AC/DC
Moderator: Chewie
Re: AC/DC
33 Jahre ist es nun her
R.I.P Bon Scott
9.7.1945 - 19.2.1980
R.I.P Bon Scott
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Bon als Sänger,Jeff,Chuck und Dime an der Gitarre,Cliff aus Bassist und Clive als Drummer - Ich freu mich schon auf den South of Heaven
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Re: AC/DC
Was ich an AC/DC so schätze bzw. warum sie so genial sind:
Erstens sind es die Einzelheiten, die einem nicht so auffallen; die Rythmusabteilung von AC/DC ist ein richtiges unzerstörbares Bollwerk, obwohl es eigentlich unscheinbar klingt. Phil Rudd spielt hauptsächlich den typischen Rythmus, ohne Verzierungen, spezielle Fills oder irgendwelche Soli; also nichts komplexes. Cliff spielt mit ihm zusammen, geht auf den Rythmus ein, was sich eigentlich leicht anhört; aber ein so stabiles Gerüst muss man erstmal hinkriegen, die beiden passen zueinander. Simon Wright und Chris Slade haben nicht so gepasst, da ihnen dieses "primitive" gefehlt hat, sie sind bessere Schlagzeuger als Rudd, aber da fehlt etwas, wenn Rudd nicht hinter der Schießbude sitzt. Und das gut so das ganze Zeit über so, ohne Timingschwankungen, einfach fest bzw. Unzerstörbar.
Dann kommt Malcolm mit seiner Rythmusgitarre; er führt die Rythmusfraktion an, er dirigiert, wie sie funktionieren soll. Außerdem macht sein spezieller Anschlag ihn so genial. Er spielt nicht nur den Rythmus, er lässt die Saiten mit seinen Fingern bei jedem Anschlag vibrieren, und das macht er noch extrem locker (man muss ihn ein ganzes Konzert lang beobachten, er macht das die ganze Zeit; das ist ein Faktor seiner Eigenständigkeit.
Und dann Angus, der auf seiner Leadgitarre wirklich unglaubliches leistet. Er spielt genau was er fühlt, was ihm durch seine Hyperaktivität zu richtig bösen Soli bringt, diese "saubere" Hektik ist sehr schwer nachzuspielen (ein Freund von meinem Vater ist ein richtig stärker Gitarrist, kann problemlos Malmsteen, Vai oder Satriani zocken, aber bei Angus hat er immer noch Probleme bzw. kann manche Soli immer noch nicht spielen); und dann diese spezielle Zupftechnik, bedingt durch sein Banjospielen, als er Gitarre gelernt hat. Deswegen klingt er auch sehr eigen und man kann ihn beim Hören sofort erkennen.
Zuletzt Johnson, der eigentlich 'ne Art Stimmwunder ist: er singt in diesem hartem extrem rauen Stil, bei dem jeder normaler Sänger nach 10 Minuten in diesem Stil keine Stimme mehr hat. Das Brian immer noch wie ein Schlot raucht, hat dazu geführt, dass seine Stimmbänder eigentlich total ruiniert sind, und dann schaft er es trotzdem noch spricht zu kreischen, was an der besonderen Atmung liegt, um diesen Stil zu beherrschen. Das kommt tief aus dem Bauch und Brian hatte keinen Gesangsunterricht bzw. hat diese Technik nie gelernt.
Zu Bon muss nix gesagt werden, der Kerl hatte eine Mordstimme und hatte genauso ruinierte Stimmbänder. Und seine Ausstrahlung und diese genialen Texte.
Das zusammen ergibt diese einzigartige Mischung, den eigenständigen AC/DC-Stil, den es kein zweites Mal gibt. (Brian sagte irgendwann etwas wie: "Wenn du nach 5 Sekunden immer noch nicht sicher bist, ob der Song, den du hörst, von AC/DC ist - dann sind es nicht AC/DC."
)
Und dann diese Genialltät aus paar Grundakorrden gottgleiche Songs zu schrieben, ist eine Leistung, Highway To Hel ist wohl das Paradebeispiel.
Oder Dirty Deeds Done Dirt Cheap, High Voltage, It's A Long Way To The Top (!!!!!), Jailbreak, Shoot To Thrill, You Shook Me All Night Long, What Do You Do For Money Honey, Heatseeker, That's The Way I Wanna Rock'n'Roll, For Those About To Rock,...
