Sabaton - The Great War

Alben, Songs und Veröffentlichungen anderer Metal- & Rockbands

Moderator: Chewie

Benutzeravatar
CaptainMorgan
Invader
Invader
Beiträge: 127
Registriert: 13. Dez 2019 14:10

Re: Sabaton - The Great War

#46

Beitrag von CaptainMorgan »

Chewie hat geschrieben:ich kann schon nachvollziehen wenn ein Götz K. , dessen Weg als Metaljournalist ich seit 1984 verfolge ( in den 80ern war er auch mal beim Metal Hammer), die "Verballermanisierung" des Metal anspricht und dies nicht in lobenden Worten tut.
Was soll denn eine "Verballermanisierung" des Metal denn eigentlich sein? Dass es Bands gibt die auch außerhalb der "Szene" Anklang und Anhängerschfat finden? Sorry, aber mit diesem inhaltsleeren Begriff kann ich absolut nichts anfangen. Unterm Srich zählt doch nur Eines: Man soll das hören was einem gefällt und wenn man etwas nicht mag dann halt nicht, aber besonders bei SABATON ist es doch mittlerweile "chic" in der Szene alles madig zu machen. Und das stört mich schon länger. Sicher kann man bei der Band einiges kontrovers sehen (was ich ja auch mache), aber man hat oft das Gefühl dass SABATON-Bashing zum Selbstzweck verkommen ist, nur damit man zeigen kann wie "true" man ist.

Zum Thema SABATON und Keyboards: Ich finde tatsächlich nicht dass das Keyboard so dominant ist und man keine Gitarren mehr hört. Der Sound ist seit "Heroes" halt ziemlich glattgebügelt, aber heavy ist er aus meiner Sicht dennoch.
Benutzeravatar
Abbath
Blood Brother
Blood Brother
Beiträge: 845
Registriert: 14. Aug 2011 18:20
Wohnort: Baden-Württemberg

Re: Sabaton - The Great War

#47

Beitrag von Abbath »

Ich denke mal, er meint damit, dass Sabaton heutzutage durchaus für viele eine ziemlich glattpolierte Schlager-Metal-Band sind, die stets auf dieselben Elemente wie pure Eingängigkeit, Mitsingfaktor (manche würden es auch Partyfaktor nennen), viel Keyboard und Pathos sowie diverse Albereien und plakative Symbole/Requisiten auf der Bühne setzt. Wer den diesjährigen Auftritt auf dem Wacken verfolgt hat, kann da eigentlich nur bestätigt werden... Objektiv betrachtet kann man sagen, dass die Band seit "Heroes" einfach ihre Songwriting-Formel gefunden hat und daran nichts mehr verändern wird, wovon man eben halten kann, was man will. Ich kann die vielen negativen Kommentare grundsätzlich nachvollziehen, finde aber auch, dass der Götz da in seinem Vorwort ein wenig überdramatisiert.

Ich muss dazu aber gleich einwerfen, dass ich die Band tatsächlich auch heute noch höre (warum auch immer...), sogar das neuste Album gekauft habe und zusammen mit meiner Frau (die sonst wirklich NICHTS für Metal übrig hat - ein Schelm, wer Böses denkt) im Januar nach Stuttgart auf Konzert gehe.
"There is a road, that I must travel. May it be paved or unseen..." (Disillusion - Back to Times of Splendor)

https://www.musik-sammler.de/sammlung/maidenhead/
Chewie
Moderator
Moderator
Beiträge: 6263
Registriert: 11. Aug 2011 16:21

Re: Sabaton - The Great War

#48

Beitrag von Chewie »

Abbath hat geschrieben:Ich denke mal, er meint damit, dass Sabaton heutzutage durchaus für viele eine ziemlich glattpolierte Schlager-Metal-Band sind, die stets auf dieselben Elemente wie pure Eingängigkeit, Mitsingfaktor (manche würden es auch Partyfaktor nennen), viel Keyboard und Pathos sowie diverse Albereien und plakative Symbole/Requisiten auf der Bühne setzt. Wer den diesjährigen Auftritt auf dem Wacken verfolgt hat, kann da eigentlich nur bestätigt werden... Objektiv betrachtet kann man sagen, dass die Band seit "Heroes" einfach ihre Songwriting-Formel gefunden hat und daran nichts mehr verändern wird, wovon man eben halten kann, was man will. Ich kann die vielen negativen Kommentare grundsätzlich nachvollziehen, finde aber auch, dass der Götz da in seinem Vorwort ein wenig überdramatisiert.

