Eure Tops und Flops des Jahres 2018

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Eure Tops und Flops des Jahres 2018

Beitrag #1 von The Trooper » Fr 4. Jan 2019, 23:36

Wird mal Zeit für den Thread.
Mal vorweg die Kurzfassung von mir: Viele, verdammt gute Bands entdeckt dieses Jahr und meinen Horizont an richtigen Power Metal Bands erweitert. Dazu einen Haufen guter Konzerte.

Meine Top 10 Alben dieses Jahr

10. Torian - God of Storms

Bin durch Zufall auf die Jungs über eine Werbeanzeige gestoßen. Da die Jungs schon nach Power Metal aussahen, habe ich es gleich einmal versucht. Gesanglich vielleicht nicht das höchste aller Power Metal Gefühle, aber auf jeden Fall einen VErsuch Wert.
Anspieltipps: Evil Vs. Evil, Old Friend Failure

9. Arion - Life is Not Beautiful
Die Zeiten von den glorreichen Stratovarius sind ja leider vorbei, wobei Nemesis ein geniales Album war. Arion halten aber die Flagge des finnischen Power Metal weit oben. An vielen Stellen erinnern die Jungs an die alten Stratovarius, ohne aber jedoch den eignen Sound zu verlieren. Definitiv ein Geheimtipp für alle Starto Fans.
Anspieltipps: Unforgivable, At The Break of Dawn

8. LOVEBITES - Clockwork Immortality
Babymetal in Erwachsen wie ich so oft von den richtig harten Trven Metallern im Internet gelesen habe :D
Mal im Ernst, Lovebites kamen aus dem Nichts und haben eingeschlagen wie eine Bombe. Die fünf Frauen haben richtig Power und erinnern an vielen Stellen an die Glanzzeiten von Priest und Maiden, haben aber auch - und das finde ich sehr gut - Ihren eigenen Sound. Generell bieten die Damen einen gesunden Mix aus verschiedenen Genres ohne die Identität zu verlieren.
Anspieltipps: Die gesamt Scheibe. GIbt den Besten Eindruck über die Damen.

7. Orions's Reign - Scores of War
Auch durch Zufall entdeckt und wieder umso überraschte gewesen. Eine bunte Mischung aus Power und Symphonic Metal, mit starken Einschlägen der frühen Rhapsody. Auch hier verliert die Band nicht an Identität. Sehr orchestralisch und mächtig klingt die Musik. Der Bombast wird aus dem Orchester gewonnen, während der Folk Touch von der Geige kommt. Den Rest übernimmt die Band durch das super Songwritting. Man fühlt sich teilweise wie mitten auf dem Schlachtfeld. Geniales Album.
Anspieltipps: Nostos, Freedom is not Negotiable

6. Dragony - Masters of the Multiverse
Vor 3 Jahren Vorband von meiner Ex-Lieblingsband, mittlerweile wohl einer der Stärksten aktuellen Vertreter des Power Metal. Dragony erschaffen mit dem neuen Album eine wahnsinnige Atmosphäre, die einen Mitten in die alten Klassiker hineinversetzt. Das Album ist eine Anspielung an viele Sachen aus der Popkultur. Wheel of Time, Alien, D&D, Game Of Thrones, usw. Gerade der Opener, Flame of Tar Valon bietet einen unglaublichen Fluss an Magie und musikalischer Genialität. Wirklich großartig.
Anspieltipps: Flame of Tar Valon, Evermore

5. Primal Fear - Apocalypse
Jesus Christus, was ein Riffing. Ich kann mich nur wiederholen. Primal Fear sind wohl die stabilste und aktuell beste Instanz was Power Metal betrifft. Allein der Opener New Rise brettert alles in Grund und Boden was die letzten Jahre entstanden ist. Aber auch der Rest wie das mächtige Blood, Sweat and Fear als auch der Longtrack Eye of the Storm oder die Ballade Super Nova zeigen Primal Fear von Ihrer wahren Seite. Hoffentlich schaffen die Jungs noch einen großen Sprung, den verdient haben Sie es sich.
Anspieltipps: Canonball, New Rise, Hounds of Justice

