Arkham Asylum war damals ein echtes Highlight. Im Gegensatz zu Assassins Creed macht das Sammeln dort auch wesentlich mehr Spaß. Arkham City ist ein solider Nachfolger, der dem Erstling in nichts nachsteht.
Tatsächlich finde ich mittlerweile, dass "Assassins Creed" der Abschaum der letzten Konsolengeneration ist. Der erste Teil war damals genial. Das freie Klettersystem gepaart mit der tollen Grafik war revolutionär. Die Geschichte und Aufgaben waren jedoch letztlich ein wenig mau. Die Geschichte war zu sehr damit beschäftigt sich bedeckt zu halten, die Aufgaben immer die gleichen.
Assassins Creed 2 war dann das perfekte Assassins Creed. Die Geschichte war nicht so sehr an die Auftragsmorde gekoppelt und wurde freier erzählt. Es gab mehr Charaktere und mehr Wendungen. Insgesamt sehr gelungen. Auch hier wurde die reale Geschichte noch schön mit Fiktion verbunden. Auch die Aufgaben, also Missionen, waren abwechslungsreicher. Alles in Allem einer der besten Nachfolger, die jemals produziert worden sind, da alle die Entwickler auf alle Macken des Vorgängers eingegangen sind.
Und dann beging der Abstieg. Dann hat Ubisoft die Marke "Assassins Creed" nur noch gemolken wie eine Deutsche Buttermilchkuh. Die zwei völlig bedeutungslosen Spin Offs zu Ezio waren ernüchternd, weshalb ich sie mir nicht gekauft habe. Die Geschichte war nur noch zweitrangig und nicht so schön integriert, wie bei den Teilen zuvor. Außerdem wurde man zugeballert mit völlig langweiligen Quests ala "Sammel 100 Flaggen". Das Spiel wurde zu einer richtigen Sammel-Orgie, weil die Entwickler innerhalb eines Jahres natürlich keine anspruchsvollen Quests entwickeln konnten.
Teil 3 steht noch auf meiner Liste, weil ich die Story irgendwann mal komplett erfahren möchte. Viel erwarte ich nicht. Und Teil 4 und alles was Ubisoft jetzt noch so auf den Markt wirft, kann mich nicht reizen.
Alles was mir heute noch zu der Serie einfällt ist:
