Accept
Moderator: Chewie
Re: Accept
Zum direkten Vergleich mit der Shadowmaker kann ich nix sagen, dafür müßte ich mir die Stalingrad erst mal in Ruhe anhören. Werde sie mir dann doch mal holen. Zur Shadowmaker: Ich war erst mal froh das die Soundqualität erheblich besser war als auf der R.E.V., aber das muß ja nichts heißen. Das geht schon mehr in Richtung Hard Rock was Rolf da gemacht hat, aber so schlecht ist sie jetzt auch nicht. Und die Ankündigung fürs neue Album lassen ja auch auf Besserung hoffen. Aber zurück zum Thema. Welche Platte sagt dir denn mehr zu die "Stalingrad" oder die "Blood Of the Nations"?
Re: Accept
die beiden letzten Accept Scheiben sollte man eigentlich für 7-8 Euro je CD in Elektromärkten abgreifen können. Dafür geht das ganze dann in Ordnung
zu Shadowmaker sag ich besser nix.......
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- Skullface
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Re: Accept
Bin ich die ganze Zeit am überlegen ob ich die "Objection Overruled" holen soll? Ich mein den Song "Protectors Of Terror" find ich gut.
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Re: Accept
Ja, mach das mal; ich find die ganz gut.....26.08.2013, 00:51 » Skullface hat geschrieben:Bin ich die ganze Zeit am überlegen ob ich die "Objection Overruled" holen soll? Ich mein den Song "Protectors Of Terror" find ich gut.


VOLKSPARKSTADION!!!!!
Re: Accept
Also ich fand die Blood of the Nations deutlich stärker als Stalingrad! Stalingrad ist zwar ganz gut, zieht sich für mich aber stellenweise etwas, spontan kann ich mich eigentlich nur an den Titelsong und Shadow Soldiers richtig erinnern - müsste die Scheibe mal wieder hören. Blood of the Nations enthält für mich mehr Kracher wie z.B. den Titelsong, Pandemic (!), The Abyss, Teutonic Terror.25.08.2013, 23:21 » MORGOTH hat geschrieben:ja das ist so´n gemischtes ding. Also hab mal kurz ins Stalingrad Album reingehört. einerseits klingts nach alten accept. Aber andererseits kanns mit den großen Alben Anfang bis Mitte der 80er nicht mithalten. Aber ich denke das kann man auch nicht mehr erwarten, der zug ist wohl endgültig abgefahren. aber es ist dennoch besser als ich gedacht habe. Als ich mir von den 90ern Alben die Death row geholt hab, dachte ich das lohnt wohl nicht mehr das weiterzuverfolgen Also bin ich um so überaschter das die Stalingrad zumindest doch ganz gut gelungen ist. Mal schauen wie die Blood.... so ist.
Re: Accept
26.08.2013, 00:41 » Chewie hat geschrieben:die beiden letzten Accept Scheiben sollte man eigentlich für 7-8 Euro je CD in Elektromärkten abgreifen können. Dafür geht das ganze dann in Ordnung
zu Shadowmaker sag ich besser nix.......
Ja genau so werd ichs auch machen, oder notfalls bei Amazon (gebraucht) holen.
Hab nun auch mal in die Blood... reingehört, der erste Eindruck ist wie bei der "Stalingrad" recht gut. Für einen genaueren Vergleich müsste ich aber dann doch warten bis die Scheiben da sind.26.08.2013, 07:16 » Iron Wolf hat geschrieben:
Also ich fand die Blood of the Nations deutlich stärker als Stalingrad! Stalingrad ist zwar ganz gut, zieht sich für mich aber stellenweise etwas, spontan kann ich mich eigentlich nur an den Titelsong und Shadow Soldiers richtig erinnern - müsste die Scheibe mal wieder hören. Blood of the Nations enthält für mich mehr Kracher wie z.B. den Titelsong, Pandemic (!), The Abyss, Teutonic Terror.
Das Album find ich schon Stark, einige Songs könnens m.M.n. mit den Klassikern aus´en 80igern durchaus aufnehmen. Jedenfalls kein Vergleich zu Death Row.26.08.2013, 00:51 » Skullface hat geschrieben:Bin ich die ganze Zeit am überlegen ob ich die "Objection Overruled" holen soll? Ich mein den Song "Protectors Of Terror" find ich gut.
