The Book of Souls - Review Thread

Alles zum neuen Album und der anstehenden Tour

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rocknrolf
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The Book of Souls - Review Thread

Beitrag #1 von rocknrolf » Do 3. Sep 2015, 09:35

In diesen Thread bitte nur Reviews zum Album (egal ob von euch oder aus dem Internet).
Bitte keine Diskussionen, für diese haben wir einen eigenen Thread:
the-book-souls-f55/the-book-souls-allgemeine-diskussion-t1684.html
Ebenso können in diesem Thread auch übere eure Reviews diskutiert werden.


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The Evil Man that do
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Re: The Book of Souls - Review Thread

Beitrag #2 von The Evil Man that do » Do 3. Sep 2015, 18:26

hier mal mein Review:

5 Jahre sind seit dem letzten Iron Maiden Album “The Final Frontier” vergangen. Obwohl das Album weltweit in unzähligen Ländern (wie auch in Deutschland) den ersten Platz der Album Charts erklommen hat, war der Tenor der meisten Iron Maiden Fans eher enttäuscht, da nicht alle Songs von herausragender Qualität waren. Was mich betrifft sind es mit (allen voran) „When the wild Wind blows“, dem Opener „The Final Frontier“ (allerdings ohne das Intro) und „the Talisman“, die mir auch nach 5 Jahren noch sehr gut gefallen, der Rest ist für mich nur gut bis vereinzelt ok („El Dorado“). An die 80er Alben kommt „The Final Frontier“ gewiss nicht dran, kann sich aber auch mit den 3 Vorgängeralben „Brave New World“, „Dance of Death“ und „A Matter of Life and Death“ nicht messen. Deswegen ist die Erwartung der Fans schon groß, ob „The Book of Souls“ da noch die Kurve schafft.
Um die Anspannung zu nehmen: Das Album schafft es… doch der Reihe nach.

## Das Cover: ##

Ein gutes Zeichen, dass “The Book of Souls” etwas Besonderes darstellt, dürfte schon die Tatsache sein, dass das Album wieder das Original Iron Maiden Logo (mit den Zacken) zeigt. Das Cover erscheint spartanisch, aber erzeugt eine gute Grundstimmung. Entworfen wurde es von Mark Wilkinson, der bereits das Artwork für u.a. “The Wicker Man“ oder „Out of the silent Planet“ kreiert hat.
Das Konzept erstreckt sich über das komplette Booklet Artwork und schaut sehr atmosphärisch und düster aus. Nicht zu vergleichen mit „Dance of Death“ oder „The Final Frontier“. Für das Album hat man speziell den Maya Experten Simon Martin engagiert, der die Songtitel in Maya Hieroglyphen übersetzt hat, um den Albumtitel entsprechend grafisch umzusetzen, welcher (in Verbindung mit dem Titelsong) das Thema der alte Maya Kultur aufgreift. Wirklich starke Umsetzung!


## Der Sound: ##

Ich muss ehrlich sagen, ich hatte noch nie so ein Mega Problem mit dem Sound, den Iron Maiden nach dem Weggang von Martin Birch hatten. Naja, „Brave New World“ gefällt mir von den neusten Produktionen schon am besten, aber auch bei „Dance of Death“ oder „A Matter of Life and Death“ fand ich den Sound stimmig, da mir der erdige, authentische Rock Klang auch sehr gut gefallen hat und auch viel Transparenz bietet.
Man merkt aber schon, dass sich „The Book of Souls“ klangtechnisch mehr an „Brave New World“ orientiert denn an den letzten Alben, was sicherlich vielen zusagen wird. Dennoch bleibt die hohe Transparenz erhalten, so dass sämtliche Instrumente klar differenzierbar sind.


[glow=red]### Disc 1 ###[/glow]
1. If Eternity Should Fail (Dickinson) 8:28 ----------------------------------------------------------------------------

Der Opener kommt diesmal von Bruce Dickinson, ein Novum, was es bis dato so noch nie gab. Falls überhaupt, war es immer ein Song, den er mit jemand anderem zusammen komponiert hatte, wie etwa „Moonchild“, „Tailgunner“, „Be Quick or be dead“ oder „The Wicker Man“. Aber genug Gefachsimpel…
Der Song „If Eternity should fail“ fängt recht merkwürdig an, mit atmosphärischen Synthesizer Waber Klängen und einer unheilvollen Melodie im Hintergrund, wobei das Instrument nicht klar differenzierbar ist. Hat aber was… dazu Bruce alleine mit Gesang, bevor es dann nach anderthalb Minuten dann typisch Maiden mäßig weiter geht. Die Strophe klingt wirklich bärenstark. Danach Hammer Leadgitarren in der Bridge und ein hervorragender Refrain. Der Song dürfte live wirklich toll kommen. Nachdem der erste Teil des Songs eher Midtempo lastig war, geht es danach im Uptempo weiter; dazu starke Leadgitarren, die mitunter 3-stimig erklingen – super! Erstes Highlight bereits als Opener, das kann ja was werden.
Übrigens hatte Dickinson diese Nummer für ein potentielles weiteres Soloalbum geplant, aber dann letztendlich doch für „The Book of Souls“ verwendet. Gute Entscheidung!

2. Speed Of Light (Smith/ Dickinson) 5:01 ----------------------------------------------------------------------------

Die Fans dürften sich bis zum Release die erste Videoclip Veröffentlichung bereits zig mal angehört haben, wobei das Stück auch schon als Download bei diversen Anbietern gekauft werden konnte. Ich war positiv überrascht, als ich den Song zum ersten Mal gehört habe. Zwar kein Alltime Klassiker, aber doch sehr vielversprechend, der einige geniale Melodien enthält und in der Strophe bei den Gitarren sogar ein wenig an den Song „Killers“ erinnern lässt. Dazu tolle Twinleads und der Ohrwurmrefrain, der sicherlich live auch toll ankommt. Obwohl ich anfangs ein klein wenig enttäuscht war, hat sich der Song in meinen Ohren entwickelt, wobei gerade der Drive des Songs echt ins Blut geht.

3. The Great Unknown (Smith/ Harris) 6:37 ---------------------------------------------------------------------------

Ein mächtiger Song, der ruhig beginnt und dann mit einer majestätischen Kraft sich weiter entwickelt. Die Strophe mit dezent zweistimmigen Gitarren klingt vielversprechend. Der Song hätte von der Art her auch gut auf „A Matter of Life and Death“ stehen können. Auch hier passt einfach alles. Besonders herausragend sind die mehrstimmigen Leadgitarren vorm Soli-Part, bei der sich die Gitarristen austoben dürfen. Einziger Wermutstropfen: Nach den Soli kommt ein kurzer Cut, danach geht es mit den ruhigen Gitarren aus dem Intro in dem Fall als Outro weiter. Das klang in meinen Ohren zwar zunächst nicht ganz rund, störte mich aber auch nicht so stark, dass es den Song qualitativ abgewertet hätte. Ist halt etwas ungewöhnlich, was sich aber nach einigen Durchgängen auch noch geändert hat, so dass mir der Song mittlerweile wirklich sehr gut gefällt.