Ich finde es immer wieder lustig, wie sich manche beschweren, dass es zu einfach, banal ist, aber die sollen Sonettes erstmal hinkriegen, denn die einfachsten Sachen sind ja bekanntlich am schwierigsten zu schreiben.
Eine der besten Bands aller Zeiten.

Erstens sind es die Einzelheiten, die einem nicht so auffallen; die Rythmusabteilung von AC/DC ist ein richtiges unzerstörbares Bollwerk, obwohl es eigentlich unscheinbar klingt. Phil Rudd spielt hauptsächlich den typischen Rythmus, ohne Verzierungen, spezielle Fills oder irgendwelche Soli; also nichts komplexes. Cliff spielt mit ihm zusammen, geht auf den Rythmus ein, was sich eigentlich leicht anhört; aber ein so stabiles Gerüst muss man erstmal hinkriegen, die beiden passen zueinander. Simon Wright und Chris Slade haben nicht so gepasst, da ihnen dieses "primitive" gefehlt hat, sie sind bessere Schlagzeuger als Rudd, aber da fehlt etwas, wenn Rudd nicht hinter der Schießbude sitzt. Und das gut so das ganze Zeit über so, ohne Timingschwankungen, einfach fest bzw. Unzerstörbar.
Dann kommt Malcolm mit seiner Rythmusgitarre; er führt die Rythmusfraktion an, er dirigiert, wie sie funktionieren soll. Außerdem macht sein spezieller Anschlag ihn so genial. Er spielt nicht nur den Rythmus, er lässt die Saiten mit seinen Fingern bei jedem Anschlag vibrieren, und das macht er noch extrem locker (man muss ihn ein ganzes Konzert lang beobachten, er macht das die ganze Zeit; das ist ein Faktor seiner Eigenständigkeit.
Und dann Angus, der auf seiner Leadgitarre wirklich unglaubliches leistet. Er spielt genau was er fühlt, was ihm durch seine Hyperaktivität zu richtig bösen Soli bringt, diese "saubere" Hektik ist sehr schwer nachzuspielen (ein Freund von meinem Vater ist ein richtig stärker Gitarrist, kann problemlos Malmsteen, Vai oder Satriani zocken, aber bei Angus hat er immer noch Probleme bzw. kann manche Soli immer noch nicht spielen); und dann diese spezielle Zupftechnik, bedingt durch sein Banjospielen, als er Gitarre gelernt hat. Deswegen klingt er auch sehr eigen und man kann ihn beim Hören sofort erkennen.
Zuletzt Johnson, der eigentlich 'ne Art Stimmwunder ist: er singt in diesem hartem extrem rauen Stil, bei dem jeder normaler Sänger nach 10 Minuten in diesem Stil keine Stimme mehr hat. Das Brian immer noch wie ein Schlot raucht, hat dazu geführt, dass seine Stimmbänder eigentlich total ruiniert sind, und dann schaft er es trotzdem noch spricht zu kreischen, was an der besonderen Atmung liegt, um diesen Stil zu beherrschen. Das kommt tief aus dem Bauch und Brian hatte keinen Gesangsunterricht bzw. hat diese Technik nie gelernt.
Zu Bon muss nix gesagt werden, der Kerl hatte eine Mordstimme und hatte genauso ruinierte Stimmbänder. Und seine Ausstrahlung und diese genialen Texte.
Das zusammen ergibt diese einzigartige Mischung, den eigenständigen AC/DC-Stil, den es kein zweites Mal gibt. (Brian sagte irgendwann etwas wie: "Wenn du nach 5 Sekunden immer noch nicht sicher bist, ob der Song, den du hörst, von AC/DC ist - dann sind es nicht AC/DC."
Und dann diese Genialltät aus paar Grundakorrden gottgleiche Songs zu schrieben, ist eine Leistung, Highway To Hel ist wohl das Paradebeispiel.
Ich finde es immer wieder lustig, wie sich manche beschweren, dass es zu einfach, banal ist, aber die sollen Sonettes erstmal hinkriegen, denn die einfachsten Sachen sind ja bekanntlich am schwierigsten zu schreiben.
Eine der besten Bands aller Zeiten.