Re: Accept
Ist die News schon älter? Einige dort genannten Daten sind ja schon etwas älter.
Ehrlich gesagt glaube ich da nicht so dran, klingt für mich wie Promo. Als ob Accept einen Einfluss darauf haben, wer ihre Konzerte besucht. Irgendwie eine komische Geschichte. Habe vor einem halben Jahr noch ein Interview mit Wolf Hoffmann und Peter Baltes gesehen, da gab es nur positive Stimmen über Udo.
Ehrlich gesagt glaube ich da nicht so dran, klingt für mich wie Promo. Als ob Accept einen Einfluss darauf haben, wer ihre Konzerte besucht. Irgendwie eine komische Geschichte. Habe vor einem halben Jahr noch ein Interview mit Wolf Hoffmann und Peter Baltes gesehen, da gab es nur positive Stimmen über Udo.
Re: Accept
Sind von Oktober 2013... Steht ueberall wenn mann"Accept Hallenverbot" googelt. Das waere schon ziemlich dumm wenn es stimmrn sollte.

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Moonchild
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Re: Accept
Aber das mit den abgesagten Shows...also irgendwas scheint da ja schon zu sein zwischen beiden Seiten.
Merkt man ja auch wenn Udo auf Accept angesprochen wird. Er erzählt dann immer etwas von Lügen seitens Accepts was das Comeback/Reunion angeht und dass er mit Accept nichts mehr zu tun haben will, aber worum es genau geht erfährt man dann doch nicht.
Irgendwie schade das Ganze. Jahrzente lang zusammen gewesen, Musik gemacht und jetzt anscheinend total verkracht.
Merkt man ja auch wenn Udo auf Accept angesprochen wird. Er erzählt dann immer etwas von Lügen seitens Accepts was das Comeback/Reunion angeht und dass er mit Accept nichts mehr zu tun haben will, aber worum es genau geht erfährt man dann doch nicht.
Irgendwie schade das Ganze. Jahrzente lang zusammen gewesen, Musik gemacht und jetzt anscheinend total verkracht.
The twins they are exhausted, seven is this night
Gemini is rising as the red lips kiss to bite
Seven angels seven demons battle for his soul
When Gabriel lies sleeping, this child was born to die
http://www.musik-sammler.de/sammlung/moonchild
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Re: Accept
Ich verstehe Accept wenn sie nicht beim gleichen Event wie ihr Ex-Sänger auftreten möchten. Da würde ich die Bedingung stellen "entweder der oder wir". Wir kennen doch die Hornochsen die dann in der ersten Reihe stehen und im Suff rumpöbeln wenn die Band mit dem neuen Sänger auf der Bühne steht. Das muss man nicht noch forcieren in dem beide auf dem gleichen Event auftreten.
Beide Seiten sind glücklicher wenn sie sich aus den Weg gehen.
War am Sonntag beim U.D.O. Konzert. Er war stark, die beiden jungen Gitarristen haben der Band richtig gut getan. Da war mächtig viel viel Spielfreude auf der Bühne. Die Setlist bestand nur aus U.D.O. Songs, erst im Zugabeteil kamen ein paar Accept Songs.
Beide Seiten sind glücklicher wenn sie sich aus den Weg gehen.
War am Sonntag beim U.D.O. Konzert. Er war stark, die beiden jungen Gitarristen haben der Band richtig gut getan. Da war mächtig viel viel Spielfreude auf der Bühne. Die Setlist bestand nur aus U.D.O. Songs, erst im Zugabeteil kamen ein paar Accept Songs.
Re: Accept
Klar wäre es schön wenn man selbst auf den gleichen Event nebeneinander stehen könnte.28.01.2014, 09:52 » Tillmann hat geschrieben:Trotzdem schade...
Ich will U.D.O. Endlich mal live sehen, wird Zeit...
Hier von Sonntag, Mean Machine. Es war das letzte Konzert für den Rock Temple, der zum 01.02.2014 den betrieb einstellt.
