Punkrock-Thread

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MORGOTH
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Punkrock-Thread

#1

Beitrag von MORGOTH »

Hoffe ich habe den Thread richtig eingeordnet!

@Quebec:

Also zu den Hosen. Durch die bin ich damals zum Punk gekommen. Ich fand Ihre Alben auch immer gut. Meinb Lieblingsalbum war lange Zeit "Kreuzzug ins Glück". Songs wie "Streichholzmann" oder "Glückspirat" können mich heute noch begeistern.
Die letzten Alben fand ich nicht mehr so toll. "Auswärtsspiel" und "In aller Stille" waren aber wieder sehr gut im Gegensatz zu Platten wie "Opium" und "Unsterblich" und was noch alles kam. Die aktuelle ist nicht nach meinem Geschmack.
Wegen dem Kommerz-Ding, die Hosen haben sich Ihren Erfolg verdient, haben über 10 Jahre lang in kleinen Clubs gespielt bis sie dann mal etwas erfolgreicher wurden. Nicht so wie manche Newcomer-Band die einen Nr.1 Hit landet und danach nur noch Schrott abliefert.
In Sachen Punk braucht man den Jungs auch nichts zu erzählen, die waren damals mittendrin und haben die Düsseldorfer Szene wesentlich mitgestaltet.

Die Ärzte sind für mich Kult von ´82-´88 jedenfalls. Mit denen bin ich aufgewachsen. Mein Bruder hatte damals alles (Debil-Das ist nicht...) von ihnen. Seit der Reunion find ich sie auch nicht mehr so gut. Und Punk ist das schon lange nicht mehr. Albumtitel wie "Planet Punk" sollten eher provokativ verstanden werden. Herrlich wie sich damals die ganzen "echten" Punks aufgeregt hatten. Auch Lieder wie "Punk ist" von der "13" sind ironisch gemeint. In diesem Fall übrigens mit einem kleinem Seitenhieb Richtung Düsseldorf. Das Verhältnis beider Bands ist Heute aber ganz gut, war auch früher nie wirklich ernst gemeint.
Die ganzen Spaßkapellen haben sich an den Ärzten orientiert, auch wenn sie deren Genialität nie errreicht haben.

Die Onkelz haben mich als damaligen Punk nie interessiert. Heute seh ich das schon differenzierter. Der "Onkelzpathos" nervt allerdings gewaltig.
Aber ich muß sagen das sie einige große Hits geschrieben haben. Oder wie siehst (seht) du (ihr) das?

Wegen Eisenpimmel! Wir haben in Deutschland so geniale Punkbands wie zb Boxhamster, Dackelblut (eigentlich alle Rachhut Bands), EA80 (seit ´79 dabei) und natürlich Turbostaat. Intelligente Texte, die Musik ist öfters mal melancholisch, geht dann aber auch wieder gut ab. Kein Vergleich mit Eisenpimmel und Konsorten
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Quebec-weekend-warrior89
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Re: Punkrock-Thread u.a. Hosen vs. Onkelz vs. Ärzte

#2

Beitrag von Quebec-weekend-warrior89 »

Ich bin dem Punk auch zugeneigt. Bevor ich zum Metal kam, habe ich eben auch viel Die Toten Hosen gehört, aber auch die Ramones beispielsweise.

Du hast recht: Die Toten Hosen haben sich ihren kommerziellen Durchbruch verdient und können vor allem heute immer noch mit sozialkritischen Texten überzeugen. Ihr Stil hat sich selbstverständlich über dreissig Jahre etwas verändert, aber auch nicht massiv. Natürlich gibt es da immer Neider und Ewiggestrige, denen das Ganze nicht mehr "undergroundig" genug ist. Solche Einsstellungen gibt es in jeder Szene. Metaller beklagen sich über die Kommerzialisierung Metallics, Gothics sehen jetzt Unheilig als böse Verräter und das ist alles absoluter Nonsense, besonders im Falle von Unheilig, die sich musikalisch immer konsequent weiter entwickelt und nie Genre oder stil gewechselt haben, um ein grösseres Publikum anzusprechen, da kam der Erfolg zu der Band und nicht umgekehrt. Ausserdem gibt es kaum eine netteren Menschen als der Grafen, wie der mit seinen Fans redet, wie er sich für Kinder, Kranke und Behinderte seit Beginn seiner Karriere einsetzt ist absolut vorbildlich.

