31.07.2013, 21:56 » Marc hat geschrieben:Die Band als untalentiert darzustellen finde ich ein wenig arrogant.
Naja, die 80er Alben sind echt der Hammer. Aber vieles kam auch von Burton. Sie mögen gute Songschreiber sein, aber an ihren Instrumenten sind zumindest Kirk und Lars keine Götter.
Hetfield hat zwar stimmlich abgebaut, klingt aber heute, imo, viel symphatischer als damals. Und ist auch viel besser auf der Bühne. Nicht so wie San Diego 92 wo er die ganze Zeit f*ck sagt und ständig herumspuckt. Und sich am laufenden Band betrinkt. Wirkt, zumindest auf der Bühne, imo, nicht sehr professionel.
Metallica haben nach dem Black Album in Kommerzieller Sicht alles richtig gemacht. Ich mein in den 90ern hatten es nicht viele Metal Bands aus den 80ern leicht, die meisten standen vor eine Kriese, selbst Maiden. Ich würde nicht sagen das die Alben der 90er von Metallica besser sind, als die von Maiden, aber sie sind auf die Welle aufgesprungen, wodurch der Erfolgskurs weiter anhielt.
Metallica sind in meinen Augen immer die einstiegs-Metalband, bei mir war es auch so. Dadurch bleibt die Popularität die durch das Black Album kam erhalten. Aber man merkt halt schnell das Metallica nicht mehr DIE Band ist, zu der Metallica immer gemacht wird.
31.07.2013, 21:31 » Quebec-weekend-warrior89 hat geschrieben:Aber ein wirklich guter Schlagzeuger war er noch nie. Wobei mich das nicht stört, zumindest im Studio hört es sich für mich ganz gut an und live geht wahrscheinlich so die Post ab, dass es eigentlich zweitrangig ist, oder?
Also ich geh nicht auf ein Konzert wegen der Stimmung, sondern wegen der Performance der Band und eine Band ist halt immer nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Gerade der Drummer hält sozusagen die ganze Band zusammen, oder eben nicht. Ist zumindest meine Meinung.
"Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich."
Johannes 14:6
01.08.2013, 11:53 » Irenicus hat geschrieben:
Also ich geh nicht auf ein Konzert wegen der Stimmung, sondern wegen der Performance der Band und eine Band ist halt immer nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Gerade der Drummer hält sozusagen die ganze Band zusammen, oder eben nicht. Ist zumindest meine Meinung.
Sehe ich gleich!
Kommt zu einer guten Performance noch eine gute Stimmung ist das Ganze natürlich noch besser.
01.08.2013, 11:53 » Irenicus hat geschrieben:Also ich geh nicht auf ein Konzert wegen der Stimmung, sondern wegen der Performance der Band und eine Band ist halt immer nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Gerade der Drummer hält sozusagen die ganze Band zusammen, oder eben nicht. Ist zumindest meine Meinung.
Dann sind Maiden also nur so gut wie Janick Gers?
Ich muss da tatsächlich mal Québec Recht geben, bei einem Konzert bekomme ich gar nicht mit, wenn sich mal jemand verspielt oder aus dem Takt kommt - zumindest nicht wenn ich an meinem Wunschplatz stehe (also nicht weiter als 10m von der Bühne weg).
Wobei es bei Maiden ja auch auf DVDs nicht so schlimm ist, wie es bei Metallica der Fall ist.
Ist ein bisschen was anderes, kein guter Vergleich. Janick ist einer von drei Gitarristen, da merkt man kaum wenn er sich verspielt bzw. unsauber spielt, außer natürlich bei Soli oder wenn er ein Intro allein spielt. Und bei normalen Rhytmusparts ist er ja nun auch nicht schlecht. Wenn eine Band nur einen Gitarristen hat, dann ist es was anderes. Oder bei Metallica, wo Kirk fast alle Leadparts spielt.
"Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich."
Johannes 14:6
01.08.2013, 15:11 » Irenicus hat geschrieben:
Janick ist einer von drei Gitarristen, da merkt man kaum wenn er sich verspielt bzw. unsauber spielt, außer natürlich bei Soli oder wenn er ein Intro allein spielt.
Quebec-weekend-warrior89 hat geschrieben:Load ist eines der schwächeren Metallica-Alben, aber komischerweise doch mit der Zeit bei mir gewachsen. Es sind natürlich ein paar tolle Sachen dabei ("The House Jack Built", "Bleeding Me", "Mama Said", "The Outlaw Torn"), aber eben auch ein wenig Leerlauf, sodass das Album eher als Durchschnitt durchgeht. Besser als die Schwarze ist es allemal.
ReLoad finde ich hingegen sehr abwechslungsreich, experimentierfreudig und doch ohrwurmartig und mag es sehr gerne. Auch hier sind klasse Stücke dabei wie "Fuel", "The Memory Remains", "The Unforgiven II" (der beste Teil der Trilogie!), "Low Man's Lyric" etc. Ich würde sogar sagen, dass das Album zu den besseren der Band gehört.
So richtig oft landen die beiden Alben aber auch nicht in meinem Player, das ist eigentlich nur bei "Ride The Lightning", "...And Justice For All" und "St. Anger" der Fall. Dennoch würde ich ReLoad in die Top 5, vielleicht sogar Top 3 setzen.
Kann dir da nur 100% zustimmen. Höre die Alben gerade nämlich nach langer Zeit mal wieder.