[BBvideo 560,340][/BBvideo]
Re: Accept
Hier auch mal meine Liste der Alben:
01 Accept: 5/10
--> Das Debüt versprüht noch eher Hard Rock, als teutonischen Metal und stellt dementsprechend keinen besonders großen Höhepunkt im Schaffen der Band dar. Die meisten Songs gehen zwar gut ins Ohr, aber entpuppen sich dann in der Langzeitwirkung als eher belanglos. Interessant finde ich auf dem Album wohl am meisten die sehr gefühlvolle Ballade "Seawinds" (von Peter Baltes gesungen), und mit Abstrichen noch "That's Rock 'n' Roll" und "Free Me Now", die beide n bisschen mehr Power haben, als der Rest.
02 I'm a Rebel: 4,5/10
--> Auch das Zweitwerk bewegt sich noch in eher rockigen Gefilden und stellt noch nicht den typischen Sound dar, der sich erst mit dem Nachfolger entwicklen sollte. Mit dem Titeltrack, der ja ursprünglich von AC/DC geschrieben wurde, gibt es einen ersten "Hit", mit "The King" wiederum eine recht gute Ballade. Den Rest empfinde ich aber erneut als recht fad, um ehrlich zu sein.
03 Breaker: 7/10
--> Nun wirds doch etwas interessanter! Die Jungs legen deutlich an Härte und Spielfreude zu. Mit dem Titeltrack hat man seinen ersten richtigen Metalsong am Start, der mit seiner Schnelligkeit und geilen Riffs imo schon andeutet, was sich mit "Fast as a Shark" auf dem Nachfolger weiter fortsetzen wird. Auch Songs, wie "Run If You Can", "Feelings", "Midnight Highway" oder "Down and Out" wissen zu überzeugen, mit "Breaing Up Again" befindet sich erneut eine recht passable Ballade auf dem Album. Deutliche Steigerung!
04 Restless and Wild: 8/10
--> Und wieder steigern sich Accept mit diesem Album. Der Opener stellt wohl den ersten bekannten "Speed Metal" Song dar und zählt für mich auch heute noch zu den 3 besten Tracks der Band. Mit dem Titeltrack, "Shake Your Heads", "Neon Nights(!!!!!!)" und "Don't Go Stealing My Soul Away" werden weitere absolut geile Metalgranaten abgeliefert. Leider können die restlichen Songs da nicht besonders mithalten - besitzen keine nennenswerten Highlights. Der (vermeintliche) Klassiker "Princess of the Dawn" hat mir persönlich noch nie besonders gut gefallen. Dennoch bahnen sich mit diesem Album die nächsten Großtaten an.
05 Balls to the Wall: 10/10
--> Der erste Hammer! Auf diesem Album befinden sich imo nur Highlights bzw. geniale Hits. Angefangen beim legendären Titeltrack, der Hymne "Head Over Heels", dem zügigen "Fight It Back", und meinem persönlichen Highlight "Guardian of the Night" (göttlicher Mittelteil) und und und... Am wenigsten sagen mir hier "Turn Me On" sowie die Ballade "Winterdreams" zu, aber bei dem Restmaterial verzeihe ich das mal.
06 Metal Heart: 9/10
--> Das Album fällt im Vergleich zum Vorgänger etwas ab, was zum einen an der etwas seichteren Ausrichtung liegt und auch an manchen eher schlechteren Songs ("Teach Us to Survive", "Too High to Get it Right", "Up to the Limit"). Dennoch zeigt sich beim Rest wiederum die Klasse der Band, insbesondere Gitarrist Wolf Hoffmann, der sich hier mal richtig austoben kann (siehe Titeltrack).
07 Russian Roulette: 10/10
--> Der zweite Hammer! Für mich bis heute die beste Accept Platte, die wirklich keinen Ausfall zu beklagen hat und außerdem auch extrem abwechslungsreich ausgefallen ist. Höhepunke sind "TV War", der Titeltrack, "It's Hard to Find a Way", "Aiming High" und "Another Second to Be".
Eat the Heat besitze ich nicht...
08 Objection Overruled: 5,5/10
--> Schwierig... zum Teil extrem stark, besonders in der zweiten Albumhälfte. Mit "Sick, Dirty and Mean" enthält die Platte einen der besten Accept Tracks imo. "Bulletproof" und "Donation" sind auch zwei richtige Kracher. Jedoch ist grade die erste Albumhälfte sehr schwach in meinen Augen. Besonders der Einstieg mit dem einfallslosen Titeltrack und dem eher stumpfen "I Don't Wanna Be Like You" mislingt auf ganzer Linie bei diesem Comeback. Daher fällt mein Urteil eher gespalten aus.