Ich muss dazu aber gleich einwerfen, dass ich die Band tatsächlich auch heute noch höre (warum auch immer...), sogar das neuste Album gekauft habe und zusammen mit meiner Frau (die sonst wirklich NICHTS für Metal übrig hat - ein Schelm, wer Böses denkt) im Januar nach Stuttgart auf Konzert gehe.
:super:
Benutzeravatar
CaptainMorgan
Invader
Invader
Beiträge: 127
Registriert: 13. Dez 2019 14:10

Re: Sabaton - The Great War

#49

Beitrag von CaptainMorgan »

Abbath hat geschrieben:Ich denke mal, er meint damit, dass Sabaton heutzutage durchaus für viele eine ziemlich glattpolierte Schlager-Metal-Band sind, die stets auf dieselben Elemente wie pure Eingängigkeit, Mitsingfaktor (manche würden es auch Partyfaktor nennen), viel Keyboard und Pathos sowie diverse Albereien und plakative Symbole/Requisiten auf der Bühne setzt. Wer den diesjährigen Auftritt auf dem Wacken verfolgt hat, kann da eigentlich nur bestätigt werden... Objektiv betrachtet kann man sagen, dass die Band seit "Heroes" einfach ihre Songwriting-Formel gefunden hat und daran nichts mehr verändern wird, wovon man eben halten kann, was man will. Ich kann die vielen negativen Kommentare grundsätzlich nachvollziehen, finde aber auch, dass der Götz da in seinem Vorwort ein wenig überdramatisiert.
Sei mir nicht böse, aber was ein verknöcherter und ewiggestriger "Musikjournalist" wie der Götz von SABATON hält dürfte der Bands selbst nicht mal ein müdes Arschrunzeln entlocken. Aber was das Schema F, das SABATON seit "Heroes" auf ihren Alben anwenden angeht gebe ich dir vollkomen Recht. Ich habe da auch das Gefühl dass vor allem Joakim Broden, den ich mittlerweile für einen unsympatischen Labersack halte, zuviel in der Band zu sagen hat. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt, vielleicht haben SABATON mal bald selbst die Nase davon voll und wagen wieder das eine oder andere Experiment.
Benutzeravatar
Abbath
Blood Brother
Blood Brother
Beiträge: 845
Registriert: 14. Aug 2011 18:20
Wohnort: Baden-Württemberg

Re: Sabaton - The Great War

#50

Beitrag von Abbath »

Wie gesagt, inhaltlich kann ich die Argumentation von Götz verstehen, halte den Text aber in der Wortwahl für überzogen.

Ich denke, Joachim und Per haben sich schon vor einigen Jahren auf diesen "Masterplan" für die Band festgelegt. Aus diesem Grund sind wahrscheinlich auch die anderen damals ausgestiegen (wie Chewie schon anmerkte).

Die werden solange die Maschinerie so weiterläuft nichts daran ändern. ;)
"There is a road, that I must travel. May it be paved or unseen..." (Disillusion - Back to Times of Splendor)

https://www.musik-sammler.de/sammlung/maidenhead/
Benutzeravatar
chemicalwedding
Phantom of the Opera
Phantom of the Opera
Beiträge: 6879
Registriert: 19. Aug 2011 13:02
Wohnort: südlich von Deutschland

Re: Sabaton - The Great War

#51

Beitrag von chemicalwedding »

CaptainMorgan hat geschrieben: Unterm Srich zählt doch nur Eines: Man soll das hören was einem gefällt und wenn man etwas nicht mag dann halt nicht, aber besonders bei SABATON ist es doch mittlerweile "chic" in der Szene alles madig zu machen.
genau, darum höre ich mir Sabaton nicht an. Mir gefällt dieser Schlager-Metal einfach nicht, hat mir noch nie gefallen. Hat bei mir nichts damit zu tun, dass es "chic" ist Sabaton nicht zu mögen. Ich finde die letzten Alben und diese Kriegslyriks ganz einfach sehr plump.

Aber jeder soll sich anhören was im passt. Das ist ok so. Mir passt die Band ganz einfach nicht. Hab sie auch schon paar Mal live gesehen, und ich fand sie schlicht dämlich.
Antworten