Live at Donington

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Re: Live at Donington

Beitrag #31 von Moonchild » 26. Mär 2012 17:28

The Clairvoyant hat geschrieben:1. Die Lieder waren kürzer

Jup:
Moonchild hat geschrieben:wobei man sagen muss dass die meisten neuen Songs recht lang sind!




The Clairvoyant hat geschrieben:2. Maiden waren jünger

Jup:
Moonchild hat geschrieben:das schaffen sie heute wohl nicht mehr




The Clairvoyant hat geschrieben:3. Es war Bruce's Abschiedstour! Auf der letzten Tour werden sie sicher nicht "nur" 16 Lieder spielen. ;-)

Stimmt,trotzdem 20 Lieder sind sehr viel! 16 sind fast schon zu wenig! :think:
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Re: Live at Donington

Beitrag #32 von Moonchild » 29. Jun 2012 15:41

Mir ist grad aufgefallen dass im Booklet der Remaster die Lyrics von Afraid To Shoot Strangers und Fear Of The Dark fehlen.

Find auch dass es ziemlich doof aufgeteilt ist. Auf Disc 1 sind 14 Songs,auf Disc 2 nur 6. Gut da sind noch sind noch diese Videos fürn PC drauf,trotzdem.
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Re: Live at Donington

Beitrag #33 von The Trooper » 29. Jun 2012 16:32

Jop, ist doof das die fehlen.

Beim Orginal release ist das mit den Songs besser geregelt. da ist es ja (fast?) hälfte hälfte. Aber wie shcon gesagt, da sind dann ncoh die videos drauf. finde ich garnet so übel.
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Re: Live at Donington

Beitrag #34 von Morten » 9. Mai 2018 14:19

Ich grab das Thema hier mal aus.

Ich hatte damals die VHS, und ich mochte die als kleiner Scheißer durchaus. Ohne besonderen Anlass wollte ich mir die Show die Tage mal wieder anhören und war doch alles andere als begeistert. Die Leistung der Band ist grundsätzlich in Ordnung, auch wenn Gers nicht ansatzweise so gut ist wie Smith. Es ist, ähnlich wie Death on the Road, keine Aufnahme bei der man als Hörer das Gefühl hat, dass da ein besonderes, ein "magisches", Konzert eingefangen wurde bei dem einfach alles passt. Solche Shows haben wir von Maiden ja auch (Hammersmith, Rio). Zudem ist der Klang für ein offizielles Release wirklich sehr schlecht, muffelig, drucklos. Keine Brillanz, keine Power. Hab nach wenigen Tracks ausgemacht. Neben den Real Alben die schwächste Maiden-Live-Scheibe.
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Re: Live at Donington

Beitrag #35 von Tillmann » 9. Mai 2018 23:12

Ich schaue mir das Live Video nach wie vor gerne an, selten gespielte Songs und ein Steve Harris in Hochform (wie immer!). Wie gerne würde ich Wastng Love mal live sehen!!
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Re: Live at Donington

Beitrag #36 von chemicalwedding » 10. Mai 2018 09:38

Live at Donington finde ich auch kein Meisterwerk, ist aber übers Ganze gesehen deutlich besser als die teils wirklich schlechten Aufnahmen auf A Real Live One und A Real Dead One. Aber das Album klingt schlussendlich so wie Maiden damals geklungen haben, leider bei Weitem nicht mehr so stark wie noch mit Adrian.

So schlecht finde ich das Album aber doch nicht. Das Album klingt sehr roh, dafür ziemlich authentisch weil nichts rausgeschnitten oder gross nachbearbeitet worden ist (sogar das Feuerwerk am Schluss der Show haben sie ein wenig drin gelassen). Das gefällt mir. Über die Performance muss man glaube ich nicht viel sagen. einfach nur noch durchschnitt, teils richtig schlecht. Ab 1990 ist Maiden live einfach ein paar Stufen nach unten gefallen. Es wurde teils zu einem schlimmen Geschrummel. Ich fand in den 90zigern Mr. Gers gegenüber dem Rest der Band völlig unterirdisch. Er spielte extrem unpräzise und fehlerhaft und hörte nicht auf Dave. Die Soli spielt er oft ziemlich planlos und hört einfach dann gerade dort auf wo er gerade ist, und oft passt sein letzter Ton dann nicht mit dem Anfangston vom nächsten Solo. Klingt manchmal einfach schlimm. Diesbezüglich waren Adrian und Dave extrem gut abgestimmt.

