Dream Theater

Allgemeines über Metal- & Rockbands, Solokünstler und andere Projekte

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Re: Dream Theater

Beitrag #61 von chemicalwedding » 23. Dez 2013 18:01

Ja, diese Version ist eine B-Side der "Wither Single". Konnte man als Download kaufen oder wer auf eher Audio-CDs steht musste sich die Promo-CD besorgen (so wie ich :-) )
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Re: Dream Theater

Beitrag #62 von chemicalwedding » 23. Dez 2013 20:30

Auf der Promo-CD von Wither hat es noch zwei weitere B-Sides:
Wither (Piano Version)
Wither (Demo mit John Petrucci am Mikro, klingt interessant :grin: )

Und wie schon erwähnt die Demoversion von The Best of Times mit Portnoy am singen. Ist tatsächölich eine ziemlich emotionale Version. Dazu kommt, dass Portnoy seinem Vater diese Version am Krankenbett abspielte. Die finale Version erlebte sein Vater leider nicht mehr.
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Re: Dream Theater

Beitrag #63 von Abbath » 4. Sep 2014 12:38

Hab mir jetzt endlich mal das Debüt zugelegt.

Imo ein unglaublich starkes Werk - der alte Sänger hats auch ziemlich drauf.

Bleibe schon die ganze Zeit am Song "Afterlife" hängen - grandioses Stück. :up:
"There is a road, that I must travel. May it be paved or unseen..." (Disillusion - Back to Times of Splendor)

https://www.musik-sammler.de/sammlung/gloin/
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Re: Dream Theater

Beitrag #64 von chemicalwedding » 4. Sep 2014 20:32

Interessant, "Afterlife" und "Status Seeker" sind zwar sehr gute Songs, gehören für mich zu den schwächsten Momenten auf dem Album. Wobei hier die Bezeichnung schwach eigentlich falsch ist, beide Songs sind sehr stark, nur ist der Rest noch viel besser. Mir gefallen "A Fortune in Lies", "Only a Matter of Time" oder "The One Who Helps to Set the Sun" deutlich besser. Und "The Killing Hand" finde ich bis heute einer ihrer stärksten Songs überhaupt.

Vor einiger Zeit kam eine limitierte remasterte Version in den Verkauf. Kennt jemand diese Version?

Leider kam dieses Remaster ohne Zustimmung der Band, da die Herren um John Petrucci nach wie vor keine Rechte am Album besitzen. Wundere mich warum sie die rechte nie zurück gekauft haben. Am Hungertuch muss die Band ja kaum nagen...
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Re: Dream Theater

Beitrag #65 von Skullface » 9. Sep 2014 13:13

Aus irgendeinem Grund bin ich jetzt doch mal wieder bei Dream Theater hängen geblieben. Als nächstes wird die "Awake" mal geholt, denn "Lie" ist ja ein ziemlich geiler Song und das Album soll ja auch noch der Hammer sein. Wie siehst denn mit anderen Alben aus? Also "When Dream & Day Unite" & "Images & Words" find ich klasse und in die "Metropolis II" muss ich auch noch mal reinhören. Songs wie z.B. "The Enemy Inside", "Constant Motion" oder "On Backs On Angels" haben mir es im Moment auch angetan. Und bei Amazon gibt's ein paar Teile im Moment ja für ne guten 5er besonders "Octavarium" & "Train Of Thought" sowie das letzte selbstbetitelte Album interessieren mich davon am meisten.
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Re: Dream Theater

Beitrag #66 von Elandiar » 9. Sep 2014 18:58

Eigentlich kann man bei kaum einem Dream Theater Album viel falsch machen - auch wenn es da natürlich unterschiedliche Meinungen gibt. Ich persönlich könnte z.B. auf Systematic Chaos verzichten - da haut mich ehrlich gesagt kein einziger song wirklich vom Hocker; andere werden mit Falling Into Infinity oder Train of Thought nicht wirklich warm.

Awake ist ein Pflichtkauf, wenn man DT grundsätzlich mag - überragendes Album. Octavarium und das neueste selbstbetitelte Album sind mMn. klassische DT-Alben, nicht sonderlich innovativ, aber dennoch beide mit tollen Songs. Bei Train of Thought gehen die Meinungen auseinander - mir persönlich gefällts gut, für DT-Verhältnisse relativ heavy. Mir gefällt es eig. in den meisten Fällen, wenn Bands vertrautes Terrain verlassen und ein bisschen experimentieren.
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Re: Dream Theater

Beitrag #67 von Chewie » 9. Sep 2014 20:04

Train of Thought gefällt mir mittlwerweile auch richtig gut. :eek:
Nur war das imo zu der Zeit kein experimentieren sondern einfach der Versuch auf den NU Metal Zug aufzuspringen. Nur war der damals schon fast im Bahnhof.

Heavy sind eigentlich fast alle DT Alben, das eine mehr das andere weniger.

Imo ist auch Awake richtig Heavy. Nachdem Durchbruch mit Images and Words (welches mir Anfangs echt schwer im Magen lag) war mit sowas nicht zu rechnen

Am wenigsten gefällt mir immer noch Falling into Infinity.
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Re: Dream Theater

Beitrag #68 von chemicalwedding » 9. Sep 2014 20:42

Stark finde ich:
Systematic Chaos -> der Kauf rechtfertig schon nur die Übernummer "In The Presence Of Enemies" und auch "The Ministry Of Lost Souls" finde ich genial.
Black Clouds & Silver Linings
Six Degrees Of Inner Turbulence -> CD2 mit dem Titeltrack finde ich der Wahnsinn
Octavarium

Gut:
Black Clouds & Silver Linings
A Dramatic Turn Of Events
Dream Theater

hörbar:
Falling Into Infinity -> "Lines in the Sand" und "Trail of Tears" finde ich grossartig, aber sonst plätschern die Songs so ziemlich an mir vorbei. Die Produktion klingt irgendwie seltsam. Erstaunt mich auch nicht da von Kevin Shirley aufgenommen und produziert.
Train Of Thought -> Zu diesem Album finde ich nach wie vor kaum Zugang. Klingt irgendwie möchte-gern-heavy. DT ohne die typischen Keysound ist offenbar gar nicht mein Ding, für mich fehlt da grösstenteils etwas in der Musik. Einzig die Myung/Jordan Komposition "Vacant" berührt mich.
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Re: Dream Theater

Beitrag #69 von Quebec-weekend-warrior89 » 10. Sep 2014 07:24

Ich sehe es in etwa so:

Pflichtkäufe:

Images and Words (1992) - eines der besten Progressive Metal Alben aller Zeiten; wichtigstes Album der Band

Metropolis Part II: Scenes from a Memory (1999) - eines der besten Konzeptalben überhaupt

Black Clouds & Silver Linings (2009) - Düster und episch, jedes Lied ein Treffer


Sehr empfehlenswert, wenn man auf den jeweiligen Stil steht:

When Dream And Day Unite (1989) - das Debüt mit einigen ganzen starken Stücken und ein paar Fillern und einem anderen Sänger, der solide, aber nicht herausragend ist; eine Art Blaupause für spätere Alben

Six Degress Of Inner Turbulence (2002) - Ein starkes Doppelalbum zum Eintauchen und Entdecken, bei dem man viel Geduld mitbringen muss, aber belohnt wird; das Titelstück dauert über 42 Minuten

Train Of Thought (2003) - Sehr heavy für Dream Theater, mit Anleihen aus den Bereichen Nu Metal und Thrash Metal, mein persönlicher Geheimtipp


Bonusmaterial:

Awake (1994) - mir persönlich ist das Album streckenweise etwas zu weich und redundant, aber wer gerne auf ruhigere Töne steht, dürfte hier fündig werden

A Dramatic Turn Of Events (2011) - ein gutes Album, aber das erste, bei dem Dream Theater auf Nummer sicher geht und verschiedene Elemente vergangener Alben aufgreift ohne sich neu zu erfinden, hat etwas von einer Kompilation


Nicht empfehlenswert:

Falling Into Infinity (1997) - Die Originalversion des Albums ist klasse (das Bootleg kann man leicht im Internet finden), aber die Endversion klingt drucklos, viele Lieder sind noch weicher und poppiger als auf Awake, das Album ist langatmig, die Lieder bleiben fast nicht hängen

Octavarium (2005) - Das Album startet modern à la Train Of Thoughts und wird dann immer zarter, aber auch langatmiger, im Stil von Awake, nur dass man die Lieder auf Laufzeiten bis zu 24 Minuten streckt; Anfang und Ende des Albums passen nicht zusammen, klingt konfus

Systematic Chaos (2007) - Ein sehr technisches Album mit vielen modernen und oftmals metallischen Anleihen (mal klingt es wie Opeth, dann wie Muse, danach wie Metallica), es ist keine klare Linie erkennbar, von richtig guten bis total langweiligen Stücken ist alles dabei; nur für Sammler

Dream Theater (2013) - Ähnlich kompilationsartig und unprogressiv wie "A Dramatic Turn Of Events", allerdings mit einem höheren Diskrepanzfaktor mit tollen Stücken, die direkt wirken und anderen Liedern, die einfach nicht in Fleisch und Blut übergehen


Anstelle einer Kompilation würde ich zum Einstieg am ehesten ein Livealbum empfehlen:

Score (2006) - beinhaltet 3CDs mit Liedern aus allen Phasen der Band bis einschliesslich 2005 inklusive einem exklusiven Stück, das extrem gelungen ist ("Raise The Knife", vom originalen "Falling Into Infinity")


