Kennt ihr gute Metal-oder Rock-Bücher? Biografien usw.? Wäre interessant finde ich.
Diese gefallen mir:
"AC/DC: Die Bandgeschichte ("Hell ain't a bad place to be") (Mick Wall):
Diess Buch ist relativ neu. Gefällt mir gut. Es kommen viele Leute aus dem Umfeld der Band zu wort und es werden auch mal Sachen angesprochen wenn es nicht so lief (Z:B. so Mitte der 80er Jahre.) Das einzige was etwas stört, finde ich. so ab 1985 wird mir einiges dann zu sehr quasi im Schnelldurchlauf erzählt.
"AC/DC -Die Biografie" (Martin Huxley):
Ich habe davon ein Buch das nicht mehr so neu ist, aber für mich ist es eines der besten AC/DC-Bücher. Auch sehr gut geschrieben .
"Sabbath Bloody Sabbath: Die unautorisierte Biografie " (1968-2011) ( Joel McIver):
Sehr gutes Buch über Black Sabbath's-Geschichte. Mir hat's gefallen.
"Dio" (Martin Popoff):
Auch dieses Buch gefällt mir. Es geht hauptsächlich um Dio's Soloband und ihre Alben. Mit vielen Interviewpassagen mit Dio und Mitgliedern seiner Band.
"Deep Purple: Die Geschichte einer Band" (Jürgen Roth u. Michael Sailer ):
Hier kann ich gar nicht soviel sagen, fand's aber nicht schlecht.
Über Iron Maiden kenne ich nur als Buch "Run To The Hills: Die offizielle Biographie" (Mick Wall):
Ich muß ja sagen das Buch gefällt mir nicht so. Liegt nicht am Inhalt, finde es irgendwie nicht so gut geschrieben, weiß auch nicht.
Kennt ihr auch Bücher in der Art?
Zuletzt geändert von Dr Loomis am 10. Aug 2014 12:56, insgesamt 6-mal geändert.
Die erste Maiden Bio "Running Free" kann ich noch empfehlen, auch wenn diese wegen dem Cockney-Slang teils recht schwer zu verstehen ist. Zur Hilfe wurde zum Glück eine Tabelle mit der "Übersetzung" der wichtigsten im Buch verwendeten Cockney-Wörter eingefügt.
Weiter finde ich das Buch von Derek Riggs "Run for Cover" sehr gut. Die meisten Eddie-Bilder werden teils mit sehr ausführlichen Kommentaren beschrieben.
Im Bereich Maiden ist noch die Bruce Bio zu erwähnen:
"Flashing Metal With Iron Maiden and Flying Solo"
Diese gibt's bei Iron Pages auch in deutscher Version
Dream Theater: Lifting Shadows
Davon gibt es in der Zwischenzeit bereits die dritte überarbeitete/erweiterte Auflage. Die erste Version wurde in zwei Bänden veröffentlicht. Der eine Band nannte sich "Images" (nur Fotos, haufenweise tolle Fotos aus der ganzen Karriere der Mitglieder), der zweite Band nannte sich "Words" (nur Text). Ausserdem wurde der ersten Version noch eine CD mit teils raren Live- und Demoaufnahmen beigelegt. Die beiden nachfolgenden Versionen wurden nur noch als ein Band veröffentlicht, deshalb mit deutlich weniger Bildmaterial ausgestattet.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Habe da eine ganze Latte an Büchern, vielleicht stell ich die demnächst mal ein, auch wenn es nicht viel Sinn macht. Das meiste ist gar nicht mehr zu bekommen oder hoffnungslos veraltet.
Beispielsweise Ozzy's Diary Of A Madman oder Heavy Duty von Judas Priest...die sind halt auf dem Stand von 1984 oder 85!
Und auf jeden Fall noch das hier:
Das einzige Buch, was ich mehrmals gelesen habe. Ich war damals einfach so begeistert davon - hat mich auf jeden Fall sehr motiviert NOCH mehr Gitarre zu spielen als ich es so schon getan habe (ist glaube ziemlich genau 2 Jahre her) und niemals Drogen zu nehmen (so blöd es klingt, aber nach dem Lesen des Buches habe ich mir damals echt gedacht "Okay, das muss ich mir nicht antun").
