Live at Donington

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Chewie
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Re: Live at Donington

Beitrag #46 von Chewie » Fr 11. Mai 2018, 19:04

Unter den letzten beiden Kandidaten war noch Russ North von Cloven Hoof.

Und man entschied sich dann für Blaze :shame:


https://www.youtube.com/watch?v=sHvVCoF9H5w
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chemicalwedding
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Re: Live at Donington

Beitrag #47 von chemicalwedding » Sa 12. Mai 2018, 11:05

Da frage mich schon, warum ausgerechnet Blaze ausgewählt worden ist. Aber das war primär die Entscheidung von Steve. Nicko hat nie ein Hehl daraus gemacht, dass er von Blaze nicht wirklich überzeugt war. Und Rod habe ich mal gelesen, wollte Steve noch umstimmen. Wie wir wissen war Rod für einmal nicht erfolgreich.

Aber ob Maiden mit einem anderer Sänger viel erfolgreicher gewesen wäre glaube ich auch nicht. Das durchwachsene Songwriting ab Fear konnte nicht mal mehr Bruce kompensieren. Da hatte Blaze einfach schon mal eine ziemlich schlechte Grundlage. Die Leute wollten einfach Maiden mit Bruce. Bei Priest war es schlussendlich ja auch so. Tim machte einen sehr guten Job, denke ich. Aber auch er musste dem Druck der Fans weichen und Rob wieder Platz machen.
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The Trooper
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Re: Live at Donington

Beitrag #48 von The Trooper » Sa 12. Mai 2018, 11:46

Wobei Priest ja auch Ralf Scheepers zur Auswahl hatten, der hat aber vermutlich zu sehr nach Rob geklungen. Man hört sich Mal das Exciter Cover von Gamma Ray an. ;)
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Re: Live at Donington

Beitrag #49 von Morten » Sa 12. Mai 2018, 14:52

Ich denke, dass chemicalwedding schon richtig liegt, auch mit einem anderen Sänger wäre der Erfolg nicht da gewesen. Damit ein neuer Sänger einer großen Band akzeptiert wird müssen, so denke ich, vor allen anderen Dingen folgende Faktoren passen:

1) der Vorgänger ist tot oder so krank, dass klar ist, dass dieser nicht zurückkehren kann,
2) der Nachfolger braucht einen richtig guten Einstieg, also ein Killer-Album, welches zum Besten gehört was die Band bislang so rausgehauen hat,
3) er ist verdammt großartig, sollte Punkt eins nicht zutreffen mindestens eine Liga besser als sein Vorgänger

all dies war bei Blaze nicht der Fall. Und auch wenn ich chemicalwedding in Bezug auf den Erfolg zustimme, ein besserer Sänger hätte dennoch einen Unterschied gemacht, einfach weil die Alben neben dem mäßigen Songwriting und der scheißigen Produktion eben auch und insbesondere unter dem mauen, eindimensionalen, uncharismatischen Gesang leiden.
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Re: Live at Donington

Beitrag #50 von Morten » Sa 12. Mai 2018, 14:55

chemicalwedding hat geschrieben: Das durchwachsene Songwriting ab Fear konnte nicht mal mehr Bruce kompensieren.


Wobei ich der Meinung bin, dass Bru e auf Prayer und Fear auch nicht mehr so geil singt, diese gekünstelt wirkende Härte. .. och neh, das passt für mich nicht zu ihm.
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Re: Live at Donington

Beitrag #51 von chemicalwedding » Sa 12. Mai 2018, 20:38

Morten hat geschrieben:
chemicalwedding hat geschrieben: Das durchwachsene Songwriting ab Fear konnte nicht mal mehr Bruce kompensieren.


Wobei ich der Meinung bin, dass Bru e auf Prayer und Fear auch nicht mehr so geil singt, diese gekünstelt wirkende Härte. .. och neh, das passt für mich nicht zu ihm.


Stimmt schon, er hat auf No Prayer einen deutlich roheren Gesangstil gewählt. Scheinbar wollt e er das so und hat für ihn damals zum Konzept "back to the roots" gepasst. Bruce war vorerst auch ein Befürworter von diesem Konzept. er hat z.B. Steves Idee mit diesem mobilen Studio auch unterstützt. Ursprünglich war ja geplant, No Prayer in den Battery Studios in London aufzunehmen. Das Studio war schon länger gebucht und wurde dann recht kurzfristig gecancelt. Schon bald änderte er aber seine Meinung und bereits während seiner Solokarriere kritisierte er genau diesen Entscheid, wie auch den "Rauswurf" von Adrian.

Aber den rohen Gesang wählte Bruce ja schon auf seinem Soloalbum Tattooed Millionaire. War also nicht ganz so neu. dieser rohe Gesang und die rohe Produktion von Tattooed Millionaire haben es damals Steve sehr angetan.
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Re: Live at Donington

Beitrag #52 von ZoSo_Capricorn » Mi 16. Mai 2018, 13:19

Also von der "No Prayer" bin ich auch kein Fan, aber "Fear of the Dark" als Album finde ich wirklich gelungen. Klar, es gibt ein paar Aussetzer auf dem Album ("Chains of Misery" und "The Apparition"). Aber der Rest vom Album ist klasse. Songs wie From Here To Eternity oder Weekend Warrior gehen ins Ohr, Wasting Love ist eine schöne Ballade, Childhoods End mal ein ganz anderer Ansatz und über FotD, Be Quick und Judas Be My Guide brauchen wir gar nicht erst zu reden!

Und diesen fiesen Gesang von Bruce, besonders bei "Be Quick or Be Dead", finde ich hammermäßig. Ist ja auch das, was bei FotD so gut rüberkommt.

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