Wenn ich eine Best Of mit mindestens je einem Lied pro Album kreieren müsste, sähe sie wohl so aus:

1.) A Nightmare To Remember (2009) 16:10
2.) Six O'Clock (1994) 5:31
3.) The Killing Hand (1989) 8:42
4.) The Dance Of Eternity (1999) 6:14
5.) Raise The Knife (Falling Into Infinity Demo) (1997) 11:39
6.) Sacrificed Sons (2005) 10:43
7.) The Great Debate (2002) 13:46
8.) Metropolis Part I: The Miracle and the Sleeper (1992) 9:31

1.) Bridges In The Sky (2011) 11:01
2.) Home (1999) 12:53
3.) The Dark Eternal Night (2007) 8:51
4.) The Looking Glass (2013) 4:53
5.) The Best Of Times (Portnoy Version) (2009) 13:04
6.) In The Name Of God (2003) 14:15
7.) Surrounded (1992) 5:29
8.) Space-Dye Vest (1994) 7:30
''Hanako and the Suicide Forest'': http://kluseba.eklablog.com/hanako-and- ... a187892062 (Mai 2020)
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Re: Dream Theater

Beitrag #70 von chemicalwedding » 15. Sep 2014 21:50

Ein weiteres Appetithäppchen der neuen Live-DVD.
[bbvideo=560,340]http://www.youtube.com/watch?v=-8ncb21mbJE[/bbvideo]

Klingt irgendwie vielversprechend. Das Publikum scheint mir dieses mal besser reingemischt zu sein. Bei der Live at Luna Park DVD hat man den Eindruck, die Fans seien weit weg von der Band.
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Re: Dream Theater

Beitrag #71 von Chewie » 16. Sep 2014 06:07

also nach Quebecs Beschreibung ist Awake eher weich und überladen (wenn ich redundant hier richtig interpretiere).

Dem ist nicht so. Awake ist eher das Gegenteil (also wesentlich härter als die Vorgänger) und für mich das DT Meisterwerk
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Re: Dream Theater

Beitrag #72 von Tillmann » 16. Sep 2014 09:44

Space Dye-Vest... :love: :love:
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Re: Dream Theater

Beitrag #73 von Quebec-weekend-warrior89 » 16. Sep 2014 12:47

Es ist definitiv nicht überladen, aber viele Ideen werden oft wiederholt und manche Strukturen sind im Überfluss vorhanden. Das meine ich mit Redundanz. Das Album ist einfach etwas zu lang, drei Stücke weniger und es wäre kompakter und schlüssiger. Und wo jetzt lieder wie "Innocende Faded", "The Silent Man" oder "Space-Dye Vest" jetzt härter als der Vorgänger sein sollen, erschliesst sich mir gar nicht. Abgesehen von ein paar Ausnahmen wie "Six O'Clock" ist das Album weicher und kommerzieller als der Vorgänger...
''Hanako and the Suicide Forest'': http://kluseba.eklablog.com/hanako-and- ... a187892062 (Mai 2020)
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Re: Dream Theater

Beitrag #74 von Tillmann » 16. Sep 2014 13:23

Echt?

Also ich finde Awake auch ne ganze Ecke heavier als Images...
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Re: Dream Theater

Beitrag #75 von Chewie » 16. Sep 2014 13:30

16.09.2014, 12:47 » Quebec-weekend-warrior89 hat geschrieben: Abgesehen von ein paar Ausnahmen wie "Six O'Clock" ist das Album weicher und kommerzieller als der Vorgänger...


der Vorgänger war damals ziemlich lange eine ziemliche Enttäuschung für mich, weil er doch total glatt produziert wurde und man ihm anmerkte, dass man auf den kommerziellen Erfolg aus war.


wie man Awake als weicher und kommerzieller betrachten kann erschließt sich mir überhaupt nicht

zb Caught in a Weg, The Mirror oder Lie hätten zb gar nicht auf den Vorgänger gepasst wei sie halt zu düster und zu hart wären.

sich die ruhigen Songs von Awake als Vergleich rauszusuchen ist irgendwie schlecht argumentiert.
Denn diese Songs sind großartig (Space Dye Vest ist ein Meilenstein an Atmosphäre). Dem gegenüber steht , wenn man so will, zb Another Day. Wenn ich da an das Saxophone denke ....... :snivel: :snivel: :snivel: :sad: :sad: :sad:

aber wir vergleichen gerade zwei Alben die auf Platz 1 und 2 meiner DT Rangliste stehen, denn irgendwann hab ich dann doch gefallen an I&W gefunden

und nachdem mich DT mit Awake so begeistert haben , haben siche mich mit Falling into Infintiy wieder enttäuscht.........

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