ASP

Allgemeines über Metal- & Rockbands, Solokünstler und andere Projekte

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Orkboss
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ASP

#1

Beitrag von Orkboss »

Hier mal ein Thema zu einer meiner Lieblingsbands: ASP
ASP spielen, laut eigener Aussage, Gothic Novel Rock, also Rock mit Texten eines Gothic-Romans.
Die Musik lebt dadurch natürlich zum großen Teil von den(deutschen/englischen) Lyrics, die man mMn hin und wieder einfach in ein Deutschlehrbuch zum interpretieren packen könnte, andere Elemente der Musik sind (vor allem auf den ersten Alben sehr stark) Synthesizer, hin und wieder klassische Elemente(wie Geigen) und bei einigen Liedern und vor allem bei Abschnitten, wo nur gesprochen wird, eine Geräuschkulisse(Schritte, Schnaufen etc.)
Die meisten Fans dieser Musik die ich kenne sind allgemein Fans der Musik der Schwarzen Szene (Samsas Traum, Subway to Sally, Lord of the Lost, Mono Inc.; etc.), wer diese Bands kennt und mag und ASP noch nicht gehört hat, der hat eindeutig Nachholbedarf. Besonders hervorzuheben wäre noch die Stimme des Frontmanns und Sängers Alexander Frank „Asp“ Spreng, der die Band ganz nebenbei nach seinem Spitznamen genannt hat, und der mit seiner Vielfalt und den Emotionen die er beim Singen auslöst, bei mir ein ums andere mal für wohlige Gänsehaut sorgt.

Diskographie:
Die ersten 5 Alben bilden den „Schwarzer Schmetterling-Zyklus“ welcher einen Inhaltlichen Bogen über alle 5 Alben bildet. Die ersten 2 dieser Alben wurden beim Rerelease 2004 ein wenig verändert, einige Songs wurden an andere Stellen oder sogar dazugepackt. Ich were mihc auf diese Ausgabe beziehen, da ich die CDs so auch kenne. Das erste Album ist

- Hast Du mich vermisst? - 2000
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1. Intro (In meiner Vorstellung) <-nur auf dem Rerelease 2004
2. Schwarzer Schmetterling
3. Where do the Gods go
4. Dancing
5. Küss mich
6. Sing child
7. Teach me war
8. Imbecile anthem
9. Und wir tanzten (Ungeschickte Liebesbriefe)
10. Blinded

Das Album ist, rein von der Musik, mMn das Album welches sich am stärksten an dem, was man unter „Neue Deutsche Härte“ versteht, orientiert , allerdings lassen die einzelnen Songs schon eine sehr schöne Stimmung aufkommen. Für ein Debütalbum hingegen ist die Qualität einsame spitze und lässt schon sehr gut erahnen, wohin sich die Band einmal entwickeln wird. Die beiden Höhepunkte des Albums sind „Sing Child“ und „Und wir tanzten (Ungeschickte Liebesbriefe)“, als dritten und etwas weniger eingängigen Anspieltipp würde ich noch „Schwarzer Schmetterling“ empfehlen.
7/10

Sing Child
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Und wir tanzten(live)
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- Duett – 2001
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1. Prolog <- 2004
2. Kokon
3. Tiles
4. The little big man
5. Die kleine Ballade vom schwarzen Schmetterling
6. Maybe
7. Versuchung
8. Besessen
9. Du bist nie allein <- 2004
10. Schwarz
11. Fading away (A vision)

Auch dieses Album ist noch sehr Synthesizerlastig geprägt, einzig das später dazugekommene „Du bist nie allein“ sticht da heraus. Das Album ist im Vergleich zu den Nachfolgealben immer noch sehr „Hart“, die Stücke wirken aber noch mehr wie aus einem Guss, ich persönlich merke immer gar nicht wie die Zeit vergeht wenn ich dieses Album Höre. Im Gegenzug gibt es hier mMn auch keinen wirklichen Höhepunkt, der einzige Song der etwas herausfällt ist der ursprüngliche Opener „Die kleine Ballade vom schwarzen Schmetterling“. Man kann das Album also sehr gut mit „The Mystery of Time“ von Avantasia vergleichen ;-)
Als Anspieltipps empfehle ich neben den beiden genannten Songs noch „Tiles“, da könnte aber auch jeder andere Song des Albums stehen...
7,5/10