4. Powerwolf - Sacrament of Sin
Die Wölfe. Never change a running System. Nach dem Prinzip ist wohl auch dieses Album entstanden. Und trotzdem hauen einen die Jungs immer wieder um. Gigantische Mitsinghymnen, stampfende Heavy Metal Tracks, humoristische Anspielungen und ganz viel Kirche. Das ist Powerwolf. Und Sacrament of Sin ist noch eine Steigerung im Vergleich zum Vorgänger. Allein die Single Incense & Iron gehört mit zu meinen Jahreshighlights.
Anspieltipps: Incense & Iron, Stoßgeber

3. Judicator - The Last Emperor
Wer die alten Blind Guardian liebt, wird hier Freudensprünge machen. Das Album ist eine kleine Omage an Blind Guardian und die frühe Phase. Raue Vocals, mächtige Riffs, historische Themen, stampfende Hymnen, dezenter Chor Einsatz. Judicator haben aber auch noch einen kleinen Thrash Touch. Und das macht die Jungs so gut. Es klingt einfach vollständig. Ein sehr homogenes Album. Es macht wirklich Spaß die Scheibe zu hören. Fast schon der beste Release dieses Jahr.
Anspieltipp: Spiritual Treason (mit Hansi zsm.), Antioch

2. Veonity - Legend of the Starborn
Warum sind die Jungs nicht bekannter frage ich mich bei jedem Durchgang. Wer den Glanzzeiten von Gamma Ray, den 90er Helloween, Freedom Call und anderen Konsorten des 90er Power Metals hinterhertrauert, ist hier perfekt verdient. Schon der Vorgänger war ein super Album was verdammt stark an die Pre-Hammerfall Phase des Power Metal erinnert hat. Mit dem Nachfolger haben Veonity ein Meisterwerk geschaffen. Hat leider Ende November einen ungünstigen Release Termin erwischt. An einem Dienstag.
Nichts desto trotz ist das Album homogen, sauber und lässt Fans von Alben wie Power Plant oder Master of the Rings vor Freude in die Höhe springen.
Anspieltipps: Rise Again, Winds of Asgard, To the Gods

1. Marius Danielsen - Legend of Valley Doom, Pt. 2
Mein Album des Jahres. Nachdem ich den netten Norweger MItte Mai entdeckt habe auf Facebook, habe ich gleich Teil 1 angehört. Und dieser war schon. Woah. Purer Power Metal. Roh, ungeformt, kitschig, und was weiß ich noch. Es war perfekt. Ende November kam dann Teil 2 und alter Schwede. Das Album übertrifft alles. Wirklich alles. Es ist nicht so wie Avantasia das sich der Kopf in jeden Song drängen muss, sondern er lässt den Künstlern auch Lieder selbst singen, ohne das er mitsingt. Hier wird das Storytelling durch die einzelnen Personen in den Vordergrund gestellt. Das Album ist ein großes Meisterwerk. Es zeigt alle Facetten des richtigen Power Metals auf. Mit Gästen wie Kiske, Hayer, Garavello, Blad oder auch Daniel Heimann (Ex-Lost Horizon)
Anspieltipp: Visions of the Night, Temple of the Ancient God, Princess Lariana's Forest


Konzerte kommen später. ;)

edit.: Mal einen schöne Satz den ich zu Power Metal im Internet gelesen habe:
I feel sad for people that have to limit their music taste to "serious" music, just because they want to appear grown up and artistic.
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Re: Eure Tops und Flops des Jahres 2018

Beitrag #2 von eddie666 » Sa 5. Jan 2019, 09:34

Kenn die meisten Bands nicht, die Du aufgelistet hast. Sind bestimmt auch jede Menge gute dabei. Aber im Ranking fehlt mir irgendwie die neue Judas Priest. Find ich um Welten besser, wie die Apocalypse von Primal Fear die ich auch habe. Primal Fear machen für mich solide Alben, mehr aber nicht. Aber es es geht ja um die persönlichen Tops. :)
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Re: Eure Tops und Flops des Jahres 2018

