Richtig!Skullface hat geschrieben:Also mir persönlich ist es egal ob eine Band immer noch die gleich Art spielt oder sich mit jedem Album verändert. Es muss für mich das Endergebnis, und das ist für mich die Musik selbst, stimmen.
Metal Purismus/Oldschool vs. Weiterentwicklung/Moderner Einfluss
Moderator: Chewie
Re: Metal Purismus/Oldschool vs. Weiterentwicklung/Moderner Einfluss
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machine-man
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Re: Metal Purismus/Oldschool vs. Weiterentwicklung/Moderner Einfluss
finde ich auch!
absolutes negativ-beispiel war (hoffentlich war...) für mich queensryche, die mit hear in the now frontier grunge in ihren sound integrierten, als der eigentlich schon vorbei war. werde ich nie nachvollziehen können, warum die das damals gemacht haben, zumal chris degarmo bei der scheibe noch mit an bord war und er einige der genialsten qr-songs überhaupt geschrieben hat. danach kamen ja das fast noch schlimmere album q2k, das etwas bessere tribe und das merkwürdige operation:mindcrime 2, das man im gesamtkontext der story besser außer acht lässt.
absolutes negativ-beispiel war (hoffentlich war...) für mich queensryche, die mit hear in the now frontier grunge in ihren sound integrierten, als der eigentlich schon vorbei war. werde ich nie nachvollziehen können, warum die das damals gemacht haben, zumal chris degarmo bei der scheibe noch mit an bord war und er einige der genialsten qr-songs überhaupt geschrieben hat. danach kamen ja das fast noch schlimmere album q2k, das etwas bessere tribe und das merkwürdige operation:mindcrime 2, das man im gesamtkontext der story besser außer acht lässt.
Re: Metal Purismus/Oldschool vs. Weiterentwicklung/Moderner Einfluss
machine-man hat geschrieben:finde ich auch!
absolutes negativ-beispiel war (hoffentlich war...) für mich queensryche, die mit hear in the now frontier grunge in ihren sound integrierten, als der eigentlich schon vorbei war. werde ich nie nachvollziehen können, warum die das damals gemacht haben, zumal chris degarmo bei der scheibe noch mit an bord war und er einige der genialsten qr-songs überhaupt geschrieben hat. danach kamen ja das fast noch schlimmere album q2k, das etwas bessere tribe und das merkwürdige operation:mindcrime 2, das man im gesamtkontext der story besser außer acht lässt.
und zwischen drinn hat man auch noch auf einem Live Album die alten Klassiker verhunzt
Du hast aber Recht, alle die nach deGarmo rufen sollten bedenken, dass er am Richtungswechsel entscheidend beteiligt gewesen ist
Re: Metal Purismus/Oldschool vs. Weiterentwicklung/Moderner Einfluss
Ein interessantes Thema, mit dem ich mich auch immer wieder beschäftige.
Ich bezeichne mich als "Oldschool"-Hörer. DIe moderne Schiene, gerade die genannten Metalcore,
Deathcore, Hardcore usw -Bands gefallen mir nicht. Dafür gibt es auch Gründe.
Erstens mag ich als Musiker, und als solcher bewertet man Musik immer anders als Nur-Hörer,
dass viele dieser Bands mit Musik in dem Sinne für mich nichts mehr zu tun haben.
Gesanglich stehe ich auf cleane Vocals, nur in wirklich wenigen Ausnahmen mag ich auch alternative Sachen.
Ein Sänger hat für mich auch ein Instrument zu beherrschen, und zwar seine Stimme. Mit dem Mix aus Blast Beats,
total simpel gestrikten, klinischen Sounds und Riffs finde ich keinen Bezug zu der Musik.
Da fällt mir selbst elektronische Musik einfacher. Ich finde es ist ein Rückschritt in der Musik.
Die Entwicklung war immer fortschrittlich, bis talentfreie möchtegern Musiker angefangen haben,
auf niedrigstem Niveau ihr Nicht-Können mit Aggression und Geschwindigkeit zu kompensieren.
Ich will das auf keinen Fall pauschalisieren, aber es trifft leider auf die Mehrheit zu. Es gibt aber durchaus Sachen,
die für mich musikalisches Niveau besitzen. Aber ich kann versichern, dass mich sowas niemals berühren wird,
wie als ich das erste mal Maiden, Hendrix, Sabbath, DP, Clapton uvm gehört hab.
Man kann das natürlich als Geschmacksache hinstellen. MMn hat es damit aber nicht mehr viel zu tun.
Mein Musikgeschmack ist fest definiert, trotzdem hab ich respekt vor zB gutem HipHop,
auch wenn ich ihn so niemals freiwillig hören würde. Aber ich höre in den Texten und der Art des Raps an,
das eine Message drin steckt, das Gefühl in der Musik vorhanden ist. Ich höre die Wurzeln des Blues.
