
Die erste Scheibe "The Final Experiment" beinhaltet eigentlich schon alles was Ayreon ausmachen. Zwar sind die Gäste hier noch nicht so namhaft und bekannt, dafür wirkt die Scheibe aber auch homogener und ist insgesamt sehr ruhig und proglastig geworden. Atmosphärisch bewegt man sich hier irgendwo zwischen King Crimson, Rush und Tangerine Dream, die Metalanteile sind noch relativ gering, was dem qualitativ hochwertigen Songwriting aber keinen Abbruch tut. 8,5/10

Die Scheibe hat nicht nur das schlechteste Cover und uninteressanteste thematische Konzept, es ist auch musikalisch trotz der kurzen Spielzeit teils etwas langatmig geraten. Allerdings fühlt sich das Projekt hier wie eine richtige Band an und man greift vermehrt auf elektronisch-atmosphärische Spielereien zurück. 7/10

Ayreons erstes episches Doppel-Konzeptalbum ist gleich eines seiner besten. Es hat tolle Harmonien, viel Atmosphäre und es wimmelt nur so von Ohrwürmern. Die Gäste sind hier noch für ihre Qualität und weniger ihren Prestige gewählt. 9,5/10

Hier ist ein sehr harmonisches, atmosphärisches und ruhiges Album des Niederländers, wo sich eine Atmosphäre durchgängig durch das Album zieht. Sicherlich eines seiner progressivsten Projekte, aber manchmal mangelt es an Abwechslung, Energie und Spannung. 8,5/10

Das Gegenstück zum ersten Album bietet härtere und metallische Klänge und viele grosse Namen. Das Album klingt dadurch aber weniger aus einem Guss und hat eher die Atmosphäre einer Kompilation, obwohl das Hauptkonzept schön weiter gesponnen wird. Dennoch finden sich hier einige geniale, unvergessliche Perlen auf dem Album, auch wenn der zweite Teil leicht abfällt. 8,5/10
Dieses Album ist wieder weniger metallisch und etwas ruhiger geraten. Neben vielen feinsinnigen Melodien und schönen Ideen, ist dies aber auch das Album mit dem meisten Füllmaterial und das Endprodukt zieht sich teilweise ganz schön und wird wohl nur den Proggern richtig zusagen. 7,5/10

Ein ganz starkes und leider völlig unterbewertetes Werk. Zwar gibt es hier wieder viele Gäste, viel Abwechslung und nicht agnz so viel Kohärenz, dafür sind die Einzelsongs dieses Mal aber richtig stark und episch geworden. Es geht auch wieder härter zu und ist vermutlich Ayreons metallischstes Produkt, wobei man von Folkballaden über Synethseizer-Symphonien bis zum radiotauglichen knackigen Rocker alles an Bord hat. Es ist sicherlich Ayreons kommerziellstes Werk, aber auch sein abwechslungsreichstes. 9,5/10