Beitrag #3 von Iron Wolf » Sa 5. Jan 2019, 14:15

In meine persönliche Topliste schaffen es auf jeden Fall:

1. Judas Priest: Firepower
2. Uriah Heep: Living the Dream
3. Metal Church: Damned if you do

Gute Qualität haben imo außerdem Fifth Angel, Saxon und mit Abstrichen Riot V abgeliefert.
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Re: Eure Tops und Flops des Jahres 2018

Beitrag #4 von Chewie » Sa 5. Jan 2019, 17:07

The Trooper hat geschrieben:........ meinen Horizont an richtigen Power Metal Bands erweitert........


warum findet sich davon denn nichts in Deiner Liste ???? ;)

Ich hab jetzt in alle zehn Scheiben soweit möglich reingelauscht und alle folgen dem gleichen Melodic Metal (von mir aus auch Europäischer Power Metal) Muster. Einfache Melodien + Double Bass Vollgas. Irgendwie Eagle fly Free in tausendfachen Abwandlungen.

Vor ca einem Monat hab ich mal wieder das Rhapsody Debut mehrfach gehört. Wieso gefällt diese Scheibe $(oder auch die ersten beiden Falconer oder das Labyrinth Debut= mir so ausgesprochen gut aber diese neuen Bands in der Sparte überhaupt nicht mehr. Wieso rollen sich mir heutzutage bei diesen neuen Bands die Fußnägel hoch??


Den kleinen Internet Hype um Lovebites kann ich null nachvollziehen. Und die mit Maiden oder Priest zu vergleichen schlägt dem Fass den Boden aus.Vielleicht haben viele einfach nur ne Vorliebe für japanische Mädels die man auf diese Weise ausleben kann :D

Meine Liste kommt später und ohne Priest in den Top 10
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Re: Eure Tops und Flops des Jahres 2018

Beitrag #5 von Abbath » Sa 5. Jan 2019, 18:53

Bei mir sähe die Liste für dieses Jahr wohl folgendermaßen aus (ohne Reihenfolge):

Top 5:
Behemoth - I Loved You At Your Darkest
Gatekeeper - East Of Sun
Judas Priest - Firepower
Sulphur Aeon - The Scythe Of Cosmic Chaos
Visigoth - Conqueror's Oath

Ebenfalls bockstark:
Bullet - Dust To Gold (Meine Sommerplatte :D )
Fifth Angel - The Third Secret
Immortal - Northern Chaos Gods
Shining - X - Varg Utan Flock
Slaegt - The Wheel
Solstice - White Horse Hill
Watain - Trident Wolf Eclipse
VOJD - The Outer Ocean

Solide:
Eisregen - Fegefeuer
Ghost - Prequelle (etwas zu poppig für meinen Geschmack)
Grave Digger - The Living Dead (nichts neues irgendwie)
Riot - Armor Of Light (Sound nervt etwas)
Satan - Cruel Magic (fand die beiden Vorgänger irgendwie besser...)
Saxon - Thunderbolt
Warrel Dane - Shadow Work (tragisches Werk, vieles nicht zu Ende gebracht, trotzdem das letzte Mal diese tolle Stimme...)

Flop:
Machine Head - Catharsis (oha...)
Virgin Steele - Seven Devils Moonshine (was bitte soll das sein????)
"There is a road, that I must travel. May it be paved or unseen..." (Disillusion - Back to Times of Splendor)
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Re: Eure Tops und Flops des Jahres 2018

