Blaze Bayley - The King of Metal (2012)

Alben, Songs und Veröffentlichungen anderer Metal- & Rockbands

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Quebec-weekend-warrior89
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Blaze Bayley - The King of Metal (2012)

#1

Beitrag von Quebec-weekend-warrior89 »

Bild

1. The King of Metal 2:48
2. Dimebag 6:01
3. The Black Country 4:38
4. The Rainbow Fades to Black 4:34
5. Fate 3:19
6. One More Step 3:29
7. Fighter 7:27
8. Judge Me 5:17
9. Difficult 6:06
10. Beginning 3:35

Ich habe dieses Album eingentlich nur aus Zufall ausprobiert, weil mich gestern der Gesang der letzten Running Wild Scheibe sehr an Blaze Bayley erinnert hat. Da fiel mir ein, dass der ehemalige Sänger von Iron Maiden ja auch ein neues Album herausgebracht hat und ich hörte mir dieses einmal ohne grosse Erwartungen an. Die letzte Wolfsbane-Scheibe war relativ bescheiden gewesen und da Bayley nun mit jungen und unerfahrenen Musikern aus Italien und den Niederlanden aus Kostengründen zusammenarbeitet, erwartete ich etwas eher durchwachsenes, das auf Nummer sicher geht. Der Titel "The King Of Metal" kam noch erschwerend hinzu und wirkte wie billiges Herumgepose, das man eher von Manowar oder HammerFall erwarten würde.

Dann hörte ich mir das Album dennoch an. Unfassbar! Wir sind hier in einem Iron Maiden Forum, wo seitenlang über Metallica, Running Wild, Unisonic und Co. schwadroniert wird und niemand merkt, dass ein ehemaliges Mitglied der eisernen Jungfrauen hier sein absolutes Opus Magnum abgeliefert hat. Meine Vorurteile sind mir nach dem ersten Lied schon im Hals stecken geblieben und als ich beim letzten Lied angekommen bin, war ich erst einmal minutenlang sprachlos. Das kann doch nicht sein, dass da nur geniale Lieder drauf sind ohne einen einzigen Ausfall! Ich habe das Album noch einmal gehört und wieder und wieder... Jedes Lied auf dieser Scheibe ist ein Meisterwerk. Das Werk schiesst direkt in meine persönliche Top 10 der besten Alben aller Zeiten. Und das alles ohne viel Pomp und Gepose, aber mit jeder Menge Abwechslungen, Ehrlichkeit und Emotionen. Manchmal liegt das Glück wohl näher als man denkt.

Ich will jetzt nicht in Details ausufern, sondern nur empfehlen sich dieses Album einmal komplett anzuhören. Jeder, der sich hier Iron Maiden Fan schimpft, sollte mal verfolgen, was dieses Ex-Mitglied aus dem Hut gezaubert hat. Nehmt euch exakt 47 Minuten und 14 Sekunden eures Lebens die Zeit dieses Album zu bestaunen:

Vorhang auf und Bühne frei:

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Chewie
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Re: Blaze Bayley - The King Of Metal (2012)

#2

Beitrag von Chewie »

mich haut das Album zu keiner Sekunde aus den Socken

gab dieses Jahr schon wesentlich bessere Alben

ich muss aber auch sagen, dass ich mit Blaze Vocals noch niue so richtig zurecht kam, Imo rauben die jedem Song die Power

besser als Shadowmaker ist sie aber allemal
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Re: Blaze Bayley - The King Of Metal (2012)

#3

Beitrag von Moonchild »

Sind sehr starke Songs dabei,aber die beiden Balladen "Beginning" und "One More Step" finde= ich echt schrecklich.
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Re: Blaze Bayley - The King Of Metal (2012)

#4

Beitrag von Irenicus »

Ich finds ganz nett, aber mehr nicht, umhauen konnte mich da gewiss auch nichts. Da ist z.b. Silicon Messiah wesentlich besser.
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Re: Blaze Bayley - The King Of Metal (2012)

#5

Beitrag von Drifter »

Ich finde auch das dieses Album richtig gelungen ist. Aber hatten wir nicht schon einen Thread über dieses Album.?
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KrimsonKing
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Re: Blaze Bayley - The King Of Metal (2012)

#6

Beitrag von KrimsonKing »

Ich bin ein RIESEN Blaze Fan, ich habe alles von ihm, und finde die Alben von Silicon Messiah bis Promise and Terror einfach genial. Ich leite sogar die dt. Blaze-Seite.

