Seventh Son of a Seventh Son

Moderatoren: Phantom, Tillmann

Welcher ist der beste Song?

Moonchild
6
6%
Infinite Dreams
30
30%
Can I Play With Madness
0
Keine Stimmen
The Evil That Men Do
17
17%
Seventh Son of a Seventh Son
31
31%
The Prophecy
1
1%
The Clairvoyant
11
11%
Only the Good Die Young
3
3%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 99
Martin_D
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Seventh Son of a Seventh Son

#301

Beitrag von Martin_D »

chemicalwedding hat geschrieben:
14. Jul 2020 21:30
Adrian ist für mich der vielseitigste und ich würde sogar sagen der beste Musiker der Band. Steve und Bruce sind aber nicht weit dahinter.
Nicko darf man da aber auch nicht vergessen. Nicht umsonst schreibt Bruce in seiner Biographie, dass Nicko eigentlich überqualifiziert für eine Band wie Iron Maiden ist. Gerade auf der "7th Son" finde ich sein Schlagzeugspiel ziemlich einzigartig. Allerdings ist er in der heutigen Zeit, wo er allmählich auf die 70 gut ist, natürlich nicht mehr auf dem Niveau wie noch in den 80er Jahren.
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chemicalwedding
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Seventh Son of a Seventh Son

#302

Beitrag von chemicalwedding »

Martin_D hat geschrieben:
16. Jul 2020 18:17
Nicko darf man da aber auch nicht vergessen. Nicht umsonst schreibt Bruce in seiner Biographie, dass Nicko eigentlich überqualifiziert für eine Band wie Iron Maiden ist. Gerade auf der "7th Son" finde ich sein Schlagzeugspiel ziemlich einzigartig. Allerdings ist er in der heutigen Zeit, wo er allmählich auf die 70 gut ist, natürlich nicht mehr auf dem Niveau wie noch in den 80er Jahren.
Stimmt, Nicko ist ein exzellenter Drummer. Aber als überqualifiziert für Maiden würde ich ihn nicht bezeichnen. Maiden benötigte für ihr Entwicklung überdurchschnittliche Musiker, wie eben auch einen so begnadeten Drummer. Für mich startete Maiden erst mit Nicko komplett durch. Auch liegt ein entscheidender Vorsprung auf Priest beim Schlagzeug. Priest gurkten noch lange mit Dave Holland :sleep: herum und holten erst mit Scott Travis wieder auf (gut, Maiden halfen dabei mit No Prayer un Fear noch aktiv mit, damit Priest rasch Boden gut machen konnte) Mit Nicko bekam der Sound von Maiden noch mehr Kraft und eine grossen Schub Spielintelligenz!

Nicko bekam in den 80zigern sogar Platz in der Serie Super Drumming:
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#303

Beitrag von Surfer »

Martin_D hat geschrieben:
16. Jul 2020 18:17
Nicko darf man da aber auch nicht vergessen. Nicht umsonst schreibt Bruce in seiner Biographie, dass Nicko eigentlich überqualifiziert für eine Band wie Iron Maiden ist. Gerade auf der "7th Son" finde ich sein Schlagzeugspiel ziemlich einzigartig. Allerdings ist er in der heutigen Zeit, wo er allmählich auf die 70 gut ist, natürlich nicht mehr auf dem Niveau wie noch in den 80er Jahren.
Würde ich nicht so sehen, weil Maiden schon immer als Band mit hervorragenden Musikern galten, wo jeder sein Instrument wirklich gut beherrscht und imo jeder auf einem hohem Niveau spielt.
Can I Play with Madness finde ich live auch schlechter als in der Studio Version. Der Anfangschor wird nur von Bruce gesungen, was schwachbrünstig klingt und rhythmisch spielen ihn Maiden nicht wirklich tight. The Evil That Men Do ist dagegen eine Granate. Einer meiner Lieblingsmomente von Maiden ist, wenn die ganze Halle genau den Refrain mitsingt. Gänsehaut! :yahoo: Die Version auf En Vivo ist vom Publikum her vielleicht die beste, weil die menge da am lautesten zu hören ist. Nur ist die von Maiden England spielerisch nicht zu überbieten, da war die Band noch auf dem Höhepunkt.
"Aber ich glaube wir schweben gerade in "Davuxsche Off Topic Dimensionen" davon :grin: :grin: ;-) ;-) " - Chewie
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#304

Beitrag von chemicalwedding »

Surfer hat geschrieben:
4. Aug 2020 14:37
Nur ist die von Maiden England spielerisch nicht zu überbieten, da war die Band noch auf dem Höhepunkt.
Genau so sehe ich das auch. Und das Publikum klingt bei Maiden England einfach authentischer.
En Vivo wurde da massiv nachbearbeitet. Auch wenn die Fans in Südamerika bekanntlich deutlich lauter und euphorischer sind als in Europa, wurde das Publikum auf En Vivo bei den Mitsingteilen doch bewusst noch ein wenig lauter reingemischt. So, dass es für mich teils nicht mehr "echt" klingt.

Aber egal, für mich zählt zuerst eh wie die Band spielt. Deshalb hat da Maiden England klar die Oberhand. Und das Publikum ist schlussendlich einfach noch wie eine Art Glasur obendrüber, was den Hörgenuss noch intensiver machen kann. En Vivo finde ich von der Produktion/Abmischung her das deutlich schlechteste Livealbum der Äre Shirley/Harris. Da nützen die toll mitsingenden Fans leider auch nicht mehr viel.
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#305

Beitrag von Surfer »

Ja, höre En Vivo auch sehr wenig. Mag die Setlist ehrlich gesagt nicht so. The Evil... ist da eine Ausnahme :P

Ich finde es unglaublich wie authentisch Infinite Dreams live gespielt wurde. Das Lied hört sich für mich in der Studioversion wie ein (vielleicht zu) perfektes Stück an, das live nicht funktionieren kann. Und Maiden setzen einen drauf indem sie die Atmosphäre genauso rüberbringen wie auf dem Album... Einfach genial, Perfektion pur

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#306

Beitrag von chemicalwedding »

Surfer hat geschrieben:
6. Aug 2020 21:37
Ich finde es unglaublich wie authentisch Infinite Dreams live gespielt wurde. Das Lied hört sich für mich in der Studioversion wie ein (vielleicht zu) perfektes Stück an, das live nicht funktionieren kann. Und Maiden setzen einen drauf indem sie die Atmosphäre genauso rüberbringen wie auf dem Album... Einfach genial, Perfektion pur
Sehe ich auch so, live klingt der Song eine Spur roher, aber ist immer noch hohe Kunst! Seventh Son klingt im Studio recht soft (war damals auch einer der Hauptkritikpunkte in den Magazinen) aber live klangen die Songs richtig kräftig und heavy!

Die Band war damals einfach grossartig. Adrian wollte ja auf diesem Level weitermachen, der Rest der Band wollte aber reduzieren. Das Resultat kennen wir ja leider.

Maiden England wurde gegen Ende der Tour aufgenommen und Bruce war hörbar angeschlagen. Leider!
So klang Bruce am Anfang der Tour. Auch wenn die Soundqualität leider schlecht ist, hört man doch wie Bruce stark am Anfang bei Stimme war.

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