Beitrag #6 von chemicalwedding » So 6. Jan 2019, 05:21

Highlights 2018

Iron Maiden - The Legacy of the Beast Tour (Band in Topform, geile Show und starke Setlist)
Judas Priest – Firepower (ich habe nie eine so starke Scheibe erwartet)
Sanhedrin – A Funeral for the World (supergeile Doom Metal/Rock)
Hamferd – Támsins likam (was für eine geile Doom Metal Band, extrem atmosphärisch)
Coroner (live in Sursee, geile Setlist, perfecter Sound, einfach der Hammer :bang: )
Candlemass (live in Martigny, mit Johan Langquist die komplette Epicus Doomicus Metallicus mit einem Hammersound -> was will man mehr, war eine Art Götterdämmerung :pray: )
Metal Church – Damned if you do (ein gerade so starkes Album habe ich nach «XI» nicht mehr erwartet)
Warrel Dane – Shadow Work (mit gemischten Gefühlen wartete ich auf die Fertigstellung mit Gesangsaufnahmen aus der Demophase weil Warrel das Album ja leider nicht mehr richtig einsingen konnte. Das Resultat hat mich positiv umgehauen. Ich wage mir gar nicht vorzustellen, was für ein Hammeralbum dies hätte werden können, wenn Warrel die Zeit gehabt hätte, das Album komplett einzusingen. Schlussendlich konnte ja nur ca. 2/3 der Songs veröffentlicht werden. Vom Rest existieren leider keine Gesangsaufnahmen)
Candlemass - House of Doom (eine deutliche Steigerung gegenüber der letzten EP «Death thy Lover», Mats macht hier einen super Job)
Iron Maiden – meine Sammlung der offiziellen Kalender bis und mit 2018 scheint nun mit allen EU und US Versionen komplett zu sein
ElvenStrom - The Conjuring
Nervosa – live in Hauteville (die drei Damen geben Gas und hatten einen Hammersound)
Pain of Salvation - live in Pratteln

Entdeckungen 2018

Sanhedrin
Hamferd
Witherfall
Hedera

Hoffnungen/Aussichten für 2019

Sanhedrin (das neue Album ist in den Startlöchern und wenn alles klappt live in Dornbirn schauen gehen https://www.youtube.com/watch?v=lzdJIdxf7c0&feature=youtu.be)
Coroner (hoffentlich kommt das neue Album endlich in 2019)
Psychotic Waltz (dito Coroner, das Warten auf das neue Album wir langsam zur Qual)
Metal Church (hoffe die Band ich kann die Band mit dem neuen Album live sehen)
Candlemass (ich hoffe, dass das neue Album stark wird und vielleicht noch einmal eine Show sehen zu können)
Ozzy (hoffe dass Ozzy fit ist und die Show gut wird, schliesslich verpasse ich wegen Ozzy nun den Bruce in Zürich…)
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Re: Eure Tops und Flops des Jahres 2018

Beitrag #7 von The Trooper » So 6. Jan 2019, 15:39

Chewie hat geschrieben:Ich hab jetzt in alle zehn Scheiben soweit möglich reingelauscht und alle folgen dem gleichen Melodic Metal (von mir aus auch Europäischer Power Metal) Muster. Einfache Melodien + Double Bass Vollgas.


Gewagte Aussage, wenn ich ehrlich bin. Sehr gewagt sogar. Das die Opener im Power Metal (oder Metal sogar generell) straighte Up-Tempo Tracks sind, ist nichts ungewöhnliches. Kommt quer durch alle Genres vor. Egal ob Power Metal oder sonstiges. Logisch gibt es Ausnahmen. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel. ;)

Chewie hat geschrieben:Irgendwie Eagle fly Free in tausendfachen Abwandlungen.


Das ist ja genauso wie, als würde ich sagen jeder Death Metal Song ist wie Leprosy von Death, nur in tausendfacher Abwandlung. Gut, wenn ich ehrlich bin, kommt es mir ab und zu auch so vor. Aber ich glaube hier empfinden wir beide einfach komplett anders.

Power Metal ist so viel mehr als das von dir oben beschriebene. Klar, kommt es auch vor. Das streite ich nicht ab. Straighte, Double-Bass Uptempo Tracks gibt es auf fast jeder Scheibe. Aber die machen nur einen kleinen Teil von dem Großen und Ganzen aus. Es ist so so viel mehr meiner Ansicht nach.

