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eddie666
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#136

Beitrag von eddie666 »

Sollte ein neues Album kommen, dann bitte im Stile von Powerslave, Somewhere in Time oder Seventh Son. Aber das bleibt bestimmt Wunschdenken. :think:
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John Wayne
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#137

Beitrag von John Wayne »

eddie666 hat geschrieben:
31. Mär 2021 18:48
Sollte ein neues Album kommen, dann bitte im Stile von Powerslave, Somewhere in Time oder Seventh Son. Aber das bleibt bestimmt Wunschdenken. :think:
Da haust Du auch gleich ein paar Knaller raus. Wer würde sich das nicht wünschen. Ich glaube nur nicht, dass sie heute noch in dem Stil schreiben können. Das ist Jahrzehnte her
Revelations
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#138

Beitrag von Revelations »

Ein deutlich weniger progressives Album mit Songs, die nicht allesamt (durch mittelmäßiges Füllmaterial) mindestens 1 Minute zu lang sind, wäre zumindest mal ein Anfang.

Gefühlt ist für die Jungs ein Song kein Maiden-Song mehr, wenn er nicht mindestens 6 Minuten lang ist. Das ist ja eigentlich auch kein Problem, nur haben die Jungs es früher geschafft, 6 Minuten Songs zu schreiben, bei denen man die 6 Minuten nicht gemerkt hat. Heute ist das Gegenteil der Fall.




vs:



Manchmal hab ich schon den Eindruck, die Jungs gehen da teilweise ungefähr so dran:

Person A: "Hey, uns fehlt eigentlich noch mindestens 1 Song für die neue Platte. Hat jemand noch was in petto?
Rest der Band: "Ne, leider nicht"
Person A: "Na dann lasst uns die Songs mit ein bisschen Füllmaterial strecken, dann fällt es nicht auf"

:D



Und das sag ich nicht nur, weil ich ein kleiner Revelations-Fanboy bin.
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Elandiar
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#139

Beitrag von Elandiar »

Die Songs sind ja nicht so lange, weil das nun alles progressive Epen wäre - ja den Anschein bekommt man manchmal angesichts der Länge der Songs, aber die ist dann ja doch häufig vor allem auf die vielen Wiederholungen zurückzuführen. Also gerne sogar mehr Prog bei weniger Wiederholungen. :P

Hätte aber auf der anderen Seite auch nichts gegen ein Album mit kürzeren und knackigeren Songs einzuwenden, aber ich denke, diese Entwicklung ist auch einfach der menschlichen Entwicklung geschuldet. Will sagen: Mit Mitte 20 oder Mitte 30 schreibt man tendenziell einfach andere Songs als mit 60. Und das trifft doch selbst auf Bands wie AC/DC zu, die ihren Stil nie ändern. Die machen heute schon noch coole Songs, aber so diese jugendliche Power der späten 70er und frühen 80er bringen die heute halt logischer Weise auch nicht mehr rüber. Dann ists mir doch lieber, Maiden ziehen das durch, wonach ihnen heute der Sinn steht - anstatt zwanghaft zu versuchen, ein neues Number of the Beast o.ä. zu schreiben (und daran mit Ansage gnadenlos zu scheitern).
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chemicalwedding
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#140

Beitrag von chemicalwedding »

ich wünschte mir auch manchmal kürzer knackigere Songs à la Trooper oder Wrathchild. Aber genau da liegt bei Maiden heute das Problem. Die kurzen Songs tönen einfach nicht mehr knackig, sondern in diesem Line-up oft zahnlos. Ein knackiger Song muss man eben auch knackig einspielen, und das schafft Maiden heute mit ihrer Art aufzunehmen leider nicht mehr. Die Herren spielen zu wenig sauber zusammen. Bei längeren und instrumental interessanteren Songs fällt dieses Manko weniger auf, mindestens bei mir. Songs wie Different World oder The Final Frontier sind ja kurz und wären auch verdammt knackig wenn entsprechend eingespielt. Aber das rhythmische Geschrummel der Herren Murray und Gers lassen es nicht mehr knackig klingen. Ich frage mich immer mehr wie es Dave früher geschafft hat, Songs wie Aces High oder Losfer Words so knackig einzuspielen :ka:

So gesehen habe ich lieber ein paar längere Songs, einfach nicht so unnötig in die Länge gezogen wie Red and Black oder Valley of the Damned. Die Hoffnung auf ein anständig eingespieltes und produziertes Album habe ich längst aufgegeben.
Revelations
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#141

Beitrag von Revelations »

Gut, das oben beschriebene Gefühl mag auch daran liegen, dass es bei "Revelations" einfach mehr "fließt" als bei den progressiveren Songs der Band mit ihrem verschachtelten Aufbau und den vielen Stopps.

@Elandiar - genau deswegen fordere ich ja keine 180 Grad Wende in Richtung "Back to the Roots", sondern eher paar Schritte zurück in Richtung der alten Sachen.
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Morten
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#142

Beitrag von Morten »

Ich sehe bei den letzten zwei Alben drei Probleme:

1) kaum originelle Ideen. Originell im Sinne von "ich habe nicht das Gefühl diesen Hook, dieses Riff etc. Schon 489432x gehört zu haben." Ist eine Idee nicht originell, kommt sie einem selbst beim ersten Hören schon bekannt bzw flach vor, dann verliert man sofort das Interesse. Auf TFF und BOS war das fast durchgehend der Fall.

2) endlose Wiederholungen vo simplen Parts sind nicht progressiv. Die überlangen Songs auf BOS sind, wie auch andere hier bereits geschrieben haben, nur künstlich aufgeblasen. Das ist schlicht öde.

