10 - perfekt/Meisterwerk
9 - genial
8 - klasse
7 - gut
6 - solide
5 - okay
4 - schwach
3 - dürftig
2 - schlecht
1 - miserabel
0 - Müll
Futureal: 10/10
Was für eine furiose Eröffnung des zweiten Blaze Albums! Was für ein super energisches Riff auf einen losgelassen wird ist ungaublich, wenn man sich den Vorgänger erinnert. Der folgende Übergang ist einfach super, Blazes Gesangslinien sind wirklich stark und mächtig, seine Leistung ebenso und die Gitarren darunter ein richtiges Brett, der Refrain ist einfach, kurz, knackig, und passend zum kurzen Song. Das ganze wird wie üblich wiederholt und das einsetzende Solo von Dave gehört locker zu seinen besten; schnell, melodisch, flüssig; man wird von der Energie regelrecht mitgerissen. Das Anfangsriff wird nochmals wiederholt, bevor Blaze zum letzen Mal "FUTUREAL!!!" brüllt und das ganze Feuerwerk beenden lässt. Maidens letzter wirklich starker Opener, deer aber nur mit Blaze richtig gut rüberkommt, mit Bruce kommt die ganze Energie und Power irgendwie nicht voll zur Geltung.
The Angel And The Gambler: 8/10
Ja, das wohl meistgehasste Lied aller Zeiten beginnt mit einem straightem, rockigem Thema und dann folgt das eher unerwartete: schrille Keyboards, die noch hier so eingesetzt wurden, nehmen ihren Platz ein, was einem einen Lacher bereiten könnte, das kommt wirklich schrullig rüber. Der Übergang zum Hauptthema ist einfach und gelungen, das Haupthema selbst verbreitet gute Laune, die Keyboards springen sozusagen auf und ab, bevor Blaze anfängt zu singen , die Gitarren darunter sind einfach, das Keyboard spielt die ganze Zeit mit, was aber einfach passend ist; der Pre-Chorus ist verhaltener, Blaze singt etwas ruhiger UND emotionaler, er lässt sich von dem Thema sozusagen tragen, man spürt sogar einen Hauch von Verbitterung; und dann folgt der epische Refrain, den man nach einmaligem Hören nicht vergisst, er wird mehrmals wiederholt, die Keyboards kommen dazu, und schon ist das Hauptthema + Keyboards wieder dran, das aber schnell endet; und es folgt ein kleines Break zum ruhigem Part, indem man außer dem Hi-Hat und kleinen, schönen, und verträumten Gitarrenmelodien nichts hört. Blaze wiederholt die bekannte Zeile nochmals, die mit einem einfachem Riff und Schlagzeugrythmus unterlegt wird und das Level wird hochhebt, knackige Gitarrenmelodien werden eingesetzt und schon kommt Davey mit seinem eher ungewöhnlichem Solo mit Ecken und Kanten daher, was aber zum Song wie der Clairvoyant in den Maiden FC passt, wirklich stark. Janick folgt mit ähnlicher Manier, lässt seine Gitarre kreischen, schrubbeln, gleiten, bevor die nächste Strophe + starkem Pre-Chorus einsetzt. Und es folgt das beste am Song: (

) der Refrain wird nochmals widerholt, und das nicht nur einmal (

), wobei ein paar unerwartende kleine schön solierende Gitarren + geilem Keyboard eingesetzt werden. Und nein, der Refrain wird immer noch gesungen, doch auf einmal kommt das Anfangsthema zum Vorschein, das den längsten Song des Albums beendet.
Lightning Strikes Twice: 9/10
Eine veträumte, wunderschöne Melodie eröffnet diese Stück, das wirklich was schöntrauriges hat, Blazes Gesang danach ist schön ruhig und emotional, aber aufeinmal folgt ein Break, die Gitarren werden lauter und Blaze brüllt; ziemlich unerwartet und stark eingesetzt, doch es wird nochmals ruhiger, schöne Melodien lassen hübsche Landschaften lebendig werden, und nochmals wird es richtig laut, aber diesmal folgt ein schnellerer, harter Part mit einem wirklich tollem Riff und einem starkem Blaze; das Thema + Pre-Chorus lassen einen mitreißen und der einsetzende Refrain ist eine Offenbarung, was für eine Kraft dahinter steckt, die super Melodien lassen die Sache steigern, sehr gelungen. Daves Solo danach ist einfach nur mega, sehr schnell und melodisch, Janicks ist ähnlich aufgebaut, am besten mit abgefuckt z beschreiben; das Hauptthema + Refrain werden wiederholt, bevor der flotte Part das Lied einfach ausklingen lässt.