Du bist nie allein
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Die Kleine Ballade vom schwarzen Schmetterling
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- Weltunter – 2003
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1. Intro
2. Welcome
3. Weltunter
4. Stille der Nacht (Ein Weihnachtsmärchen)
5. Geisterjagd (Träne im Meer)
6. She Wore Shadows
7. Demon love
8. Ich will brennen
9. Hässlich
10. Eleison
11. Lykanthropie (Es tobt ein Krieg in mir)
12. Die Ruhe vor dem Sturm

In einem Review über die ein späteres Album habe ich mal folgenden Satz(mal frei aus der erinnerung zitiert) gesehen: „...erinnert an einigen Stellen wieder etwas an Weltunter, welches ja besonders bei Metalheads auf großen anklang stieß, einige der Song lädt sogar wieder zum Headbangen ein.“ Auch wenn sich das ASP mMn nur bedingt zum Headbangen eignet so bringt dieses Zitat die Sache aber sehr schön auf den Punkt. Man sollte hier jetzt kein Metalalbum erwarten, allerdings sind die Metal Einflüsse hier am größten. Es ist auch mit Abstand das Asp Album welches ich am häufigsten gehört habe. Außerdem ist mit „Ich will Brennen“ auch noch der Live Klassiker drauf, mit „Die Ruhe vor dem Sturm“ meinen ASP Lieblingssong und mit „Weltunter“ noch einen weiteren mit Ohrwurmpotential. Technisch wird ASP sich mit den Folgenden Alben noch weiterentwickeln, was eine objektive Beurteilung diese Albums extrem schwer macht. Wie gesagt, es ist mein Leiblingsalbum da es einen anderen Stil als die Nachfolger hat, aber im vergleich zu den Nachfolgern fehlt ein bisschen was für die volle Punktzahl von daher nur 9/10

Ich will brennen
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Die Ruhe vor dem Sturm
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Weltunter
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- Aus Der Tiefe – 2005
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1. Beschwörung
2. Willkommen zurück
3. Schwarzes Blut
4. Im dunklen Turm
5. Me
6. Schattenschreie
7. Hunger
8. Fremde Erinnerungen
9. Ballade von der Erweckung
10. Tiefenrausch
11. Schmetterling, Du kleines Ding
12. Ich komm dich holn
13. Werben
14. Spiegelauge Part I: Aus der Tiefe
15. Spiegelauge Part II: Spiegelaugen
16. Spiegelauge Part III: Tiefenrausch (Reprise)
17. Spiegelauge Part IV: Panik
18. Spiegelauge Part V: Spiegel

Der Zyklus kommt langsam zu seinem Höhepunkt. Diese Album zeichnet sich vorallem dadurch aus, dass es die mMn im vorgänger etwas vernachlässigte (Schauer)Geschichte wieder sehr stark aufgreift. Dies fängt schon damit an dass etwa jedes 2. Stück entweder ein Interlude oder eine mit Hintergrundgeräuschen versehene Erzählung darstellt. Dies erzäugt eine richtig schöne Schauerstimmung, die einem Gothic-Roman, der sich ja in der Stilbezeichnung findet, richtig gerecht wird. Freilig muss man sich darauf einlassen, dass man neben Musik auch andere Sachen hört und ich kann mir vorstellen dass der eine oder andere dies als störend empfindet, ich finde es klasse. Zum anderen entwickelt sich ASP auch technisch, die Lieder sind etwas komplexer und vielschichtiger aufgebaut. Lediglich die 5 Teile Spiegelauge fide ich etwas zu zerpflückt und unzusammenhängend, deshalb auch keine volle Punktzahl hier. Zum anhören empfehle ich vor allem den zweitbesten ASP song aller Zeiten, „Schwarzes Blut“, dann noch die „Ballade von der Erweckung“ und als Außenseiter „Werben“, welcher auch gerne Live gespielt wird.
9,5/10