4. The Red And The Black (Harris) 13:33 ------------------------------------------------------------------------------

Nach einem Bass-Intro, das erkennen lässt, dass die Nummer nur von Steve Harris kommen kann, geht es dann vielversprechend weiter. Der Mitsingpart (hohoho) empfiehlt sich schon für eine Live-Aufführung. Die Stampfgitarren lassen das Stück sehr mächtig werden. Der Tempoanstieg sorgt dabei für zusätzliche Dynamik. Allerdings braucht „The Red and the Black“ doch ein paar Durchgänge, bis der Song sich richtig im Gehörgang festsetzen kann. Das Drumming klingt insgesamt vielleicht ein klein wenig eintönig, was aber die starken Melodien wieder wettmachen. Gerade der Instrumentalpart ist wirklich hervorragend ausgefallen und gibt auch Nicko McBrain in seinem Spiel ein wenig mehr Freiraum.

5. When The River Runs Deep (Smith/ Harris) 5:52 ----------------------------------------------------------------

Der Anfang des Songs erinnert mich dann doch ein wenig an „Moonchild“, entwickelt sich aber im Arrangement doch recht eigenständig. Der Mix aus Uptemporocker, der stilistisch Anfang der 90er anzusiedeln ist und dem eher gemächlichen Refrain, der vom Flair an das „Brave New World“ Album erinnert, klingt wirklich sehr gut. Die Leadgitarren klingen dabei stellenweise ein wenig „Virtual XI“ mäßig (mit nem Touch „Don´t look to the Eyes of a Stranger“) Nach mehreren Durchgängen ist der Song aber wirklich bärenstark, so dass das Gesamtergebnis wirklich stimmig und vor allem unverkennbar nach Iron Maiden klingt. Ebenfalls ein Highlight, dass nach wenigen Durchgängen ins Blut geht.

6. The Book Of Souls (Gers/ Harris) 10:27 ----------------------------------------------------------------------------

Der Abschluss der ersten Disc, was nicht schlecht sein muss. Tatsächlich kann ich jetzt schon behaupten, dass das Titelstück für mich definitiv eine Nummer für die Ewigkeit sein wird. Mit ruhigen Akustikgitarren beginnt der Song bevor es atmosphärisch aber mächtig weiter geht. Der Song hat einen schönen orientalischen Touch, was auch gut zum Coverartwork des Albums passt. Die Bridge alleine ist schon nicht von dieser Welt – Was für eine schöne Melodie. Doch der Refrain toppt das noch mal! Da ist Gänsehaut angesagt. Den Song müssen Iron Maiden unbedingt live spielen!! Trotz Überlänge wird der Song nicht langweilig. Dazu trägt auch der geniale Instrumentalteil bei, der in der Mitte folgt. Der Triolen Part erinnert dabei ein wenig an „Losfer Words“. Die anschließenden Soli fügen sich dabei stimmig in den Gesamtsong ein. Wobei auch der abgesetzte Gesang im Mittelteil wirklich toll eingefügt wurde. Die mehrstimmigen Gitarren danach klingen verleihen dem Song noch das Sahnehäubchen.
Ein absolutes Highlight des Albums!

[glow=red]### Disc 2 ### [/glow]
7. Death Or Glory (Smith/ Dickinson) 5:13 ----------------------------------------------------------------------------

Ein Song von Adrian Smith und Bruce Dickinson kann nicht wirklich schlecht sein. Ist er auch nicht, sondern eine flotte Uptempo Nummer, die thematisch die Triple-Decker Flugzeuge aus dem ersten Weltkrieg aufgreift. Guter Song, mit starken Melodien. Es kommt einem ansatzweise (Thema, Timing, Geschwindigkeit) ein wenig „Aces High“ und „Tailgunner“ in den Sinn, wobei „Death or Glory“ mit dem „Powerslave“ Klassiker dann doch nicht mithalten kann, auch wenn die Nummer wirklich gut geworden ist. Zumindest erinnert der Song mit seinem Beat doch stark an die Früh-80er Jahre Nummern.

8. Shadows Of The Valley (Gers/ Harris) 7:32 ------------------------------------------------------------------------

Mit Erinnerungen geht es weiter, denn nicht nur dass der Beginn des Songs ein wenig wie „Out of the Silent Planet“ klingt, erinnert mich der Twinlead nach dem Refrain ein wenig an das “Dance of Death” Album, im speziellen an “Montsegur”, aber das auch nur lediglich vom Flair, ohne dabei die Tonfolge zu meinen. Wobei: Der Song hätte tatsächlich sehr gut auch auf das „Dance of Death“ Album gepasst. Aufgrund des Mitsingparts ca. 1 Minute vor Ende des Songs bin ich mir relativ sicher, dass diese Nummer auch live gespielt wird. Nun ja, ist auch eine wirklich starke Nummer, sehr gut, auch wenn für mich kein Highlight.
Um das aber mal zu relativieren: Jede gute oder sehr gute Nummer von Iron Maiden, wäre bei 95% aller anderen Bands ein absolutes Highlight!

9. Tears Of A Clown (Smith/ Harris) 4:59 ------------------------------------------------------------------------------

Apropos Highlight: hier haben wird das nächste! Der Song wurde, wie vorab verraten wurde dem verstorbenen Schauspieler Robin Williams gewidmet, was mir Iron Maiden noch sympathischer hat werden lassen, als sie es mir ohnehin schon waren.
Aber zurück zum Song: hier stimmt einfach alles. Originelles Riffing, starke Melodien, schöne Breaks, tolle Gesangslinien und ein Mitsingrefrain, der den Zuhörer mitreißt. Auch hier ist Gänsehaut angesagt.

10. The Man Of Sorrows (Murray/ Harris) 6:28 -----------------------------------------------------------------------

Da isser wieder: Der eine Murray Song… Maiden Fans werden wissen, dass Gitarrist Dave Murray nur wenige Songs komponiert, aber wenn er mal etwas komponiert ist es meistens wirklich gut und hebt sich vom Rest des Albums ab – siehe „Still Life“, „Deja Vu“, „Chains of Misery“, „Judas be my Guide“, „The Nomad“ oder „Age of Innocence“, um mal einige zu nennen.
Das merkt man auch bei „The Man of Sorrows“, wobei die Nummer nichts mit der Bruce Dickinson Komposition auf „Accident of Birth“ zu tun hat. Dieser Song hier ist sehr melancholisch ausgefallen. Besonders stark sind die Gitarrenmelodien, vor allem der Abschnitt im Mittelteil oder das Finale sind wirklich sensationell. Nicht unbedingt eine Nummer, die live sehr gut kommen dürfte, aber zu Hause, am besten mit dem Kopfhörer über die Stereoanlage klingt das super!