Chewie hat geschrieben:Vor ca einem Monat hab ich mal wieder das Rhapsody Debut mehrfach gehört. Wieso gefällt diese Scheibe $(oder auch die ersten beiden Falconer oder das Labyrinth Debut= mir so ausgesprochen gut aber diese neuen Bands in der Sparte überhaupt nicht mehr. Wieso rollen sich mir heutzutage bei diesen neuen Bands die Fußnägel hoch??

Das kann ich dir auch nicht beantworten. Die vier von dir genannten Scheiben sind große Klasse, ohne Frage. Und Power Metal war zu der ZEit noch etwas direkter, mit weniger Symphonic, Bombast und saubereren Produktionen. ;) Es wird heutzutage noch viel zu sehr Überproduziert um dem Ganzen mehr Druck zu geben. Darunter leidet das Hörerlebnis stark. Keyboards kommen auch oft da zum Einsatz, wo sie nichts zu suchen haben. :killme:

Chewie hat geschrieben:Den kleinen Internet Hype um Lovebites kann ich null nachvollziehen. Und die mit Maiden oder Priest zu vergleichen schlägt dem Fass den Boden aus.


Halte ich für keinen Internet Hype. Absolut nicht. Genau wie Babymetal. Nur wenn nichts neues kommt, verschwinden Bands aus Fernost oft im nirgendwo. Ich bin begeistert von den Damen und habe selten eine Band live gesehen, die musikalisch so auf Zack waren und so viel Spaß auf der Bühne hatte.
Und musikalisch erinnert das ab und an an die beiden Bands. Ist doch nicht schlimm, oder? Es gibt genug Bands die musikalische Ähnlichkeiten mit Priest, Maiden, Sabbath, etc. haben. Da sagt auch keiner was. Oder denkst Du nicht bei einem dreifach Gallopp Riff nicht zuerst an Maiden? :think: Von daher ist das nichts negatives gegenüber einer Band, wenn es Ähnlichkeiten gibt.

Zu der Vorliebe mit japanischen Mädchen:
Ich glaube da hast Du leider recht. Für viele ist das wohl so. Klar, die Damen sehen spitze aus, aber darauf kommt es ja nicht an. Es kommt auf die Musik an.
Ich weiß bei Babymetal in Berlin 2016 waren da auch so einige, komische Gestalten, die da wohl Ihre Vorliebe ausgelebt haben. Ich erinnere mich an einen stämmigeren Typen, mitte 30, Japan Shirt an und die drei Mädchen auf den Arm tätowiert. Aber auch viele...etwas ältere Männer aus Fernost. Mag sein das sie wegen der Musik da waren, kann aber auch mehr Gründe haben. Wissen tue ich es nicht.
Ist echt schade, aber funktioniert. wohl.

Manowar ziehen immerhin auch die Trven Heavy Metal Warrior an, die für Mayonnaisen Joey sterben würden, und zu trve für Weichei Metal wie Priest und Maiden sind. :irony:
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Re: Eure Tops und Flops des Jahres 2018

Beitrag #8 von Chewie » So 6. Jan 2019, 16:06

@Trooper

mit reingelauscht meinte ich, das ich die Alben bei YouTube gesucht habe. Und da findet man stellenweise viele Alben komplett. Es waren auch nicht nur die ersten Songs der jeweiligen Alben vertreten. Bei Love bites wurde das ganze Album angespielt. Egal wo ich hinklickte, Voll Pulle.

Und vor "Egale fly Free" steht ja das Wort "irgendwie. Dass ganze soll nur den Einruck den ich hatte versinnbildlichen.

