Avantasia - Here be Dragons

Alben, Songs und Veröffentlichungen anderer Metal- & Rockbands

Moderator: Chewie

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The Trooper
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Avantasia - Here be Dragons

#46

Beitrag von The Trooper »

Bin jetzt ein paar mal durch, leider nur auf Spotify. Die Bestellung von Napalm lässt auf sich warten (Poststreik in den Verteilzentren. Es sei Ihnen gegönnt für bessere Löhne zu kämpfen bei unserem Bestellwahn der letzten Jahre).
Tobi geht auf Nummer sicher mit der Scheibe. Den Vorgänger mag ich bis heute nicht. War für mich der Schwachpunkt in der Avantasia Zeit schlechthin.
Here Be Dragons ist eigentlich reine Standardkost, ohne groß von der Norm auszubrechen. Die Gastsänger sind dieses mal wirklich sehr sehenswert, wenn auch teilweise sehr spärlich eingesetzt von Tobi. Allen voran schwebt mir dort Avalon mit Adrienne Cowan vor. Wer Seven Spires, und gerade deren letzten Output kennt weiß, dass die Dame unglaublich vielseitig ist und da deutlich mehr drin gewesen wäre. Auch der Closer Everybodys here Until the End mit Roy Khan (bester Power Metal Sänger neben Hansi Kürsch mMn) ist mir zu sicher. Roy Khan wirkt hier nicht wie ein vollwertiger Sänger eingesetzt, sondern durfte 2-3 Strophen singen, damit Tobi ihn neben dem aktuellen Kamelot Sänger Tommy Karevik auf die Platte drucken darf.
Das alles macht die Songs natürlich nicht schlecht, nur hätte ich mir mehr Mut gewünscht. Verlernt zu komponieren hat er definitiv nicht, nur an Glanztaten wie die meiner Meinung nach Überalben Moonglow oder Ghostlights, kommt Tobi so schnell nicht mehr ran.
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Quebec-weekend-warrior89
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#47

Beitrag von Quebec-weekend-warrior89 »

Es ist ein langweiliges und durchschnittliches Album geworden.

Hier sind meine Eindrücke: https://kluseba.eklablog.com/2025/02/he ... agons.html

Holen würde ich mir das Album nur für einen Fünfer bei Müller und Konsorten in ein oder zwei Jahren, um halt die bisher komplette Sammlung zu vervollständigen.

Gerade höre ich das neue Album von Minstrelix, das im Power-Metal-Genre deutlich bessere Unterhaltung liefert ;)
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John Wayne
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#48

Beitrag von John Wayne »

Soo langweilig finde ich es nicht. Es sind allesamt gute Songs. Das, was mich mit dem Vorgänger fremdeln ließ, scheint weg zu sein. Man kann bestimmt über ein paar andere Sachen sprechen, was mir aber nach drei mal hören noch zu früh ist. Überraschend ist der deutlich spärlichere Einsatz von Gastsängern, ansonsten haben die Songs alle einen sofortigen Erkennungswert, insgesamt nicht herausragend, aber wieder mehr aus einem Guss.
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theseventhson
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#49

Beitrag von theseventhson »

Ich muss mich echt revidieren.
Nach den ersten 2 Vorab-Veröffentlichungen war ich doch ziemlich enttäuscht.

Jetzt habe ich das Album 3x gehört und bin positiv überrascht.
Lieder wie The Moorlands at Twilight, Unleash the Kraken oder Avalon finde ich schon sehr geil.
Das Album gehört für mich zu den guten Album von Avantasia. Deutliche Steigerung zu Moonflower Society.
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chemicalwedding
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#50

Beitrag von chemicalwedding »

die Platte scheint sich im deutschsprachigen Raum Anklang zu finden,

Deutschland: Platz 1
Österreich: Platz 1
Schweiz: Platz 3
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John Wayne
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#51

Beitrag von John Wayne »