11. Empire Of The Clouds (Dickinson) 18:01 ------------------------------------------------------------------------

Wow, “Empire of the Clouds” toppt nun endlich “Rime of the ancient Mariner” als bis dato längsten Iron Maiden Song. Dabei erwarte ich aber keineswegs, dass dieser ebenfalls qualitativ so herausragend ausgefallen ist, da das 1984er Epos zu meinen Top 5 Iron Maiden Songs aller Zeiten gehört (neben “Wasted Years”, “The Evil that Men do”, “The Trooper” und “Infinite Dreams”, welcher vor einigen Jahre „The Loneliness of the Long Distance Runner“ abgelöst hat).
„Empire oft he Clouds“ ist schwierig zu beschreiben. Um den Song voll zu erfassen bräuchte man einen Videoclip, damit die musikalische Untermalung zur Geschichte aus dem Dickinsonschen Verstand auch entsprechend deutlich wird. Mit etwas Fantasie klappt es aber auch. Thematisch wird der Absturz des Zeppelins R101 im Jahr 1930 behandelt. Der Song hat definitiv was theatralisches und würde sich alleine schon deswegen hervorragend für einen Videoclip eignen. Bruce Dickinson spielt selbst das Piano, mit dem der Song sehr ruhig beginnt. Was für eine Hammer Melodie (und davon sollen noch weitere folgen). Dazu gesellen sich bald Streicher und im Laufe des Stücks auch noch Akustikgitarren, sanfte Military Drums und der Bass, bevor Bruce mit dem Gesang beginnt. Später kommen verzerrte Gitarren dazu, der Song nimmt an Fahrt auf. Man stellt sich vor, wie das Luftschiff majestätisch durch den Himmel gleitet, bevor das Instrumental im Mittelteil, dann der Tragödie freien Lauf lässt. Gerade wenn man sich die Ereignisse von damals dazu durchliest, kann man den teils progressiven Teilen bzw. deren Intentionen dieses Stücks noch besser folgen. Später gesellen sich auch noch einige Bläser dazu, die eine zusätzliche bedrohliche Atmosphäre erzeugen.
Denn gerade der Mittelteil, der – so stelle ich mir das vor – den Flug der R101 bis hin zum Absturz symbolisiert und musikalisch vielseitig darstellt, ist dabei sehr emotional und musikalisch vielseitig ausgefallen. Dabei werden sowohl beschwingte Melodien als auch dramatisch, düstere Elemente geboten, die dem Song einen breiten Kontrast verleihen.
Anfangs fand ich den Song sehr sperrig und auch überladen, doch mit der Zeit gewinnt „Empire of the Clouds“ nach mehreren Durchläufen an Qualität. Ein wirklich episches Meisterwerk, dass zwar nicht an „Rime oft he ancient Mariner“ heranreichen kann, aber dennoch ein Highlight des Albums ist und sich aber bei den überlangen Epen einen Platz ganz weit vorne reserviert.

## Fazit: ##

Ich bin mir sicher, dass das Album bei mir die kommenden Wochen noch weiter wachsen wird. Erfreulich ist auf alle Fälle, dass Iron Maiden damit das ‚nur gute‘ „The Final Frontiers“ getoppt haben und das aber so was von deutlich. Auf „The Book of Souls“ gibt es abzüglich jeglicher Euphorie keinen wirklichen Totalausfall! Das will schon mal was heißen. Selbst „Speed of Light“ klingt immer noch sehr gut, wobei auch das eine Nummer ist, die bei mir gewachsen ist. Dazu gibt es nach aktuellen Stand (was sich aber noch erweitern kann) schon nach 6 Durchgängen insgesamt doch eine Menge an Highlights, die ich nichtmehr missen möchte, allen voran der Opener „If Eternity should fail“, das Titelstück „The Book of Souls“, „Tears of a Clown“ und das Epos „Empire of the Clouds“.
Es ist letztendlich so: Ein weiteres Album wie "Powerslave", "Somewhere in Time" oder "Seventh Son of a Seventh Son" zu erwarten ist nicht nur unwahrscheinlich sondern unrealistisch und auch vermessen, denn man sollte Iron Maiden doch endlich zugestehen, dass sie sich weiter entwickelt haben, was sie eigentlich auch mit jedem Albm aufs Neue bewiesen haben. Ebenso mit "The Book of Souls", dass in meinen Augen bzw. Ohren sogar noch "A Matter of Life and Death" überbietet und somit bei den 'neuen' Alben nach der Rückkehr von Dickinson und Smith die Spitze einnimmt. Bärenstarker Beweis, dass Iron Maiden nach wie vor die Spitze des Heavy Metals bilden und somit all die übrigen "Alten" Bands wie Priest, Metallica und Co. weit hinter sich lässt. Mein Album des Jahres!
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Re: The Book of Souls - Review Thread

Beitrag #3 von Quebec-weekend-warrior89 » Fr 4. Sep 2015, 19:35

Nach einem halben Dutzend Durchlaufen habe ich nun auch eine erste Rezension verfasst: http://kluseba.eklablog.com/still-shini ... a118636112
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Re: The Book of Souls - Review Thread

Beitrag #4 von rocknrolf » Sa 5. Sep 2015, 09:23

Hallo und Guten Morgen,

eigentlich ist dieser Thread wie im 1.Beitrag geschrieben nur für Reviews und nicht für Diskussionen angelegt, ansonsten haben wir zwischen jedem Review 30 Beiträge und der Thread wird recht unübersichtlich.
Ich verschiebe daher alle Beiträge, die kein Review sind, in den allgemeinen Diskussions-Thread. Ich hoffe da auf euer Verständnis, aber ansonsten bekommen wir das nicht übersichtlich hin.
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Re: The Book of Souls - Review Thread

Beitrag #5 von IRONFELIX » Sa 5. Sep 2015, 12:21

As he travels on the beast of Burden
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As he gazes looking down the valley
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Re: The Book of Souls - Review Thread

Beitrag #6 von The Clairvoyant » Sa 5. Sep 2015, 16:43

Ich habe noch ein CD-Review geschrieben, aber ich denke dieses Album hat es sich verdient, es mal zu versuchen...

Es wird sicher noch ein paar Wochen dauern bis ich alles komplett erfasst habe, aber meine Eindrücke nach den ersten Durchläufen möchte ich jetzt trotzdem schon mal nieder schreiben.

COVER
Das Cover hatte mir anfangs nicht wirklich gefallen, es war mir einfach zu simpel. Ein sehr cooler Eddie, aber kein Hintergrund... na gut... Aber irgendwie hat es mich von der Sekunde, als ich die Hülle in der Hand hatte, gepackt. Der Eddie sieht genial aus und der Hintergrund, welcher ja quasi nicht vorhanden ist, lässt ihn gerade deswegen noch mehr im Vordergrund stehen. Man sieht, dass man es hier mit etwas düsterem und mystischem zu tun haben wird. Die Schrift passt sehr gut zum Thema und sieht wirklich extrem cool aus!
Falls es irgendjemand hier noch nicht getan hat, sollte er sich noch die Limited Version zulegen. Das Design ist absolut genial, das Buch sieht hochwertig aus und die Bilder im Booklet sind teilweise die besten Grafiken seit... Ach, keine Ahnung, ich kann mich eigentlich an gar kein Booklet erinnern, was so gut aussieht!

