Asia (1982)

Das damalige Debut war damals ein echter Millionenseller und gilt auch heute noch von vielen als bestes Album der Band. Klar das Album ist von vorne bis hinter gespickt mit Hits und zumindest "Heat Of The Moment" dürfte jeder kennen. Zwar muss ich sagen klingt das Album hier und da doch etwas angestaubt aber hat mit "Only Time Will Tell", "Wildest Dreams", "Time Again" & "Heat Of The Moment" für meiner All-Time Favoriten der Band drauf. Als Einstieg bestens geeignet.
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Alpha (1983)

Zu den Aufnahmen zu dem Album muss es schon kleine Meinungsverschiedenheiten zwischen den Mitgliedern gegeben haben und leider hört man imo das dem Album auch an. Auch der Sound der Scheibe lässt meiner Meinung nach etwas zu wünschen übrig und trotzdem ist das Album im Großem und Ganzem gelungen wenn ich es als schwächstes der ersten 3 Alben einstufen würde. Das Album hat sich auch noch annehmbar verkauft wenngleich es auch ziemlich hinter den Verkaufszahlen vom Debut blieb. Mit "Don't Cry" hat man aber auch noch einen kleinen Hit im Schlepptau der sich von der Songs des Debut nicht verstecken braucht und auch wenn mir hier nicht alle Songs gefallen, "The Smile Has Left Your Eyes", "Never In A Million Years", "The Heat Goes On", "Eye To Eye" & "True Colors" möchte ich nicht missen.
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Astra (1985)

John Wetton der für kurz die Band verlassen hatte kehrte hier nun wieder für das Album zurück, dafür verlies Steve Howe die Band. Für ihn kam Mandy Meyer in die Band. Das letzte Album der ersten Asia-Ära wird von vielen als schwächste Album empfunden und auch die Verkaufszahlen brachen zu diesem Album ein. Es ist auf diesem Album nicht zu übersehen das man hier den amerikanischen Markt anschielt was man vor allem am Sound bemerkbar macht, der nie davor so opulent und glatt klang wie hier. Was aber meiner Meinung dem Album sehr gut steht. Dann wären dann natürlich noch die Songs und hier hat es für mich Asia erstmals geschafft 10 Hits zu schreiben bei dem keiner abfällt. Mit dem Opener "Go" hat man sogar ein der "härtesten" Songs (für Asia - Verhältnisse natürlich
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Danach war erst mal Schluss und die Band wurde zwischenzeitlich immer mal wieder kurz reanimiert ohne irgend nennenswerte Ereignisse. Bis:
Aqua (1992)

Nahm Geoff Downes mit Hilfe von Steve Howe & Carl Palmer als Sänger/Bass und für nächste Geoff's langjähriger Partner der Asia mit am Leben hält: John Payne. Weitere Unterstützung bekommen sie vom Gitarrist Al Pitrelli (später Savatage/Megadeth). Fakt ist das John Payne eine wesentlich "rockigere" Stimme hat als John Wetton. Das Album beginnt mit einem wunderschöne Instrumental welches perfekt zum Cover von Rodney Matthews (Magnum) passte. Danach folgt einer der beste Asia Songs imo, "Who Will Stop The Rain". Und genau da liegt vielleicht das Problem, den die restlichen Songs kommen alle leider nicht an den Song ran. Danach kommt das Album zwar als ganz gut rüber aber es fehlen da für mich irgendwie noch die Höhepunkte.
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Aria (1994)

Steve Howe & Carl Palmer haben sich nun endgültig von Asia verabschiedet. Das gute an dem Album im Vergleich zum Vorgänger ist das man hier zwar im Allgemeinem ein Album auf gleichem Level herausgebracht hat, welches aber leider auch an richtigen Höhenpunkten fehlt. Die Songs wieder wie auf dem Vorgänger schon in einem rockigem und mächtigem Arenasound aber trotzdem bleibt es unbeachtet. Wie gesagt ganz gutes Album ohne Schwächen aber auch ohne wirklich Highlights.
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Arena (1996)