Und was höre ich auf den Core-Scheiben? Rumgehaue von kleinen Kiddies. Brauch ich nicht!
Ich bezeichne mich als "Oldschool"-Hörer. DIe moderne Schiene, gerade die genannten Metalcore,
Deathcore, Hardcore usw -Bands gefallen mir nicht. Dafür gibt es auch Gründe.
Erstens mag ich als Musiker, und als solcher bewertet man Musik immer anders als Nur-Hörer,
dass viele dieser Bands mit Musik in dem Sinne für mich nichts mehr zu tun haben.
Gesanglich stehe ich auf cleane Vocals, nur in wirklich wenigen Ausnahmen mag ich auch alternative Sachen.
Ein Sänger hat für mich auch ein Instrument zu beherrschen, und zwar seine Stimme. Mit dem Mix aus Blast Beats,
total simpel gestrikten, klinischen Sounds und Riffs finde ich keinen Bezug zu der Musik.
Da fällt mir selbst elektronische Musik einfacher. Ich finde es ist ein Rückschritt in der Musik.
Die Entwicklung war immer fortschrittlich, bis talentfreie möchtegern Musiker angefangen haben,
auf niedrigstem Niveau ihr Nicht-Können mit Aggression und Geschwindigkeit zu kompensieren.
Ich will das auf keinen Fall pauschalisieren, aber es trifft leider auf die Mehrheit zu. Es gibt aber durchaus Sachen,
die für mich musikalisches Niveau besitzen. Aber ich kann versichern, dass mich sowas niemals berühren wird,
wie als ich das erste mal Maiden, Hendrix, Sabbath, DP, Clapton uvm gehört hab.
Man kann das natürlich als Geschmacksache hinstellen. MMn hat es damit aber nicht mehr viel zu tun.
Mein Musikgeschmack ist fest definiert, trotzdem hab ich respekt vor zB gutem HipHop,
auch wenn ich ihn so niemals freiwillig hören würde. Aber ich höre in den Texten und der Art des Raps an,
das eine Message drin steckt, das Gefühl in der Musik vorhanden ist. Ich höre die Wurzeln des Blues.
Und was höre ich auf den Core-Scheiben? Rumgehaue von kleinen Kiddies. Brauch ich nicht!
Re: Metal Purismus/Oldschool vs. Weiterentwicklung/Moderner Einfluss
Kann es irgendwie schwer in Worte faßen. Ich finde es eher gut wenn Bands ihre Wurzeln nicht vergessen bzw. nicht zu sehr aus den Augen verlieren. Z.B. ich mag bei Metallica die alten Alben sehr, aber bei den "Load"-Alben ging es mir zu weit. Das waren für mich nicht mehr Metallica.
Ähnlich geht es mir z.B. auch bei "Pink Bubbles Go Ape" oder "Chameleon" von Helloween.
(Wobei ein paar wenige Song's der "Chameleon" finde ich ok.)
Und z.B. bei AC/DC mag ich es sehr das sie halt klngen, wie sie klingen. Man legt ein Album ein und weiß quasi gleich ja das sind AC/DC.
Ähnlich geht es mir z.B. auch bei "Pink Bubbles Go Ape" oder "Chameleon" von Helloween.
(Wobei ein paar wenige Song's der "Chameleon" finde ich ok.)
Und z.B. bei AC/DC mag ich es sehr das sie halt klngen, wie sie klingen. Man legt ein Album ein und weiß quasi gleich ja das sind AC/DC.
Re: Metal Purismus/Oldschool vs. Weiterentwicklung/Moderner Einfluss
Problem ist, dass man sich ja dann auch eigentlich ein Album kaufen könnte und damit gleich alle hätte, oder?! Wobei die AC/DC Alben bis Back In Black schon unterschiedlich sind.Dr Loomis hat geschrieben: Und z.B. bei AC/DC mag ich es sehr das sie halt klngen, wie sie klingen. Man legt ein Album ein und weiß quasi gleich ja das sind AC/DC.
@Phantom: Geht ja bei Weiterentwicklung nicht nur um Geballer und Core. Metalcore kann ich zum größten Teil auch auf den Tod nicht ausstehen, wenn Bands sich aber weiterentwickeln, finde ich das oft sehr gut. Wie gesagt, die Pantera Entwicklung vom Power/Glam- zum Groove Metal ist imo ein Paradebeispiel. Wobei das ja auch schon eine sehr heftige Veränderung ist und es da auch "harmlosere" Beispiele gibt.
Re: Metal Purismus/Oldschool vs. Weiterentwicklung/Moderner Einfluss
wobei der Fachmann da schon Unterchiede hörtAranha hat geschrieben: Problem ist, dass man sich ja dann auch eigentlich ein Album kaufen könnte und damit gleich alle hätte, oder?! Wobei die AC/DC Alben bis Back In Black schon unterschiedlich sind.