Es ist wie es ist, ändern kann man daran nichts. Auch heute finde ich Janick noch klar das schwächste Glied in der Kette, obwohl er heute ein weniger besser spielt. Er wird heute zum Glück wenigstens teilweise von Adrian „kompensiert“ ;) . Gers hat perfekt zum rockigen, teils fast punkigen Sound von Tattooed Millionär gepasst wie die Faust aufs Auge. Bei Maiden war und ist er meiner Meinung fehl am Platz. Sein teils grossartiges Songwriting kann dieses Manko bei mir immer noch nicht füllen. Seine guten Ideen bringen mir live (und seit dem Produzenten Duo Shirley /Harris auch im Studio) nichts wenn der Sound wegen dem unpräzisen Spiel mies klingt.
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Re: Live at Donington

Beitrag #37 von Morten » 10. Mai 2018 20:18

Da ist sehr viel wahres dran.
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Re: Live at Donington

Beitrag #38 von rocknrolf » 11. Mai 2018 08:54

Sehe ich auch so, Gers mag zwar ein loyaler und toller Typ sein, der menschlich gut in die Band passt, aber die 90er mit ihm waren Live für mich auch enttäuschend. Kein Live Album der 90er finde ich hörenswert. Wenn ich das Intro von 2 Minutes to Midnight höre, wird mir wirklich schlecht. Das hat 0 Power und keinen Groove. Mit den Soli hast du auch recht, wenn ich z.B. den Solo Übergang von Mariner höre von Adrian zu Dave, klingt das fast wie ein Solo. Diese schiefen Töne von Gers, dazu war seine Bending-Technik oft unsauber, lassen die Soli teils wie einen Fremdkörper wirken.
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Re: Live at Donington

Beitrag #39 von chemicalwedding » 11. Mai 2018 09:42

rocknrolf hat geschrieben:Wenn ich das Intro von 2 Minutes to Midnight höre, wird mir wirklich schlecht. Das hat 0 Power und keinen Groove.

Genau, beide Aufnahmen von 2 Minutes (A Real Dead One & Donington) sind ziemlich schlecht. Wie du schreibst, keine Kraft und überhaupt keinen Groove. einfach irgendwie Maiden-unwürdig. Wenn ich höre wie Adrian das Intro-Riff phrasiert hat bekomme ich da fast eine Krise.

rocknrolf hat geschrieben:Mit den Soli hast du auch recht, wenn ich z.B. den Solo Übergang von Mariner höre von Adrian zu Dave, klingt das fast wie ein Solo. Diese schiefen Töne von Gers, dazu war seine Bending-Technik oft unsauber, lassen die Soli teils wie einen Fremdkörper wirken.

Genau, du hast perfekt beschrieben was ich sagen wollte. :super:

Vielleicht bin ich ein wenig zu harsch gegenüber Janick weil ich vom Ausstieg von Adrian extrem enttäuscht war. Fakt ist aber einfach, dass Maiden nach dem Ausstieg von Adrian live extrem abgebaut haben. Das fing bei der Bühnenshow an (nur noch ein paar farbige Lampen, kein richtiger Bühnenaufbau) und endete beim teils miserablen Zusammenspiel. Live Dokumente dazu gibt es ja leider genügend. Der "Absturz" von Maiden in den 90zigern wird oft mit der Grunge Bewegung, mit Blaze als Sänger und schlechte Zeiten für Metal begründet. Vor allem auf Blaze rumzuhaken finde ich unfair. Blaze kam in eine Band rein, die schlicht nicht mehr gut geschmiert lief. Blaze war sicher der Aufgabe nicht gewachsen, weder stimmlich noch von seiner Präsenz auf der Bühne her. Das Schiff fing jedoch bereits mit No Prayer und der zugehörigen Low-Budget-Tour schnell zu sinken und war nach Fear of the Dark praktisch schon abgesoffen. Die Shows der Abschieds-Tour 1993 waren nördlich der Alpen teils nur noch schlecht besucht.
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Re: Live at Donington

Beitrag #40 von Morten » 11. Mai 2018 11:30

Ich denke, dass nicht nur die Änderungen im Line-Up und der sich verändernde Zeitgeist für den temporären Niedergang Maidens verantwortlich waren, sondern dass ab Prayer auch eine Orientierungsloigkeit bei der Band bzw. ihrem Output spürbar ist die über einige weniger gute Songs hinausgeht. Ein höher, schneller, weiter ging nach Son nicht mehr, man wäre als anachronistische Selbstparodie angesehen worden, der umgekehrte Weg zu mehr Erdigkeit den man mit Prayer einschlug (und der vielleicht auch den sich abzeichnenden Strömungen im Metal geschuldet war), passte andererseits nicht zu der Band.