Vom letztem Line-Up sind wieder mal nur Geoff Downes & John Payne übrig geblieben und auch der Sound wurde hier nun erstmals verändert. Statt dem typischen Arenasound der letzten 2 Alben geht man hier deutlich ruhiger zu Werke und auch John Payne singt nicht mehr so "rockig" sondern ruhiger. Das komplette Album ist schwer zu beschreiben aber wenn man andere Reviews zu dem Album immer durchliest fallen immer 2 Namen die eigentlich optimal stimmen: Santana & Pink Floyd treffen auf dem Asia Sound, klingt komisch ist es auch. Aber Fakt ist dieses Werk ist mein absoluter Favorit der Band, denn so progressiv aber trotzdem Eingängig war die noch nie. Dann dieses Santana Flair welches schon im Titelsong zum tragen kommt und sich auf dem ganzen Album zieht, macht das Teil zu einem wunderschönen ruhigem Sommeralbum
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Aura (2000)

Das Album geht konsequent den Weg der "Arena" Scheibe weiter. Heißt ruhige (böse Zunge behaupte sogar "poppig") Songs mit progressivem Einschlag. Das Album kann sich vor allem wegen seine Gästeliste sehen lassen: Neben Steve Howe, ist auch Chris Slade an den Drums (AC/DC) sowie Ian Crichton an den Gitarren auf einigen Tracks zu hören. Ursprünglich wollte man ein ganzes Album mit Ian Crichton machen aber aus Zeitgründen ging es wohl nicht, schade denn besonders diese Songs stechen heraus. Insgesamt für mich wieder ein starkes Album welches zwar nicht ganz an "Arena" rankommt aber trotzdem zu meinen Lieblingsalben der Band gehört.
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Silent Nation (2004)

Was sofort auffällt ist das die Band einen radikalen Kurswechsel machen will: Mit Chris Slade (welcher beim Vorgänger nur als Gastmusiker gelistet war) an den Drums und Guthrie Govan als Gitarrist wollte man als echte Band weitermachen. Auch hat man sich vom Fantasycover gelöst (wenn auch nur kurz
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Phoenix (2008)

Das fast unerwartete ist doch passiert das Original Asia Line-Up hat sich wieder vereinigt: John Wetton singt wieder und zupft den Bass, Steve Howe an der Gitarre, Carl Palmer am Schlagzeug und Geoff Downes am Keyboard ist sowieso dabei. Aber ganz ehrlich das hätte ich nicht gebraucht, zumindest wenn man es auf das Album bezieht. Denn das ist mit Abstand das schwächste Asia Album, das neben einem öden Cover noch mit einem ziemlich schlechten Sound dasteht. Und dabei fängt es doch so gut an, denn "Never Again" ist ein richtiger Kracher dem locker mit den ersten 3 Alben vergleichen kann aber danach stürzt es unheimlich ab. Ab und an hatte ich sogar das Gefühl das es sich hier um eine Schlager CD handelt so schwülstig und klebrig klingt die Band hier. Da können auch kurzeitige Lichtblicke wie etwa das leicht angeproggte ""Sleeping Giant / No Way Back / Reprise" nicht helfen. Bis auf "Never Again" ein totaler Reinfall für mich. :down:
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Omega (2010)

Zuerst mal, aufatmen! Nach dem katastrophalem "Phoenix" zeigt man das man trotzdem noch gute Alben machen kann. Auf der Sound klingt endlich wieder Asia typisch (heißt in den 80er stehen geblieben
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XXX (2012)

Bei dem Album wurden Vergleiche mit den ersten 3 Alben laut und wenn man so große Versprechen macht ist man eigentlich immer vorsichtig und ganz ehrlich an die werden Asia eh nicht mehr drankommen. Aber wenn es ein Album seit der Reunion schaffen könnte dann tatsächlich dieses was aber auch vielleicht daran lag das "Phoenix" ein totaler Reinfall und "Omega" nur ein besseres Album war. Denn selbst auf dem Album klingen Asia ganz einfach alt und das ist ein großes Problem was die Band von anderen Bands wie z.B. Saga, Rush oder Magnum unterscheidet sie klingen einfach zu alt. Kann man damit leben bekommt man aber hier das beste Album der Reunion geboten welches auch wieder mit einem tollem Cover glänzt dafür aber mit ein furchtbarem Video zu "Face On The Bridge", welches dem eigentlich gutem Song total schadet.
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Gravitas (2014)

Bis auf die Tatsache das Steve Howe auf dem Album nicht zu hören ist sondern durch Sam Coulson ersetzt wurde, kann ich zum aktuellem Album nichts sagen da ich es bis jetzt noch nicht habe. Was man aber bei einem großen Versandhändler für Reviews darüber liest soll es wieder ein sehr durchwachsenes Album geworden sein.
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