"Aber ich glaube wir schweben gerade in "Davuxsche Off Topic Dimensionen" davon
" - Chewie
Re: AC/DC
Kann das Fazit so unterschreiben. Eine Band, die tatsächlich, in gewisser Weise relativ simple Musik macht. Aber es gibt ja nen Haufen Bands, die simple Musik machen. An die Qualität und Genialität der songs und riffs von AC/DC kommen davon aber die allerwenigsten ran.
Durfte AC/DC 2010 in Stuttgart auch mal live erleben - und damit hatte ich eigentlich schon nichtmehr gerechnet, dachte ich sei einfach zu spät geboren um in den Genuss zu kommen, die Band live zu erleben. Und die Show war, trotz des gehobenen Alters von AC/DC echt gut. Einziger Wehrmutstropfen war damals, dass ich mich am Abend/Morgen vorm Konzert so dermaßen abgeschossen hab' (war kurz nachm Abi damals), und ich dann beim Konzert noch ziemlich kapput war. Egal, war trotzdem toll - und zu AC/DC passte das ja thematisch auch ganz gut.
Durfte AC/DC 2010 in Stuttgart auch mal live erleben - und damit hatte ich eigentlich schon nichtmehr gerechnet, dachte ich sei einfach zu spät geboren um in den Genuss zu kommen, die Band live zu erleben. Und die Show war, trotz des gehobenen Alters von AC/DC echt gut. Einziger Wehrmutstropfen war damals, dass ich mich am Abend/Morgen vorm Konzert so dermaßen abgeschossen hab' (war kurz nachm Abi damals), und ich dann beim Konzert noch ziemlich kapput war. Egal, war trotzdem toll - und zu AC/DC passte das ja thematisch auch ganz gut.
Re: AC/DC
Hier ist noch was, AC/DC live 1978
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Genial.
Da wäre ich gerne mal live bei einem Konzert gewesen.
Und was live 1983 zu "Flick of the Switch"- Zeiten:
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Auch stark.
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Genial.
Und was live 1983 zu "Flick of the Switch"- Zeiten:
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Auch stark.
- Stonehenge
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Re: AC/DC
Jo...wenn auch die Bilder etwas zu dunkel sind. Leider gab es damals keine Tour hier zu dem Album (die MOR Festivals mal ausgeklammert). Ich fand Flick Of The Switch relativ gut. Hatte jedenfalls mehr Substanz als Razor Edge oder gar die letzte CD (wie hieß die nochmal?).29.09.2013, 12:50 » Dr Loomis hat geschrieben:
Und was live 1983 zu "Flick of the Switch"- Zeiten:
Auch stark.
Meine Ex hat früher immer gesagt - AC/DC...kennst du ein Lied, kennst du alle. Ich fand das immer ziemlich unangebracht, in der heutigen Zeit hätte sie zweifelsfrei recht damit. AC/DC bringen seit den 90ern nur noch Durchschnittsware auf den Markt ohne Songs, die besonders herausragen. Deswegen kann ich die Hysterie, die AC/DC mittlerweile umgibt, nicht mehr ganz nachvollziehen!
BLESS SUNDAY WITH BLACK SABBATH
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Re: AC/DC
Ein kleines bissken geht Deine Aussage aber doch an der Realität vorbei. Stiff upper Lip hatte großartige Momente, auch auf der Ballbreaker sind ein paar coole Nummern drauf. Thunderstruck ist für mich einer der letzten Übersongs ...29.09.2013, 16:56 » Stonehenge hat geschrieben:
Jo...wenn auch die Bilder etwas zu dunkel sind. Leider gab es damals keine Tour hier zu dem Album (die MOR Festivals mal ausgeklammert). Ich fand Flick Of The Switch relativ gut. Hatte jedenfalls mehr Substanz als Razor Edge oder gar die letzte CD (wie hieß die nochmal?).
Meine Ex hat früher immer gesagt - AC/DC...kennst du ein Lied, kennst du alle. Ich fand das immer ziemlich unangebracht, in der heutigen Zeit hätte sie zweifelsfrei recht damit. AC/DC bringen seit den 90ern nur noch Durchschnittsware auf den Markt ohne Songs, die besonders herausragen. Deswegen kann ich die Hysterie, die AC/DC mittlerweile umgibt, nicht mehr ganz nachvollziehen!
Zugegeben Black Ice ist insgesamt zu schwach auf der Brust. Von den vielen Songs haben nur sehr wenig einigermaßen Substanz. Drei oder vier Songs weniger ließe den Gesamteindruck des Albums etwas stärker erscheinen.
