Ich habe an mehreren Stellen davon gelesen und gehort:
Go Fund Me:
https://www.gofundme.com/f/help-sebasti ... 131wlfgEwU
Change:
https://www.change.org/p/department-of- ... le-on-tour
Ich habe keine Updates aus den Monaten August, September oder jetzt Oktober gelesen. Ende Juli befand sich Sebastian Silva allerdings noch in Mexiko.
Dieses Beispiel zeigt, wie viel Immigranten oftmals durch machen mussen. Es ist unglaublich, dass jemand, der seit vierzehn Jahren in den USA lebt, immer noch nicht amerikanischer Staatsburger ist. Manche werden jetzt sagen, dass er sich darum hatte kummern konnen und haben in der Tat nicht ganz Unrecht. Allerdings ist es zum Einen nicht immer einfach alle Papiere aus dem Ursprungsland dafur zusammenzukommen und zum Anderen ist es meistens auch so teuer, dass es sich langst nicht jeder leisten kann. Ich finde, dass jemand, der, seitdem er zehn Jahre alt ist, legal in den USA lebt, mit der Volljahrigkeit oder spatestens nach zehn Jahren automatisch als amerikanischer Staatsburger naturalisiert werden sollte. Ich mache die Gesetze naturlich nicht, aber ich fuhle mit Sebastian Silva und hoffe, dass er nicht nur ein Kunstlervisum bekommt, sondern mindestens eine Green Card verbunden mit einer permanenten Aufenthaltsgenehmigung und spater eine Staatsburgerschaft.
Als ich Jugendlicher war, schien sich die Welt dem Multikuluralismus und der Immigration immer positiver hinzuwenden. Die Terroranschlage Anfang des Jahrtausends haben da leider mittel- bis langfristig sehr viel kaputt gemacht. Heutzutage braucht man wieder viel mehr Visa als noch vor zwanzig Jahren und solche Dinge werden insgesamt auch immer teurer. So konnen nur noch die Reichen und der gehobene Mittelstand reisen und einwandern. Die Armeren oder selbst Leute aus der moderaten Mittelschicht beissen oft in den sauren Apfel. Selbst wenn ein Immigrant es aus seinem Land geschafft hat, alle Papiere zusammen getragen hat und meist nach Monaten und Jahren erfolgreich irgendwo eingewandert ist, muss er oft irgendwelche Papiere verlangern, Finanzsituationen nachweisen, Medizinchecks machen, bestimmte Auflagen erfullen oder begrunden, warum er einen Job bekommen darf, den auch ein Einheimischer machen konnte. Und selbst wenn all dies geschafft ist, werfen Einheimische ihm vor das System auzubeuten, Jobs zu klauen oder gar den Einheimischen ihre Frauen auszuspannen. Dadurch baut sich Frust aus, Auslander bleiben unter sich und viele kommen dann mit dem Gesetz in Konfikt. Diese Erklarungen sollen jetzt nicht alles entschuldigen oder alle uber einen Kamm scheren, aber Immigranten haben mehr Verstandnis und Geduld verdient, als ihnen oft entgegen gebracht wird.