Mir gefällt das Album auch sehr gut. Besonders faszinierend finde ich, wie gut sich Bruce Dickinson direkt in die Band eingelebt hat, wie stark er mit den Fans kommuniziert und wie positiv er von diesen aufgenommen wird. Auf dem Album gibt es einige Lieder, die danach wirklich sehr selten gespielt wurden wie beispielsweise ''Another Life'', ''Total Eclipse'' und ''Drifter'', die mir allesamt besser gefallen als ihre respektiven Studioversionen. Dazu kommen noch frühe Klassiker wie ''Phantom of the Opera'', ''Killers'' und ''Hallowed Be thy Name'', die hervorragend gealtert sind und einfach immer Spass machen. Insgesamt würde ich dem Album wohl neun von zehn Punkten vergeben.
Ich persönlich finde allerdings Live After Death und auch Rock in Rio noch besser. Ersteres auf Grund der herausragenden Stimmung und einer für mich perfekten Tracklist. Zweiteres auf Grund der Tatsache, dass die Lieder hier wirklich durch die Bank deutlich besser klingen als die Studioversionen und die Fans wohl die herausragendsten sind, die jemals bei einem Konzert der Band aufgenommen wurden. Generell finde ich, dass Iron Maiden im Schnitt die besten Livealben veröffentlichen.
Einziges Manko bei Beast over Hammersmith ist halt, dass das Album nicht so einfach auf CD im Plattenladen des Vertrauens erworden werden kann. Vielleicht ändert sich das ja doch noch irgendwann, beispielsweise zum fünfzigsten Geburtstag