MUSIK
Sorry, dass das wahrscheinlich wieder ziemlich ausufernd wird.

Seite 1
Der Opener ist für mich der Beste seit "Moonchild", auch besser als "The Wicker Man" (so geil ich den auch finde). "If Eternity Should Fail" war für mich vom ersten Hören an ein Meisterwerk. Das Intro ist ungewöhnlich, doch erzeugt bei mir bereits Gänsehaut und der Song selbst ist grandios. Die Melodien sind von der ersten bis zur letzten Sekunde der Wahnsinn und Refrain erst... der Refrain reiht sich schon jetzt zu "The Clairvoyant", "Sea Of Madness" und ein paar anderen als einer der besten der Bandgeschichte hinzu. Das Intro ist ebenso außergewöhnlich wie das Intro, aber sehr cool gemacht. Ein Song, der die volle Punktzahl verdient.

"Speed Of Light" habe ich mittlerweile mindestens 200 Mal angehört und auch schon auf der Gitarre gelernt. Ein simpler, straighter Rocker ohne großes Geschnörkel, der das Album auflockert. Das Riff ist richtig cool und ich kann mich an keins erinnern, was ähnlich gespielt wird, auch wenn mich das Lied immer ein wenig an "From Here To Eternity" erinnert - nur viel besser. Die Melodie ist ebenfalls sehr originell, und die Gegenläufigkeit zu Bruces Gesang finde ich nicht schlimm. Das findet man in sehr, sehr vielen Maiden-Liedern und aufgeregt hat sich darüber eigentlich auch noch keiner. Für mich der beste Rocker seit "The Wicker Man". Manch andere kurze Songs wie "Wildest Dreams" oder "The Alchemist" schlägt er dabei um Längen.

"The Great Unknown" startet etwas gewöhnungsbedürftig, wie ich finde. Zumindest ist das Bassspiel am Anfang nicht gerade kreativ. Auch der Übergang ist sehr interessant, weil ich erwartet hatte, dass die Strophe dann eine Up-Tempo-Nummer wird, aber auf ein Mal wird das Ganze total gebremst. Der Refrain ist genial, die Solos gefallen mir ebenso und das Outro rundet alles wie sooft schön ab.

Das Intro von Steves einziger Solo-Nummer ist das genaue Gegenteil vom Intro des Vorgängers. Sehr, sehr geiles Stück wie ich finde. Am Anfang war "The Red And The Black" für mich der schwächste Song der Scheibe, vor allem weil ich ihn viel zu lang fande. Doch mittlerweile hat er sich so extrem gesteigert. Die Strophen sind am Anfang zwar etwas gewöhnungsbedürftig, doch sobald ich sie ein paar Mal gehört hatte, fand ich sie genial. Die Lead-Gitarre passend zu Bruces Gesang kennt man ja auch schon, bspw. "Brave New World". Der O-oh-Teil gefällt mir auch gut (Gott, was wird der live geil kommen!!!) und die Instrumentalstücke sind einfach herausragend.

"When The River Runs Deep" ist nichts herausragendes, aber immer noch gut, besonders wegen des großartigen Refrains. Die Solos sind, wie bei allen Songs auf der neuen Scheibe, wieder besonders gut. Mehr kann ich zu dem Song nicht wirklich sagen.

Danach kommt das zweite makellose Meisterwerk der Scheibe. Als ich gesehen habe, dass der Titelsong mit Beteiligung von Janick Gers geschrieben wurde, war ich schon zuversichtlich. Für mich hat er auf den letzten drei Alben jeweils den besten Song geschrieben ("Dance Of Death", "The Legacy", "The Talisman") und wenn er nicht auf diesem Album von Bruce überflügelt werden würde, wäre ihm das auch dieses Mal gelungen. Das Intro ist zwar simpel, aber effektiv. Mit Akustikgitarre gefällt mir Janick sowieso immer am besten (ich verweise auf die drei oben genannten). Danach folgt ein richtiger Stampfer, kennt man so gar nicht von Maiden. Bruce fährt zur Höchstform auf und spätestens ab dem Tempowechsel war ich einfach nur völlig weg... Nicko zerdrischt sein Schlagzeug fast, Steves Bassspiel ist grandios und diese Melodien... Ein absolutes Meisterwerk, einer der besten Songs der Reunion.


Seite 2 startet mit "Death Or Glory", eine typische Smith/Dickinson-Komposition. Mal wieder über Flugzeuge und Krieg. Auch das kennen wir schon von "Aces High" und "Tailgunner". Es gilt das Gleiche wie "Speed Of Light", wobei ich DOG sogar noch ein bisschen besser finde. Der Refrain ist der Hammer! Auch das Riff ist wirklich, wirklich gut. Ich bin gespannt ob der live im Set ist, glaube aber eher nicht dran.

Hallo "Wasted Years"! Tonal beginnt der Song genau gleich wie der Klassiker, allerdings ist der Sound hier ein wenig anders. Ich finde das eigentlich ziemlich cool. Das war es dann aber auch schon fast mit coolen Momenten. "Shadows Of The Valley" ist für mich das "Starblind" der neuen Scheibe. Er ist nicht schlecht, es bleibt aber auch nicht viel hängen und ist für mich alles in Allem der schlechteste Song. Ich glaube auch nicht, dass sich daran noch was ändern wird... Dafür ist der Qualitätsunterschied zu den anderen Songs für mich doch zu groß.

Und jetzt kommt der Grund, warum "Death Or Glory" wohl nicht im Set sein wird. "Speed Of Light" als Single muss eigentlich kommen und mit "Tears Of A Clown" ist hier einfach ein genialer, außergewöhnlicher, kurzer und effektiver Song auf dem Album. Der Refrain ist grandios, der Text sehr, sehr gut und insgesamt ist "Tears Of A Clown" für mich jetzt schon einer der besten Songs der letzten Jahre.

"The Man Of Sorrows" reicht zwar nicht an Bruces "Man Of Sorrows" ran, woran ich wohl für immer denken werde, aber trotzdem enttäuscht Dave auch hier nicht. Die Solos sind der absolute Hammer und die traurige Atmosphäre ist wirklich zu spüren. Ich kann mich nur an wenige (Halb-)Balladen erinnern, die mir so gut gefallen haben. "Journeyman", "Blood Brothers" und die erste Hälfte von "Infinite Dreams" (ebenfalls mit Beteiligung von Dave geschrieben) stehen zwar noch auf gleicher Höhe oder etwas drüber, aber "Wasting Love" wird hier zum Beispiel locker in die Tasche gesteckt. Was mir auch aufgefallen ist, ist dass der Song an die perfekte Stelle gesetzt wurde, nämlich genau vor den ebenso balladesken Anfang vom großen Finale.

