - For the Journey (zwar etwas schwächer als die beiden Vorgänger, aber das heißt bei diesem hohen Qualitätsstandard ja nichts)
Primal Fear - Delivering the Black (Tolles Album, welches eigentlich für alles steht, was Primal Fear immer ausgemacht hat)
Slipknot .5: The Gray Chapter (Nach all den personellen Vorkommnissen der letzten Jahre hätte ich den Jungs aus Iowa dieses Album ganz sicher nicht zugetraut. Da ist wieder Wut im Bauch und zudem jede Menge an Emotionen, die im Zuge dessen verarbeitet werden müssen. Ein sehr aufrichtiges und emotionales Album)
Dark Fortress - Venereal Dawn (Düsterer schwarzer Brocken - Dark Fortress mausern sich immer mehr zur imo stärksten Black Metal Band Deutschlands)
Linkin Park - The Hunting Party (auch hier hätte ich nicht mit dieser derartigen Rückbesinnung wie auch Neuausrichtung gerechnet - starke Platte)
Die Apokalyptischen Reiter - Tierf/Tiefer (Die Reiter lösen sich nun komplett von sämtichen Genre-Ketten und liefern somit ebenfalls ein hochabwechslungsreiches Album ab. Auf der zweiten CD bekommt man zudem einige alte Klassiker im Akkustik-Gewand - hörenswert!)
Belphegor - Conjuring the Dead (Zwar nicht so stark wie die letzten Alben, aber schön, dass die Jungs wieder zurück sind nach langer, ebenfalls krankheitsbedingter Pause)
Kommen wir nun zu den größten Enttäuschungen in diesem Jahr:
01 Sanctuary - The Year the Sun Died
--> Schon im Thread hierzu genug geschrieben: Lahm, belanglos, ohne Biss und Spielfreude sowie einem erschreckend schwachen Warrel Dane
02 Grave Digger - Return of the Reaper
--> Es gibt zwei Dinge, die bei Grave Digger immer schlechter werden: Die selbsternannten Retro-Platten alle 4 bis 6 Jahre sowie das Englisch von Bolthendahl. Mit diesem Album liefern sie aber voerst den traurigen Höhepunkt ab.
03 Mayhem - Esoteric Warfare
--> Erstaunlich zahnloses, repetitives und uninspiriertes Album einer Band, die wohl nun endgültig nur noch ob des Namens weitermacht. War der Vorgänger noch ein Musterbeispiel für unkonventionelles schwarzmetallisches Chaos, stellt das neue Album nur den Versuch dar, wieder pseudohart und -aggressiv zu klingen.
04 Deathstars - The Perfect Cult
--> So langsam wird es langweilig...
05 Iced Earth - Plagues of Babylon
--> Konnte ich dem Ding anfangs noch etwas abgewinnen, geht da nach einigen Monaten nun nicht mehr viel. Ein schwaches Songwriring, immer dieselben Refrainmuster und eine unfassbar schlechte zweite Albumhälfte.
06 Sabaton - Heroes
--> Same prodecure... dieselben Melodien, Refrains, Strukturen, ja sogar Texte wie bisher...
07 Gamma Ray - Empire of the Undead
--> Auch Gamma Ray liefern ein recht harmloses Album von der Stange ab. Konnte mich "Hellbent" aufgrund der höheren Aggressivität noch anfangs begeistern, ist der Rest typische Gamma Ray Kost, bei der sich die Band teilweise sogar gar nicht die Mühe gibt, mal etwas spannender zu klingen.
Beste Konzerte:
01 Black Sabbath (Einfach nur genial und legendär. Mehr Worte wären hier nicht angebracht)
02 Kreator, Sodom, u.a. (Da brannte mal wieder die Hütte! Zudem mit Sodom wieder eine extrem gute Band neuentdeckt)
03 In Flames (Die neuen Songs haben auch live gut gezündet, aber mal wieder leichte Sound-Schwierigkeiten...)
Bestes Coverartwork:
Behemoth - The Satanist
Newcomer des Jahres:
Ambush udn Mausoleum Gate
Größte Neuentdeckung
Das Jahr 2014 war für mich vor allem dadurch geprägt, dass ich mich stilistisch sehr stark auf den traditionellen Metal fixiert und auch durch meine Tätigkeit bei Metal1.Info diesbezüglich einiges an Bands für mich neu entdeckt habe. Andere Gernes wie bspw. Black oder Death Metal lagen dieses Jahr ziemlich brach und haben mich streckenweise auch nicht mehr so begeistert - mal sehen wie das in Zukunft so weitergeht. Des Weiteren habe ich dieses Jahr eratsunlich viele "große" Bands für mich entdeckt, die die letzten Jahre schlichtweg an mit vorbeigegangen sind.