Schwarzes Blut
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Werben(live, aber geniale version)
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Ballade von der Erweckung
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- Requiembryo – 2007
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CD 1
1. Offährte
2. Coming Home
3. De profundis
4. Pavor diurnus (Fremde Träume I)
5. Duett (Das Minnelied der Incubi)
6. Schmetterflug
7. Frostbrand
8. Ich bin ein wahrer Satam
9. Erinnerungen eines Fremden
10. Raserei
11. Das Erwachen
12. Erinnerungen eines Fremden (Reprise)
13. Finger weg! Finger!

CD 2
14. Requiem
15. Schwarzer Schmetterling: Nekrolog
16. Pavor nocturnus (Fremde Träume II)
17. Biotopia
18. How Far Would You Go? (The 6th Of September)
19. Nie mehr
20. Offährte (Reprise)

Und da sind wir, der Höhepunkt und Abschluss des Schwarzen Schmetterling-Zyklus in Doppelalbum Format. Von den meisten Fans wird dieses Album als das beste Album angesehen welches ASP jemals gemacht haben, und ich stimme in diesen Chor gerne mit ein. Das Album zeigt sich unglaublich vielseitig, es sind Elemente aller vorherigen Alben enthalten, von Neuer Deutscher Härte über Metalanleihen bis hin zu den Gesprächspassagen aus dem direkten Vorgänger(allerdigns deutlich reduziert) ist alles dabei. Hinzu kommt mit „Requiem“ noch ein über 27min Song, einige Tanznummern oder Songs mit großen Akkustikpassagen. Das Album ist genial, ich kann jedem Fan düsterer Musik diese Investition nur empfehlen.Auch hier fällt es mir auch wieder schwer Hörproben zu bestimmen, nicht weil es keinen Höhepunkt gibt, sondern weil es zu viele gibt die sich stilistisch z.T. auch sehr stark unterscheiden. Also benenne ich mit „Ich bin ein Wahrer Satan“ erstmal den bekanntesten Song, der auch die Single war, mit „Biotopia“ die "Ballade" und mit „Duett (Das Minnelied der Incubi)“ den Song der aufgrund seiner 2 Gesangslinien noch heraussticht.
10/10

Duett(Das Minnelied der Incubi)
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Ich bin ein wahrer Satan
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Biotopia
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Damit endet der „Schwarzer Schmetterling-Zyklus“, als nächstes folgt nun ein Projekt welches Mastermind Alexander Spreng schon länger geplant hatte, nämlich:

- Zaubererbruder (Der Krabat-Liederzyklus) - 2008
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CD 1
1. Intro: Betteljunge
2. Krabat
3. Die Teufelsmühle
4. Denn ich bin der Meister
5. Fluchtversuch
6. Elf und einer
7. Mein Herz erkennt dich immer
8. Verwandlungen 1-3

CD 2
9. Abschied
10. Der schnitter Tod
11. Spottlied auf die harten Wanderjahre
12. Zauberbruder
13. Das geheimnisvolle Fremde (Ja, ja, drei mal hurra!)
14. Am Ende
15. Outro: Zwei Schwäne

Dieses Doppelalbum ist wie der Titel schon sagt, eine Vertonung der Krabat Volkssage, allerdings unterscheidet sich diese Version von der des Romans von Otfried Preußler. Es ist mehr eine Version zu der Alexander Spreng kam nachdem er sich den Roman und auch andere Versionen des Stoffes erlesen hatte, sie gleicht also keiner anderen Version genau.Nichtsdestotrotz, oder, gerade desshalb ist dieses Album genial und entfaltet eine schöne Wirkung. Die Geschichte wird dabei linear erzählt und sollte auch wenn man von der Sage keinen blassen schimmer hat gut zu verstehen sein. Musikalisch ist es etwas anders als die Vorgänger, man könnte es eher dem Folk-Rock zuordnen. Diese Album war meine erste ASP CD, gerade weil ich als Fan des Romans mich sehr für die Geschichte interessiert habe und ich beräue diesen Kauf nicht. Durch den Fokus auf die Handlung leidet mMn in eingen Fällen das Musikalische etwas so werden 1-2 Lieder etwas langweilig, was die Wertung trübt. Anspieltipps sind „Krabat“, „Zauberbruder“(Duett mit Eric Fish) und „Mein Herz erkennt dich immer“.
9/10