09 Death Row: 2/10
--> Ou ha... jetzt kommen wir zur schwächsten Phase der Band mMn. Death Row ist bis heute wohl die sperrigste Platte, ziemiich hart und mit starken Jamcharakter (was für allem auf die Soli zutrifft). Da wollten die Jungs wohl n bisschen experimentieren... Ich habe bis heute zu dem Ding irgendwie NULL Zugang gefunden...
10 Predator: 3/10
--> Der zweite Abschied nach diesem Album lässt sich anhand der Musik schon voraussehen. WIederum wird viel herumexperimentiert, Bassist Peter Baltes übernimmt bei einigen Tracks den Gesang, jedoch finde ich auch dieses Album extrem schwach, wenn auch besser, als der Vorgänger, weil die Songs wieder n bisschen mehr auf den Punkt kommen. Dennoch leider ein Flop in meinen Augen.
11 Blood of the Nations: 10/10
--> Was haben nicht viele damals mit dem Kopf geschüttelt, als dieses Album bzw. dieses Comeback angekündigt wurde? Und dann noch ohne den langjährigen Sänger Udo??? Unmöglich... Auch ich habe hier damals gepöbelt, dass die Platte bestimmt ein Griff ins Klo werden würde. Ich habe mich selten in meinem Leben so in etwas getäuscht. Was für ein HAMMER dieses Album!! Accept are back - das fühlt man bei jedem gottverdammten Song. Die Jungs haben Bock, ne Menge Spaß und einen neuen Sänger, von dem man glaubt, in jedem Moment platten seine Lungen. Mir fällt es sehr schwer, bei diesem hochqualitativen Songmaterial noch Highlights zu benennen. Am ehesten tendiere ich zur quasi Comeback-Single "Teutonic Terror" (Satan, hat mich der Track damals weggeblasen), dem düsteren "The Abyss", dem Titeltrack, "Rolling Thunder" und "No Shelter". Mit dem Album haben sich Accept mehr als eindrucksvoll zurückgemeldet und schaffen den perfekten Spagat zwischen Tradition und Moderne!
12 Stalingrad: 9/10
--> Das zweite Album nach der Reunion hatte es bei DEM Vorgänger natürlich schwer, da vor allem der Überrachungseffekt nun nicht mehr gegeben war. Dennoch schaffen es Accept nahezu, das hohe Level zu halten. Sie zeigen sich sogar noch um einiges experimentierfreudiger, als noch auf der Platte zuvor (das geniale "Twist of Fate" bspw.). Auf jeden Fall haben sie mit dem Album gezeigt, dass ihr Pulver noch längst nicht verschossen ist!
01 Accept: 5/10
--> Das Debüt versprüht noch eher Hard Rock, als teutonischen Metal und stellt dementsprechend keinen besonders großen Höhepunkt im Schaffen der Band dar. Die meisten Songs gehen zwar gut ins Ohr, aber entpuppen sich dann in der Langzeitwirkung als eher belanglos. Interessant finde ich auf dem Album wohl am meisten die sehr gefühlvolle Ballade "Seawinds" (von Peter Baltes gesungen), und mit Abstrichen noch "That's Rock 'n' Roll" und "Free Me Now", die beide n bisschen mehr Power haben, als der Rest.
02 I'm a Rebel: 4,5/10
--> Auch das Zweitwerk bewegt sich noch in eher rockigen Gefilden und stellt noch nicht den typischen Sound dar, der sich erst mit dem Nachfolger entwicklen sollte. Mit dem Titeltrack, der ja ursprünglich von AC/DC geschrieben wurde, gibt es einen ersten "Hit", mit "The King" wiederum eine recht gute Ballade. Den Rest empfinde ich aber erneut als recht fad, um ehrlich zu sein.
