Somewhere in Time

Moderator: Phantom

Welcher ist der beste Song?

Caught Somewhere in Time
21
21%
Wasted Years
15
15%
Sea of Madness
6
6%
Heaven Can Wait
2
2%
The Loneliness of the Long Distance Runner
17
17%
Stranger in a Strange Land
7
7%
Deja-Vu
6
6%
Alexander the Great
26
26%
 
Abstimmungen insgesamt: 100
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Re: Somewhere in Time

Beitrag #361 von MORGOTH » Do 12. Dez 2013, 07:38

11.12.2013, 13:01 » Davux95 hat geschrieben:In einem Interview meinte Steve, dass Heaven Can Wait seiner Meinung nach der beste Song des Albums sei; glaube ich... :think:

Weiß auch nicht mehr, wo ich die Aussage gelesen habe.


Das wäre dann wohl der Grund dafür, warum der Song öfter gespielt wird als andere Songs von "Somewhere....."!! Kann ich aber absolut nicht nachvollziehen. "Wasted Years", "Caught Somewhere..","Sea Of Madness" (höre ich letzter Zeit tierisch gerne),"The Loneliness..." (mein Fave Song auf dem Album), und "Deja Vu (könnte sein das er bei vielen nicht beliebt ist, ich finde ihn genial) sind alle mMn größere Hits als "Heaven.."!! Und natürlich "Alex", der "Maiden Epos" den ich am meisten mag, noch vor "....Mariner!! Und "Stranger..." ist in meinen Augen auch wesentlich besser als "Heaven Can Wait!!! Jetzt hab ich richtig Bock die Platte zu hören!! Ganz ganz großes, Album!!
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Re: Somewhere in Time

Beitrag #362 von Moonchild » Do 12. Dez 2013, 15:43

Ich find das Album auch mit Heaven Can Wait einfach perfekt. Finde zwar jeden anderen Song auf dem Album besser, aber schlecht ist HCW auch nicht und passt imo einfach rein. So ein typischen schnellen Harris-Song mit eingängigem Refrain braucht das Album imo einfach auch und der ''Take my hand...''-Teil ist auch genial.
The twins they are exhausted, seven is this night
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Seven angels seven demons battle for his soul
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Re: Somewhere in Time

Beitrag #363 von MORGOTH » Do 12. Dez 2013, 22:15

Ich könnte auf den Song getrost verzichten, glaube auch nicht das ich mich mit "Heaven.." noch mal irgendwann anfreunden kann!!!
Aber wirklich schlechte Songs, haben "Maiden" nun wirklich nicht geschrieben, das stimmt schon!!
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Re: Somewhere in Time

Beitrag #364 von Abbath » Sa 14. Dez 2013, 22:52

01 Caught Somewhere in Time: Nach "Where Eagles Dare" und "Aces High" der nächste geniale Opener. Ein perfekter Einstieg in ein nahezu perfektes Album!
Trotz der langen Spielzeit geht der Song permanent zügig nach vorne. (10/10)

02 Wasted Years: Die erste Hitsingle des Albums. Klingt auf den ersten Blick natürlich um einiges poppiger, als das bisherige Songmaterial, aber ich finde, der Song hat etwas Melancholisches an sich. Adrian beweist hier ganz klar sein Talent als Songwriter! Vor allem der Anfang ist göttlich! (9/10)

03 Sea of Madness: Satan geht der Song ab! Enthält auch einige sehr ungewöhnliche Gesangslinien von Bruce und sehr gute Synth-Passagen. Der Mittelteil hier ist absolut packend! (10/10)

04 Heaven Can Wait: Neben Wasted Years ganz klar das eingängigste, aber auch schwächste Stück auf dem Album. (7,5/10)

05 The Loneliness of the Long Distance Runner: Perfekt in meinen Ohren.... Einer der ultimativsten Maidensongs imo. (10/10)