Das Review kann ich ÜBERHAUPT nicht nachvollziehen. Es zieht mir sogar die Schuhe aus.

Das Album ist einfach schmerzlich unterdurchschnittlich.

Der Co-Songwriter mit Blaze zusammen ist ein junger Schwede, den Blaze bei youtube entdeckt hat, weil er dort eine Akustik-Version eines Blaze-Songs gemacht hat (die übrigens sehr geil ist:

Das sind nicht grade optimale Voraussetzungen für brilliantes Songwriting. Die Songs sind durch die Bank weg entweder nur ganz gut oder schlecht. Man merkt einfach, dass Thomas Zwijsen noch keine große Erfahrung im Komponieren hat. Die Songs haben keinen guten Flow und klingen absolut unfertig. Was auch faktisch so ist, das Album sollte eig. eine EP werden zusammen mit einer Live-DVD und nur eine handvoll Songs enthalten, Blaze wollte dann aber doch vor dem Start der Tour ein komplettes Album zusammenstellen. Und das wurde auch sehr überhastet und schnell getan, was man dem Album leider auch in jeder Sekunde anhört, vor allem an Blaze' Gesang. Dieser ist höchstens auf Demo-Niveau, klingt wie first take und ist SEHR oft am richtigen Ton vorbei. Dadurch werden viele guten Ideen im Keim erstickt, z.b. One More Step. Mit mehr Sorgfalt beim Gesang und einer besseren Produktion wäre das ein Hammer-Track geworden.

Der Titeltrack ist besonders furchtbar. Gleich die ersten Töne sind schon schief gesungen und der Refrain ist einfach schlecht.

Ein weiteres Problem sind auch die Texte. Die enthalten eig. die gleichen Themen wie die vorigen Blaze-Alben, was an sich kein Problem ist, nur sind sie diesmal einfach sehr unschön behandelt und sehr unelegant direkt ausgedrückt, nicht "kunstvoll" genug.

Die Produktion macht den Sack dann leider zu. Die Drums klingen gut, aber die Gitarren sind einfach unglaublich dünn, vor allem wenn man den Sound mit allen Alben zuvor vergleicht, wo absolute Gitarrenwände zu hören sind. Das Album wurde auch in mehreren Studios aufgenommen und gemixt, und das auch noch von verschiedenen Personen.

Mir absolut unverständlich, wie man so ein mittelmäßiges Album so abfeiern kann, wenn jegliche Vorgänger-Alben einfach großartig sind - da haben SUPER Songwriter und Musiker drauf gespielt :stop:

Mehr als eine 5/10 ist das niemals. Die Wolfsbane Scheibe ist in jeder Hinsicht um KLASSEN besser. Und ich mag Wolfsbane nicht mal sooo besonders.

Ich sollte mich eig. freuen, dass jemand was von Blaze so gut findet, aber dass es dann ausgerechnet DIESES Album, der erste Reinfall in Blaze's Solo-Karriere mit 5 Meisterwerken ist, welche von dir bisher ignoriert wurden, ist schon bitter. Top 10 der besten Alben aller Zeiten? Da muss sogar ich als beinharter Blaze Fan mit den Augen rollen.

Die besten Songs sind immer noch Dimebag, The Rainbow Fades to Black und Fate.
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Re: Blaze Bayley - The King Of Metal (2012)

#7

Beitrag von Drifter »

Der junge Schwede ist ein junger Belgier aus Antwerpen.