03 Breaker: 7/10
--> Nun wirds doch etwas interessanter! Die Jungs legen deutlich an Härte und Spielfreude zu. Mit dem Titeltrack hat man seinen ersten richtigen Metalsong am Start, der mit seiner Schnelligkeit und geilen Riffs imo schon andeutet, was sich mit "Fast as a Shark" auf dem Nachfolger weiter fortsetzen wird. Auch Songs, wie "Run If You Can", "Feelings", "Midnight Highway" oder "Down and Out" wissen zu überzeugen, mit "Breaing Up Again" befindet sich erneut eine recht passable Ballade auf dem Album. Deutliche Steigerung!
04 Restless and Wild: 8/10
--> Und wieder steigern sich Accept mit diesem Album. Der Opener stellt wohl den ersten bekannten "Speed Metal" Song dar und zählt für mich auch heute noch zu den 3 besten Tracks der Band. Mit dem Titeltrack, "Shake Your Heads", "Neon Nights(!!!!!!)" und "Don't Go Stealing My Soul Away" werden weitere absolut geile Metalgranaten abgeliefert. Leider können die restlichen Songs da nicht besonders mithalten - besitzen keine nennenswerten Highlights. Der (vermeintliche) Klassiker "Princess of the Dawn" hat mir persönlich noch nie besonders gut gefallen. Dennoch bahnen sich mit diesem Album die nächsten Großtaten an.
05 Balls to the Wall: 10/10
--> Der erste Hammer! Auf diesem Album befinden sich imo nur Highlights bzw. geniale Hits. Angefangen beim legendären Titeltrack, der Hymne "Head Over Heels", dem zügigen "Fight It Back", und meinem persönlichen Highlight "Guardian of the Night" (göttlicher Mittelteil) und und und... Am wenigsten sagen mir hier "Turn Me On" sowie die Ballade "Winterdreams" zu, aber bei dem Restmaterial verzeihe ich das mal.
06 Metal Heart: 9/10
--> Das Album fällt im Vergleich zum Vorgänger etwas ab, was zum einen an der etwas seichteren Ausrichtung liegt und auch an manchen eher schlechteren Songs ("Teach Us to Survive", "Too High to Get it Right", "Up to the Limit"). Dennoch zeigt sich beim Rest wiederum die Klasse der Band, insbesondere Gitarrist Wolf Hoffmann, der sich hier mal richtig austoben kann (siehe Titeltrack).
07 Russian Roulette: 10/10
--> Der zweite Hammer! Für mich bis heute die beste Accept Platte, die wirklich keinen Ausfall zu beklagen hat und außerdem auch extrem abwechslungsreich ausgefallen ist. Höhepunke sind "TV War", der Titeltrack, "It's Hard to Find a Way", "Aiming High" und "Another Second to Be".
Eat the Heat besitze ich nicht...
08 Objection Overruled: 5,5/10
--> Schwierig... zum Teil extrem stark, besonders in der zweiten Albumhälfte. Mit "Sick, Dirty and Mean" enthält die Platte einen der besten Accept Tracks imo. "Bulletproof" und "Donation" sind auch zwei richtige Kracher. Jedoch ist grade die erste Albumhälfte sehr schwach in meinen Augen. Besonders der Einstieg mit dem einfallslosen Titeltrack und dem eher stumpfen "I Don't Wanna Be Like You" mislingt auf ganzer Linie bei diesem Comeback. Daher fällt mein Urteil eher gespalten aus.
09 Death Row: 2/10
--> Ou ha... jetzt kommen wir zur schwächsten Phase der Band mMn. Death Row ist bis heute wohl die sperrigste Platte, ziemiich hart und mit starken Jamcharakter (was für allem auf die Soli zutrifft). Da wollten die Jungs wohl n bisschen experimentieren... Ich habe bis heute zu dem Ding irgendwie NULL Zugang gefunden...
10 Predator: 3/10
--> Der zweite Abschied nach diesem Album lässt sich anhand der Musik schon voraussehen. WIederum wird viel herumexperimentiert, Bassist Peter Baltes übernimmt bei einigen Tracks den Gesang, jedoch finde ich auch dieses Album extrem schwach, wenn auch besser, als der Vorgänger, weil die Songs wieder n bisschen mehr auf den Punkt kommen. Dennoch leider ein Flop in meinen Augen.