Aber zurück zum Thema: Von den Toten Hosen gibt es einige Alben, die ich nicht komplett mag wie die "Unsterblich" oder "In aller Stille". Dafür hat die Bands aber sowohl ganz früher ("Damenwahl", "Ein kleines bisschen Horrorschau", "Auf dem Kreuzzug ins Glück"), als auch in ihrer mittleren Phase ("Kauf mich!", "Opium fürs Volk" und "Wir warten aufs Christkind" (Die Roten Rosen)) und in der aktuellen Phase ("Auswärtsspiel" und "Zurück zum Glück") tolle Alben hervorgebracht. Manche Alben kenne ich auch noch nicht komplett, beispielsweise das neue.

Leider wird man mit der Band ein wenig übersättigt. Vom Dorffest in Schleswig-Holstein über das Stadion in Nordrhein-Westphalen bis hin zum Münchner Oktoberfest laufen ihre Hits rauf und runter. Das hat sich die Band aber verdient und es ist ihr ganz hoch anzurechnen, das ihr immer noch aktuelle Tophits wie "Tage wie diese" gelingen und sie verschiedene Generationen von Fans begeistern und somit nicht nur die alten Kamellen spielen müssen.

Ich persönlich finde weder die Ärzte, noch die Onkelz gut. Die Ärzte haben ein paar intelligente und gesellschaftskritische Stücke, aber eben auch Lieder mit total kindlichem Humor und Musik, die eher Richtung Schlager, Pop und ein wenig Stadionrock geht und mit Punk wenig bis gar nichts zu tun hat. Das ist mehr so Musik für Hausfrauen, Schwiegermütter und weiblichen Teenies in ihrer Rebellionsphase mit Eyeliner und Nietengürtel (davon kannte ich extrem viele - dafür gab es an meiner Schule keine einzige richtige Metalbraut und generell haben in unserer Stufe auch nur so eine Handvoll Leute überhaupt ein bischen Metal gehört). Die Ärzte kommen zwar aus dem Punksektor, aber während man Die Toten Hosen dem Genre durchaus noch zuordnen kann, ist das bei den Ärzten kaum mehr der Fall. Ich verstehe nicht, warum die immer in einem Atemzug mit den Toten Hosen genannt werden, vermutlich weil sie früher mal Punks waren und kommerziell auch immer noch erfolgreich sind, aber ehrlich gesagt halte ich sie weder für Punks, noch mag ich bis auf ein paar Ausnahmen ihre Musik. Ich mag auch ihren Humor nicht. Bei den Toten Hosen ist der Humor selten, aber effektiv eingebracht, bei Bands wie Eisenpimmel stimmt das ganze Image und ich mag halt eher den derberen Humor. Die Ärzte wirken wie drei schmächtige Typen, die sich selbst ganz toll finden und sich über ihre eigenen Witze am meisten wegschmeissen, das mag ich nicht sonderlich.

Die Böhsen Onklelz halte ich eher für eine Hard Rock Band, die mit Punk nur am Rande etwas zu tun hatte. Ich finde die Band auch unsympathisch und das nicht nur (aber auch) wegen der allgemein bekannten Diskussion. Erstens stylisieren sich die Jungs immer als Märtyrer unter dem Motto "Wir gegen den Rest der Welt", was einfach nur abgedroschen ist und zudem haben einige der Bandmitglieder über Jahre hinweg bewiesen, dass sie völlig daneben sind (Weidner und besonders Russell). Ich habe mal zwei Livealben der Band gehört (zwei, drei Jungs aus meinem Bekanntenkreis sind Fans) und bis auf ein paar Sauflieder klingt für mich da fast alles absolut gleich und ziemlich langweilig.