Aranha hat geschrieben: P die Pantera Entwicklung vom Power/Glam- zum Groove Metal ist imo ein Paradebeispiel. Wobei das ja auch schon eine sehr heftige Veränderung ist und es da auch "harmlosere" Beispiele gibt.
eigentlich war es ja keine Entwicklung sondern eine komplette Veränderung des Sounds
und danach hat man den Sound eigentlich gar nicht mehr verändert. Insofern sind Pantera eigentlich gar kein Beispiel für eine Band die sich entwickelt.
Re: Metal Purismus/Oldschool vs. Weiterentwicklung/Moderner Einfluss
Okay, dann habe ich das Thema wohl nicht ganz verstandenAranha hat geschrieben:@Phantom: Geht ja bei Weiterentwicklung nicht nur um Geballer und Core. Metalcore kann ich zum größten Teil auch auf den Tod nicht ausstehen, wenn Bands sich aber weiterentwickeln, finde ich das oft sehr gut. Wie gesagt, die Pantera Entwicklung vom Power/Glam- zum Groove Metal ist imo ein Paradebeispiel. Wobei das ja auch schon eine sehr heftige Veränderung ist und es da auch "harmlosere" Beispiele gibt.
Ein gutes Beispiel wäre auch Opeth. Konnte sie nie leiden, aber das letzte Album war echt ok!
Re: Metal Purismus/Oldschool vs. Weiterentwicklung/Moderner Einfluss
Siehst du, das ist z.B. auch eine Art Entwicklung. Vom Progressive Death Metal zum Psychedelic Rock. Bin mit der Band nicht ganz so vertraut, aber bin grundsätzlich schon überzeugt von derartigen Weiterentwicklungen. Wobei mir beide Stilrichtungen gefallen.Phantom hat geschrieben:
Okay, dann habe ich das Thema wohl nicht ganz verstanden![]()
Ein gutes Beispiel wäre auch Opeth. Konnte sie nie leiden, aber das letzte Album war echt ok!
@Chewie: Klar hört man bei AC/DC Unterschiede, die sind im Vergleich zu anderen aber immernoch minimal. Und hör dir bei Pantera mal Cowboys From Hell im Vergleich zu Far Beyond Driven an, das ist schon krass. Cowboys war noch richtiger Groove Metal, bei Vulgar Display kamen schon ein paar Hardcore Einflüsse rein, hielt sich aber in Grenzen. Die Far Beyond Driven hatte imo eher wenig mit Metal und mehr mit Hardcore zu tun. Imo auch die schwächste der 5 "neuen" Pantera Alben. The Great Southern Trendkill war zwar immernoch Hardcore Lastig, aber viel besser imo. Reinveinting The Steel kenne ich leider noch nicht.
Re: Metal Purismus/Oldschool vs. Weiterentwicklung/Moderner Einfluss
kenne die drei ersten Platten seit dem Tag der Veröffentlichung und ich muss sagen, dass da im Prinzip keine Entwicklung stattgefunden hat. Das Ganze wurde natürlich immer ein bischen härter aber das ist doch keine musikalische Enwticklung.Aranha hat geschrieben: hör dir bei Pantera mal Cowboys From Hell im Vergleich zu Far Beyond Driven an, das ist schon krass. Cowboys war noch richtiger Groove Metal, bei Vulgar Display kamen schon ein paar Hardcore Einflüsse rein, hielt sich aber in Grenzen. Die Far Beyond Driven hatte imo eher wenig mit Metal und mehr mit Hardcore zu tun. Imo auch die schwächste der 5 "neuen" Pantera Alben. The Great Southern Trendkill war zwar immernoch Hardcore Lastig, aber viel besser imo. Reinveinting The Steel kenne ich leider noch nicht.
ich denke auch das viele hier Weiterentwicklung mit Veränderung verwechseln
Re: Metal Purismus/Oldschool vs. Weiterentwicklung/Moderner Einfluss
Für mich ist das schon ne Art weiterentwicklung. Wobei ich die Cowboys echt von den Nachfolgealben getrennt sehe, die ist weitaus grooviger und melodischer.Chewie hat geschrieben:
kenne die drei ersten Platten seit dem Tag der Veröffentlichung und ich muss sagen, dass da im Prinzip keine Entwicklung stattgefunden hat. Das Ganze wurde natürlich immer ein bischen härter aber das ist doch keine musikalische Enwticklung.
ich denke auch das viele hier Weiterentwicklung mit Veränderung verwechseln
Die Far Beyond Driven hat mit den beiden Alben davor imo kaum noch was zu tun, das ist einfach nur aggressiv. Imo nicht schlecht, aber am Ende geht da doch die Luft raus. Kennst du denn auch The Great Southern Trendkill? Imo ein absolut unterbewertetes Highlight in der Pantera Diskografie!