Und was für ein Finale. Ein Meisterwerk! Neben dem Opener war "Empire Of The Clouds" der Song, auf den ich am meisten gespannt war... Wie soll Maiden 18 Minuten füllen ohne, dass da ein paar überflüssige Takte drin sind? Dazu noch Klavier und Streicher... Na gut, schauen wir mal. Immerhin hat Bruce ihn allein geschrieben und das ist für mich eigentlich immer gleich zu setzen mit hoher Qualität.
Es wurde ja nun wirklich schon viel gesagt zu dem Song, wie groß und mächtig und majestätisch er doch ist. Und ich bin der Meinung, wer nach dem Hören dieses Songs immer noch der Meinung ist, Maiden haben seit den Achtzigern nichts vernünftiges mehr raus gebracht, dem ist nicht mehr zu helfen. Er ist zwar anders alles Andere von Maiden, aber vielleicht gerade deswegen für mich ein absolut einzigartiges Meisterwerk, was zu dem Besten gehört, was Maiden je geschrieben haben.


SONSTIGES
Ein paar andere Dinge, die mir sehr positiv aufgefallen sind:
Der Sound, welcher wirklich druckvoll rüber kommt und bei dem immer alle, sogar alle drei Gitarren(!!), immer deutlich zu hören sind. Vielleicht ja sich Steve ja doch mal einen Kopf gemacht, nach den Meckereien bezüglich des Vorgängers. Auch sein Bassspiel ist teilweise der absolute Wahnsinn. So soll er klingen und mit solchen Melodien und Basslinien zeigt er auch, warum er für so viele der beste Metal-Bassist aller Zeiten ist.

Über die Gitarrenfront muss man nicht viel sagen. Adrian ist einfach ein Ausnahmekönner und Janick zeigt sich in Höchstform. Was ich aber besonders cool finde, ist Daves Gitarrenspiel. Er hat das gesamte Album auf einer Les Paul und sogar auf einer Les Paul Hollow Body (--> Hohlkörper, eigentlich Jazz-Gitarre) eingespielt, was man teilweise auch deutlich hört. Schön, dass er mal wieder für etwas Abwechslung bei seinem Equipment sorgt.

Ein Sonderlob nochmal an Bruce. Kompositorisch der helle Wahnsinn, und seine Gesangsleistungen sind kaum noch in Worte zu fassen. Er ist ein Mensch, nicht von dieser Welt. Man kann in einem Leben wohl kaum mehr erreichen als Bruce es getan hat und wir können alle überglücklich zu sein, so einen Menschen als Frontmann unserer Lieblingsband zu haben. Wenn jemand die Bezeichnung "Legende" verdient hat, dann ist es Bruce Air-Raid-Siren Dickinson!

FAZIT bzw. wohl eher ERKENNTNIS
Um das Ganze abzuschließen, möchte ich noch einmal auf "Empire Of The Clouds" zurückkommen. Als diese umwerfende Piano-Melodie begann, hatte ich wirklich feuchte Augen. Irgendwie wurde mir in diesem Moment bewusst, wie viel mir diese Band bedeutet und wie glücklich ich bin sie 2015 in so einer Form erleben zu können. Maiden liefern hier das beste Werk seit Seventh Son ab, sogar besser als meine geliebten Brave New World und AMOLAD. Als "Empire Of The Clouds" zu Ende war saß ich noch zwei Minuten auf der Couch und habe das Cover angestarrt, bis ich schließlich wieder aus meiner eigenen Welt heraus war. Und so etwas schaffen nicht viele Alben.
Maiden waren, sind und werden immer die beste Band der Welt und aller Zeiten sein. So sehr ich Dave Mustaine für sein Gitarrenspiel und King Diamond für seine Horrorgeschichten verehre - an Iron Maiden wird niemals eine Band heranreichen.
Sie sind anno 2015 immer noch die Besten.

Ich freue mich drauf, euch alle nächstes Jahr auf Tour zu sehen!
UP THE IRONS!!!!
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Don't waste your time
searching for those
wasted years.

http://www.musik-sammler.de/sammlung/irondeth97
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Re: The Book of Souls - Review Thread

Beitrag #7 von Irenicus » Sa 5. Sep 2015, 21:35

Nach dem fünften Durchlauf gebe ich dann auch mal meine vorläufige Beurteilung ab...

Zum Album allgemein: Entgegen manchen, die das Album als sperrig bezeichnen, empfinde ich es als deutlich direkter und schnörkelloser als seine Vorgänger, was ich grundsätzlich weder positiv noch negativ sehe. Natürlich sind die Songs teilweise immer noch lang, aber die Arrangements, Riffs, Melodien sind oft merklich simpler ausgefallen. Damit erkläre ich mir auch, dass das Album auf so viel Anklang stößt; auch deshalb, weil die Produktion fetter ist und die Gitarren heavier sind und mehr zur Geltung kommen.

Cover: Gefällt mir nach wie vor kaum. Das Motiv ist einfallslos und langweilig, einfach Eddie in Frontalansicht wie bei einem Passfoto. Da hätte man aus dem Maya-Konzept viel mehr rausholen können (siehe Booklet), auch was den Hintergrund angeht. Positiv ist natürlich, dass Eddie's Gesichtszüge wieder sehr denen der alten Cover gleichen, aber das macht es für mich noch nicht zu einem tollen Cover.

Aufmachung: (Habe die Standard Version) Ist in der Tat sehr schön gemacht, sowohl das Booklet als auch die CD Cover, auch wenn da keine CD Nummern aufgedruckt sind.

Sound: Eindeutig besser als TFF (nicht schwer), da differenzierter und etwas dynamischer, die Gitarren sind wie schon gesagt druckvoller, überhaupt ist der Sound "voller" als im Vergleich zum Vorgänger. Trotzdem keine Glanzleistung und ich ziehe BNW und AMOLAD klar vor.

Zu den Songs...

If Eternity Should Fail ist ein solider Opener, aber für herausragend halte ich ihn wirklich nicht. Dazu ist er mir zu geradlinig und unspektakulär. Da hätte ich bei der ganzen Euphorie speziell zu diesem Track doch viel mehr erwartet. Besser als The Final Frontier/El Dorado, aber reicht für mich nicht an Different World oder Wicker Man heran. Die finde ich doch energiegeladener und fesselnder, als Opener einfach überzeugender. Ich halte den Song auch für etwas in die Länge gezogen, das hätte nicht sein müssen. Verstehe nicht, warum Steve da so einen Zwang hat und Länge mit Qualität oder Epik gleichzusetzen scheint?! :rolleyes:

Speed of Light ist ein passabler Rocker, kurz und knackig, besser als die TFF Nummern, aber nichts besonderes halt.

