
1. The King of Metal 2:48
2. Dimebag 6:01
3. The Black Country 4:38
4. The Rainbow Fades to Black 4:34
5. Fate 3:19
6. One More Step 3:29
7. Fighter 7:27
8. Judge Me 5:17
9. Difficult 6:06
10. Beginning 3:35
Ich habe dieses Album eingentlich nur aus Zufall ausprobiert, weil mich gestern der Gesang der letzten Running Wild Scheibe sehr an Blaze Bayley erinnert hat. Da fiel mir ein, dass der ehemalige Sänger von Iron Maiden ja auch ein neues Album herausgebracht hat und ich hörte mir dieses einmal ohne grosse Erwartungen an. Die letzte Wolfsbane-Scheibe war relativ bescheiden gewesen und da Bayley nun mit jungen und unerfahrenen Musikern aus Italien und den Niederlanden aus Kostengründen zusammenarbeitet, erwartete ich etwas eher durchwachsenes, das auf Nummer sicher geht. Der Titel "The King Of Metal" kam noch erschwerend hinzu und wirkte wie billiges Herumgepose, das man eher von Manowar oder HammerFall erwarten würde.
Dann hörte ich mir das Album dennoch an. Unfassbar! Wir sind hier in einem Iron Maiden Forum, wo seitenlang über Metallica, Running Wild, Unisonic und Co. schwadroniert wird und niemand merkt, dass ein ehemaliges Mitglied der eisernen Jungfrauen hier sein absolutes Opus Magnum abgeliefert hat. Meine Vorurteile sind mir nach dem ersten Lied schon im Hals stecken geblieben und als ich beim letzten Lied angekommen bin, war ich erst einmal minutenlang sprachlos. Das kann doch nicht sein, dass da nur geniale Lieder drauf sind ohne einen einzigen Ausfall! Ich habe das Album noch einmal gehört und wieder und wieder... Jedes Lied auf dieser Scheibe ist ein Meisterwerk. Das Werk schiesst direkt in meine persönliche Top 10 der besten Alben aller Zeiten. Und das alles ohne viel Pomp und Gepose, aber mit jeder Menge Abwechslungen, Ehrlichkeit und Emotionen. Manchmal liegt das Glück wohl näher als man denkt.
Ich will jetzt nicht in Details ausufern, sondern nur empfehlen sich dieses Album einmal komplett anzuhören. Jeder, der sich hier Iron Maiden Fan schimpft, sollte mal verfolgen, was dieses Ex-Mitglied aus dem Hut gezaubert hat. Nehmt euch exakt 47 Minuten und 14 Sekunden eures Lebens die Zeit dieses Album zu bestaunen:
Vorhang auf und Bühne frei:
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