06 Stranger in a Strange Land: Wiederum eine sehr ungewöhnliche Nummer. Ich liebe den Bass hier und ebenfalls den atmosphärischen Mittelteil mit Gänsehautpassagen der Gitarristen! (10/10)

07 Deja Vu: Ich finde den Song absoiut stark! Einer der besten Uptempo-Tracks der Band und ebenfalls der Beweis, dass Dave immer wieder mal dazu in der Lage ist, sehr interessante Stücke zu schreiben! (10/10)

08 Alexander the Great: Wiederum ein Epos von Steve mit einem der besten Maidenrefrains ever! Für mich sogar auf einer Stufe mit "Rime" und "Phantom" (10/10)
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Re: Somewhere in Time

Beitrag #365 von MORGOTH » So 15. Dez 2013, 08:36

@Abbath: Deiner Bewertung kann ich mich fast komplett anschließen!!
Nur würde ich "Heaven.." und "Stranger...", wohl noch etwas schwächer beurteilen!! Aber der Rest hat in meinen Augen die komplette Punktzahl verdient. Vor allem auch "Wasted Years"!!
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Re: Somewhere in Time

Beitrag #366 von Chewie » So 15. Dez 2013, 13:57

natürlich eine geile Scheibe. Zur Zeit gefallen mir aber die drei Vorgänger etwas besser
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Re: Somewhere in Time

Beitrag #367 von MORGOTH » Mo 16. Dez 2013, 04:55

Die sind mir ja auch lieber!!! Zb vom Sound her ist die "POM" für mich unschlagbar. Alle 80er Scheiben sind Klassiker, für die Ewigkeit!!
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Re: Somewhere in Time

Beitrag #368 von chemicalwedding » Mo 16. Dez 2013, 21:17

16.12.2013, 04:55 » MORGOTH hat geschrieben:Die sind mir ja auch lieber!!! Zb vom Sound her ist die "POM" für mich unschlagbar. Alle 80er Scheiben sind Klassiker, für die Ewigkeit!!


:super: Das kann man glaube ich so stehen lassen!
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Re: Somewhere in Time

Beitrag #369 von A Man who walks alone » Fr 20. Dez 2013, 09:47

14.08.2011, 18:12 » Davux95 hat geschrieben:Tja Hier ist meine Bewertung des Albums:

Caught Somewhere In Time: 10/10
Meiner Meinung nach einer der besten Maiden-Opener aller Zeiten. Während am anfang die Synthies vorhanden sind, sind sie später kaum zu hören. Dabei merkt man sofort, dass Maiden es geschafft habe, wie sie selbst zu klingen, obwohl sie Synthesizer benutzt haben. Besonders die schönen Solos fallen auf. Schade das der Song nicht mehr live gespielt wird

Wasted Years: 10/10
Die altbekannte Maiden-Hymne. Etwas kommerziel, aber kein "Softie". Sehr gute Smith-Komposition und live ein Knaller.

Sea Of Madness: 10/10
Bei diesem Song gefällt mir der Anfang besonders, dieses stürmische Giarren und dann noch dieses einsetztende Schalgzeug. Schöner Chorus, gutes Solo

Heaven Can Wait: 10/10
Da könnte es viel Streit geben, aber ich liebe diesen Song. Mir kommt es so vor, als sei er extra für die Fans geschrieben worden. Das ständige Wiederholen von "Heaven Can Wait" kann einem auf den Sack...äh, nerven, aber das ist Geschmackssache.

The Loneliness Of the Long Distance Runner: 10/10
Bei diesem Song hatte ich das erste mal das Gefühl von Trauer, nicht negativ sonder positiv gemeint. Hier gefallen mir vorallem die Twin-Leads und Bruce's göttlicher Gesang.

Stranger In A Strange Land: 10/10
Meine Lieblings-Smith-Komposition. Bei diesem Song stimmt alles. Bruce's Gesang und Adrians Solos jagen mir jedes Mal eine Gänsehaut den Rücken runter. Die Synthies im Hintergrund stören überhaupt nicht und passen zum dramatischen Text.