Und warum sich die Produktion so nach Low-Buget anhört ist auch bekannt. Blaze sind am Ende doch die Tokens ausgegangen und durfte es dann bei Steve daheim im Studio zu Ende bringen.
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KrimsonKing
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Re: Blaze Bayley - The King Of Metal (2012)

#8

Beitrag von KrimsonKing »

Drifter hat geschrieben:Der junge Schwede ist ein junger Belgier aus Antwerpen.

Und warum sich die Produktion so nach Low-Buget anhört ist auch bekannt. Blaze sind am Ende doch die Tokens ausgegangen und durfte es dann bei Steve daheim im Studio zu Ende bringen.
Das Warum interessiert hier nicht. Was zählt, ist das Endprodukt. Dann hätte er halt warten müssen, anstatt ein minderwertiges Produkt herauszubringen.

Ein gut klingendes Album kostet heut auch nicht mehr viel. Es gibt etliche Bands, die Alben rausbringen ohne Label-Support, die nen Hammer Sound haben.

Ein Beispiel - die neue Band von Jay Walsh, Gitarrist auf den vorigen beiden Blaze Alben:

[BBvideo 560,340][/BBvideo]

Im gleichen Studio aufgenommen, wo Blaze auch TKOM (tw.) aufgenommen hat.
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Re: Blaze Bayley - The King Of Metal (2012)

#9

Beitrag von Aranha »

Also musikalisch ist das Blaze Material echt klasse, aber der Gesang geht wie immer gar nicht. Komme damit überhaupt nicht klar.

Das Beispiel von KrimsonKing find ich viel geiler :grin: :bang:

Achja und der Titel "The King of Metal" ist imo das Allerletzte. Dafür würde ich persönlich nen dicken Minuspunkt geben.
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Re: Blaze Bayley - The King Of Metal (2012)

#10

Beitrag von Moonchild »

Ich glaub der ist nicht ernst und eher ironisch gemeint von Blaze oder?
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Re: Blaze Bayley - The King Of Metal (2012)

#11

Beitrag von Chewie »

The Reaper hat geschrieben:Das Beispiel von KrimsonKing find ich viel geiler :grin: :bang:

.
klingt aber total nach den ersten drei Destruction Alben

hat aber ordentlich Schmackes
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Quebec-weekend-warrior89
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Re: Blaze Bayley - The King Of Metal (2012)

#12

Beitrag von Quebec-weekend-warrior89 »

Blaze hat immer schon einen leicht schiefen und nasalen Gesang und technisch gesehen ist er bestenfalls ein durchschnittlicher Sänger. Das ist irgendwie auch zu einer Art Markenzeichen geworden, ich wurde seine Stimme aus Tausenden herausnhören können. Aber mit seiner Authenzität und Leidenschaft macht er diese technischen Defizite mehr als locker wett. Gerade dieses spontane und ungemein abwechslungsreiche Element des Albums ist doch so genial und jedes Lied bietet etwas Neues und Überraschendes. Das Problem haben unglaublich viele Bands. Sie werkeln monatelang im Studio herum, verwerfen Ideen, bauen Songs aus verschiedenen Einzelsongs zusammen und alles klingt wie ein Flickenteppich (wie die letzten Werke von Metallica). Das ist heutzutage ein grosses Problem in der Metalszene. Die Bands schreiben Lieder mit einer Durchschnittslänge von sechs oder sieben Minuten und kommen einfach nicht mehr auf den Punkt (beispielsweise die letzte von Iron Maiden). Andere laden endlos viele Gastmusiker, Orchester und sonst was ein, welche die Kohlen aber auch nicht mehr aus dem Feuer holen können und die Hörer noch mehr verwirren (beispielweise die letzte Within Temptation). Ich finde mehr Bands sollten es wie Blaze Bayley machen und mit frischem Personal frei von der Leber weg etwas einspielen ohne gross nachzudenken. Dieses ehrliche und spontane fehlt heutzutage manchmal. Das ehrlich und spontan hier sogar bedeutet, das zehn völlig unterschieldiche Ohrwürmer herauskommen, beweist die Klasse der Scheibe.

