Babymetal

Allgemeines über Metal- & Rockbands, Solokünstler und andere Projekte

Moderator: Chewie

Irenicus
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Re: Babymetal

#76

Beitrag von Irenicus »

Das ist ein ad hominem von dir und das nicht zum ersten Mal.
Du weißt offensichtlich nicht, was der Begriff bedeutet (oder es ist die "Spiegel-Taktik", das wäre traurig) und kommst schon wieder mit einigen daher, weil du wütend bist, dass ich dich entlarvt habe. Deshalb kann ich mich darüber auch nur amüsieren. ;-)

Musikalisch offen zu sein, heißt übrigens nicht, dass man alles tolerieren muss und keine Standards mehr haben darf. Das ist heutzutage entweder ein Trugschluß oder eben ein weiteres ausgelutschtes Totschlagargument, um Kritiker zu diskreditieren, da man es auf alles und jeden anwenden kann.
etwas frischen Wind in ein Genre bringen
Tut es aber nicht, das wurde von Chewie und mir schon lange widerlegt. Seh es halt ein.
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Stonehenge
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Re: Babymetal

#77

Beitrag von Stonehenge »

Ob das nun Metal ist oder nicht, muß jeder für sich allein entscheiden. Ich für mich habe entschieden, daß es keiner ist oder eher "false Metal". Das ist meine Ansicht die ich vertrete, aber niemanden aufzwinge.
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Re: Babymetal

#78

Beitrag von The Clairvoyant »

22.11.2014, 13:03 » Quebec-weekend-warrior89 hat geschrieben:Babymetal sind durchaus Metal, ob dir das gefällt oder nicht.
:lmao:

Ich frage mich, wo das Metal sein soll... Wo ist denn da noch irgendein Zusammenhang, zu dem wofür Metal stand als es gegründet wurde? Da gibt es überhaupt keine Parallelen zu dem, was Metal ein mal war/ist.
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Re: Babymetal

#79

Beitrag von BUSHFIRE »

so wenig metal wie black sabbath, volbeat, defleppard, steel panther usw
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Stonehenge
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Re: Babymetal

#80

Beitrag von Stonehenge »

22.11.2014, 12:51 » Quebec-weekend-warrior89 hat geschrieben:Scharf rechts, dieses Bildchen, scharf rechts! Das krasseste ist noch, dass die Metaller nicht etwa die Diskofans aus einem Metalpub treten, was schon radikal wäre, sondern selbst in die genrefremde Disko stürmen und dort ihre Auffassungen durchdrücken. Boykott, Intoleranz oder gar Gewalt gegenüber fremden Genres oder exotischen Stileinflüssen zu fordern ist richtig übel. Begriffe wie "falscher Metal" oder "gestandener Metaller" erinnern mich da auch an dunkle Dinge aus dem Geschichtsunterricht. Ich dachte, dass man das höchstens als angetrunkener Halbstarker gut finden kann, wenn man gerade in der Selbstfindungsphase ist und gegen Normen rebellieren möchte. Anscheinend lag ich falsch. Anderssein, Brüderlichkeit und Toleranz sind wohl Werte, auf die der "gestandene Metaller" einen grossen Haufen macht. Ich bin echt froh, im Jahr 2014 zu leben, nicht in Kategorien und Klassen zu denken und kein "gestandener Metaller" zu sein. Ihr dürft die Band gerne völlig daneben finden, denn sie polarisiert ja durchaus zu recht. Zu behaupten gestandene Metaller würden die nicht hören, man dürfe in einem Metalforum gar nicht erst über die diskutieren und man solle diesen "Rotz" am besten gewaltsam verbannen, sind hingegen ganz schön erschreckende Geständnisse.
Wenn jetzt wirklich die Metaller eine Disco stürmen und die Leute dort raustreten, ist das zwar radikal, hat aber nichts mit "rechts" zu tun. Fußballfans sind auch nicht gleich rechts, nur weil sie aufeinander losgehen. Da steckt keine Fremdenfeindlichkeit dahinter, insofern zieht dein Argument nicht. Es geht hier eher um die Einstellung und wenn etwas gegen meine Überzeugung ist, darf ich auch intolerant sein. Was nicht heißt, daß ich jeden, der andere Musik hört, von mir gleich eine über den Schädel kriegt. Es soll jeder das hören, was er will.
Ist ja schön, wenn du den Thread dazu aufgemacht hast, aber genauso kannst du versuchen, auf einen Techno Festival den Leuten Iron Maiden näher zu bringen. Das bringt nichts!
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Re: Babymetal