Krabat
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Zaubererbruder
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Nach diesem Zwischenprojekt sollte eigentlich ein neuer Zyklus in Kooperation mit einer Comicserie Folgen, dies konnte allerdings nicht umgesetzt werden und bis auf die Doppelsingle „Wer sonst/Im Märchenland“ und den ersten Comic gibt es davon nichts. Selbinge Single kann ich aber auch nur empfehlen, schon allein weil es ein Duett mit Michael Rhein von InExtremo gibt!
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Einige Jahre später startete dann der „Fremd-Zyklus“ mit:

- Fremd - 2011
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1. A Prayer For Sanctuary
2. Wechselbalg
3. Eisige Wirklichkeit
4. The Mysterious Vanishing Of The Foremar Family
5. Rücken an Rücken
6. Angstkathedrale (Canterbury Version)
7. Schön, schön, schön
8. FremdkörPerson, erstens
9. Unverwandt

Der Musikstil in diesm Album wandelt sich erneut, er wird allgemein etwas weniger komplex und etwas eingängiger und rockiger, auch geht die Instrumentvielfalt etwas zurück und die Synthesizer sind wieder etwas mehr im Vordergrund. Inhaltlich ist der name Programm, die Texte sind über zwischenmenschliche wahrnehmung und unsere Interaktion mit der Welt, dabei aber gewohnt düster, wenn auch nicht so stark wie auf „Aus der Tiefe“. Die einzige Ausnahme hier ist „The Mysterious Vanishing Of The Foremar Family“, welches eine Gedichtvertonung ist. Anspieltipps: „Wechselbalg“, „Angstkathedrale (Canterbury Version)“, „Unverwandt“
9/10

Wechselbalg
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Unverwandt
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- Geisterfahrer - 2012
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1. GeistErfahrer
2. In Sack und Asche
3. ÜberHärte
4. Carpe noctem
5. Weichen(t)stellung (GeistErfahrer Reprise)
6. Danach

Technisch gesehen eine EP, mit über 35min Laufzeit und 6 neuen Liedern aber mMn würdig her aufgenommen zu werden, auch wenn ich sie nicht bewerten werde. Ich mag diese als Fremd 1.5 angekündigte EP, einzig ÜberHärte geht mir auf die Nerven. Inhaltlich geht es um das ausbrechen aus der Masse, dem sich selbst bestimmen.

Carpe Noctem
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- Maskenhaft – 2013
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1. Augenaufschlag
2. Die Kreatur mit der stählernen Maske
3. Aufbruchstimmung
4. Wanderer
5. Schneefall in der Hölle
6. Die Löcher in der Menge
7. Reflexionen
8. Das Märchen vom Wildfang-Windfang (Schlüpftanz)
9. Panzerhaus
10. Per aspera ad aspera
11. Die Klippe – Teil 1: Stimmen im Nebel
12. Die Klippe – Teil 2: Hang