Eines meiner Jahreshighlights ist zb die letzte White Wizzard. Da kann man zb sagen der erste Song klingt nach Priest (eine Gesangslinie hat frappierende Ähnlichkeit mit Painkiller), der zweite nach Maiden (halt wegen dem speziellen Rhythmus). Stimmt sogar, aber dafür kommen da noch weitere Klasse Songs. Nur die Lp Pressung ist eine Frechheit.
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Re: Eure Tops und Flops des Jahres 2018

Beitrag #9 von Quebec-weekend-warrior89 » So 6. Jan 2019, 19:58

Meine Lieblingsalben des Jahres 2018 waren die folgenden:

1. GrimSkunk - Unreason in the Age of Madness

Dieses Album ist am Puls seiner Zeit und liefert grimmige Texte uber Waffennarren, Social Media, Polizeigewalt und viele andere Dinge. Unterlegt werden die englischen und franzsosischen Texte mit griffigem Punkrock, der bei dieser vielseitigen Band aber auch mal in Richtung Alternative Rock oder sogar Reggae umschlagen kann.

2. Voivod - The Wake

Die Aussage mag gewagt sein, aber als jahrelanger grosser Fan der Band erlaube ich sie mir dennoch: Dies ist das bisher beste Album der Bandgeschichte. Es ist technisch anspruchsvoll aber erstaunlich leicht verdaulich. Es respektiert den unnachahmlichen Stil den die Band in den spaten Achtzigern etablierte aber beschreitet dennoch neue Pfade mit teils orchestralen Elementen. Die Geschichte ist im Stil vieler Alben der Band verfasst, steht aber dennoch fur sich selbst.

3. Amorphis - Queen of Time

Amorphis ist seit mittlerweile fast einem Jahrzehnt meine absolute Lieblingsband und die letzten drei Alben sind allesamt grossartig. Es werden wieder befreiende Extreme Metal Elemente mit herzerwarmenden melodischen Elementen kombiniert, die in faszinierende finnische Legenden eingeflochten werden.

Weitere starke Alben waren:

4. Orphaned Land - Unsung Prophets & Dead Messiahs

5. Leviathan - Can't Be Seen by Looking: Blurring the Lines, Clouding the Truth

6. Bloody Tyrant - Hagakure

7. Ice Nine Kills - The Silver Scream

8. White Wizzard - Infernal Overdrive

9. Therion - Beloved Antichrist

10. Barren Earth - A Complex of Cages

11. Judas Priest - Firepower

12. Vallendusk - Fortress of Primal Grace

13. Omnium Gatherum - The Burning Cold

14. Black Label Society - Grimmest Hits

15. Loudness - Rise to Glory -8118-

16. Crematory - Oblivion

17. Skinflint - Skinflint

18. Leaves' Eyes - Sign of the Dragonhead

19. Grave Digger - The Living Dead

20. Alien Weaponry - Tū

Beste EPs waren:

1. Fractal Cypher - Prelude to an Impending Outcome

2. Nine Inch Nails - Bad Witch

3. Purgatory - Purgatory

Beste Single war:

Swallow the Sun - Lumina Aurea

Bestes Live-Album war:

Ayreon - Ayreon Universe: Best of Ayreon: Live

Beste Kompilation war:

Sex Machineguns - Go to the Machine Guns!!

Generell wurde ich sagen, dass es ein Jahr war, das extrem reich an ganz tollen Veroffentlichungen war. Ich wurde sogar sagen, dass es in der Hinsicht fur mich das beste seit 2005 war. Sowohl Veteranen wie Voivod, Loudness und Judas Priest als auch neuere Gruppen wie Alien Weaponry, Bloody Tyrant und Ice Nine Kills haben richtig starkes Material abegliefert. Das macht Freude, Hoffnung und Mut fur 2019. Die Metal-Szene ist meiner Meinung nach lebendiger denn je.
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Re: Eure Tops und Flops des Jahres 2018

Beitrag #10 von Dorschbert » Di 8. Jan 2019, 16:21

Musiktechnisch war 2018 ein super Jahr für mich, zumindest, was die Konzerte angeht :bang:

Konzerttechnische Highlights waren mit Sicherheit die vier Konzerte der "Legacy of the Beast"-Tour in der Reihenfolge

Paris II (06.07.)
Berlin
Paris I (05.07.)
Hannover

Weitere Highlights: Mustasch in Oberhausen - Nightwish in Oberhausen - Long Distance Calling in Dortmund (mit der Erkenntnis, dass man keinen Gesang braucht um zu rocken) sowie das Nord Open Air und das Turock Open Air.