Der Punk ist ja ein sehr vielfältiges Genre - von "ernsteren" Bands (EA80, Die Toten Hosen) über wirklich aggressivere (Underground)kapellen (Betontod, Slime) bis hin zu reinen Spassbands (Eisenpimmel, Die Kassierer) gibt es alles. Ich mag eigentlich alle drei Kategorien. Wobei ich den ursprünglichen Punk am liebsten mag, der für mich textlich eine (sozialkritische) Aussage haben muss und musikalsich schnell, simpel und auf Zack sein sollte. So sachen wie Green Days "American Idiot" finde ich zwar ganz toll, aber nicht richtig punkig, weil zu komplex. Das ist für mich eher eine Alternative Rock Opera. Im Grunde gibt es im Punk fast so viele interne Abgrenzungen wie in der Metalszene (Oi!, Hardcore, Ska-Punk etc.), da kann man schon mal leicht die Übersicht verlieren. Dazu kommt dann noch der amerikanisch inspirierte Fun-Punk, der für mich eigentlich gar kein Punk ist. Im Original geht der noch (Blink-182 und Co.), aber die deutschen Versionen (wie Die Killerpilze) ziehen mir absolut die Schuhe aus.
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Re: Punkrock-Thread u.a. Hosen vs. Onkelz vs. Ärzte

#3

Beitrag von MaidenMetallian »

Ich finde den Thread Titel im Zusammenhang mit den von dir genannten Bands nicht passend.
Die "Hosen" und die absolut unsäglichen "Ärzte" labern immer vom "Punk", dessen Wurzeln die aber schon seit gefühlten Jahrzehnte abgeschworen haben.
Stattdessen werden Millionen gescheffelt; wirklich sehr "punkig"
Was die "Onkelz" angeht:
Ja, ich mochte sie schon immer lieber; habe auch all´ ihre Werke zu Hause stehen.....allerdings war die Bandauflösung zum Schluss das einzig vernünftige, was sie machen konnten.
Was die "Solokarrieren" gewisser Darsteller der "Ex-Onkelz" angeht; ist es wohl besser, das berühmte Mäntelchen des Schweigens drüber zu verhüllen.
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Re: Punkrock-Thread u.a. Hosen vs. Onkelz vs. Ärzte

#4

Beitrag von MORGOTH »

Ja schon klar! Ich wollte jetzt aber nicht 2 Threads wegen Haarspalterei aufmachen. Zumal die Anfänge der Bands im Punkbereich liegen.
Natürlich solls in Zukunft eher um Bands gehen die man auch heute noch dem Punk zu ordnen kann. Wollte aber das Hosen-Onkelz-Ärzte Thema hier trotzdem noch mit diskutieren. Da sich gestern an anderer Stelle schon eine Disskussion angebahnt hat und ich sowieso den Punkrock-Thread machen wollte hat sich das angeboten.

Was manche Ex-onkelz Mitglieder heute machen ist natürlich sehr sehr böse. Ich sag nur Gonzo und die unsäglichen Freiwild.
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Re: Punkrock-Thread u.a. Hosen vs. Onkelz vs. Ärzte

#5

Beitrag von MaidenMetallian »

17.09.2013, 13:18 » MORGOTH hat geschrieben:Ja schon klar! Ich wollte jetzt aber nicht 2 Threads wegen Haarspalterei aufmachen. Zumal die Anfänge der Bands im Punkbereich liegen.
Natürlich solls in Zukunft eher um Bands gehen die man auch heute noch dem Punk zu ordnen kann. Wollte aber das Hosen-Onkelz-Ärzte Thema hier trotzdem noch mit diskutieren. Da sich gestern an anderer Stelle schon eine Disskussion angebahnt hat und ich sowieso den Punkrock-Thread machen wollte hat sich das angeboten.

Was manche Ex-onkelz Mitglieder heute machen ist natürlich sehr sehr böse. Ich sag nur Gonzo und die unsäglichen Freiwild.
Bei "Freiwild" sind aber doch keine "Ex Onkelz"!?
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Re: Punkrock-Thread u.a. Hosen vs. Onkelz vs. Ärzte

#6

Beitrag von MORGOTH »

