Die israelische Band aus Petah Tikva ist sicherlich eine sehr interessante Truppe, die politisch und religiös vorbildlich agiert und in ihre Texte sowohl Elemente der christlichen, jüdischen und islamisch-arabischen Kultur einfließen lässt. Am Anfang startete die Band im Doom / Death Genre, integrierte mit der Zeita ber immer mehr folkloristische Elemente aus dem Mittleren Osten und wurde auch immer progressiver. Vier Alben sind inzwischen erschienen und jüngst gab es auch eine sher schöne Live CD / DVD zum zwanzigjährigen Jubiläum. Wer die Band noch nicht kennt, sollte definitiv mal hinein hören.
Sahara (1994)
El Norra Alila (1996)
Mabool (2004)
The Never Ending Way Of ORwarriOR (2010)
Hier mal ein paar Hörproben aus jedem der vier Alben!
Ich kann mit diesem, speziell vom "RockHard" gehypten Kram, rein überhaupt gar nicht anfangen.
Strunzlangweilig.....
Gehen mir genauso am Arsch vorbei wie diese unsäglichen "The Devil´s Blood"
Ich wüsste jetzt nicht inwiefern die von der RockHard "gehypt" werden. Im Gegensatz zu der recht drögen Retro-Mucke von The Devil's Blood, deren CD ja auch der Rock Hard beilag, existiert diese Band schon seit zwanzig Jahren und hatte mit "Mabool" bereits im Jahr 2004 den internationalen Durchbruch, ganz ohne RockHard. Dieses Durchbruchsalbum sollte auch jeder Metalhead wenigstens mal angetestet haben.
Orphaned Land sind in letzter Zeit zu einer meiner absoluten Lieblingsbands geworden. All Is One ist für mich definitiv das beste Album des letzten Jahres und der Vorgänger The Never Ending Way Of OrwarriOr von 2010 ist momentan sogar in meinen Top 5 der besten Alben überhaupt. Auch Mabool von 2004 finde ich eigentlich perfekt.
Mit den ersten beiden Alben fällt es mir etwas schwerer. Das Debut finde ich noch ziemlich gut, aber zu El Norra Alila habe ich bis jetzt noch keinen Zugang gefunden (was sich aber ändern kann).
Unfassbar genial finde ich bei der Band einfach die Kombination aus Progressive- und Death Metal in Verbindung mit Elementen der orientalischen Musik. So etwas habe ich bei keiner Band vorher gehört und es macht Orphaned Land absolut einzigartig. Da mir orientalische Klänge so oder so auch schon gefielen, bevor ich die Band kannte, liegt es natürlich nicht fern dass diese Kombination aus meiner Sicht absolut perfekt ist.
Man muss sich natürlich drauf einlassen, da Orphaned Land sicherlich (und zum Glück) keine Standartkost ist. Jedem, der ein bisschen offen für Neues ist, lege ich die Alben Mabool, The Never Ending Way Of OrwarriOr und All Is One ans Herz.