Gerade experimentierfreudiges Zeug wie eben "One More Step" sind für mich Volltreffer. Der Opener ist überhaupt nicht simpel, was in so wenig Spielzeit für Ideen stecken ist schon unheimlich und dann trotzdem so ein thrashiges Killerriff und vor allem so einen eingängigen Refrain abzuliefern, der live einfach nur funktionnieren kann, ist schon Extraklasse. Aber selbst wer mit solchen Liedern Problemen hat, kann als etwas traditionellerer Metalhead nicht ernsthaft behaupten, dass Lieder wie "Dimebag" oder "Fighter" nur Durchschnitt sind. Das sind für mich Hymnen erster Klasse. Ich mag Blaze wirklich gerne und habe alle Alben von und mit ihm gehört und finde ja auch eine "X Factor" herausragend oder eine "Silicon Messiah" sehr stark, bin aber gewiss kein Faboy von ihm. Dieses Album toppt für mich einfach alles. Ich hoffe wenigstens irgendwie dazu beizutragen, dass sich ein paar Leute mehr als gewöhnliche seine Sachen anhören, er hätte es endlich einmal verdient.

@The Reaper und Moonchild: Das dachte ich anfangs ja auch. Aber in dem Lied geht es nicht um Blaze selbst, ganz im Gegenteil! Es ist eine Hymne an den ganz normalen Fan, welcher durch seine Plattenkäufe, seine Präsenz auf Konzerten und seine Leidenschaft den Musiker überhaupt erst ein Forum und eine Lebensbedeutung gibt. Er steht im Gegensatz zu einem scheinheiligen Business, dem es nur um das Abkassieren geht und welches Künstler oft erst durch Medieninszenierung oder nach deren Tod puscht. Gegenüber dieses Heuchlern ist der ganz einfache Fan der "King Of Metal".

Und zu dem komischen Hörbeispiel der neuen Band des ehemaligen Gitarristen. Das kann man eben direkt wieder mit Destruction und Co. vergleichen und klingt wie tausend Mal gehört, Produktion hin oder her. So ist es halt mit den Metalheads, viele mögen nur, was sie schon einmal irgendwo so ähnlich gehört haben und sie dann kategorisieren können. Beim neuen Blaze-Album herrscht so viel Vielfalt und Experimenteirfreude, das man kaum Querverweise findet und mach einer eben erst einmal verwirrt ist oder das zu anstrengend findet. Viele Leute nehmen sich eben selten die Zeit wirklich etwas ganz Neues zu entdecken. Das ist verdammt schade. Aber warum sollte der gemeine Metalfan anders sein als der gemeine Popfan. Man mag halt die Routine. :ka:
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Re: Blaze Bayley - The King Of Metal (2012)

#13

Beitrag von Chewie »

@Quebec

mit dem ersten Absatz deines Postings sprichts Du mir eigentlich aus der Seele (Bis auf den Anfang über Blaze, das was Du lobst mag ich überhaupt nicht)

es gibt ja genug Bands die es so machen wie Du es Dir wünscht (ZB Pharaoh, höre nur mal ihr aktuelles Album Bury the Light))
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Re: Blaze Bayley - The King Of Metal (2012)

#14

Beitrag von KrimsonKing »

Und hier schreibst du leider auch wieder viel Halbgares.

Es mag sein dass einige Bands nicht zu Potte kommen - wie Metallica - aber du vergleichst hier ein Extrem mit dem Anderen... eine der größten Metalbands der Welt mit Blaze, der Probleme hat die Aufnahmen überhaupt zu finanzieren. Und ich sag mal so, lieber zu lange dran rumwerkeln als ein ganzes Album mit einer nicht aufeinander eingespielten Truppe innerhalb weniger Wochen zu schreiben und aufzunehmen.