The Clansman: 10/10
Was für ein wunderschönes Intro uns entgegenkommt ist einfach unglaublich, da steckt so viel Dramatik und Emotion dahinter, dass man losheuen möchte, sicher eines der besten Momente in Harris Kompositionskarriere; das darauffolgende Thema ist ebenso sehr, sehr schön, die Gitarren trauern sozusagen, sie fühlen sich wie Tränen an, man kann ihr "Leid" quasi spüren. Es folgt ein vom Bass getragner Rythmus, in den die Gitarre sozusagen einen zum Zuhören ermahnt, einbezieht, sehr schwierig zu beschreiben. Blazes epischer, ruhiger Gesang ist einfach gelungen, sehr emotional, er wird lauter, er bringt das Leiden des Klans perfekt rüber, der Übergang zum Haudrauf Part ist wirklich genial, Blaze wird wütender, der Klan ergibt sich nicht, er kämpft für sein Land. Die Gitarren darunter sind ein richtiges Brett und unterstützen die Sache; "Freedom!" lässt einen aufhorchen (sofern man was verpennt hat, falls das bei so einem mitreißendem Stück überhaupt möglich ist), die Kraft der Klans ist regelrecht zu spüren. Es folgt ein Übergang zum Dudelpart, der auch sehr sehr schön ist, veor man zur Presoli Melodie übergeht, die das Level steigert, aber die Soli sind das Ding, einfach passne dzum Song, sehr melodisch, man kann sich den Kampf bildlich vorstellen, was für eine Kraft. Danach kommt nochmals das schöne Thema, mit den wundervollen Gitarren, bei der Blaze die letzte Kraft des Klans perfekt rüberbringt; es folgt ein "Ooooh-" Part, der den letzten Kampf perfekt darstellt, die Melodien und Breaks danach symbolisieren den Kampf, der episch rüberkommt. Die Strophe + Refrain und das epische FREEDOM werden wiederholt, und das todtraurigschöne Thema wird wiederholt. Ein wirklich emotionales Stück, dass Maiden öfters live bringen hätten müssen, einfach megalomanisch das Ding.
When Two Worlds Collide: 9/10
Ein verhaltenes Bassintro mit Streichern eröffnen das nächste Stück stimmig und ruhig, Blaze singt dazu genauso ruhig, bevor ein stürmisches Intro übernimmt, das zu den besten auf dem Album gehört, Blazes Gesangslinien sind auch eine der besten, der Refrain episch und mitreißend und schon folgt nach einer Strophe ein instrumenaler Part, der episch und emotional ist, sich aber von den vorherigen Songs bzw. Melodien unterscheidet. Es folgt eine andere Melodie; schriller, hat was schönes, aber auch was melancholisches,was sehr schön gelungen, ddanach folgt ein wirklich unerwartetes Break zu einem härterem, starkem Zwischenspiel führt, dass das starke Solo von Dave einleitet, wie immer flott und melodisch, Janicks setzt mehr auf Meodien was sehr toll rüberkommt und auch zum Song passt. Der Refrain wird daraufhin mehrmals wiederholt, um dann in einen mitreißenden "Ooooh-" Part einzuleiten (Ok, das "Oooh" ist immer mitreißend

), die Gitarren danach spielen sehr schöne Melodien und Blaze brüllt sich mit aller Kraft sein "Leben ausm Leib" und der Song bleibt danach abrupt stehen, super!
The Educated Fool: 9/10
Auch dieses Stück beginnt mit einem verhaltenem gutem Bassintro, dass mit einer verspielten Melodie unterlegt wird und Blaze dazu ruhig und "selbstbemitleidend" singt, was fast schon eine epische Stimmung aufbaut; die folgende rythmische und einprägsame Gesangslinie wird mit klimpernden Melodien unterlegt, bevor sofort ein härterer Part folgt, Blaze wird rauer, die Gitarren härter, der Refrain wird wiederholt, nur dass er in diesem Fall härter rübergebracht wird, was mächtig rüberkommt. Die Strophe ist hart und toll gesungen, danach wird der Refrain nochmals wiederholt und schon kommt ein neuer Gesangspart, sozusagen ein zweiter Refrain, der vom Gesang und dessen Höhe was vom Refrain der starken "Virus"-Single hat und nicht weniger aufbauend ist, dieser Teil löst in mir immer was euphorisches aus, einer der besten Momente auf Virtual XI. Es folgt die Melodie des Bassintros, der von Gitarren gespielt wird und dann mit einem einfachem flotterem Rythmus unterlegt wird, was dem Stück mehr drive gibt; schnell setzt ein starker Presoli Part ein, schön melodisch, die Soli danach sind schön rythmisch, der Presoli Part wird nochmals wiederholt, bevor die Anfangsmelodie wieder einsetzt und zum tollen Refrain und noch besserem zweitem Refrain führt; dies wird mehrmals wiederholt, was aber nicht stört. Die Anfangsmelodie setzt nochmal ein und wird mit einem leisem "The Educated Fool" beendet.