Ich möchte jetzt eine Lanze für dieses Album brechen. Mir gefällt es sehr und es wird nicht langweilig nach mehreren Durchläufen. Auffällig ist, dass er grds. auf eine Ballade verzichtet hat, was mir gefällt, weil seine letzten Balladen alle totproduziert waren. Herausragende Stück gibt es auch, aber es nicht der Longtrack, auch wenn ich denen immer wohlwollend gegenüber stehe. Schlecht ist der Titelsong nicht, aber beiweitem nicht so packend wie z.B. Raven Child. Mir gefällt sogar der Opener, den es auch in einer 26 Sekunden längeren Version gibt. Man könnte sagen, das Langweilige wurde herausgeschnitten. Hervorragend finde ich die Moorlands mit Michael Kiske, das etwas Poppigere the Witch mit Tommy Kareivik, den ich bisher nicht kannte, Phantasmagoria mit Ronnie, natürlich auch den Song mit Bob Catley, inzwischen posthum Tony Clarkin und ganz besonders Avalon mit Adrienne Cowan. Unleash the Kraken hat keinen Gastsänger und hier hat Toby mal wieder einen auf Härte gemacht. Hätte ein Opener auf einem neuen Edguyalbum sein können. Der Song ist gut, vielleicht wäre wenoger brachial besser gewesen, ist aber Geschmacksache. Und überhaupt die Gastsänger, ich glaube so wenig waren es nie, ich nehme an, das war so gewollt. Es ist seit langem mal wieder ein Album ohne Jorn Lande, Eric Martin etc. Jorn vermisse ich, aber vieleicht ist es ab und zu gut, seine Präsenz etwas zurück zu nehmen. Insgesamt nicht das herausragende Werk, aber deutlich besser als die letzte Scheibe. Soundmäßig nähert er sich Edguy an, könnte ja ein Zeichen sein ... aber hier gibt es Insider, die wissen immer mehr als ich.
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#52

Beitrag von The Trooper »

Ich finde es auch ziemlich gut. Es ist Standard Power Metal Kost auf Tobi Durchschnitts-Niveau. Ich empfinde nach wie vor das Tobi zusammen mit Kai Hansen und dem Kürsch/Olbrich-Gespann zu den talentiertesten Power Metal Komponisten im deutschsprachigen Raum gehört, meiner Meinung nach. Seine durchschnittlichen Songs sind besser als vieles, was viele Künstler heutzutage veröffentlichen. Nur ist die eigene Messlatte extrem hoch, was man nicht vergessen darf. Songs wie Vain Glory Opera, Babylon, Out Of Control, Reach out for the Light, Seven Angels, The Scarecrow, usw. sind absolute Power Metal Klassiker. Here Be Dragons ist wirklich gut, aber nun mal kein Meilenstein an Tobi selbst gemessen. Bei anderen Bands sicherlich ein Karriere Highlight.
John Wayne hat geschrieben:
23. Mär 2025 12:25
the Witch mit Tommy Kareivik, den ich bisher nicht kannte
Kamelot kann ich dir sehr ans Herz legen. Die Roy Khan Alben von Kamelot von Karma bis The Black Halo sind absolute Meilensteine. Gerade letzteres ist unglaublich von Anfang bis Ende. (Und auch wirklich gute Musik, wenn man romantischen Besuch hat ;) ) Auch Ghost Opera und Poetry for the Poisoned sind noch ziemlich ziemlich stark.

Die neueren Alben ab Silverthorn mit Tommy Kareivik sind auch noch gut, haben Ihre Momente, reichen aber bei weitem nicht an die genannten Scheiben heran. Wirken mehr so wie die Dark-Gothic-Phase der Band.
Chewie
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#53

Beitrag von Chewie »

The Trooper hat geschrieben:
24. Mär 2025 19:32



Kamelot kann ich dir sehr ans Herz legen. Die Roy Khan Alben von Kamelot von Karma bis The Black Halo sind absolute Meilensteine.

für mich ist das Kamelot Debut das Highlight. Diese dezente Crimson Glory Schlagseite :love:
und vor allem wenn man bedenkt wann die Schiebe erschien.

Siege Perilious und The Fourth Legacy fand ich noch ok, dann war ich raus

Zum eigentlichen Thema hier.

Nach dem Interview im Rock Hard in dem Tobi und Sascha extremst sympathisch für mich rüber kommen (so einen Humor habe ich selber) hab ich mal reingehört und festgestellt dass Tobis Gesang so gar nix mehr für mich ist. Schade.
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