11 Blood of the Nations: 10/10
--> Was haben nicht viele damals mit dem Kopf geschüttelt, als dieses Album bzw. dieses Comeback angekündigt wurde? Und dann noch ohne den langjährigen Sänger Udo??? Unmöglich... Auch ich habe hier damals gepöbelt, dass die Platte bestimmt ein Griff ins Klo werden würde. Ich habe mich selten in meinem Leben so in etwas getäuscht. Was für ein HAMMER dieses Album!! Accept are back - das fühlt man bei jedem gottverdammten Song. Die Jungs haben Bock, ne Menge Spaß und einen neuen Sänger, von dem man glaubt, in jedem Moment platten seine Lungen. Mir fällt es sehr schwer, bei diesem hochqualitativen Songmaterial noch Highlights zu benennen. Am ehesten tendiere ich zur quasi Comeback-Single "Teutonic Terror" (Satan, hat mich der Track damals weggeblasen), dem düsteren "The Abyss", dem Titeltrack, "Rolling Thunder" und "No Shelter". Mit dem Album haben sich Accept mehr als eindrucksvoll zurückgemeldet und schaffen den perfekten Spagat zwischen Tradition und Moderne!
12 Stalingrad: 9/10
--> Das zweite Album nach der Reunion hatte es bei DEM Vorgänger natürlich schwer, da vor allem der Überrachungseffekt nun nicht mehr gegeben war. Dennoch schaffen es Accept nahezu, das hohe Level zu halten. Sie zeigen sich sogar noch um einiges experimentierfreudiger, als noch auf der Platte zuvor (das geniale "Twist of Fate" bspw.). Auf jeden Fall haben sie mit dem Album gezeigt, dass ihr Pulver noch längst nicht verschossen ist!
"There is a road, that I must travel. May it be paved or unseen..." (Disillusion - Back to Times of Splendor)
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Re: Accept
Schön geschrieben. Das Debut, Objection Overruled und Predator besitze ich noch nicht, aber ansonsten seh ich das meiste ziemlich ähnlich. Nur ist für mich die Metal Heart auf Platz eins und Blood Of The Nations find ich um einiges schwächer als Stalingrad.
Bei mir würds so aussehen:
Accept /
I'm A Rebel 4/10
Breaker 8,5/10
Restless And Wild 8,5/10
Balls To The Wall 9/10
Metal Heart 10/10
Russian Roulette 9,5/10
Eat The Heat 6/10
Objection Overruled /
Death Row 6,5/10
Predator /
Blood Of The Nations 8/10
Stalingrad 9/10
Ich verstehe nicht warum Metal Heart oft als so soft bezeichnet wird. Der Sound ist zwar recht glattpoliert, aber auch sehr kalt und trägt in Songs wie Teach Us To Survive imo zu einer ziemlich düsteren Atmosphäre bei. Auch so Songs wie Bound To Fail, Dogs On Leads, Too High To Get It Right und vor allem Wrong Is Right (geht ja schon fast in Richtung Speed- oder Thrash-Metal) sind doch ziemlich ''heavy''. Und so ''poppigere'' Songs wie Midnight Mover und Screaming For A Love Bite befinden sich ja auf jedem Acceptalbum aus den 80ern.
Bei mir würds so aussehen:
Accept /
I'm A Rebel 4/10
Breaker 8,5/10
Restless And Wild 8,5/10
Balls To The Wall 9/10
Metal Heart 10/10
Russian Roulette 9,5/10
Eat The Heat 6/10
Objection Overruled /
Death Row 6,5/10
Predator /
Blood Of The Nations 8/10
Stalingrad 9/10
Ich verstehe nicht warum Metal Heart oft als so soft bezeichnet wird. Der Sound ist zwar recht glattpoliert, aber auch sehr kalt und trägt in Songs wie Teach Us To Survive imo zu einer ziemlich düsteren Atmosphäre bei. Auch so Songs wie Bound To Fail, Dogs On Leads, Too High To Get It Right und vor allem Wrong Is Right (geht ja schon fast in Richtung Speed- oder Thrash-Metal) sind doch ziemlich ''heavy''. Und so ''poppigere'' Songs wie Midnight Mover und Screaming For A Love Bite befinden sich ja auf jedem Acceptalbum aus den 80ern.
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Gemini is rising as the red lips kiss to bite
Seven angels seven demons battle for his soul
When Gabriel lies sleeping, this child was born to die
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