#81

Beitrag von Irenicus »

22.11.2014, 14:09 » BUSHFIRE hat geschrieben:so wenig metal wie black sabbath
selten so gelacht
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Re: Babymetal

#82

Beitrag von The Clairvoyant »

22.11.2014, 14:09 » BUSHFIRE hat geschrieben:so wenig metal wie black sabbath
Wie bitte was!? :wtf:
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Re: Babymetal

#83

Beitrag von Quebec-weekend-warrior89 »

@Irenicus: Ich bin gar nicht wütend. Du versuchst mich zu analysieren und wirst dabei sehr persönlich, wirfst mir aber vor genau dasselbe zu tun. Du willst das aber partout nicht einsehen und wirst daher noch persönlicher und störrischer. Irgendwie kannst du mit Kritik nur schwer umgehen, bist auch nicht wirklich einsichtig und hast gerne das letzte Wort. Wahrscheinlich denkst du von mir exakt dasselbe. Damit liegst du auch nicht ganz falsch, das gebe ich gerne zu. Es ist nur paradox, dass gerade du das kritisierst und es selbst nicht einsehen kannst. Du solltest anerkennen, dass wir uns in unseren Argumentation sehr viel ähnlicher sind, als du es vielleicht gerne zugeben möchtest. ;-)

@Stonehenge: Ich glaube, du hast oder willst gar nichts von dem begriffen, was ich geschrieben habe. Es gibt jede Menge Metaller die offenkundig Babymetal hören, auch wenn das nicht in dein Weltbild passt. Es hat schon seinen Grund, warum auf den Metalfestivals die Metaller keine Tomaten auf die Bühne geworfen und die Band mit Buhrufen verjagt haben, wie sie es früher durchaus bei manchen Künstlern gemacht haben, sondern die Gruppe stattdessen abgefeiert und riesige Moshpits veranstaltet haben und danach auf Einzelkonzerte der Band gegangen sind. Technobands wie Scooter oder Hip-Hop-Acts wie Fler wären mit Sicherheit nicht so zuvorkommend behandelt worden. In einem Hiphopforum über AC/DC zu schreiben oder auf einem Technofestival über Iron Maiden zu schwärmen sind zwei völlig aus dem Zusammenhang gegriffene Beispiele, bei dem die Genres sich diametral gegenüber stehen und die jeweiligen Zielgruppen meistens sehr wenig bis nichts miteinander zu tun haben und sich oftmals auch nicht wirklich ausstehen können. Ausserdem habe ich den Thread ursprünglich nicht eröffnet, denn mir war von Anfang an klar, wie der Grossteil des Forums hier reagieren würde und ich finde es interessant, dass das inzwischen so einfach vorhersehbar ist. Und natürlich steckt bei vielen Fussballfans Fremdenfeindlichkeit dahinter. Damit meine ich nicht Schmähgesänge, die einfach dazu gehören, sondern Holligans, die aktiv aufeinander losgehen. Fremdenfeindlichkeit muss sich ja nicht explizit gegen Ausländer richten, wer aus der anderen Stadt kommt und deren Verein toll findet, wird auch als "Fremder" angesehen. Wenn ein Westdeutscher ständig gezielt über Bayern ablästert oder ausnahmslos über Ostdeutsche schimpft, ist das genauso bösartig, fremdenfeindlich und intolerant, wie wenn jemand gegen einen Ausländer oder eine bestimmte Religion wettert. Die Einstellung "Alles was nicht so ist wie ich oder so ähnlich, ist nicht akzeptierbar und sollte verurteilt werden." geht meiner Meinung nach ganz stark in eine extrememistische Richtung. :down:

@The Clairvoyant: Wenigstens hast du dieses Mal ein paar Sätze geschrieben und deine Meinung erläutert anstatt nur plump hineinzuplatzen zu provozieren. Das finde ich schon einmal einen Fortschritt und einer Forendiskussion würdig. :up: Zu deiner Nachfrage: Ich habe den Zusammenhang zwischen Babymetal und dem Grundgedanken des Metal übrigens schon mehrfach erläutert, das kannst du auf den vorherigen Seiten nachlesen, da geht es um Toleranz, Polarisierung und Anderssein als zentrale Werte in Bezug auf die Band im Gegensatz zu Klassendenken, Konformität und Konservativismus, die Copycats wie Airbourne, Avenged Sevenfold, Skull Fist und Co. repräsentieren. ;-)
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Re: Babymetal

#84

Beitrag von Irenicus »

22.11.2014, 18:58 » Quebec-weekend-warrior89 hat geschrieben:Du versuchst mich zu analysieren und wirst dabei sehr persönlich, wirfst mir aber vor genau dasselbe zu tun.
Ja, aber erst nachdem du das getan hattest als Konter. Du kannst ja nicht erwarten, dass ich das so im Raum stehen lasse.
Ich kann auch mit Kritik umgehen und bin einsichtig, aber nicht wenn die Argumente schlecht oder nicht vorhanden sind, wie so oft in deinem Fall. Du beharrst immer darauf, dass du im Recht bist, egal wie viele Leute dir was anderes erzählen und gute Argumente haben. Das wird dann ignoriert oder abgetan (wie auch in diesem Thread wieder). :ka:
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Re: Babymetal

#85

Beitrag von Stonehenge »

22.11.2014, 18:58 » Quebec-weekend-warrior89 hat geschrieben: @Stonehenge: Ich glaube, du hast oder willst gar nichts von dem begriffen, was ich geschrieben habe. Es gibt jede Menge Metaller die offenkundig Babymetal hören, auch wenn das nicht in dein Weltbild passt. Es hat schon seinen Grund, warum auf den Metalfestivals die Metaller keine Tomaten auf die Bühne geworfen und die Band mit Buhrufen verjagt haben, wie sie es früher durchaus bei manchen Künstlern gemacht haben, sondern die Gruppe stattdessen abgefeiert und riesige Moshpits veranstaltet haben und danach auf Einzelkonzerte der Band gegangen sind. Technobands wie Scooter oder Hip-Hop-Acts wie Fler wären mit Sicherheit nicht so zuvorkommend behandelt worden. In einem Hiphopforum über AC/DC zu schreiben oder auf einem Technofestival über Iron Maiden zu schwärmen sind zwei völlig aus dem Zusammenhang gegriffene Beispiele, bei dem die Genres sich diametral gegenüber stehen und die jeweiligen Zielgruppen meistens sehr wenig bis nichts miteinander zu tun haben und sich oftmals auch nicht wirklich ausstehen können. Ausserdem habe ich den Thread ursprünglich nicht eröffnet, denn mir war von Anfang an klar, wie der Grossteil des Forums hier reagieren würde und ich finde es interessant, dass das inzwischen so einfach vorhersehbar ist. Und natürlich steckt bei vielen Fussballfans Fremdenfeindlichkeit dahinter. Damit meine ich nicht Schmähgesänge, die einfach dazu gehören, sondern Holligans, die aktiv aufeinander losgehen. Fremdenfeindlichkeit muss sich ja nicht explizit gegen Ausländer richten, wer aus der anderen Stadt kommt und deren Verein toll findet, wird auch als "Fremder" angesehen. Wenn ein Westdeutscher ständig gezielt über Bayern ablästert oder ausnahmslos über Ostdeutsche schimpft, ist das genauso bösartig, fremdenfeindlich und intolerant, wie wenn jemand gegen einen Ausländer oder eine bestimmte Religion wettert. Die Einstellung "Alles was nicht so ist wie ich oder so ähnlich, ist nicht akzeptierbar und sollte verurteilt werden." geht meiner Meinung nach ganz stark in eine extrememistische Richtung. :down:
Nach deiner Argumentation wären beispielsweise die Linken genauso fremdenfeindlich, weil die auch auf alles einprügeln (Bullen/Staat, Nazis). Nenne mir mal einen hier in Deutschland, der nicht gegen etwas aufbegehrt, was nicht in sein Weltbild passt. Das ist völlig normal.