Deja Vu: 10/10
Auch hier werden sich viele Geister scheiden. Mein Lieblings-Murray-Komposition nach "Still Life". Nach dem Intro finde ich den Gallop-rythmus besonders gelungen und die Gitarren harmonieren mit den Synthies, was ein besonderes Gefühl bei mir erzeugt.

Alexander The Great: 10/10
Die beste Maiden-Hymne neben "Hallowed...", und die hat es in sich. Beginnend mit einem Zitat von Alexander's Vater, wird das Leben des Alexander des Großen erzählt. Nicht monoton runtergeschrieben, sondern schön verknüpft, die Instrumente harmonieren, Bruce brilliert mit seinem Gesang und die Solos sind einfach sagenhaft. Schade, dass dieser Song einer der wenigen Maiden-Epen ist, die nie live gespielt wurden. Hoffentlich spielen sie den Sng noch. :dearmod:

Das Cover ist einfach genial, Riggs hat sich selbst übertroffen. Solch' eine meisterhafte Zeichnung mit all' den Details, bekommt man selten zu Gesicht.

Zur Produktion sage ich jetzt nichts, da ich mich solchen Sachen nicht wirklich auskenne.

80/80=100%

Tja, jetzt bombardiert mich mit euren Meinungen. :grin:
Diese Bewertung ist ernst gemeint und nicht mit einer Rosa Fanbrille geschrieben (auch wenn's schwer zu glauben ist).

Ein göttliches Album: :pray: :pray: :pray: :pray: :pray: :pray: :pray: :pray:
:bang: :bang: :bang: :bang: :bang: :bang: :bang: :bang:




Kann garnichts mehr dabei sagen.....nur....Ich liebe dieser man!!!!!

Hammer!

:clap:
wir sprechen nicht 100% gut Deutsch hier auf Space station No.5, also Ich bitte dich um Verständnis. Danke!
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Re: Somewhere in Time

Beitrag #370 von Attila » Do 20. Mär 2014, 16:59

Meine Lieblingsscheibe, zusammen mit 7 th son. Das schwankt schon immer bei mir, heute das eine, morgen das andere. Maiden waren nie besser.
Bombastischer Sound, futuristisch, passt total zum Thema.
Leider kann man nur für einen Song abstimmen, heute wars Alex, morgen wärs vielleicht Cought Somewhere in Time, das schwankt immer bei mir. Counght... ist für mich zumindest der beste Opener ever.
Die Gitarrensythies haben mich nie gestört, ich finde, es passt gut zu den Songs.
Minimalste Abzüge gibts bei mit nur für "The Loneliness...", der ist mir rhythmisch zu eintönig.
Aber insgesamt ein Götterwerk. Maiden werden sich immer an der und 7th son messen lassen müssen, und sie haben weiß Gott viele sehr gute Alben rausgebracht.
Obendrauf gibts dann noch das hammermäßige Cover, zuammen mit LAD und Powerslave wohl nicht zu toppen. Unfassbar, was Derek Riggs hier geleistet hat.
Die Scheibe hab ich mir reingezogen bis zum geht-nicht-mehr. Aber auch heute noch ein Hochgenuss.
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Re: Somewhere in Time

Beitrag #371 von Davux95 » Do 20. Mär 2014, 18:13

Stimme dir da zu 100% zu. Außer, dass The loneliness natürlich perfekt ist und es ansonsten beim Album nichts zu meckern gibt. :grin:
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Re: Somewhere in Time

Beitrag #372 von The Evil Man that do » Sa 29. Aug 2015, 17:38

hier ein Review, dass ich vor einigen Jahren geschrieben habe und auch so auf Amazon steht:

SOMEWHERE IN TIME: Nach kurzer Pause, um sich von all dem Tourstress zu erholen, begab man sich erneut ins Studio, um "Somewhere in Time" einzuspielen, aber diesmal sollte etwas neues auf die Fans zukommen, was sich schon am Coverbild erkennen ließ, auf dem sich Space-Cop Eddie vor einer Zukunftslandschaft befindet, im Hintergrund die Band. Sehr futuristisch sollte auch die Musik werden, da hier zum ersten mal Synthis für Gitarre und Bass verwendet wurden. Dazu ein Kommentar von Steve Harris: "Wir haben während der Produktion etwas mit Gitarren-Synths experimentiert, eigentlich hätten wir lieber Keyboards benutzt, aber dann hätten wir einen neuen Musiker in die Band holen müssen. Der Gitarrensound hat sicherlich einige Leute überrascht, aber es paßte zu den Songs." Zwar klingen die Songs nicht mehr so rauh wie früher, aber dafür sind sie um ein vielfaches melodischer ("The Loneliness of a long Distance Runner"), auch aggressiver und haben mehr Biss ("Deja-Vu"). Auch kommt Bruce Dickinson‘s Stimme viel mehr zur Geltung ("Sea of Madness").

Für viele mag "Number of the Beast" oder "Powerslave" das beste IRON MAIDEN-Album sein, für mich ist es aber definitiv "Somewhere in Time". Woran das liegt? Keine Ahnung, vielleicht weil es mein erstes Metal-Album war, vielleicht weil es das abwechslungsreichste Album von IRON MAIDEN überhaupt ist, wer weiß?
Eröffnet wird "Somewhere in Time" mit dem Song "Caught somewhere in Time", eingeleitet mit träumerisch-dominanten Gitarren-Synthies, die beim ersten Mal hören den typischen IRON MAIDEN-Fan zwar verdutzen dürften, ihn darauffolgend aber definitiv fesseln werden. Anders wie bei den Vorgängeralben ist "Caught somewhere in Time" allerdings kein typischer Opener, da der Song dafür viel zu abwechslungsreich ausgefallen ist, aber dennoch ausgezeichnet seine Aufgabe erfüllt, da "Somewhere in Time" ebenso reich an Facetten und Kurzweile ist.

Weiter geht's mit "Wasted Years", der ersten Singleauskopplung, einer relativ kurzen Nummer (mit 5.06 Minuten nach "Deja Vu" das zweit kürzeste Stück auf diesem Album). Hier stechen vor allem die prägnanten Hooklines und die eingängige Songstruktur heraus, allemal das Gitarrenlick ist unbeschreiblich.

Mit viel Schmackes geht es weiter und es folgt "Sea of Madness", einer meiner Lieblingssongs, da er wahnsinnig abwechslungsreich ist, sowohl aggressiv und druckvoll, als auch äußerst melodiös und atmosphärisch; hier passt einfach jede Note. Von diesem Stück kann man wirklich behaupten, dass es perfekt ist!

Als nächstes ist "Heaven can wait" an der Reihe; die "schwächste" Nummer. Eigentlich ist diese Nummer nicht wirklich schwach und immer noch stark genug, um ca. 98% aller Bands in den Sack zu spielen. Allerdings ist "Heaven can wait" ein kleines bißchen zu rockig ausgefallen, rettet aber durch die starken Riffs, die beeindruckenden Soli als auch den kraftvollen Mittelpart den Gesamteindruck.

Was aber jetzt kommt lässt sich nicht wirklich in Worte fassen: Die Musikwerdung von allem was einfach nur geil ist, der göttliche Song, 1000 Orgasmen musikalisch ausgedrückt, ach was weiß ich, einfach der beste Song aller Zeiten: "The Loneliness of the long Distance Runner". Hier stimmt alles, wie auch schon zuvor bei "Sea of Madness". Der Song lässt einfach nichts missen, er drückt einfach alles aus was man braucht. Ich versuche es mal so zu beschreiben: Wenn ich bis an mein Lebensende nur noch einen Song hören dürfte wäre es definitiv "The Loneliness of the long Distance Runner".