Don't Look To The Eyes Of A Stranger: 10/10
Dieses Stück beginnt ganz anders als die vorherigen, ein einfaches, verhaltenes Thema wird von mächtigen Streichern begleitet, dass einen großes erwarten lässt, das langsame hübsche Einwurfsolo baut die Stimmung langsam auf, und Blaze folgt sofort mit dem Refrain, der leise rübergebracht wird, das Solo + Thema werden wiederholt und Blaze schreit den Refrain, was ebenso mächtig und sofrot folgt ein starker und "heftiger" Rythmuswechsel, dass in eine straighte starke Strophe übergeht, was immer wieder mit ein paar kleinen Meloldieneinwürfen garniert wird und der Refrain wird + Solo wiederholt, was aber immer ruhiger wird, bis nur der Bass und Baze sehr leise zu hören sind, der Refrain wird leise gsungen, es folgt das Hih-Hat und eine Melodie, die Blazes Gesang unterlegt, was immer heftiger wird, die snare setzte´ein, die Energie wird langsam aber sicher aufgebaut, es folgt ein straighter Drum-Rythmus und dann kommt ein sehr geile bärenstarke Melodie mit mehreren Breaks, sehr schrullig rübergebracht, Janick wirft sein geiles Solo lässig rein, die Melodie wird wiederholt une s folgt noch ein starkes Solo von janick, dass sogar was Lustiges an sich hat, sehr schwer zu beschreiben; sehr abgefuckter Teil, eines der besten Momente in Maidens Karriere, genial. Nach dem Spektakel wird der Rferain + Anfangssolo wieederholt und zuletzt folgt ein geiles "Don't Look To The eyes Of A Stranger", dass von einem Trommelwirbel unterlegt wird und das Stück noch einmal aufblenden lässt
Como Estais Amigos: 10/10
Was für ein emotionales, trauriges, trauerndes Intro dieses Stück einleitet, ist unglaublich, Blazes Gesang ist einfach Gänsehaut pur, seine Stimme passt perfekt zur Stimmung des Liedes, tolle Gesangslinien, das "No More Tears" und der "Ooooh" Part kommen so schön rüber, dass man wirklich losheulen möchte. Das ganze wird noch Streichern unterlegt, was die Dramatik richtig anhebt; Blaze singt wieter und es wird auf einmal härter, die Gitarren härter, Blaze wird lauter, und trotzdem bleibt sein Gesang super bzw. nicht weniger emotional als vorher, das No More Tears und "Ooooh" kommen so viel besser rüber; das darauffolgende Break leitet das nächste Zwischenthema ein, was sehr schön ist, einfach schön, danach kommt das nächste Thema bzw. Solo das schön langsamund melodisch ist, sehr sehr geil. Blaze singt mit Trauer und verbitterung, sehr passend zum Thema des Lieds und der Stimmung. Das wird wiederholt und das ganze Prachtstück endet... Alleine für diese Leistung muss ich mich be Blaze bedanken, Maidens beste Powerballade bzw. Halbballde.
Insgesamt: 93,75% / 100%
Wow, so ein hoches Ergebnis habe nichtmal ich selbst erwartet.

Also, eigentlich wird mir wohl keiner zustimmen, und es wird sicher ein paar Lacher geben, aber ich mag dieses Album sehr, zum letzten Mal werden hier Momente und schöne Melodien , einfache kleine Details geliefert, die einen erfassen, was die Reunion Songs aber hauptsächlich nicht haben, das fehlt immer was, keine Ahnung wie ich es beschreiben soll. The Angel An The Gambler macht zum Beispiel richtig Laune, der Anfang ist stimmig, die Keyboards passen zum Song, es ist eine Art Seventies Rocker, außer den vielen Wiederholungen, weiß ich nicht, was ich an dem Song kritisieren sollte, er ist einfach klasse, macht Spaß. Außerdem stören mich die Wiederholungen hier eigentlich gar nicht.
Und ja, diese Bewertung ist ernst gemeint.