Das Argument, dass Blaze ja schon immer schief gesungen habe ist einfach Humbug. Dass er technisch nicht der einwandfreiste Sänger ist, dürfte jedem klar sein, inklusive ihm selbst. Es ist aber immer noch ein kleiner aber feiner Unterschied dazu, ob 30% (einfach mal so dahingesagt, es ist halt viel) auf einem Studioalbum schief gesungen sind. Deshalb ist es ja eine Studio- und keine Liveaufnahme, die Songs sollen sorgfältig aufgenommen werden.

Zu "thrashiges Killerriff": Da kann ich ja nur lachen. Das ist eine offene E-Saiten nur durchgespielt und wirkt künstlich auf hart getrimmt. Du hast wohl vom Man Who Would Not Die Titeltrack gesprochen? Oder von dem Song oben? DAS sind Killerriffs. Der Refrain von TKOM ist so ziemlich der absolute Tiefpunkt in Blaze's Studiooutput.

Die Arrangements sind größtenteils einfach amateurhaft und zerfahren.

Ich bin überzeugt, dass eine Lawine von Verrissen zu lesen sein wird, wenn das Album bald auch in den Läden stehen wird (bisher ja nur über den Webshop und auf Tour). Bisher sind alle Blaze Alben gut weggekommen bei der Kritik.

@Chewie: klingt für mich gar nicht nach Destruction. Weder vom Gesang her noch der Riffstyle.
Zuletzt geändert von KrimsonKing am 8. Mai 2012 23:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Blaze Bayley - The King Of Metal (2012)

#15

Beitrag von KrimsonKing »

Quebec-weekend-warrior89 hat geschrieben: Und zu dem komischen Hörbeispiel der neuen Band des ehemaligen Gitarristen. Das kann man eben direkt wieder mit Destruction und Co. vergleichen und klingt wie tausend Mal gehört, Produktion hin oder her. So ist es halt mit den Metalheads, viele mögen nur, was sie schon einmal irgendwo so ähnlich gehört haben und sie dann kategorisieren können. Beim neuen Blaze-Album herrscht so viel Vielfalt und Experimenteirfreude, das man kaum Querverweise findet und mach einer eben erst einmal verwirrt ist oder das zu anstrengend findet. Viele Leute nehmen sich eben selten die Zeit wirklich etwas ganz Neues zu entdecken. Das ist verdammt schade. Aber warum sollte der gemeine Metalfan anders sein als der gemeine Popfan. Man mag halt die Routine. :ka:
Komisches Hörbeispiel :lol: Das ist einfach ein super Thrash-Song, der viele verschiedene Einflüsse zu einem explosiven Song verbindet.

Und ausgerechnet TKOM anzutexten, es sei vielfältig und experimentierfreudig, ist doch lächerlich. Das ist absolut Metal nach Zahlen, mit einem hanebüchenen Möchtegern-Thrash-Song, einem offenkundigen Dio-Tribut mit tw. "geklauten" Riffs und Gesangslinien. (Sogar der ehemalige Blaze-Tourmanager, mit dem ich mich vorher noch richtig gezankt habe über die neue Marschrichtung von Blaze mit Gastmusikern, stimmt mir nun vollkommen zu und findet das Album misslungen aufgrund des überhasteten Songwritings & Produktion.)

Das hat mit "neues entdecken" nichts zu tun. :lol: Es ist ein absolut traditionelles Metalalbum, von der Pianoballade mal abgesehen. Ansonsten trifft auf das Album eig. genau zu, was du nun dem "komischen Hörbeispiel" zutextest. Der diente übrigens nur dazu, den fetten Sound der ohne Budget machbar ist, zu demonstrieren.
Zuletzt geändert von KrimsonKing am 8. Mai 2012 23:58, insgesamt 1-mal geändert.
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