Mal hier einige Bücher, die ich uneingeschränkt empfehlen kann. Alles ist auf Deutsch erhältlich:
Mötley Crüe – The Dirt (Hannibal Verlag)
Die Geschichte von Mötley Crüe ungeschönt und unverblühmt erzählt von Vince Neil, Mick Mars, Tommy Lee und Nikki Sixx…das Buch ist wirklich Hardcore, weil man sich immer gefragt hat, ob die Vier wirklich so schlimm sind, wie sie in der Presse oftmals dargestellt wurden. Hat man das Buch zu Ende gelesen, kommt man zu dem Schluß, daß alles noch viel schlimmer war. Sodom und Gomorrha war wirklich ein Kindergeburtstag gegen das, was MC so veranstaltet haben.
Ozzy – Die Autobiografie (Heyne Verlag)
Nicht ganz so wüst wie in The Dirt geht bei dieser Biografie zu, wenn Ozzy seine Lebensgeschichte ausbreitet, aber man erhält einen wunderbaren Einblick in sein Leben. Auf seine Zeit mit Black Sabbath geht er ausführlich ein (wobei die Alben, welche er mit eingespielt hat, nur am Rande erwähnt werden). Was seine Solo Zeit betrifft, da werden manche Kapitel wie z. B. Bark At The Moon/Ultimate Sin Ära eher ignoriert und Leute wie Jake E. Lee oder Carmine Appice, wenn überhaupt, nur am Rande erwähnt. Entweder kann er sich an manche Dinge nicht mehr erinnern oder will es einfach nicht. Trotzdem Lesenswert.
Tony Iommi – Iron Man (Hannibal Verlag)
Etwas genauer und ausführlicher geht da Tony Iommi in seiner Biografie auf sein Leben und seine Karriere ein – von Black Sabbath bis Heaven & Hell und läßt nicht wie Ozzy manche Kapitel aus. Gefiel mir etwas besser als Ozzy’s Buch
Black Knight: Ritchie Blackmore
Jerry Bloom erzählt eindrucksvoll die Geschichte des Mannes in Schwarz wirklich sehr ausführlich über 400 Seiten lang. Es sind Interview Auszüge mit Blackmore eingepflegt und andere Leute, die mit ihm in seiner langen Karriere zusammen gearbeitet haben, kommen ebenso zu Wort. Man erfährt viel Hintergründiges und Sachen, die zumindest mir bis dahin eher unbekannt waren.
Black Sabbath – Hohepriester des Doom (Iron Pages Books)
Das eigentlich beste Buch über Sabbath, weil hier auch mal die Ära‘s mit Dio, Gillan, Hughes und Martin ausführlich abgehandelt werden. Die meisten Bücher, die ich habe, beschäftigen sich überwiegend nur mit Ozzy und handeln die Zeit nach 1980 mit zwei oder drei Seiten ab. Dies ist hier nicht der Fall. Geschrieben wurde das Ganze von Martin Popoff und ist in Deutsch sowie Englisch erhältlich, wobei die englische Ausgabe von den Bildern her wesentlich umfangreicher ist.
Das ultimative Deep Purple Kompendium
Ebenfalls von Martin Popoff stammt diese Deep Purple Biografie und sehr informativ und gut aufgemacht. Man erfährt zwar nicht unbedingt etwas Neues, aber wenn man mit der Purple Historie nicht so vertraut ist, ist dieser Schmöker bestens geeignet.
NNWOBHM – The Glory Days (Iron Pages)
Die wohl ultimative Bibel über die englische HM Bewegung, die Ende der 70er Jahre entstand. Es gibt einen kuzen Abriss darüber, wie die NWOBHM zustande kam und auf nahezu jede Band, die etwas damit zu tun gehabt hat, wird eingegangen incl. Discografie (Alben/Singles). Herausgekommen im Juni 1995. Es gab später noch eine zweite Auflage, die um einige Bands erweitert wurde…ansonsten unterscheiden sich die Bücher im wesentlich nur durch die Interviews diverser Musiker wie Biff, Bruce Dickinson, John Mortimer, Paul Di’Anno und anderer, die irgendwie in diese Bewegung involviert waren. Allerdings sind beide Bücher nicht mehr so einfach zu bekommen.