The Great Unknown ist die zweite solide Nummer, hier gefällt mir vor allem der Gesang in Bridge und Refrain gut. Sonst sind Intro und Coda schön atmosphärisch, erinnert etwas an Isle of Avalon oder The Longest Day.

The Red and the Black: Die Steve Solonummer ist für mich wie erwartet eine Enttäuschung. Mal wieder stark in die Länge gezogen, die Riffs sind schwach und repetitiv, schlechte Gesangslinien in den Strophen, alberner "Wohoho" Teil, einfallsloser Refrain, lediglich die tollen Melodien im letzten Drittel des Songs reißen das Stück etwas heraus. Der Song wirkt auch nicht aus einem Guss, weil die Motive so "zusammengeworfen" wirken, daher würde ich eigentlich sogar noch When the Wild Wind Blows vorziehen.

When the River Runs Deep: Sehr durchschnittliche Nummer, die ziemlich an mir vorbeizieht. Nicht schlecht, aber positives kann ich auch nichts vermelden, außer vielleicht dass die Soli ganz gut sind.

The Book of Souls: Intro und Coda erinnern sehr an The Talisman, das fiel mir sofort auf. Mir plätschert der Song in der ersten Hälfte zu sehr vor sich hin, Maiden haben diesen schleppenden Stil nicht so gut drauf, da fehlt mir irgendwie etwas, auch wenn Bruce hier zu glänzen weiß. In der zweiten Hälfte nimmt er an Tempo auf und gefällt mir auch besser. Trotzdem insgesamt nicht überzeugend. Da fand ich The Talisman eigentlich besser.

Death or Glory ist etwas besser als When the River Runs Deep, aber auch ne recht durchschnittliche Nummer. Mir gefällt hauptsächlich die Bridge, der Refrain ist eher schwach.

Shadows of the Valley: Sorry, aber noch ne durchschnittliche Nummer. Der Refrain gefällt mir ganz gut, aber sonst fühlt es sich an, als würden Maiden immer wieder die gleichen 08/15 Riffs spielen. Mir fällt es schon schwer, diese "rockigen" Nummern teils auseinanderzuhalten und das liegt offensichtlich nicht an Komplexität... Ach ja, das Intro ist natürlich nicht gerade kreativ, wurde ja schon öfters erwähnt.

Tears of a Clown: Ich finde den Song nicht besonders emotional, zumindest kommt das für mich nicht so rüber, da gab es schon weitaus emotionalere und intensivere Songs von Maiden, z.b. Out of the Shadows um mal einen Neueren zu nennen. Speziell den Refrain find ich da so halbherzig. Sonst zieht er auch eher an mir vorbei...

The Man of Sorrows: Der Song hingegen hat ein sehr schönes, gefühlvolles Intro, das natürlich von Dave stammt. Er schafft es einfach immer wieder, einen zu berühren. Der Rest des Songs hat zwar auch noch teils schöne Leads bzw. Soli, aber dümpelt ansonsten eher vor sich dahin, da zeigt sich wohl wieder Meister Arrangeur Steve?!

Empire of the Clouds: Ohne Frage und bei weitem der kreativste und beste Track des ganzen Albums!! Kaum zu glauben, dass jemand der sonst meist mit anderen Musikern zusammen geschrieben hat und keine Erfahrung mit überlangen Songs hat, so ein abwechslungsreiches, in sich schlüssiges Stück von solcher Länge abliefert. Das verdient meinen vollen Respekt! :clap: Bruce, du kannst einfach alles :pray: Meinetwegen hätte er das ganze Album schreiben können :grin: Bitte unbedingt wieder ein Soloalbum rausbringen, das wird langsam echt Zeit!!

Highlights: If Eternity Should Fail, The Great Unknown und natürlich allen voran Empire of the Clouds

Fazit: Wie man schon gemerkt hat, bin ich (immer noch) größtenteils enttäuscht von The Book of Souls. :sad: Ich hatte im Vorraus nach TFF eigentlich kaum Erwartung, aber die ganzen euphorischen Vorabreaktionen bzw. Reviews und Einschätzungen (besser als AMOLAD) haben meine Erwartung dann doch hochgeschraubt. Mit Vergleichen bzw. Einordung halte ich mich erstmal noch zurück, aber momentan würde ich es weit unten platzieren... So sieht's leider für mich aus. Zumindest bis jetzt. :ka:
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Re: The Book of Souls - Review Thread

Beitrag #8 von Seventh Son » So 6. Sep 2015, 11:04

Maiden sind nach 5 Jahren Wartezeit zurück mit dem besten Album seit Brave New World!

DISC 1

1.) If Eternity Should Fail 10/10
War ursprünglich für ein Dickinson-Soloalbum gedacht, was auch das erstmalig kollektive D-Drop-Tuning erklärt. Der Song startet mit mystischen Synthesizer Klängen und epischem Gesang. Nach 1:30 geht es los mit einem Hammer-Gitarrenriff. Das Tempo ist zunächst ungewöhlich niedrig für Iron Maiden, aber die Endzeit-Atmosphäre passt perfekt als Einstieg. Der Refrain ist absolut spitze; "Waiting in line for the ending of time, if eternity should fail".
Was dann im C-Part folgt, ist einfach nur grandios. Das Tempo wird verdoppelt und ein typisches Maiden-Riff folgt, das mich an das im Mittelteil von Ghost of the Navigator erinnert. Spätestens hier kann man den Kopf nicht mehr stillhalten.
Fazit: Ein ungewöhnlicher Opener für Maiden, aber wirkt sehr frisch und überhaupt nicht zu lang geraten ist, trotz über 8 Minuten Spielzeit.

2.)Speed of Light 9/10
Kannte man schon vorab. Die Single brauchte bei mir mehrere Durchläufe um zu zünden, aber mittlerweile liebe ich den unglaublichen Drive des Riffs. Der Solopart mit der anschließend folgenden Melodie ist saustark!!

3.)The Great Unknown 7/10
Klang zunächst nichtssagend aber wird ebenfalls besser mit jedem Hören.

4.)The Red and the Black 9/10
Direkt an 4.Stelle kommt der erste Marathon-Track mit merkwürdigem Flamenco(?) Intro, das sich schlampig gespielt anhört und nicht hätte sein müssen. Sobald aber das Lied richtig losgeht kommen Erinnerungen an Rime of the Ancient Mariner auf, kombiniert mit neueren Harris-Epen wie When the Wild Wind Blows. Viele verschiedene Melodien mit Mitgröhl-Part reihen sich aneinander, doch der Höhepunkt folgt erst bei 9 Minuten- einfach nur der Wahnsinn was für Melodien hier folgen!
13:33 Minuten (exakt eine Sekunde kürzer als Rime of the Ancient Mariner) sind etwas lang, der erste Teil hätte gekürzt werden können, deshalb einen Punkt Abzug.