3) in der Tat sind Klang und Performances nicht satt, tight, differenziert genug.

Ich habe an ein neues Album keine große Erwartungshaltung, die Herren haben ihre großen Zeitein einfach hinter sich. Große Alben erwarte ich allerdings grundsätzlich von neuen Künstlern, aus unerwarteten Richtungen. Ich bin von den letzten Alben übrigens auch nicht maßlos enttäuscht gewesen, dass Ideen nicht mehr werden, die Selbstzufriedenheit bei einer Band die nichts mehr beweisen muss irgendwann einsetzt, dass das Alter seinen Trubut fordert, all das ist normal. Ich gönne der Band jeden Erfolg, werde ein neues Album auch kaufen und mir mit offenen Ohren anhören. Vielleicht schaffen sie ja ne Überraschung, zumindest ein/zwei richtig geile Songs. Wenn nicht, dann werde ich es ihnen auch gerne nachsehen. Die haben in den 80'ern sieben grandiose Studiialben gemacht, in den 90'ern immerhin einige tolle Songs geschrieben, und nach der Reunion zumindest noch drei, ich sag mal, durchaus starke Platten rausgehauen. Was will man da noch erwarten? Irgendwann wird es auch maßlos.
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rocknrolf
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#143

Beitrag von rocknrolf »

Ich sehe das ähnlich wie Morten und bin da Maiden auch nicht "böse". Ich denke mal dieser Prozess ist normal, es ist ja auch eher die Ausnahme das Bands in deren "Lebensabend" noch absolute Klassiker releasen. Die Jungs sind alle Mitte 60, haben ausgesorgt und machen das hier nur noch praktisch als Hobby und aus Spaß an der Freude.
Maiden haben in den 80er für mich Meilensteine geschrieben. Ab den 90er ging es hier etwas "bergab", die einzigen Alben die mich seit Seventh Son noch beindrucken konnten war AMOLAD und zum Teil BNW, aber auch hier kommt keines an 7th Son ran.


Was das heutige Songwriting angeht ist meiner Meinung nach auch viel dem geschuldet, dass die Songs nicht ausgearbeitet werden und dann zu schnell im Studio, im "Live-Recording" Verfahren aufgenommen werden. Wenn ich mir z.B. anhöre, wie komplex an sich simple Songs wie "The Evil that men do" musikalisch aufgebaut sind, das bekommen Maiden so nicht mehr hin. Heute sind in der Tat immer die selben Schemata, vor allem bei Steve Harris Songs, zu erkennen.
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Morten
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#144

Beitrag von Morten »

Ja, ein wichtiger Faktor ist das Aussortieren von mäßigen Ideen, der Wille etwas wirklich großes zu schaffen. Es heißt ja immer: 10% Inspiration, 90% Transpiration. Der Hunger, der Fokus, der geht irgendwann verloren. Mit Anfang 20 hat man massenhaft Energie und Ehrgeiz, fokussiert sich zu 100%, mit über 60....?

Viele Bands/Solokünstler, die ihr eigenes Material schreiben werden schon einigermaßen öde, wenn sie die 30 überschritten haben. Ausnahmen gibt es natürlich auch einige, aber das sind eben Ausnahmen. Meist sind es wirklich die Alben die Künstler mit Anfang bis Ende 20 rauskloppen die dann auf ewig unerreicht bleiben. Selbst bei Künstlern die später noch richtig gute Sachen machen bleiben diese Alben fast immer unerreicht.
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#145

Beitrag von Quebec-weekend-warrior89 »

Iron Maidens Spiel Legacy of the Beast kooperiert jetzt mit Amon Amarth :D

https://www.blabbermouth.net/news/iron- ... on-amarth/

Ich persönlich finde diese Neuigkeit völlig uninteressant, aber vielleicht interessiert das Spiel ja doch irgendwen ;)
Määähhh!!!
''Concert'': http://kluseba.eklablog.com/concert-a-s ... -c31088448 (November 2020)
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chemicalwedding
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#146

Beitrag von chemicalwedding »

finde ich auch komplett uninteressant.
Aber vielleicht kommt ja nun Invaders in die Legacy Setlist ;)
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Quebec-weekend-warrior89
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#147

Beitrag von Quebec-weekend-warrior89 »

Es gibt neue Trikots von West Ham United F.C. in Kooperation mit Iron Maiden ;)

https://blabbermouth.net/news/iron-maid ... way-shirt/
Määähhh!!!
''Concert'': http://kluseba.eklablog.com/concert-a-s ... -c31088448 (November 2020)
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#148

Beitrag von chemicalwedding »

Für West Ham ist das sicher eine gute Kooperation. Es gibt wahrscheinlich kein anderer Sport Klub der so viel Merch an nicht Fussball Fans verkaufen kann wie West Ham.
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Tillmann
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#149

Beitrag von Tillmann »

Ich denke doch das die meisten das nur kaufen wenn sie sowohl Maiden als AUCH Fußball Fans sind. Sonst wäre es ja dasselbe Prinzip wie wenn sich jemand im H&M ein Maiden Shirt holt ohne die Band zu kennen.
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ZoSo_Capricorn
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#150

Beitrag von ZoSo_Capricorn »

chemicalwedding hat geschrieben:
Gestern 21:03
Für West Ham ist das sicher eine gute Kooperation. Es gibt wahrscheinlich kein anderer Sport Klub der so viel Merch an nicht Fussball Fans verkaufen kann wie West Ham.
Glaube ich nicht. Ich denke den Platz nimmt St. Pauli ein. Gibt sehr viele Linke und Alternative, die sich ein Shirt kaufen ohne Fan zu sein. Dass das gut läuft, sieht man auch an der Menge an Shirtvariationen im Shop.
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