Noch ein Album zu dem ich keine Wertung abgeben werde, allerdings diesmal aufgrund der Tatsache dass ich die Musik nur als sehr kleine MP4 Datein über Facebook von meiner Schwester gesendet bekommen habe, die so frei war das Album für mich einzulesen. Und da es bei diesem Album erstmals eine Alternative abmischung für anlagen und eine für MP3 Player gab und ich den starken Verdacht habe dass meine Schwester zu der Niedrigen Qualität noch die falshce Abmischung erwischt hat werde ich diese Album nicht bewerten. Von dem was ich sagen kann wäre zum ersten festzustellen, dass sich Maskenhaft stilistisch wie eine weiterentwicklung des Vorgängers anhört, das kann man mögen oder nicht. Auch Alexander Sprengs Gesang hört sich nicht mehr so vielseitig an wie im Schmetterling-Zyklus. Nebenbei gesagt war es der Song „Das Märchen vom Wildfang-Windfang (Schlüpftanz)“ welcher die Kritik die ich bei „Weltunter“ zitiert habe bekommen hat, der Song ist also wieder etwas härter. Textlich ist wieder der Name Programm, es geht um unser Inneres und das, wass wir in der Öffentlichkeit als Person oder Identität ausgeben.
Anspieltipps: Neben dem erwähnten Song noch „Per aspera ad aspera“ und „ Die Löcher in der Menge“.
Fazit zu dem Album: Wer den Vorgänger nicht mochte wird an diesem Album auch wenig freude haben.

Per aspera ad aspera
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Die Löcher in der Menge
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Für alle die neugierig geworden sind gibt es auch noch eine gute Best off, mit einer Menge neu aufgenommen oder abgemischtem Zeug, „Horror Vacui“ genannt.


Uffta, nachdem ich nun diese Textbatzen geschrieben habe würde ich mich über einige Rückmeldungen oder Kommentare freuen.
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Re: ASP

#2

Beitrag von Quebec-weekend-warrior89 »

Ich möchte erst einmal ein großes Lob aussprechen, denn die Vorstellung dieser Band ist richtig klasse und wartet mit vielen Details in Form von Beschreibungen, Fotos und Videos auf. Daran kann sich jeder, der demnächst noch einmal eine Band vorstellen möchte, ein Beispiel nehmen.

ASP kenne ich natürlich auch. Ich habe die Band auch zwei Mal live gesehen, auf dem M'era Luna im Jahr 2008 und auf dem Castle Rock im Jahr 2012. Am besten gefallen mir die Lieder "Ich will brennen", "Werben" und "Zaubererbruder" (mit Subway To Sallys Eric Fish) und "Wer sonst?!" (mit In Extremos Michael Robert Rhein). Die letzten beiden Alben kenne ich noch nicht. Die "Horror Vacui" finde ich als Einstieg richtig klasse, das ist eine stark aufgemachte Kompilation mit allen Hits. Der Sänger hat eine angenehm atmosphärische Stimme und viele Stücke der Band gehen sofort ins Ohr ohne dabei poppig zu sein. Besonders spannend sind auch die verschiedenen Konzepte, beispielsweise um den "Krabat"-Roman. Wenn man auf etwas dunklere Literatur steht, gewinnen ASP noch einmal zusätzlich an Spannung. Ich möchte auch noch einmal hinzufügen, dass der Frontmann der Band wirklich sehr sympathisch herüber kommt, egal ob auf der Bühne oder nach Konzerten. Da kann sich so mancher eine Scheibe von abschneiden. Ich schätze leider, dass die Band den wenigsten hier zusagen wird, da ASP im Gothic-Sektor beheimatet sind und ihre Art von Musik eher weniger kracht, sondern auf Atmosphäre, Einprägsamkeit und Konzept achtet. Wer aber offen für die Gothic-Szene ist und die Band noch nicht kennen sollte, der kommt um sie nicht herum.
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Re: ASP

#3

Beitrag von Orkboss »

Danke für die Blumen :-)
Aber ich glaube wenn ich nochmal eine Band mit so ausgeprägter Discographie vorstelle werde ich das vermutlich nicht mehr an einem Stück machen, das dauert zu lange.
Btw. es gibt eine interessante Live-Coverversion von Subway to Sally des Songs "Ich will Brennen", mit Asp am Mikro. Ist auch auf einer der ASP CD-Sammlereditionen drauf("Fremd" meine ich, könnte aber auch die "Eisige wirklichkeit" Single sein :scratch: ), findet man aber auch auf Youtube. Ich finde Diese Bands passen einfach zueinander :-)
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