Ja der Gonzo ist halt so einer, der erzählt groß in Interviews das er nichts mit der ganzen Nazis...... zu tun haben will und er auch noch nie rechts war. Aber dann tritt er bei Freiwild Gigs zusammen mit denen auf, spielen einige Onkelzlieder zusammen, und da war doch schon klar das der Burger in dieser Rechten Partei war. Burger war vor Freiwild in der Rechtsrock Band "Kaiserjäger". Das sind alles so Sachen wo ich mir an den Kopf greife. Also wie glaubwürdig sind oder besser gesagt waren die Onkelz. Dem Weidner nehm ich´s ja ab das er sich von der Rechten Szene schon anno ´84 verabschiedet hat.
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Re: Punkrock-Thread u.a. Hosen vs. Onkelz vs. Ärzte

#7

Beitrag von MORGOTH »

@Quebec

In Sachen Onkelz, kannst dir ja vorstellen wies damals 5 Punks inner hessischen Dorfschule (Realschule) ergangen ist. Ist bei uns ganz schlimm auch heute noch. Da wird nichts toleriert ausser den Onkelz.

Hosen kann ich mittlerweile nur noch Live ertragen. Live sind sie schon sehr sehr cool. Man wird aber wirklich überall mit denen konfrontiert.
Die Ärzte haben ihre wurzeln schon im Punk, Soilent Grün wo Farin und Bela gespielt haben war ne sehr erfolglose Polit-Punk band. Die "Fleisch-Ep" ist heute Kult und unbezahlbar.

Die Ramones sind Pflicht. geniale Band. Da hat man natürlich alles von denen. "Leave Home" ist hier ganz vorne.
Also Betontod, Ich bitte dich dat is kein Punk mehr. Ich bin nur Froh das ich sie noch zu Ihren guten Zeiten 3 mal Live sehen konnte. Die fahren jetzt auf der gleichen Schiene wie Freiwild. Das ganze Deutschrock gewäsch ist so peinlich. Läßt sich halt gut Geld mit verdienen.
Beim Oi-Punk gibt's schon ganz gute Bands. Ich empfehle Business und vor allem Cock Sparrer. Hör(t) mal in die "Shock Troops" rein.
Auch in Deutschland gibt es viele gute Bands wie Loikaemie oder Volxsturm (sind jetzt die bekanntesten) garantiert Anti-Fascho.

Aber wenn du sozialkritische Bands bevorzugst kann ich dir nur "Neurotic Arseholes empfehlen und "Razzia" die ersten 2 Alben.

Blink 182 ist doch nix. Green Day waren anfangs ganz cool bis dann "Dookie" kam. Social Distortion ist wiederum geil. Leatherface mußt du auch mal reinhören.

@MaidenMetallian:

Die frühen Hosen Sachen (Opelgang zb) sagen dir aber schon zu oder?
Vielleicht ist es ja auch für die meisten nicht hart genug.

Und Hamburg war eine der Hochburgen des Punk in Deutschland. Viele Viele gute Bands kamen aus HH. Slime,Buttocks,Napalm,Punkenstein,Razors,Torpedo Moskau.... könnt noch einige mehr aufzählen.
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Re: Punkrock-Thread u.a. Hosen vs. Onkelz vs. Ärzte

#8

Beitrag von Tillmann »

Rumble Militia sind doch auch aus der Ecke HH, oder? Die sind cool. Ansinsten natuerlich Schleimkeim, Ramones, Sex Pistols, Warfare (Metal Punk) usw. .
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Re: Punkrock-Thread u.a. Hosen vs. Onkelz vs. Ärzte

#9

Beitrag von Tillmann »

Mit Discharge und Black Flag will ich mich demnaechst mal beschaeftigen.
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Re: Punkrock-Thread u.a. Hosen vs. Onkelz vs. Ärzte

#10

Beitrag von BUSHFIRE »

onkelz mit ärzte u. hosen in einem "punkrockvergleich" zu setzen ist schon sehr gewagt...kopfschüttel

das zeugt schon von einer gehörigen portion musikalischer unwisenheit

die einzigen punks hier sind die hosen, ärzte kommen aus der wave-ecke und onkelz sind einfach nur ein vom ego getriebener haufen mist...
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Re: Punkrock-Thread u.a. Hosen vs. Onkelz vs. Ärzte

#11

Beitrag von Chewie »

17.09.2013, 20:50 » BUSHFIRE hat geschrieben: ärzte kommen aus der wave-ecke .
hab ich auch so in Erinnerung

in den 80ern waren die Fans der Ärzte hauptsächlich Waver
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Re: Punkrock-Thread u.a. Hosen vs. Onkelz vs. Ärzte

#12

Beitrag von MORGOTH »

@BUSHFIRE: : :gaehn: :gaehn: :gaehn:

Also was Punkrock ist und was nicht brauchst du mir nicht erklären.
Genau darüber kann man diskutieren, es gibt viele andere die diese Bands heute noch in die Punk Sparte stecken.