Blöde war nur der Konzert von Dark Tranquility in der Zeche Bochum im März - was aber an mir lag. Ich hatte, fragt nicht, warum, in der Fastenzeit auf Alkohol verzichtet, um dann drei Tage vor Ende, also am Tage des Konzert, das Fasten zu brechen - mit dem Resultat, dass ich mich mit einem Schnaps auf der Hinfahrt und zwei Pils in der Zeche so abgeschossen habe, dass ich an das Konzert kaum Erinnerungen habe :facepalm2:

Was CDs angeht hatte ich 2018 nicht das prallste Jahr. Highlight war aber definitiv Mustasch mit Silent Killer, auch wenn es mit 32:20 Minuten relativ kurz ist, ist keine einzige Nullnummer dabei sondern Hits, Hits, Hits... Lieber also kurz und knackig als lang und mit Fillern *hust* Book *räusper* of *hüstel* Souls *schnief*

Amorphis' Queen of Time hat leider nicht wirklich gezündet bei mir, was aber auch daran liegt, dass der Vorgänger Under the red Cloud mein (mit weitem Abstand) Lieblingsalbum der Finnen ist. Mal schauen, wie die Songs am Freitag in Oberhausen live so kommen...

Ansonsten habe ich 2018 den Prog Metal für mich entdeckt und Bands wie TesseracT, Haken und Between the Buried and Me laufen seitdem in Dauerschleife :D
"Der Mensch strebt nicht nach Gleichheit, sondern danach, an der Ungleichheit als Privilegierter teilzuhaben."

(zugeschrieben Rainer Malkowski (1939 - 2003), Lyriker)
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Re: Eure Tops und Flops des Jahres 2018

Beitrag #11 von chemicalwedding » Mi 9. Jan 2019, 20:47

Quebec-weekend-warrior89 hat geschrieben:
3. Purgatory - Purgatory



oja, die Purgatory EP habe ich glatt bei meinen Highlights vergessen aufzulisten.

Ja, die ist grossartig. Damals war das Songwritting von Jon Schaffer einfach ein Tick origineller und besser als heute. Vielleicht färbt sich die Auseinandersetzung mit seiner musikalischen Vergangenheit ja positiv auf das Songwritting von Iced Earth ab, hoffe ich wenigstens.



ausserdem vergessen habe ich auch noch:

Nine Miles Down - Fractures

Tolles Album. Den Stil weiss ich nicht wie beschreiben, vielleicht Prog Groove Metal :ka:
Auf jeden Fall starker Sound welcher mich teils ein wenig an Tool "10'000 Days" erinnert, einfach besser :)
Sänger ist übrigens der ehemalige Psycho Motel Sänger Andy Makin (auf "Welcome to the World), die ehemalige Solo-Band von Adrian Smith


https://www.youtube.com/watch?v=ZKGNo8o3WMM
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Re: Eure Tops und Flops des Jahres 2018

Beitrag #12 von John Wayne » Fr 11. Jan 2019, 11:21

Für mich gab es 2018 musikalisch nicht allzuviele Highlights. Ich war nur auf einem einzigen Konzert, Nightwish in Oberhausen. Neue Alben haben mich weitgehend nicht aus den Socken gehauen. Meine Nummer 1 war dann von Jethro Tull die Heavy Horses in der New shoes Edition. Das Album selbst war zu diesem Zeitpunkt bereits 40 Jahre alt. Aber in den Archiven schlummert immer noch so einiges, was man nicht kennt und durchaus Qualität hat. Und dann waren da noch die neuen Alben von the Unity, Magnum und Judas Priest, die mir sehr gefallen haben.

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