Das wären bspw.:
Running Wild
Sodom
Tankard
Rush
Ozzy Osbourne
Annihilator
Aber auch viele eher unbekannte:
Wretch
Space Vacation
Dawnbringer
Northern Crown (nur um mal ein paar zu nennen)
Das wars erstmal von meiner Seite.
"There is a road, that I must travel. May it be paved or unseen..." (Disillusion - Back to Times of Splendor)
https://www.musik-sammler.de/sammlung/maidenhead/
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- Ed von Schleck
- Invader

- Beiträge: 107
- Registriert: 12. Okt 2014 16:05
Re: Eure Tops und Flops des Jahres 2014
Zwischen Mastodon und Unisonic hier auf jeden Fall noch: Magnum - Escape from the Shadow Garden. Unfassbar mitreißende und emotionale Platte. Das musikalische Niveau der Band ist seit 2007 wieder kontinuierlich auf einem hohen Level und diese Platte ist meiner Ansicht nach zusammen mit Into the Valley of the Moonking die beste unter den neueren. 9,5/10.03.12.2014, 01:44 » Ed von Schleck hat geschrieben:Zunächst muss ich erst einmal sagen, was 2014 für ein großartiges Jahr hinsichtlich neuer Veröffentlichungen im Metal-Bereich war. So viele großartige Releases gab es seit 2010 nicht mehr. Insgesamt gibt es gleich vier (!) Alben, die meiner Ansicht nach die Höchstpunktzahl verdient haben.
Tops:
1. Machine Head - Bloodstone & Diamonds
Machine Head gehen auf Bloodstone & Diamonds so detailverliebt und facettenreich wie noch nie zu Werke und übertreffen sogar ihr Meisterwerk The Blackening. Außerdem ist die perfekte Verbindung von Aggression und Trauer ein unglaublicher Faktor, der die Musik dieser Band so Einzigartig macht. Genau das kommt auf dieser Platte besser denn je zum Vorschein. Da ich dieses Jahr durch eine schwierige Zeit musste, war diese Platte eine unglaubliche Hilfe für mich persönlich.
Anspieltipps: Now We Die, Night of Long Knives, In Comes the Flood, Game Over
Wertung: 10/10
2. Primordial - Where Greater Men Have Fallen
Das Album ist zwar noch nicht lange draußen, zog mich aber direkt in seinen Bann. Ich kannte Primordial vorher noch nicht und habe mit dieser Platte den direkten Zugang gefunden. Die Mischung aus keltischem Folk-, Doom- und Black Metal sorgt für eine unglaubliche Atmosphäre, die den Hörer in ganz andere Welten abtauchen lässt. Einfach nur großartig und auch nur ganz knapp hinter Machine Head.
Anspieltipps: Where Greater Men Have Fallen, Babel's Tower, The Alchemist's Head
Wertung: 10/10
3. Opeth - Pale Communion
Nach dem sehr schwer zugänglichen Heritage und unverständlichen Ankündigungen von Mikael Akerfeldt konnte man nicht genau wissen, was man von dem neuen Opeth-Album zu erwarten hatte. Das Ergebnis ist umso erfreulicher. Zwar kehrt die Band nicht zu ihren Death Metal-Wurzeln zurück, liefert aber auch kein zweites Heritage ab. Die Scheibe bietet erstklassigen Progressive Rock ohne musikalische Grenzen. Auch hier wird Atmosphäre groß geschrieben.