Re: AC/DC
in der Gesamtheit finde ich Flick of the Switch auch besser als The Razors Edge, wobei auf der ja 2,3 Hits sind (was ja bei Flick of the Switch niht der Fall ist)
Stiff Upper Lip fand ich ab VÖ klasse
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Re: AC/DC
Objektiv betrachtet gebe ich dir recht, bloß hat Geschmack nicht immer etwas mit der Realität zu tun. Mir gefiel auch das Fly On The Wall Album, Thunderstruck mag für viele ein Übersong sein, ich mochte den noch nie. Die Produktion auf dem Album, also Razors Edge, war recht gut, so eine hätte ich mir auch für Stiff Upper Lip gewünscht. Dann wäre das Album wesentlich besser ausgefallen!29.09.2013, 18:16 » John Wayne hat geschrieben:
Ein kleines bissken geht Deine Aussage aber doch an der Realität vorbei. Stiff upper Lip hatte großartige Momente, auch auf der Ballbreaker sind ein paar coole Nummern drauf. Thunderstruck ist für mich einer der letzten Übersongs ...
Zugegeben Black Ice ist insgesamt zu schwach auf der Brust. Von den vielen Songs haben nur sehr wenig einigermaßen Substanz. Drei oder vier Songs weniger ließe den Gesamteindruck des Albums etwas stärker erscheinen.
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Re: AC/DC
Hier sind AC/DC bei VH1.
Z.B. spielen sie da auch "Riff Raff", "Go Down" oder "Gone Shootin'".
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Z.B. spielen sie da auch "Riff Raff", "Go Down" oder "Gone Shootin'".
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Re: AC/DC
In der Rocks gibt es eine längere Story zu AC/DC's "Highway to Hell". Ja, vieles weiß man schon, finde den Bericht aber gut.

(Quelle: rocks-magazin.de)
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Re: AC/DC
Hm ob man da was besonderes erwarten kann, die letzten beiden Alben gehören imo zu den schwächsten ihrer Diskografie.
Es ist fast 20 Jahre her, dass sie ein richtig gutes Album herausgebracht haben
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The twins they are exhausted, seven is this night
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Re: AC/DC
Die "Stiff Upper Lip" fand ich durchaus vielseitig und mitreissend. Allerdings ist die auch schon wieder vierzehn Jahre alt. Die Herren lassen sich echt etwas zu viel Zeit mit neuem Material. Und von den grossen Rock- und Metalbands mit zahlreichen Alben werden die meisten im Alter schwächer, abgesehen von Rush, deren letztes Album ist der absolute Wahnsinn und immer noch viel zu sehr unterschätzt.
''Room 819'': http://kluseba.eklablog.com/room-819-a- ... a213183053 (September 2022)
Re: AC/DC
Ich freu mich auf ein neues Album und ne Tour soll es auch geben, da möchte ich unbedingt dabei sein
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Re: AC/DC
Hab grad ne kleine AC/DC-Phase und hab mir in den letzten Tagen nochmal alle Alben angehört und jetzt 'ne Rangliste erstellt :bday:
1.Back In Black
2.Flick Of The Switch
3.Highway To Hell
4.Ballbreaker
5.Dirty Deeds Done Dirt Cheap
6.For Those About To Rock
7.Powerage
8.Fly On The Wall
9.Let There Be Rock
10.The Razors Edge
11.Black Ice
12.Stiff Upper Lip
13.High Voltage
14.Blow Up Your Video
Krass wie hoch For Those About To Rock steht, mittlerweile find ich die richtig geil.
Und dass Powerage und Let There Be Rock nur auf 7 und 9 stehen, grenzt für viele bestimmt schon an Blasphemie
1.Back In Black
2.Flick Of The Switch
3.Highway To Hell
4.Ballbreaker
5.Dirty Deeds Done Dirt Cheap
6.For Those About To Rock
7.Powerage
8.Fly On The Wall
9.Let There Be Rock
10.The Razors Edge
11.Black Ice
12.Stiff Upper Lip
13.High Voltage
14.Blow Up Your Video
Krass wie hoch For Those About To Rock steht, mittlerweile find ich die richtig geil.
Und dass Powerage und Let There Be Rock nur auf 7 und 9 stehen, grenzt für viele bestimmt schon an Blasphemie
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