Ist somit das erste Nummer 1 Album von Dream Theater in der Schweiz.
Hat jemand die Platte schon komplett gehört?
Moderator: Chewie






Etwas habe ich noch vergessen zu schreiben. Ich finde die Produktion stark, nicht so Bass-lastig und übertrieben komprimiert wie es heute leider oft mode ist. Vorallem das Schlagzeug finde ich auf diesem Album sehr dynamisch (habe mir diese Woche wieder einem The Astonishing angehört, und ich finde dort das Schlagzeug viel zu kalt und leblos). Auf Distance Over Time hat Petrucci zum Glück das Schlagzeug weniger kalt getriggert. Ich weiss nicht ob mir auch deshalb das Spiel von Mangini so viel besser gefällt. Auf jeden Fall vermisse ich Mike Portnoy zum ersten Mal irgendwie nicht. Auf den Vorgängeralben hatte ich immer das Gefühl, beim Schlagzeug fehlt irgend etwas. Auf Distance Over Time ist das defintiv nicht der Fall. Ich finde Magini macht einen super Job und kann endlich Akzente setzen. Er spielt variable, schüttelt coole Beats mit Groove aus den Ärmeln und erweitert sein Spiel mit coolen Fills. Mangini hat hier einen grossartigen Job abgeliefert.chemicalwedding hat geschrieben:Nach weiteren paar Durchläufen muss ich zugestehen, dass ich mit meiner vorerst kritischen Einstellung gegenüber dem Album nachdem ich Untethered Angel zum ersten Mal gehört habe, ziemlich falsch lag. Das Album ist übers Ganze gesehen sehr gut.
Paralyzed, At Wit’s End und Pale Blue Dot sind richtig stark, Hammersongs. Speziell At Wit’s End hat ganz geile progressive Passagen die ich so schon eine Zeitlang von DT nicht mehr gehört habe.![]()
Sehr gut sind auch S2N (ich finde es stark, dass Myungwieder Mal ein wenig mehr ins Rampenlicht gestellt wird, sein Bassspiel sollte meiner Meinung nach mehr hervorgehoben werden) und Barstool Warrior (geiler Instrumentalteil) und zu meinem erstaunen gefällt mir auch die schmachtende Ballade Out of Reach sehr gut.
Room 137 ist gut bis sehr gut, aber irgendwie fehlt mir da etwas. Der Song zündet nicht ganz.
Untethered Angel ist ok, instrumental ganz gut, aber schlussendlich nichts Spezielles. Und den Refrain finde ich nervig, richtig kitischig.
Das Album hat für mich zwei Ausfälle (wobei dies wahrscheinlich jammern auf hohem Niveau ist). Mit The Viper King kann ich mich immer noch nicht anfreunden. Der Song ist nicht wirklich schlecht, passt für mich aber nicht auf ein DT Album. Als Bonus auf einer Single wäre der Song ganz passable. Und mit Fall into the Light habe ich auch Mühe, bis ca. 3.18 dann kommt ein Hammerteil. Ein Highlight vom ganzen Album, dummerweise im falschen Song. Mit diesen Instrumentalteil hätten sie Room 137 massiv aufwerten können.
Das Album macht Freude und ist defintive eine deutliche Steigerung gegenüber den letzten Veröffentlichungen. Eine Steigerung, die ich so nicht mehr für möglich gehalten habe.










Mein Kühlschrank hasst mich sowieso, er ist paranoid
Doch als mein Bettbezug mich beißen wollte, wusste ich, ich brauche Dynamit