Anspieltipps: Eternal Rains Will Come, Moon Above Sun Below, River
Wertung: 10/10
4. Killer Be Killed - Killer Be Killed
Als Fan von Soulfly und Mastodon hat mich natürlich interessiert, was eine Kombination aus Mitgliedern dieser und anderer Bands zu bieten hat. Die Musik von Killer Be Killed lässt sich weitestgehend als eine Mischung aus Hardcore, Thrash- und Groove Metal beschreiben. Dass die einzelnen Musiker sich hier auf verschiedene Art und Weise beeinflusst haben, kommt der Musik in diesem Fall zu Gute. Trotz vieler Parts und Taktwechsel ist alles sehr songdienlich gehalten. Endlich mal eine großartige Supergroup!
Anspieltipps: Wings of Feather And Wax, Face Down, Curb Crusher, Dust Into Darkness
Wertung: 10/10
5. Mastodon - Once More 'Round the Run
Das neue Mastodon Album setzt den auf dem Vorgänger The Hunter eingeschlagenen Stil fort. Die Songs sind weiterhin eingängiger als auf den ersten vier Alben und die Refrains von Ohrwurm-Melodien geprägt. Die Grundelemente des Sludge sind allerdings nach wie vor vertreten. Insgesamt sind die Songs trotz der Eingängigkeit wieder etwas detailverliebter als auf dem Vorgänger. Unfassbar, dass Mastodon die Qualität auch auf ihrem sechsten Album unglaublich hoch halten.
Anspieltipps: High Road, Once More 'Round the Sun, Asleep in the Deep, Aunt Lisa
Wertung: 9,5/10
6. Unisonic - Light of Dawn
Nach dem belanglosen Debüt habe ich nicht viel von der neuen Unisonic erwartet. Umso schöner, wenn man sich in diesem Punkt irrt. Die Band präsentiert sich auf Light of Dawn mit einer unfassbar positiven Energie. Auch wenn nicht alle Songs Meisterwerke sind, macht die Platte dennoch von vorne bis hinten Spaß und übertrifft alles, was Helloween seit Ende der 90er veröffentlicht haben.
Anspieltipps: Your Time Has Come, For The Kingdom, Night of the Long Knives, Find Shelter
Wertung: 9/10
7. Exodus - Blood In Blood Out
Die Rückkehr von Steve "Zetro" Souza hat Exodus sichtlich gut getan: Endlich geht es wieder kompromisslos auf die Zwölf und man verliert sich nicht in überlangen Songs mit sich ständig wiederholenden Riffs, wie es auf den letzten Platten leider der Fall war. Blood In Blood Out ist das beste Exodus Album seit Tempo of the Damned, wenn nicht sogar seit Fabulous Disaster.
Anspieltipps: Blood In Blood Out, Colleteral Damage, Body Harvest
Wertung: 9/10
8. Triptykon - Melana Chasmata
Aufgrund des grandiosen Debüts waren meine Erwartungen sehr hoch, konnten aber nicht gänzlich erfüllt werden. Melana Chasmata ist ein sehr gutes Album, keine Frage. Aber von Triptykon habe ich wieder die Intensität des ersten Albums erwartet. Während Eparistera Daimones noch mehr aus dem Bauch heraus kam, wirkt dieses Album etwas konstruierter, was der ganzen Sache ein wenig die Atmosphäre stielt. Trotzdem ist das immernoch jammern auf hohem Niveau.
Anspieltipps: Tree of Suffocating Souls, Breathing, In the Sleep of Death
Wertung: 8,5/10
9. Overkill - White Devil Armory
Viel gibt's hier nicht zu beschreiben. Die aktuelle Overkill setzt den Stil der letzten beiden Platten fort, kann das Niveau allerdings nicht ganz halten, da es hier doch den ein oder anderen Füller gibt. Trotzdem immernoch eine super Thrash Platte.
Anspieltipps: Armorist, Bitter Pill, Freedom Rings
Wertung: 8/10
10. Sanctuary - The Year the Sun Died
Neben einigen großartigen Songs gibt es auch auf der neuen Sanctuary leider einige Füller. Die Platte ist wesentlich besser als die letzte Nevermore und glänzt auch mit einigen absoluten Großtaten, ist aber im Eneffekt doch "nur" gut. Sehr positiv zu vermerken ist die wieder häufiger von Warrel Dane verwendeten hohen Screams.