Ich muss ganz offen eingestehen, dass ich die Alben der 90'er samt und sonders für entbehrlich halte, auch wenn es einige wenige gute Songs gibt, ich habe immer den Eindruck gehabt, dass Maiden orientierungslos durch eine Dekade gestolpert sind, die nicht zu ihnen passen wollte. Um als Legenden auch ohne wirklich essentiellen neuen Output gefeiert zu werden waren sie noch nicht angejahrt genug, war die Zeit noch nicht reif, und mit überzeugendem aktuellen Material konnten sie halt auch nicht aufwarten. Zudem war ihre Identität als Band schwammig, sie wirkten nicht wirklich von sich oder ihrem Tun überzeugt, so jedenfalls mein Eindruck.
Bei der Rückkehr Dickinsons passte dann der Zeitgeist wieder, und die Band wirkte auch wieder bei sich selbst angekommen. Brave New World war (und ist) dann ja auch ein Album geworden das nicht nur wirklich tolle Songs enthält, sondern auch eines bei dem man ganz klar, ohne Kompromisse, hören kann, was Maiden ausmacht, für was diese Band steht.
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Re: Live at Donington

Beitrag #41 von rocknrolf » 11. Mai 2018 15:11

Nach der 7th Son Tour waren alle irgendwie Müde und brauchten eine Pause, Adrian und Bruce haben dann halt Solo etwas gemacht, um vielleicht auch den Kopf freizubekommen, vielleicht hätte das Steve auch gut bekommen, denn den "Tapetenwechsel" hat er auch vollzogen, in dem er wieder back to the roots wollte, in Richtung Iron Maiden und Killers und auch die Bühnenshow wie damals, schlicht und spartanisch. Das kam bei Adrian halt nicht gut an, in Interviews hat er auch viele Jahre später gesagt, dass er von No Prayer nach dem Release enttäuscht war und er hatte ja auch recht, auch wenn Steve dem nie zustimmen wurde. Steve hat mal vor vielen Jahren gesagt, vielleicht hätte man No Prayer besser als Live Album aufgenommen, damit es dynamischer klingt. Aber ich denke das hätte dem Album auch nicht geholfen.
Ich finde auch das nach einem Hammeralbum wie 7th Son No Prayer noch mehr abfällt, vielleicht ist es ein durchschnittliches Rockalbum mit wenigen Highlights, aber bis dahin das schwächste und heute noch eines der belanglosesten mit Virtual XI und The Final Frontier.
Ich denke auch die persönlichen Krisen der Bandmitglieder haben etwas Einfluss darauf genommen, z.B. die sich anbahnende Scheidung von Steve, der Kleinkrieg mit Bruce, der Split mit Adrian und vielleicht noch Dinge, von denen man nichts weiß weil diese privat sind. Gers hat ja mal erwähnt, als er 1990 in die Band kam war die Stimmung mies.

Für mich ist da ab 1990 auch ein Bruch drin, obwohl ich Maiden erst 1995 live gesehen habe. Die Alben mit Gers ohne Adrian von 90 - 98 sind alle eher unwichtig, egal ob mit Blaze oder Gers.
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Re: Live at Donington

Beitrag #42 von Martin_D » 11. Mai 2018 17:08

Ich habe Maiden 1990 (München, Rudi-Sedlmayer-Halle) und 1993 (Augsburg, Schwabenhalle) gesehen. 1990 fand ich den Auftritt wesentlich stärker und ich fand, dass bei der Tour die Umsetzung des "Back To The Roots"-Gedanken besser gelungen ist als beim Album.

Stärkstes Album der 90er ist für mich mit auf jeden FAll "The X-Factor", das ich auf keinen Fall missen möchte.
Ich gehe sogar soweit und sage, dass "The X-Factor" das stärkste Maiden-Album zwischen 1988 und 2006 ist.
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Re: Live at Donington

Beitrag #43 von Morten » 11. Mai 2018 17:46

Finde ich absolut nicht, aber für mich geht Blaze auch einfach überhaupt nicht. Ein absolut durchschnittlicher Sänger, ein Danzig-Clone ohne Charisma. Mit einem technisch variableren Fronter mit einer prägnanteren und fesselnderen Stimme wäre das Album vielleicht was (wobei ich die Songs gar nicht mehr beurteilen kann, da ich das Album nie höre), aber so wie es ist kann ich mir das nicht anhören. Muss nicht jedem so gehen, klar, aber mir gibt die Band mit ihm gar nichts. Brave New World ist aus dem von dir genannten Zeitraum das einzige (für mich) wirklich starke Maiden-Album, auch wenn es die letzten beiden Nummern nicht gebraucht hätte.
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Re: Live at Donington

Beitrag #44 von eddie666 » 11. Mai 2018 17:55

War nicht auch mal Kiske im Gespräch, nach dem Ausstieg von Bruce. Oder war das nur ein Gerücht? Rod Smallwood war doch damals zu der Zeit auch Manager von Helloween. Stimmlich hätte er mMn auch nicht gepasst!
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Re: Live at Donington

Beitrag #45 von rocknrolf » 11. Mai 2018 18:10

Mit Kiske war nur ein Gerücht, dass hat Kiske in einem Interview vor einigen Jahren noch bestätigt (https://www.youtube.com/watch?v=gUJy2T7AFyY)
Ist wohl wirklich dadurch entstanden das beide beim selben Management waren und Helloween 1990 eine Krise hatten.
Steve möchte gerüchterweise auch nur Engländer bzw. Briten in seiner Band haben, da ist er wohl Rassist :)

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