Ich habe durchaus begriffen, was du geschrieben hast, nur muß ich deine Ansicht nicht gleich deswegen teilen. Und ich muß bei einem Festival auch keine Hip Hop Acts oder Heino abfeiern nur weil ich meine, daß ich einigermassen tolerant bin.
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Re: Babymetal

#86

Beitrag von The Clairvoyant »

22.11.2014, 18:58 » Quebec-weekend-warrior89 hat geschrieben:Ich habe den Zusammenhang zwischen Babymetal und dem Grundgedanken des Metal übrigens schon mehrfach erläutert, das kannst du auf den vorherigen Seiten nachlesen, da geht es um Toleranz, Polarisierung und Anderssein als zentrale Werte in Bezug auf die Band im Gegensatz zu Klassendenken, Konformität und Konservativismus, die Copycats wie Airbourne, Avenged Sevenfold, Skull Fist und Co. repräsentieren. ;-)
Das erklärt aber nicht, was in Babymetal Metal ist. Wenn die Mädels noch nie was davon gehört haben, bevor sie von irgendwelchen Managern zu "Musikern" gemacht wurden, ist doch klar, dass sie da nicht mit Herz dabei sind und die Musik nicht aus Überzeugung machen - dafür steht doch aber Metal unter Anderem hauptsächlich. Außerdem hat das meiner Meinung auch musikalisch nix mit Metal zu tun (was schlecht ist, wenn Metal doch eine Musikart ist). Wo sind denn da bitte Parallelen zu Liedern von Black Sabbath, Maiden, Priest, Kreator, Mercyful Fate oder sonst wem? Da ist nichts handgemachtes und nichts mit Hingabe!

Da sind mir die Bands der NWOTHM doch allesamt lieber, weil die die selbe Musik lieben wie ich. Und wenn sie da mal kopieren oder ganze Riffs als Tribut selbst einbauen (Bestes Beispiel: Stallions "Rise And Ride". Als Eröffnungs-riff des Debüt-Albums einfach ein Riff von ihrer Lieblingsband Running Wild genommen) ist mir das immer noch viel lieber, als eine Band die von den Großen des Genres wahrscheinlich noch nie was gehört hat. Ganz einfach, weil deren Musik Liebe und Leidenschaft für den Metal beinhaltet.
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Re: Babymetal

#87

Beitrag von Quebec-weekend-warrior89 »

Auch dazu habe ich mich schon geäussert. Es ist nicht verwunderlich, dass damals Elfjährige nicht wussten, was Heavy Metal ist, das wusste ich in dem Alter auch noch nicht so genau. Irgendwann muss man halt irgendwie Fan werden, man wird ja nicht als Metalhead geboren. Das erklärte Ziel der Band ist es ja auch Metal jüngeren Generationen und besonders auch Mädchen, die in ihrem Alter waren, schmackhaft zu machen. Mittlerweile hören die Mädels streckenweise auch selbst viel Metal, kennen viele Stars persönlich und sind mit ganzem Herzen bei der Sache, wenn man mal so einige Interviews liest:

"U-Zine : Hello, we’re U-Zine, Metal webzine, the question I’d like to ask you is : in the beginning of the band, you weren’t listening to Metal, since that, you evolved inside it, thus the question I’d like to ask you is if now you’re listening to it and what are the bands you listen to and that you like to follow ?

SuMetal : Since we began BABYMETAL I discovered Metallica that I like a lot.
MoaMetal : I like Iron Maiden and Behemoth.
Yui Metal : Cannibal Corpse."

Und Parallelen zu anderen Metalbands gibt es genug. Die neue Single "The One" ist klar von DragonForce und Co. beeinflusst. Die Riffs in den Strophen von "Gimme Choco!" klingen nach Slayer, der Refrain passt eher zu X Japan. Einige der abgedrehteren Stücke klingen nach Meshuggah (sagt zum Beispiel Marty Friedman: http://www.metalinjection.net/latest-ne ... pop-on-top). Viele Stücke sind auch von diversen japanischen Metalbands beeinflusst, beispielsweise Dir En Grey. Ich könnte problemlos fortfahren. Der Band den Metalanteil abzusprechen ist faktisch falsch.