Doch bevor ich aufgrund meiner euphorischen Ekstase mich noch weiter verausgabe, die Genialität und Perfektion dieser Nummer zu beschreiben, möchte ich lieber weiterfahren und mit "Stranger in a strange Land" fortsetzen. Dies sollte nach "Wasted Years" die nächste Singleauskopplung werden. Im Gegensatz zu den restlichen Songs auf "Somewhere in Time" ist dieser Track sehr ruhig ausgefallen, besticht aber dafür durch eine sehr durchdachte Melodieführung. Die Atmosphäre ist nahezu unbeschreiblich, auf alle Fälle aber sehr düster, allerdings auch verträumt, wobei gelegentlich auch eine leicht bedrohliche Stimmung aufkommt, die aber während des Mittelparts vollends verschwindet . Eben solcher Natur sind ebenfalls die Soli der Herren Murray und Smith, die hier passender nicht sein könnten.

Als Kuckucks-Ei entpuppt sich "Deja Vu" da nach anfänglich verträumten Melodien- und Klangteppichen, sich dieses Stück als sehr treibend und aggressiv herausstellen soll / wird. Man könnte diese Nummer als konzentrierte Version von "The Loneliness of the long Distance Runner" bezeichnen, da dieser Song obgleich er sehr kurzlebig ist, eine gigantische Atmosphäre aufbaut.

Gutes Stichwort: Atmosphäre! Davon gibt es beim abschließenden Stück "Alexander the Great" mehr als genug. Allerdings wird hier schnell klar welche Eigenkomposition dafür Pate stand, nämlich "Rime of the ancient Mariner" vom Vorgängeralbum "Powerslave", wobei hier viel mehr die Melodien dominieren und wie oben erwähnt auch viel mehr Atmosphäre! Mann höre sich nur mal den megastarken Mittelpart an, der vor Abwechslungreichtum nur so strotzt.

"Somewhere in Time", das bedeutet ein rundherum perfektes Album, das alles bietet was man erwartet und nur schwer übertroffen werden kann.
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Re: Somewhere in Time

Beitrag #373 von Marc » Sa 29. Aug 2015, 22:49

Klasse Review. Somewhere in Time bleibt wohl auch immer mein Favorit.
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Re: Somewhere in Time

Beitrag #374 von Bertward the Great » Mo 31. Aug 2015, 08:34

Somewhere in Time ist für mich besser als die meistens höher angesiedelten Piece of Mind und Powerslave. Caught Somewhere in Time ist ein perfekte Opener, Wasted Years ist sowieso einer meiner Lieblingssongs. Sea of Madness und Heaven can wait finde ich häufig unterschätzt. Long Distance Runner und Alexander the Great sind mal wieder 2 weitere Meisterwerke von Harris. Stranger und Deja-Vu sind auch keine Ausfälle. Eines der wenigen Alben, wo ich wirklich keinen Song schlecht finde. Zudem hat es mit die beste Produktion und ein tolles Cover.

9/10
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Re: Somewhere in Time

Beitrag #375 von MaidenMetallian » Mo 31. Aug 2015, 11:20

31.08.2015, 08:34 » Bertward the Great hat geschrieben:Somewhere in Time ist für mich besser als die meistens höher angesiedelten Piece of Mind und Powerslave. Caught Somewhere in Time ist ein perfekte Opener, Wasted Years ist sowieso einer meiner Lieblingssongs. Sea of Madness und Heaven can wait finde ich häufig unterschätzt. Long Distance Runner und Alexander the Great sind mal wieder 2 weitere Meisterwerke von Harris. Stranger und Deja-Vu sind auch keine Ausfälle. Eines der wenigen Alben, wo ich wirklich keinen Song schlecht finde. Zudem hat es mit die beste Produktion und ein tolles Cover.

9/10


...und warum dann keine Höchstnote?
:ka:
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