Anspieltipps: Arise and Purify, Exitium (Anthem of the Living), Frozen
Wertung: 8/10
11. Linkin Park - The Hunting Party
Das neue Linkin Park Album hat mich sehr überrascht, da die Band so hart wie noch nie zuvor an die Sache herangeht. Die Songs sind teilweise sogar von Thrash Metal und Hardcore beeinflusst, was in Verbindung mit dem typischen Nu Metal Stil von Linkin Park ein interessantes Produkt hervorbringt.
Anspieltipps: Keys to the Kingdom, All For Nothing, Guilty All the Same, Rebellion
Wertung: 8/10
Weitere:
12. Hammerfall - (r)Evolution
Wie schon immer seit Anfang der 2000er, schaffen es Hammerfall einfach nicht, über solide Veröffentlichungen hinaus zu kommen. Die Platte hat ihre Momente, ist aber leider nicht mehr das, was die Band auf den ersten beiden Alben mal war.
Anspieltipps: Hector's Hymn, We Won't Back Down, Tainted Metal
Wertung: 7/10
13. Sabaton - Heroes
Eine Beschreibung erübrigt sich, da hier dasselbe gilt wie für Hammerfall.
Anspieltipps: Night Witches, Resist And Bite
Wertung: 6,5/10
Flops:
14. Judas Priest - Redeemer of Souls (5/10)
Das Album weist einige gute Riffs und Melodien auf, wird aber von der amateurhaften Produktion und der schwachen Gesangsleistung von Rob Halford unglaublich in den Keller gezogen. Mit dieser Veröffentlichung hat sich die Band keinen Gefallen mehr getan.
Wertung: 4/10
15. Cavalera Conspiracy - Pandemonium
Nach einem klasse Debüt und einem schon etwas abgestumpften Zweitwerk, haben Cavalera Conspiracy auf Pandemonium überhaupt keinen Sinn mehr für Dynamik oder Tempowechsel. Das Gaspedal wird durchgehend getreten und Max growlt fast die gesamte Spielzeit über. So gibt es hier weder Abwechslung, noch den für Max charakteristischen Gesang.
Wertung: 4/10
16. Grave Digger - Return of the Reaper
Ich frage mich, wann Grave Digger endlich aufhören, zu ihren musikalischen Wurzeln zurückzugehen. Für meinen Geschmack war The Reaper die einzige Platte ohne Konzept und Epik, die bei Grave Digger überzeugen konnte. Dieses Album ist absolut einfallsloser 08/15-Metal, bei welchem das immer grottiger werdende Englisch Chris Bolthendahls auch noch einen Minuspunkt draufsetzt.
Wertung: 3/10
Re: Eure Tops und Flops des Jahres 2014
Meine Band-Neuentdeckung:
Hier möchte ich unbedingt noch Sister Sin nennen: Sie spielen starken Metal, finde ich. Wie schon woanders bei uns gesagt, macht auch die Sängerin ihren Part sehr gut. Besonders die Alben "Sound of the Underground" (
) und "Now and Forever" höre ich momentan sehr gern. 
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Hier möchte ich unbedingt noch Sister Sin nennen: Sie spielen starken Metal, finde ich. Wie schon woanders bei uns gesagt, macht auch die Sängerin ihren Part sehr gut. Besonders die Alben "Sound of the Underground" (
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Re: Eure Tops und Flops des Jahres 2014
dann empfehle ich dir mal die Bands Chastain und Malteze.Dr Loomis hat geschrieben:Meine Band-Neuentdeckung:
Hier möchte ich unbedingt noch Sister Sin nennen: Sie spielen starken Metal, finde ich. Wie schon woanders bei uns gesagt, macht auch die Sängerin ihren Part sehr gut. Besonders die Alben "Sound of the Underground" () und "Now and Forever" höre ich momentan sehr gern.
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Gerade die Phase mit Leather Leone an den Vocals könnte Dir gefallen
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wenn du den YT Link in nem neuen Tab öffnest dann kannst Du auch in die restlichen Songs reinhören
von Malteze gibts nur das Album Count your blessings
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