Hier mal ein paar Fanreaktionen von "gestandenen Metallern" zu der Band nach ihrem Auftritt auf dem Sonisphere:

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Re: Babymetal

#88

Beitrag von The Clairvoyant »

Gut, das ist ja schon mal was, wenn die drei ein paar Metal-Bands mögen.

Trotzdem finde ich, dass das einfach nicht mehr als Metal zu bezeichnen ist, wenn zwei Stile, die eben einfach nicht passen, zusammen gelegt werden. Und vielleicht bin ich nicht mal nur zu engstirnig, sondern sie passen wirklich nicht zusammen. Da nehme ich liebe die x-te Kopie vom Maiden- oder Slayer-Sound als so etwas. Neu und außergewöhlich ist ja nicht immer gleich besser.
Außerdem wirkt das auf mich einfach nicht authentisch. Ich könnte mir bei denen NIEMALS vorstellen, dass sie einen Klassiker so covern können wie Enforcer beispielsweise "Countess Bathory" von Venom covern und dabei vor Freude kreuz und quer über die Bühne springen...

Für mich passt da einfach nichts zusammen, auch wenn du das vielleicht als zu engstirnig siehst. Aber für mich ist das so und wird sich in dem Fall auf keinen Fall irgendwas ändern.
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Re: Babymetal

#89

Beitrag von Stonehenge »

@Quebec

Wenn die Mädels mit ihrem Babymetal den Nachwuchs zum Metal heranführen wollen ohne selber genau zu wissen was Metal eigentlich ausmacht, kann ich mir das nicht vorstellen daß das hinhaut. Die Schiene, die die fahren ist spätestens in 6 Monaten gelaufen. Trends kommen und gehen und Tennies orientieren sich ständig neu. Das war schon vor 40 Jahren so und wird auch in 40 Jahren noch so sein.
Die Welt ist voll von Bands wie Sweet, Bay City Rollers, The Teens, Kajagoogoo und sonstigen Kindercombos, die von 15jährigen Rotznasen irgendwann wie eine heiße Kartoffel fallengelassen wurden. Genauso wird es auch Babymetal ergehen, weil das musikalisch keinen Wert hat und ein paar umgehängte Gitarren und leere Posen machen dich nicht automatisch zum Metaller.

Aber jeder hat eben eine andere Sicht der Dinge und so kann sich wahrscheinlich noch tagelang darüber streiten, ob man Babymetal gut finden darf oder nicht.
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Re: Babymetal

#90

Beitrag von Quebec-weekend-warrior89 »

@Stonehenge: Du prophezeist da etwas. Wer weiss, ob es eintritt oder nicht, so eine Diskussion macht wenig Sinn. Es gab genügend Bands und Genres, bei denen alle dachten, dass es maximal ein paar Jahre hält und dann den Bach runter geht und viele haben sich getäuscht. Metal war übrigens auch so ein Genre, wo selbst Fans der ersten Stunde dachten, dass das Phänomen maximal ein Jahrzehnt lang dauern würde. Zum Glück lagen selbst diese Fans falsch. Fakt ist auch, dass es jetzt schon etliche Bands gibt, die von Babymetal beeinflusst sind und ihnen nachahmen (zugegebenermassen meist nicht sonderlich gut, denn das Original ist halt oft das beste, aber ich kann dir gerne eine Liste erstellen). Die Band hat so oder so schon ihre Spuren hinterlassen.

Sweet, Kajagoogoo und Bay City Rollers sind übrigens Bands, die heute noch jeder kennt, der von Rock- und Popmusik der Siebziger und Achtziger ein bischen Ahnung hat. Zumindest erste Band hatte auch recht viele Hits (Co-Co, Block Buster!, Hell Raiser, The Ballroom Blitz, Fox on the Run, Love is like Oxygen). Ich habe von denen eine Greatest Hits daheim.

@The Clairvoyant: Ich kann deine Sicht der Dinge durchaus nachvollziehen. Ich brauche persönlich aber gar keine Coverversionen von irgendwelchen Bands und bin recht froh, dass Babymetal ihr eigenes Ding durchziehen mir originalen und originellen Liedern. Die brauchen auch gar keine Coverversionen, keine grossartige Promoaktionen und nicht einmal Alben in den westlichen Plattenläden, um Aufmerksamkeit zu bekommen.
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