Im übrigen soll man das eher als 2 Themen in einem Thread betrachten. Weil früher oder Später sowieso die Namen der 3 Bands fallen.Weden sie eben jetzt in diesem Thread mitverarbeitet. Es muß keiner über Onkelz oder Hosen Schreiben.

Und BUSHFIRE dann klär uns doch mal auf welches hier die echten Punkbands sind!!

@Tillmann: Black Flag sind in der Tat sehr gut. Ich empfehle dir die "Damaged" von ´81.
Joah die Pistols waren son zusammen geschmissener Haufen, die erste Boyband im Punkbereich. Die Urväter des Punks sind sie ja auch nicht, das geht etwas weiter zurück. Bands wie Stooges und New York Dolls hatten erste Anzeichen vom späteren Punkrock.
Wenn dir Black Flag zusagt....dann haben wir in Deutschland noch die genialen Sick Pleasure die LP von ´83. Und No Allegiance mit "Mad" von ´86.
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Re: Punkrock-Thread u.a. Hosen vs. Onkelz vs. Ärzte

#13

Beitrag von BUSHFIRE »

es ist einfach nur schlimm (und für mich unbegreiflich) die onkelz auch nur ansatzweise als "punk" zu bezeichnen
und wie schon erwähnt, die einzigen die wirklich aus der punkszene damals kamen (bezogen auf die genannten im titel)
sind die hosen

ich könnte jetzt auch noch hunderte wirkliche punkbands aufzählen, das ändert aber nichts an der tatsache
das die deppen aus ffm nun wirklich absolut damit nix zu tun haben
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Re: Punkrock-Thread u.a. Hosen vs. Onkelz vs. Ärzte

#14

Beitrag von bln_eddie »

Hey Folks...

Bushfire hat aber recht....

Wenn einer von den 3en Punk gemacht hat waren es die Hosen... Die Ärzte kommen tatsächlich aus der Wave Ecke und die Onkelz kommen eig aus einer ganz anderen Szene...

Das heutzutage die Bands Ihren Stil etwas angepasst haben ist legitim, das haben andere auch gemacht...
Ich kann mit keiner der Bands anfangen, mit den Hosen sowieso nicht. Die Ärzte hab ich im Vorprogramm bei Kiss gesehen, das konnte man sich Live anhören, aber auch die treffen meinen Geschmack(der ja bekanntlich schlecht ist ;-) :lol: ) nicht !
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Re: Punkrock-Thread u.a. Hosen vs. Onkelz vs. Ärzte

#15

Beitrag von MORGOTH »

Also noch mal ich sehe die Hosen, Ärzte und Onkelz keinesfalls als Punk (heute). Die Onkelz schon mal gar nicht. Aber die Anfänge der 3 Bands sind hier ganz klar im Punkrock zu sehen. Die Onkelz zb waren ´82 auf einem sehr genialen Punksampler drauf "Soundtrack zum Untergang 2". Die 2 Songs mit denen sie dort vertreten waren hatten allerdings schon einen OI Hintergrund. Hosen siehst du ja auch im Punk, is ja auch kein Thema. Die Ärzte sind eben die Ärzte Selbst die sind als Punkband gestartet, zwar mit dem Ziel Popstars zu immitieren aber ihre Anfänge sind ganz klar vom Punkrock geprägt. Der Funpunk kam Anfang der 80er so langsam auch in Deutschland in Schwung. Bands wie "Trinkerkohorte,
"Suurbiers","Deutsche Trinkerjugend" und eben die Ärzte. Eine der frühen Bands sind "Marionetz" schon Ende der 70er unterwegs gewesen. Ihre LP "Jetzt" von´81" war hier wegweisend. Bis heute meine Lieblingsplatte in dem Genre.
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