Fortsetzung Artikel frz. Mag: Maiden 1993-1998
Moderator: Phantom
Fortsetzung Artikel frz. Mag: Maiden 1993-1998
Fortsetzung des Artikels aus diesem Thread: http://www.ironmaiden-deutschland.de/so ... -t696.html
Wir schreiben den Sommer 1993. Nirvanas Nevermind verzeichnet 9 Monate nach Veröffentlichung immer noch Rekordverkäufe, Rage against the Machine stürmen die Charts und Crossover und Grunge verdrängen den Heavy Metal nicht nur musikalisch ins bedeutungslose. Trostlos ist es im Sommer 1993 auch im Lager von Iron Maiden und die Chancen stehen gut, dass die Band sich im August 1993 auflöst. In den letzten 3 Jahren hat man 2 wichtige Mitglieder verloren, darunter Frontman Bruce Dickinson und Bandleader Steve Harris kann sich aufgrund persönlicher Probleme kaum noch für ein Weitermachen motivieren.
Man trifft sich in Steve Harris eigenem Pub um über ein weitermachen zu diskutieren. Gers enthält sich, da er noch neu in der Band ist. Schlagzeuger Nicko McBrain ist hin und her gerissen und Steve Harris ist einer Auflösung nicht abgeneigt. Man geht die Planung der Auflösung an, als plötzlich der als ruhig und easygoing bekannte Dave Murray das Wort ergreift und in einem emotionalen Ausbruch die Band für ein Weitermachen beweg:"Warum sollten wir uns von ihm alles kaputt machen lassen?", waren Murrays Worte in Richtung Bruce Dickinson.
Dave Murray und Gers übernehmen für den terminlich verhinderten Harris den ersten Teil des Songwritings für ein neues Album und dann will man sich im Herbst 1993 zur Sängersuche treffen. Dabei entstehen Fragmente von Songs wie Justice of the Peace, Judgment Day und Man on the Edge. Alles raue Stücke, die Zorn, Wut und Aggressivität beinhalten.
Die Sängersuche beginnt im Oktober 1993 und es werden in der Presse wieder die selben Kandidaten gehandelt wie 1990 bei Dickinson "Fast-Ausstieg". Der Namen Blaze Bayley fällt nicht. Der Wolfbsane Frontmann, der 1990 mit Iron Maiden und seiner Band auf Tour war, wird Weihnachten 1993 als neuer Maiden Sänger vorgestellt. Seine eher dunkle Stimme grenzt sich klar von Bruce Dickinson ab und sorgt für einige Irritationen bei den Fans. Blaze bringt frischen Wind in die weiteren Songwriting Sessions und beteiligt sich rege am Songwriting und es entsteht ein neuer Spirit innerhalb der Band.
Doch viele der eher rauen und Maiden typischen Stücke der ersten Songwriting Session werden nicht auf das folgende Album X-Factor kommen. Stattdessen wird dieses Album ein melancholisch, progressives und langatmiges Maiden-Neuland. Die Depression die Steve Harris durchmacht schlägt sich massiv im Songwriting nieder und so passen die kurzen, direkten Rock-Tracks nicht ins Schema. Diese werden später als B-Seiten veröffentlicht.
Aber nicht nur die Maiden-Fans reagieren gespalten auf Blaze Bayley, auch innerhalb der Band hat er einen Kritiker in Form von Schlagzeuger Nicko McBrain. Ist Bayleys Leistung auf X-Factor gut, versagt er auf der anschließenden Tour 1995 oft bei Stücken aus der Zeit von Bruce Dickinson. Auch der Fan Zuspruch ist in Europa dramatisch zurück gegangen und so spielen Maiden teilweise in Clubs vor 900 Leuten. Dennoch besteht kein direkter Zusammenhang zwischen Bayleys streckenweise unterdurchschnittlichen Leistungen und dem Zuspruch. Die Zeit des Heavy Metals scheint vorbei zu sein.
1996 spielen Iron Maiden den von der Presse gelobten Track Virus für das Best of Album Best of the Beast ein und es scheint, als haben Iron Maiden doch noch die Kurve bekommen. Man spielt eine erfolgreiche Tour in Südamerika. Auch McBrain hat sich anscheinend an Blaze gewöhnt und lose Ausstiegsgedanken scheinen verworfen, nachdem er sich mit Blaze und Manager Rod Smallwood ausspricht.
Nach der Kritik an dem sperrigen X-Factor beschließen Maiden mit dem Nachfolger Virtual XI 1998 wieder direkte Rock Tracks zu schreiben und sich mehr an den ersten Werken und der Single Virus orientieren. Ein Vorhaben das 1990 mit No Prayer for the Dying scheiterte und auch diesmal scheitert. Virtual XI klingt bis auf kleine Fan-Hits wie The Clansman ziemlich uninspiriert und drucklos. Gerüchteweise wurden die besten Tracks der Proben nicht aufgenommen: Dream of Mirrors, The Nomad, Blood Broothers und The Mercenary und erscheinen erst 2 Jahre später. Warum es dazu kam in dem nächsten Teil der Maiden Geschichte der 90er.
Fortsetzung: http://www.ironmaiden-deutschland.de/so ... -t728.html
Wir schreiben den Sommer 1993. Nirvanas Nevermind verzeichnet 9 Monate nach Veröffentlichung immer noch Rekordverkäufe, Rage against the Machine stürmen die Charts und Crossover und Grunge verdrängen den Heavy Metal nicht nur musikalisch ins bedeutungslose. Trostlos ist es im Sommer 1993 auch im Lager von Iron Maiden und die Chancen stehen gut, dass die Band sich im August 1993 auflöst. In den letzten 3 Jahren hat man 2 wichtige Mitglieder verloren, darunter Frontman Bruce Dickinson und Bandleader Steve Harris kann sich aufgrund persönlicher Probleme kaum noch für ein Weitermachen motivieren.