5.)When the River Runs Deep 8/10
Schon der zweite knackige Rocker, dessen Intro etwas an Moonchild erinnert. Der erste Gesangspart von Bruce klingt zu angestrengt und etwas nervig, als aber das Hauptriff einsetzt bemerkt man wieder einmal was für eine Spielfreude Iron Maiden noch haben! Cool finde ich den Backgroundgesang von Adrian Smith in der Strophe und den Übergang zum Refrain, bei dem das Tempo halbiert wird. Trotzdem ein gradliniger Rocker, der kurzweilig ist.

6.)The Book of Souls 7/10
Ist auch einer der Songs, der eine Zeit braucht. Direkt auffallend ist das orientalische Riff, ähnlich wie Powerslave oder To Tame a Land. Geht nach der Hälfte gut ab mit schönen Melodien.

DISC 2

1.)Death or Glory 9,5/10
"I see the enemy, I know he can't see me". Galoppierend rast die zweite CD los. Direkt beim ersten Hören musste ich an das legendäre "The Trooper" denken. Strophe Hammer, Bridge Hammer, Refrain hymnisch. Das Hauptriff kann aber nicht mit The Trooper mithalten, trotzdem ist "Death or Glory" für mich das "The Trooper" der Reunion!

2.)Shadows of the Valley 6,5/10
Für mich der Schwachpunkt des Albums. Hätte ruhig kürzer ausfallen können. Hat zwar gute Riffs und einen guten Mitsingpart am Ende, aber es fehlt ein Aufhänger und das Wasted Years-Intro war unnötig.

3.)Tears of a Clown 8/10
Ein schwermütiges, für Maiden etwas ungewöhnliches Lied. Erinnert mich von der Atmosphäre her an "Coming Home" vom letzten Album (mein Favorit auf einem sonst schwachen Album). Laut Bruce ist das an Robin Williams gewidmete Lied sein Favorit der Scheibe.

4.) The Man of Sorrows 7/10
Direkt nach wenigen Sekunden wusste ich, dass man es hier mit einer Dave Murray Komposition zu tun hat. Unglaublich gefühlvoll und schön startet das Lied und erinnert mich an zwei meiner Lieblingsmaidensongs, "Still Life" und "Deja Vu". Leider wird danach das Niveau dieser zwei Lieder nicht erreicht und bleibt etwas unauffällig.

5.)Empire of the Clouds 10/10
Da ist er, der beste Iron Maiden Epos seit "Seventh Son of a Seventh Son" und mein Highlight der Scheibe. Was ein Song!!! Definitiv in meiner Top 5 der Epen. Erstmalig kommen Klavier und Orchester zum Einsatz, wunderschöne Melodien reihen sich aneinander, episch, passend wie die grandiosen Lyrics über den Absturz der R101 über Frankreich (wenn Bruce übers Fliegen schreibt, kann das ja nur gut werden).
Die erzählte Geschichte wird musikalisch und kompositorisch perfekt untermalt, besonders der SOS-Morsecode in der Mitte ist genial. Man kann sich das Geschehen bildlich vorstellen, die Panik an Bord und der wütende Sturm draußen.
Trotz 18 Minuten Länge kommt nie Langeweile auf.
Würde "The Book of Souls" das letzte Maiden-Album sein, wäre "Empire of the Clouds" der würdigste Abschluss der Ära Iron Maiden, der besten Heavy-Metal Band der Welt, den ich mir vorstellen kann.

FAZIT: Iron Maiden wurde in den letzten Jahre oft für ihre überlangen Lieder kritisiert, und was machen sie? Sie bringen ein Doppelalbum mit 92 Minuten Länge raus. Im Gegensatz zu den letzten drei Alben vergeht die Zeit aber wie im Flug und Iron Maiden zeigt wieder einmal mehr, dass sie die beste Metalband auf diesem Planeten sind. Die Mitglieder strotzen vor Spielfreude und Kreativität, und das mit ca 60 Jahren.
Die Produktion ist in Ordnung, besser als in den letzten Jahren, aber Harris' Bassspiel ist viel zu leise! Und das bei Maiden, wo knackiger, höhenbetonter Bass Trademark ist. Außerdem hört man beim Übergang zum Akustikoutro beim Titeltrack und beim Flamenco Intro/Outro bei "The Red and the Black" das Rauschen der Mikrofone, was einem Profi wie Kevin Shirley nicht passieren darf.
Das Cover zeigt endlich wieder einen typischen Eddie, ist aber sehr spartanisch gehalten und hätte mehr Hintergrund vertragen können. Was auch positiv auffällt ist die Aufmachung der Buch-Edition.
Würde das Album auf Platz 7 in meiner Maiden-Rangliste setzen, knapp hinter Brave New World.


Noch ein Wort zu Bruce Dickinson: er sang das komplette Album mit Zungenkrebs ein, und liefert dennoch eine perfekte Gesangsleistung ab! Seine Stimme klingt kräftig und nicht so gepresst wie auf den letzten Alben. Zudem schreibt er endlich wieder alleine 2 Songs, welche definitiv jetzt schon zu den besten Maidensongs gehören. Meiner Meinung nach ist der Mann die legendärste Person auf dem Planeten und ich habe einfach nur größtem Respekt vor ihm. :pray:

WERTUNG
8,3 wäre der Durchschnitt der Songs. Für Kreativität und Spielfreunde sowie für den Covereddie und die Buch-Edition gibts einen kleinen Bonus, das macht dann 8,5 Punkte für "The Book of Souls".
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Re: The Book of Souls - Review Thread

Beitrag #9 von ego » Mo 7. Sep 2015, 17:49

1.If Eternity Should Fail (Bruce Dickinson) - 9/10
2.Speed of Light (Bruce Dickinson, Adrian Smith) - 6/10
3.The Great Unknown (Adrian Smith, Steve Harris) - 7/10
4.The Red and the Black (Steve Harris) - 9,5/10
5. When the River Runs Deep (Adrian Smith, Steve Harris) - 8/10
6.The Book of Souls (Janick Gers, Adrian Smith) - 9,5/10

CD2

7. Death or Glory (Bruce Dickinson, Adrian Smith) - 7/10
8.Shadows of the Valley (Janick Gers, Steve Harris) - 6/10
9.Tears of a Clown (Steve Harris, Adrian Smith) - 8,5/10
10. The Man of Sorrows (Steve Harris, Dave Murray) - 7,5/10
11. Empire of the Clouds (Bruce Dickinson) - 10/10

Macht insgesamt durschnittlich 8,0 Punkte. Tolles Werk :clap:
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Re: The Book of Souls - Review Thread

Beitrag #10 von John Wayne » Mo 7. Sep 2015, 17:59

07.09.2015, 17:49 » ego hat geschrieben:1.If Eternity Should Fail (Bruce Dickinson) - 9/10
2.Speed of Light (Bruce Dickinson, Adrian Smith) - 6/10
3.The Great Unknown (Adrian Smith, Steve Harris) - 7/10
4.The Red and the Black (Steve Harris) - 9,5/10
5. When the River Runs Deep (Adrian Smith, Steve Harris) - 8/10
6.The Book of Souls (Janick Gers, Adrian Smith) - 9,5/10

CD2

7. Death or Glory (Bruce Dickinson, Adrian Smith) - 7/10
8.Shadows of the Valley (Janick Gers, Steve Harris) - 6/10
9.Tears of a Clown (Steve Harris, Adrian Smith) - 8,5/10
10. The Man of Sorrows (Steve Harris, Dave Murray) - 7,5/10
11. Empire of the Clouds (Bruce Dickinson) - 10/10

Macht insgesamt durschnittlich 8,0 Punkte. Tolles Werk :clap:


Okay, das könnte ich auch schon machen, obwohl ich noch in der Entdeckungsphase bin. Aber ich stelle es mal rein und vergleiche "viel später" ;-)

Here we go:

1.If Eternity Should Fail (Bruce Dickinson) - 10/10
2.Speed of Light (Bruce Dickinson, Adrian Smith) - 7/10
3.The Great Unknown (Adrian Smith, Steve Harris) - 8/10
4.The Red and the Black (Steve Harris) - 9/10
5. When the River Runs Deep (Adrian Smith, Steve Harris) - 8/10
6.The Book of Souls (Janick Gers, Adrian Smith) - 10/10
7. Death or Glory (Bruce Dickinson, Adrian Smith) - 8/10
8.Shadows of the Valley (Janick Gers, Steve Harris) - 8/10
9.Tears of a Clown (Steve Harris, Adrian Smith) - 9/10
10. The Man of Sorrows (Steve Harris, Dave Murray) - 8/10
11. Empire of the Clouds (Bruce Dickinson) - 10/10


Geamtdurchschnitt spare ich mir. Wie gesagt, nach ein paar mal hören bezeichne ich das als erste Einschätzung. In Worte fassen wil ich das alles noch nicht.
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Re: The Book of Souls - Review Thread

Beitrag #11 von clansman1974 » Di 8. Sep 2015, 17:23

So, nach fast einer Woche denke ich auch wo die Reise hingeht.
Vorweg ich bin immer noch so richtig begeistert!
Für mich ist die Platte mit BNW gleich zu setzen. Und ich hätte die anstelle der BNW als Reunion auch abgefeiert.

Zu meiner Bewertung:

1.If Eternity Should Fail (Bruce Dickinson) - 10/10
2.Speed of Light (Bruce Dickinson, Adrian Smith) - 9/10
3.The Great Unknown (Adrian Smith, Steve Harris) - 7/10
4.The Red and the Black (Steve Harris) - 10/10
5. When the River Runs Deep (Adrian Smith, Steve Harris) - 8/10
6.The Book of Souls (Janick Gers, Adrian Smith) - 10/10
7. Death or Glory (Bruce Dickinson, Adrian Smith) - 10/10
8.Shadows of the Valley (Janick Gers, Steve Harris) - 8/10
9.Tears of a Clown (Steve Harris, Adrian Smith) - 10/10
10. The Man of Sorrows (Steve Harris, Dave Murray) - 10/10
11. Empire of the Clouds (Bruce Dickinson) - 9/10

Macht 101, von 111 Punkten.
Puuuuh, das ist schon eine sehr gute Bewertung. :-)
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Re: The Book of Souls - Review Thread

Beitrag #12 von Irenicus » Di 8. Sep 2015, 18:02

Hier auch mal als Ergänzung meine Punktebewertung...

CD1
1. If Eternity Should Fail (Dickinson) - 7/10
2. Speed of Light (Smith/Dickinson) - 5,5/10
3. The Great Unknown (Smith/Harris) - 7/10
4. The Red and the Black (Harris) - 5/10
5. When the River Runs Deep (Smith/Harris) - 6/10
6. The Book of Souls (Gers/Harris) - 6,5/10

CD2
7. Death or Glory (Smith/Dickinson) - 6/10
8. Shadows of the Valley (Gers/Harris) - 5/10
9. Tears of a Clown (Smith/Harris) - 5/10
10. The Man of Sorrows (Murray/Harris) - 6/10
11. Empire of the Clouds (Dickinson) - 10*/10

Gesamtpunktzahl: 69/110 = 6.3/10

Damit also immerhin noch guter Durchschnitt.
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Re: The Book of Souls - Review Thread

Beitrag #13 von The Evil Man that do » Di 8. Sep 2015, 18:10

dto - auch hier meine Punktebewertung:

CD1
1. If Eternity Should Fail (Dickinson) - 10/10
2. Speed of Light (Smith/Dickinson) - 8/10
3. The Great Unknown (Smith/Harris) - 9/10
4. The Red and the Black (Harris) - 10/10
5. When the River Runs Deep (Smith/Harris) - 9/10
6. The Book of Souls (Gers/Harris) - 10/10

CD2
7. Death or Glory (Smith/Dickinson) - 9/10
8. Shadows of the Valley (Gers/Harris) - 8/10
9. Tears of a Clown (Smith/Harris) - 9,5/10
10. The Man of Sorrows (Murray/Harris) - 8,5/10
11. Empire of the Clouds (Dickinson) - 10/10

Fazit / Ø: ~ 9,2
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Re: The Book of Souls - Review Thread

Beitrag #14 von clansman1974 » Di 8. Sep 2015, 19:05

[quote="08.09.2015, 18:02 » Irenicus"]Hier auch mal als Ergänzung meine Punktebewertung...

CD1
1. If Eternity Should Fail (Dickinson) - 7/10
2. Speed of Light (Smith/Dickinson) - 5,5/10
3. The Great Unknown (Smith/Harris) - 7/10
4. The Red and the Black (Harris) - 5/10
5. When the River Runs Deep (Smith/Harris) - 6/10
6. The Book of Souls (Gers/Harris) - 6,5/10

CD2
7. Death or Glory (Smith/Dickinson) - 6/10
8. Shadows of the Valley (Gers/Harris) - 5/10
9. Tears of a Clown (Smith/Harris) - 5/10
10. The Man of Sorrows (Murray/Harris) - 6/10
11. Empire of the Clouds (Dickinson) - 10*/10

Gesamtpunktzahl: 69/110 = 6.3/10

Damit also immerhin noch guter Durchschnitt.[/
quote]

Deine Bewertung legitim.
In der Schule wäre das aber kein guter durschnitt.
Die Schulnote wäre wohl 4+ bis 3- ;-)
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Re: The Book of Souls - Review Thread

Beitrag #15 von Chewie » Di 8. Sep 2015, 19:30

laut Deaf Forever Richterskala sind 6,3 Punkte etwa zwischen Durchschnitt/Hörbar (6 Punkte) und Gut (7 Punkte) ;-)
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