Man trifft sich in Steve Harris eigenem Pub um über ein weitermachen zu diskutieren. Gers enthält sich, da er noch neu in der Band ist. Schlagzeuger Nicko McBrain ist hin und her gerissen und Steve Harris ist einer Auflösung nicht abgeneigt. Man geht die Planung der Auflösung an, als plötzlich der als ruhig und easygoing bekannte Dave Murray das Wort ergreift und in einem emotionalen Ausbruch die Band für ein Weitermachen beweg:"Warum sollten wir uns von ihm alles kaputt machen lassen?", waren Murrays Worte in Richtung Bruce Dickinson.
Dave Murray und Gers übernehmen für den terminlich verhinderten Harris den ersten Teil des Songwritings für ein neues Album und dann will man sich im Herbst 1993 zur Sängersuche treffen. Dabei entstehen Fragmente von Songs wie Justice of the Peace, Judgment Day und Man on the Edge. Alles raue Stücke, die Zorn, Wut und Aggressivität beinhalten.
Die Sängersuche beginnt im Oktober 1993 und es werden in der Presse wieder die selben Kandidaten gehandelt wie 1990 bei Dickinson "Fast-Ausstieg". Der Namen Blaze Bayley fällt nicht. Der Wolfbsane Frontmann, der 1990 mit Iron Maiden und seiner Band auf Tour war, wird Weihnachten 1993 als neuer Maiden Sänger vorgestellt. Seine eher dunkle Stimme grenzt sich klar von Bruce Dickinson ab und sorgt für einige Irritationen bei den Fans. Blaze bringt frischen Wind in die weiteren Songwriting Sessions und beteiligt sich rege am Songwriting und es entsteht ein neuer Spirit innerhalb der Band.
Doch viele der eher rauen und Maiden typischen Stücke der ersten Songwriting Session werden nicht auf das folgende Album X-Factor kommen. Stattdessen wird dieses Album ein melancholisch, progressives und langatmiges Maiden-Neuland. Die Depression die Steve Harris durchmacht schlägt sich massiv im Songwriting nieder und so passen die kurzen, direkten Rock-Tracks nicht ins Schema. Diese werden später als B-Seiten veröffentlicht.
Aber nicht nur die Maiden-Fans reagieren gespalten auf Blaze Bayley, auch innerhalb der Band hat er einen Kritiker in Form von Schlagzeuger Nicko McBrain. Ist Bayleys Leistung auf X-Factor gut, versagt er auf der anschließenden Tour 1995 oft bei Stücken aus der Zeit von Bruce Dickinson. Auch der Fan Zuspruch ist in Europa dramatisch zurück gegangen und so spielen Maiden teilweise in Clubs vor 900 Leuten. Dennoch besteht kein direkter Zusammenhang zwischen Bayleys streckenweise unterdurchschnittlichen Leistungen und dem Zuspruch. Die Zeit des Heavy Metals scheint vorbei zu sein.
1996 spielen Iron Maiden den von der Presse gelobten Track Virus für das Best of Album Best of the Beast ein und es scheint, als haben Iron Maiden doch noch die Kurve bekommen. Man spielt eine erfolgreiche Tour in Südamerika. Auch McBrain hat sich anscheinend an Blaze gewöhnt und lose Ausstiegsgedanken scheinen verworfen, nachdem er sich mit Blaze und Manager Rod Smallwood ausspricht.
Nach der Kritik an dem sperrigen X-Factor beschließen Maiden mit dem Nachfolger Virtual XI 1998 wieder direkte Rock Tracks zu schreiben und sich mehr an den ersten Werken und der Single Virus orientieren. Ein Vorhaben das 1990 mit No Prayer for the Dying scheiterte und auch diesmal scheitert. Virtual XI klingt bis auf kleine Fan-Hits wie The Clansman ziemlich uninspiriert und drucklos. Gerüchteweise wurden die besten Tracks der Proben nicht aufgenommen: Dream of Mirrors, The Nomad, Blood Broothers und The Mercenary und erscheinen erst 2 Jahre später. Warum es dazu kam in dem nächsten Teil der Maiden Geschichte der 90er.
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Re: Fortsetzung Artikel frz. Mag: Maiden 1993-1998
Danke rocknrolf, ein sehr interessanter Artikel.

"Aber ich glaube wir schweben gerade in "Davuxsche Off Topic Dimensionen" davon
" - Chewie
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Re: Fortsetzung Artikel frz. Mag: Maiden 1993-1998
Sehr genial, Danke
Der ganz unterste abschnitt ist ja mal mächtigst interresant...
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Re: Fortsetzung Artikel frz. Mag: Maiden 1993-1998
Oh ja, da wusste ich so einiges noch nicht.
Vielen Dank!
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Re: Fortsetzung Artikel frz. Mag: Maiden 1993-1998
......klingt für mich wie eine schnelle "Zusammenfasung" der "Run to the Hills" Biographie


VOLKSPARKSTADION!!!!!
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Moonchild
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Re: Fortsetzung Artikel frz. Mag: Maiden 1993-1998
JapMaidenMetallian hat geschrieben: ......klingt für mich wie eine schnelle "Zusammenfasung" der "Run to the Hills" Biographie
The twins they are exhausted, seven is this night
Gemini is rising as the red lips kiss to bite
Seven angels seven demons battle for his soul
When Gabriel lies sleeping, this child was born to die
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